...Da es keine Konrektoren gibt,
Das ist aber auch krass. Grundsätzlich nicht?
...Da es keine Konrektoren gibt,
Das ist aber auch krass. Grundsätzlich nicht?
Es ist in der Schule deutlich wahrscheinlicher befördert zu werden, als ein Danke zu hören.
An deiner, wie du schriebst. An Grund- und Förderschulen ist das nicht so.
Wobei Grundschulen nochmal schlechter gestellt sind als Förderschulen, wenn ich das hier so vergleiche. Da kann die Leitung A15 oder gar A16 erwarten.
...
Die wenigen A14 Stellen werden an Schulen gegeben, die prozentual wenige mit A14 haben. Wir haben prozentual viele, weil unsere Schule beliebt und in einer beliebten Gegend liegt. Kollegen mit A14 versuchen jahrelang zu uns zu kommen, bis es klappt. Deshalb dürfen wir nie ausschreiben.
Abgesehen davon, dass die Beschreibung für deine Schule ebenso anekdotisch ist, schrieb doch Plattenspieler bloß, dass er kaum einen Gym-Kollegen kennt, der mit A13 pensioniert wird und das wäre bei euch ja ebenso.
Edit: Ich verstehe, dass jeder seine Leistung gewürdigt sehen will und findet, dass er besonders viel und engagiert arbeitet. Das tut der oder die, der nie befördert wird aber ebenso. Daher der viel geäußerte Frust.
... (je ein Zweibeiner an der Leine, ...
Kopfkino
100 KuK am Gymnasium entsprechen idR 75-80 Vollzeitlehrerstellen, meinen letzten Daten sind ein paar Jahre alt, damals gab es für gut 100 Lehrersollstunden eine A14 Stelle, also für etwa 4,5 Vollzeitlehrer. Eine A15 Stelle kommt am Gymnasium auf knapp 20 Vollzeitlehrer also so grob 400 Lehrersollstunden, dafür müsste eine Grundschule 5-zügig sein. Dass A15 an Grundschulen problematisch ist, hat auch laufbahnrechliche Gründe.
Mir geht es im Kern nur um eins: die hier oft wiederholte Meinung "Am Gymnasium kriegt jeder A14 und an Grundschulen ist das kaum möglich" ist auf Basis objektiver Zahlen zumindest für Niedersachsen falsch. Die Stellenkegel an den Schulformen unterscheiden sich für die beiden Besoldungsstufen nicht massiv. Faktisch ist es für Grundschullehrkräfte sogar wesentlich einfacher auf A14 zu kommen, weil viele Stellen unbesetzt sind und man ganz leicht der einzige Bewerber für eine Stelle sein kann. Es will halt nur keiner machen. Eine Erklärung dafür wäre, dass die Stellen unattraktiv sind, eine andere, dass viele Grundschullehrkräfte überhaupt keine Mehrverantwortung tragen wollen.
Ist das vielleicht eine Milchbubenrechnung? Die A14 gibt's an der Grundschule nicht für Inklusionsorganisation oder das iPad-Administrieren sondern fürs Leiten der Schule.
Wenn ich deine "Tipps" lese, überlege ich wirklich, derartige Beiträge wegen der dort enthaltenen Fehlinfos zu melden.
Mach das doch. Immerhin geht es um nichts Geringeres als Lebensentscheidungen, Fächerwahl, potentiellen Studiengangwechsel, Referendariatsentscheidungen, Berufsaussichten und künftige Schülerinnenklientel.
Eigentlich schon gestern...
Ich war rein zufällig zu meinem Verbeamtungstermin anwesend.
Es war sehr grotesk und mir fehlten erstmal die Worte. (Der Termin wurde nicht an mich weitergeleitet, ich war aber gerade zufällig gerade vor Ort, sodass ich 3 min vorher erfuhr, dass ich schnell zur Verbeamtung soll.)
Ich bin jetzt also kein Arbeitsschaf mehr, sondern ein Dienstschaf.
Echt jetzt? Bin gerade unsicher, ob Ironie oder "genauso wars!" Hier die Oberhand haben.
Man könnte auch so rechnen: 500€ pro Monat mehr sind 6000€ im Jahr bei gleichbleibender Anzahl an Urlaubstagen ist das ein hübsches Sümmchen zusätzlich für Urlaub oder Hobby und Schnickschnack![]()
...musste ich mehrmals sagen "Ihre Tochter kann mich selbst anschreiben" "Ja, aber ich will es auch wissen, sie erzählt nicht alles und versteht einige Sachen nicht"...)
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Das ist dann wirklich nur noch albern. Wenn die Studentin ohne Extraerklärung nichts versteht, ist die Uni offenbar der falsche Ort.
Ergänzung dazu:
Ich mache an meine Schule Einstufungsberatung. Tatsächlich kommt es immer öfter vor, dass die Mutter mit dabei sitzt und teilweise sogar das Sprechen übernimmt. Peinlicher geht's kaum. Vor ein paar Jahren war das VÖLLIG undenkbar und es hat für großes Gelächter im Sekretariat gesorgt, wenn jemand mit Mutti ankam. Da wird eine Generation völliger Unselbstständigkeit herangezogen.
Ich bin ja verwundert, wie krass viel den jugendlichen Kindern in meinem Kollegium oder Bekanntenkreis geholfen wird, einen Praktikumsplatz zu finden. Ich musste das alleine machen früher.
Allerdings denke ich inzwischen, dass das mit ein Grund ist, warum Menschen aus der sozialen Unterschicht 6 Generationen brauchen, bis sie aufgestiegen sind. Das sind weit über 100 Jahre.
Eltern, die ihren Kindern den Weg ebnen, weil sie zum Beispiel "wen" kennen, tragen massiv mit zum Erfolg/Reichtum bei. Insofern mag das bei Ausbildungsberufen lächerlich wirken, weil traditionell nicht so viel Bohei um den Sohn des Klempners gemacht wird. Ich bin mir allerdings nicht so sicher, ob es den Jugendlichen so schadet, wie von dir vermutet.
Das ist zumindest an meiner Schule eine Riesenaufgabe. Der Kollege hat JEDEN Tag Schüler*innen oder Kolleg*innen zu beraten. Von der Einrichtung neuer iPads (neue Schüler*innen), Gespräche mit der Stadt-IT, usw... alles, was ich nicht mitkriege, nicht zu sprechen.
Mitarbeit in der Schulentwicklung: Da sind so viele Aufgaben und (idealerweise) soviele Leute in den Gremien, wie soll es (für DIESE Aufgabe) gehen?
Wartung der Kopierer: Der Schulträger schickt manchmal jemanden, aber der ganze Rest (Papier, Tinte, Staus und größere Sachen), das ist Selbstorganisation.
Ich bezweifle dass nicht, beim TE ist das Kümmern um die Kopierer aber offenbar viel Arbeit und die iPads werden bei ihm nicht gut betreut.
Kann ja am Missmanagement der Schulleitung liegen, es ist aber alles nicht selbstverständlich mit Liste im Lehrerzimmer: die und die Posten gibt's, die und die Kollegen brauchen dafür soundsoviel Stunden und deswegen ist es so wie es ist, nachvollziehbar und einigermaßen gerecht.
Wieder mal interessant: die einen lachen jemanden aus, der fragt, ob Schulentwicklung zur A14-Aufgabe werden kann, die anderen maulen, dass iPads zu betreuen ja wohl voll A14-tauglich sei.
Ganz offenbar ist das System nicht gerecht oder wenigstens transparent, weswegen alles Auslachen fehl am Platze ist. Es wird immer Leute geben, die aus persönlichen Gründen eine Beförderung erhalten und Leute, die sich den Allerwertesten aufreißen und nie auch nur ein Danke dafür hören.
Und natürlich werden immer die, die befördert wurden, finden, dass das völlig zu Recht war und sie viel mehr geleistet haben als alle anderen.
Du hattest gefragt, ob es persönlich und rechtlich eingefordert werden könnte. Ich meinte nur, dass Duzen eine Beleidigung sein kann, ich aber nicht denke, dass es zum Rechtsstreit käme.
Wenn allerdings der Schüler zur Schulleitung ginge, um ein Siezen zu erzwingen, würde mich schon interessieren, wie diese reagieren würde. Also wenn der Schüler darauf beharrt, wird er wohl seinen Dickschädel durchsetzen, vermute ich.
Es gibt keine Beamtenbeleidigung.
Ja, aber Beleidigung.
Ist das Sie denn etwas, das man persönlich (und rechtlich) einfordern kann? Ernstgemeinte Frage, ich weiß es nämlich nicht.
Polizisten zu duzen kann zumindest Beamtenbeleidigung sein.
Ich glaube allerdings nicht, dass es dem Schüler hier darum geht, vor Gericht das "Sie" zu erstreiten.
Arkansas
Ich denke, nur Geschwister können einen so verletzen, weil man sich so gut kennt und in einer besonderen Beziehung zueinander steht. Selbst Kontaktabbruch ist ja eine Form der Bindung. Vielleicht hilft Akzeptanz, dass man sie nie los wird und ein Anwalt, sobald es ums Geld geht.
Das ist halt die Frage, weshalb es den Thread gibt. Ich bin grundsätzlich abgeneigt, wegen der Gruppendynamik und meinem Eindruck, daß 'Sie' für Schüler an dieser Schule absolut unüblich ist. Andererseits weiß ich aber eben nicht so richtig, ob ich mich von der Art und Weise, wie er das vor versammelter Mannschaft eingefordert hat, so angegriffen gefühlt habe, daß ich dem schon deshalb nicht entsprechen möchte. Ersteres wäre legitim zu begründen, zweiteres unprofessionell und unangemessen. Was mich hier ins Grübeln bringt ist eben die Lage, daß der Schüler dieses Recht hat, ich eben nur nicht weiß, ob andere Überlegungen dieses Recht im Kontext Schule zumindest einschränken.
Ich würde daraus keinen Zweikampf machen. Wozu? Er wird ein neues Thema finden und du wirst wieder überlegen, was du tun kannst, um am längeren Hebel zu sitzen. Er kontrolliert die Situation dadurch, dass du zu Hause sitzt und grübelst.
Nenne Herrn Müller freundlich Herrn Müller und nimm ihm den Wind aus den Segeln.
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