Beiträge von Quittengelee

    ...

    Dennoch halte ich es für äußerst wichtig und auch für eine Errungenschaft, Menschen mit Erfahrungen aus lehrfremdem Alltag in der Schule zu integrieren.

    Warum? Ein Großteil der Schüler wird später genau dort landen.

    Nach der Argumentation sollten auch nur Leute, die schon mal tot waren, Altenpfleger*innen werden.

    Im Ernst, es wäre schön, wenn Quereinsteigende grundsätzlich anerkennen würden, dass sie nicht von vorneherein dasselbe können wie Leute, die Lehramt studiert haben. Sie können etwas anderes. Das ist wertfrei und einfach Fakt. Gerne zu unterrichten heißt noch nicht, dass man es auch kann. Die didaktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten kann man sich problemlos aneignen, aber man muss es auch wollen und machen.

    Haha, wir hatten (zum Glück) noch keine solchen Fälle, aber ich wüsste ja zu gerne, wie solche Eltern beim Elterngespräch reagieren, wenn man sie auf derartiges Verhalten ihrer Kinder anspricht. Kommt dann eher ein "Wir waren alle mal jung." oder eher ein "Na warte bis du nach Hause kommst, dann kannst du was erleben!"?

    Bist du in den 50ern sozialisiert worden? Und wann war dein letztes Elterngespräch?

    Der Startbeitrag hier gibt deutlich mehr her als nur "eine Klasse hat sich bei Lehrkraft x über Lehrkraft y beschwert". Wenn hier ein Bildungsgangleiter den Austausch zum Umgang mit einem Kollegen sucht und berichtet, dass dabei sehr hohe Fehlzeiten, das Nichteinhalten von Absprachen und zahlreiche Beschwerden damit verbunden sind und bereits erfolgte Gespräche bisher nichts brachten, dann glaube ich das der Person erst einmal. Die damit verbundene Frage nach Erfahrungsaustausch wurde dann hier auch von einigen aufgegriffen und von vergleichbaren Erfahrungen und dem Umgang damit berichtet.

    Warum du das so vehement relativieren und den im Ausgangsbeitrag beschriebenen abstrakten Fall umdeuten musst, ist mir schleierhaft.

    Eben das, der Ausgangsbeitrag gibt nicht mehr her, daher deute ich nicht um, sondern verkürze nur noch mehr. Ich lasse das weg, woraus du zum Beispiel Informationen meinst entnehmen zu können, die da nicht stehen. Da will einer einen Wanderpokal entfernen. Wir wissen überhaupt nicht, warum die Person versetzt wurde und wir wissen nicht, warum sie wie oft krank ist.

    Die einzige sachliche Information ist die, dass sich SuS beschwert haben. Und darauf soll der TE natürlich reagieren und kann auch hier nachfragen, was würdet ihr tun, ich bin überfordert. Was mich stört, sind die Rückschlüsse, die andere hier ziehen aufgrund der Formulierungen, die man auch Verleumdungen, Beschimpfungen nennen könnte. Vielleicht hat der Mann MS und epileptische Anfälle und muss bei Schüben zu Hause bleiben. Vielleicht wurde er an seiner vorigen Arbeitsstelle gemobbt und der von euch so gehypte Flurfunk eilt ihm voraus und du kannst dir schlicht und ergreifend nicht vorstellen, dass Menschen tatsächlich gemobbt werden. Mobbing heißt zum Beispiel, als Flurfunker Lügen weiterzuverbreiten.

    Ich weiß das genauso wenig, daher frage ich den TE, woher er seine Informationen hat und was er bislang unternommen hat. Das hat er natürlich nicht beantwortet, weil ihm ja bereits mehrere Leute beigesprungen sind im vorauseilenden "Ich glaube dir! Ich kenne das auch!"

    Basta!

    Hattest du noch vergessen.

    :zoepfe:

    Naja, der Schüler hat den Kollegen nach Strich und Faden verarscht. Die Reaktion war nicht ideal, wurde ja bereits eingeräumt. Trotzdem muss man nun nicht im Boden versinken aus Angst, dass sich der junge Mann nun auch noch im Unterricht beklagen könnte.

    Ich würde ihn definitiv auflaufen lassen, die Schulleitung hat ja bereits ihre Unterstützung angekündigt.

    Ich würde mich darauf einstellen, dass er versucht, dich in Verlegenheit zu bringen Klinger . Wenn du damit rechnest, kannst du entspannter rangehen. Er ist derjenige, der das Problem hat.

    Zurück zum Ausgangsproblem

    fachinformatiker , was ist denn bisher gelaufen, Friesin schrieb im ersten Beitrag:

    Zitat

    Auf jeden Fall alles notieren, SL involvieren, Reihenplanung vorlegen lassen, bei ihm hospitieren

    Ist davon etwas umgesetzt worden?

    Du selbst schriebst, dass er nicht überfordert sei, aber nichts zustande brächte. Mich würde interessieren, woran du das erkennst.

    ...Aber klar, die Demokraten oder Linken sind nun Schuld, dass sie nicht auch transfeindliche, sexistische oder rassistische Positionen übernehmen, die in der Gesellschaft (wieder) Anschluss gefunden haben.

    ...

    Und sie sind natürlich auch an der Inflation zu Beginn des Ukrainekriegs Schuld, den hätte Trump ja verhindert wie wir wissen. Und an Immigration sind sie auch Schuld, jedenfalls seit 1885 nachdem Friedrich Trump US-Boden betrat.

    Das stimmt überhaupt nicht. Der erste Beitrag, der "bei uns gibt es auch..." zum Inhalt hat, ist Nr. 12. Zuvor schrieb mehrere KuK der fraglichen Schulform, was das übliche Vorgehen in so einem Fall sei. Ob die Beschwerden über die fragliche Lehrperson gerechtfertigt sind, ist dabei völlig irrelevant.

    Viele Streitereien in dem Kontext könnte man sich sparen, wenn man nicht einfach diffus in der Gegend rumquengelt, sondern sauber dokumentiert und an die Vorgesetzen meldet. Uh, bloss nicht petzen, ne? Man tut auch dem fraglichen Kollegen langfristig keinen Gefallen, wenn man sich aus Scheu vor dem Konflikt immer schön vornehm zurückhält. Wenn's dann rief knallt, fällt der mitunter aus allen Wolken.

    Witzig, dass du meinst, mir widersprechen zu müssen, wo wir doch offenbar dasselbe meinen.

    Das Gespräch suchen und sauber dokumentieren ist ein absolut legitimer Weg, mit dem Vorgesetzten sprechen auch, wie ich schon 3x schrieb.

    Rückschlüsse aus einer Versetzung oder Fehltagen zu ziehen ist es aber nunmal nicht.

    Wenn du mit Leuten, wie eingangs beschrieben, deutlich redest, sind sie als Konsequenz erstmal die nächsten Monate "krank". Da entfällt der Unterricht dann gänzlich. Du hast scheinbar wirklich noch keine völlig unfähigen Kollegen an deiner Schule erlebt. Sei froh darüber.

    1. Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns im Kreis drehen: Was sind das für "Leute, wie eingangs beschrieben"? Ich weiß über die Person nichts, außer dass eine Klasse sich beschwert hat.

    2. Möglicherweise

    Häh ? Nee, sicher nicht. Ich glaube, es war ziemlich klar, was ich an der Stelle gemeint habe. Es ärgert mich, dass manche meinen, man müsse bei Lehrpersonen jede erdenkliche Marotte und jedes erdenkliche Fehlverhalten irgendwie dulden, weil, mei, ist ja auch nur ein Mensch und die Jugendlichen sollen sich nicht so anstellen. Es geht in dem Beruf genau um die Jugendlichen und nichts anderes. Wer mit denen nicht klar kommt und ihnen nichts beibringen kann oder will, möge sich bitte was anderes suchen.

    Ja, war klar, ich versuche nur Missverständnisse auszuräumen. s3g4 nahm Bezug auf etwas, das vor mehreren Seiten geschrieben wurde.

    Und nein, man muss nicht alles erdulden, mich stört, dass nach zwei Sätzen mehrere Kolleg*innen schreiben, dass sie ganz genau wüssten, was mit dem Kollegen im Ausgangsbeitrag los sei und solche Leute auch SuS sexuell belästigen und wer weiß was noch alles. Nö. Redet mit den Leuten und nicht über sie.

    [user='30397']... Was mir aber in deiner Argumentation fehlt ist die Einsicht, dass das System Schule kein Therapieplatz für Minderleister ist, es geht an allererster Stelle um die Ausbildung junger Leute. Wenn eine Lehrperson - aus welchen Gründen auch immer - den Anforderungen nicht nachkommen kann, muss man sie um der jungen Leute Willen aus dem Verkehr ziehen. ...

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