Und die heute 80-101-Jährigen waren vor 15 Jahren 65-86. Und nun?
Beiträge von Quittengelee
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Nun ja, wenn man das jetzt mit 50 kann, wird man es auch in 30 Jahren noch können, oder?
Genau, die Wahrscheinlichkeit, dass in 30 Jahren alles noch genauso funktioniert wie heute, ist sehr groß. Und du bist bis dahin natürlich in der Lage, alles mitzumachen, nur heutige 80-Jährige sind alle ein bisschen doof.
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Wenn man nicht mehr in der Lage ist die Rechnung aus dem Briefkasten zu fischen, in einer App anzumelden und ein Foto zur Einreichung zu machen, dann hat man schwerwiegendere Probleme als die Rückerstattung
Hä? Natürlich hat man dann schwerwiegende Probleme. Plus die, dass man die Rückerstattung weiterhin organisieren muss.
Die private Versicherung bietet dir deutliche Vorteile bei der Terminvergabe durch die Ärzte, sichert dir die besseren Medikamente und eine bessere Beratung/Behandlung durch die Ärzte.
Das stimmt doch so pauschal überhaupt nicht. Meine PKV zahlt nur das billigste Medikament auf der Liste. Bessere Terminvergabe machen nur manche Ärzte, bei vielen ist es egal und die bessere Behandlung ist mir noch nicht Zuteil geworden. Es gibt Privatärzte, die machen noch einen überflüssigen Ultraschall mehr, für den der Kassenarzt keine Zeit hat. Bislang habe ich durch die PKV vor allem eine Menge Zusatzarbeit und Probleme mit Rehaanträgen. Ach und unsere Beihilfe hat immer noch keine App.
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Ich war selbst nie "Musterschüler" und wir haben uns in der 7.Klasse einen sportlichen Wettkampf geliefert, welche Klasse mehr Tagebucheinträge erreicht.

Nach dem Abi wurden die "Rotzaffen" trotzdem Ärzte, Lehrer, Ingenieure, Unternehmer, Professoren ...
Das soll die störenden Verhaltensweisen nicht verharmlosen.Tut es aber schon irgendwie, oder? Ich meine, deine Kolleginnen und Kollegen sind ja nicht spießiger als du, sondern schlicht vom Verhalten im Klassenraum gestresst. Man will unterrichten, aber es geht nicht, weil mind. 5 Kinder freidrehen.
Also eine Möglichkeit könnte der Wechsel der inneren Einstellung sein "...nicht ich bin gemeint". Dann regt man sich möglicherweise nicht mehr so auf, nimmt nicht jedes Verhalten persönlich. Wenn man das aber gar nicht tut, sondern es einfach Leid ist, dass zwischen 8 und 13 Uhr Kampf in 6 verschiedenen Klassen stattfindet, überhaupt zu arbeiten, statt sich cool zu fühlen, dann ist das noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Denn ob die mal Ingenieurinnen werden, ist in Herrn Müllers Musikstunde um 13.45h herzlich egal.
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Ich habe große Angst, dass ich aufgrund meiner Erkrankungen nicht verbeamtet werde und gefühlt mein halbes Gehalt für die Krankenkasse bezahlen muss..
Wenn du nicht verbeamtet werden solltest, bleibst du in der GKV und zahlst ganz normale Beiträge. Das Problem liegt nur bei Verbeamtung und Nichtübernahme in die PKV vor. Allerdings gibt es da etwas, das sich Öffnungsklausel nennt... Am besten an eine unabhängige Berater*in wenden, wenn es soweit ist.
Edit: also die PKV lohnt als Beamt*in deswegen, weil man nur einen Teil privat versichern muss, den rest übernimmt die Beihilfe. Ich meine aber, dass es inzwischen auch Bundesländer gibt, die auch bei gesetzlich versicherten Beamten den Löwenanteil übernehmen. Falls ich Quatsch rede, so korrigiere man mich.
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Das passt mehr zu dem, was ich in dem anderen Thread zur AfD geschrieben habe, was bei Corona so von der politischen Mitte ausging. Auch die kann verdammt autoritär sein, nicht nur die Ränder.
Das hattest du zwar geschrieben, das heißt aber nicht, dass es automatisch durch Wiederholung richtig wird.
Ich habe mich seinerzeit mit einer Juristin unterhalten und diese war absolut entspannt, was die erlassenen Gesetze anbelangte. Solange klar zeitlich und auf die Erkrankung bezogen beschränkt wurde, welche Maßnahmen im damaligen Infektionsschutzgesetz zu gelten hatten, sei dies verfassungskonform.
Mancher scheint (sonderbarerweise, wir müssen die Kenntnisnahme regelmäßig abzeichnen) nicht zu wissen, dass bei geschätzten 50 Erkrankungen Meldepflicht besteht, teilweise namentlich, und weitere Maßnahmen notwendig werden.
Als bei uns ein Masernfall auftrat, durften wir nicht zur Arbeit kommen, bis der Impfschutz nachgewiesen war. Hätte ich mich geweigert, hätte ich kein Gehalt mehr bekommen. Die Impfpflicht bestand da wohlgemerkt noch nicht.
Die meisten Erkrankungen auf der Liste kennt bloß niemand mehr, weil sie erfolgreich ausgerottet oder zurückgedrängt wurden. Aber wehe, wenn ein Fall von TBC, Meningitis oder Tollwut in der Klasse auftaucht...
Dass irgend eine Lehrkraft sich falsch verhalten hat, sagt überhaupt nichts über die Rechtmäßigkeit der damaligen Sachlage aus. Im Gegenteil, der erwähnte Kollege hat sich offenbar gerade nicht an die damals geltenden Vorschriften gehalten.
Es war eine epidemiologische Lage von nationaler Tragweite. Dass da bis heute Leute eine Verbitterungsstörung davongetragen haben ist echt tragisch, hat aber erst mal nichts mit der AfD zu tun. Nur insoweit, dass Letztere sich am Anfang überhaupt nicht grün war, die sind erst auf den Schwurblerzug aufgesprungen, als sie gewittert haben, dass da eine Wählergruppe abzugreifen ist.
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Hallo, ich studiere Lehramt für sonderpädagogische Förderung mit den Fächern Deutsch und Mathe und bin im 5 Semester.
Ich möchte demnächst Nachhilfe geben (Grundschulkinder)
Was würdet ihr für 45 Minuten bzw. 60 Minuten verlangen?
Ich möchte noch was anderes zu bedenken geben. Wenn Grundschulkinder Nachhilfe brauchen, haben sie in aller Regel größere Probleme als nur Verständnisschwierigkeiten in einem Fach.
Wenn eine Familie bereit ist, da Geld zu investieren, sind die Ansprüche manches mal nicht erfüllbar, weil diese Eltern nicht bereit sind, zu akzeptieren, dass ihr Kind Förderbedarf hat. Muss natürlich nicht, aber ich habe mal in der Schülerhilfe gearbeitet und nunja, ich würde genau hinsehen, was die Familie erwartet und was leistbar ist.
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Ich war im Studium Industriekletterer. Hat spaß gemacht

Das ist krass, man verdient unheimlich viel Geld auf einmal und begibt sich in Lebensgefahr, mir hat mal jemand berichtet, wo der rumklettern musste

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Titelsong von "Hals über Kopf" (danke, jetzt hab ich nen Ohrwurm)
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Im weiteren Sinn erwirtschaftet der Bildungsbereich aber Gewinn, da er die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft erhält und im Idealfall steigert.
Und was ist mit der Polizei, Soldat*innen, Kommunalbeamten bei der Stadt? Schule ist doch nur eine Behörde.
(Randnotiz: Bei uns! Bei Privatschulen in den USA schon!)
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Wieder der Vergleich mit den USA: ob Du nun an einer Privatschule nur für Dich selbst verhandelst oder eine Gewerkschaft das für Dich macht, die Prinzipien des Aushandelns sind die gleichen.Ich verstehe nicht, was der Vergleich mit den USA bringen soll. Soweit ich weiß, werden gerade in den USA Lehrpersonen eher schlecht bezahlt, Schule ist teuer. Vielleicht gibt's dort Privatschulen, in die irgendwer einen Haufen Geld investiert und die können sich bestimmte Lehrer aussuchen und einkaufen. In Deutschland bekommt man die Stelle aber nach wie vor durch Bestenauslese. Vielleicht irre ich auch, aber ich meine, das ist der grundlegende Unterschied bei der Besetzung von Stellen im öD. Zumindest verbeamtete Lehrer üben doch ein Amt aus?
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Danke dir, Bolzbold. Einen eigenen Beitrag statt das reine Bereitstellen von Links zu Artikeln und Berichten hätte ich noch besser gefunden, aber es ist zumindest eine Grundlage, um überhaupt in den Diskurs zu kommen.
Du bist reichlich unverschämt.
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Beispiele:
Du bist der beste Lehrer der Welt, hast Doktortitel in Erziehungswissenschaften und Didaktik, aber Dein Bundesland will einfach nur "Lehrer" einstellen. Dazu bekommst Du das gleiche wie Dein Kollege, obwohl der viel schlechtere Noten in den Examen und Dienstbeurteilungen hat.Gibst du die Antwort damit nicht selbst? Ja, Bundesländer verbeamten wieder, weil Lehrermangel ist. Und es gibt auch Zulagen für Leute, die am Arsch der Welt zu unterrichten bereit sind. Dies mag ein indirekter Weg sein, Leute durch finanzielle Anreize zu locken.
Aber im öD gibt es keinen Markt, der irgendwas regeln könnte. Es wird nichts erwirtschaftet, es können keine Gewinne ausgeschüttet werden und der Arbeitgeber kann auch nicht sagen, dass er lieber den mit Doktortitel hätte und dem dann mehr bezahlen. Es gibt festgelegte Gehalts- oder Besoldungsgruppen und die Gewerkschaft kann für alle Arbeitnehmerinnen neue Tarifverträge aushandeln, aber ich kann nicht zum Chef laufen und sagen, dass ich so ne tolle Klassenlehrerin bin, dass ich ab nächstem Kalenderjahr 2 Urlaubstage mehr und eine Bonuszahlung für den schönsten Elternabend möchte plus Gehaltserhöhung, sonst ginge ich.
Also so hätte ich das jetzt gedacht

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Mir gehts aber auch gar nicht darum, welche Statistik sich in welchem Bereich um ein paar Prozentpunkte verschiebt, sondern um die allgmeinen Entwicklungstrends.
Ob es Trends gibt, kann man nunmal nur an den Prozentpunkten ablesen, alles andere ist dein persönlicher Eindruck.
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Das ist der abgeschnittenen Teil eines anderen Threads, in dem es um einen ZEIT-Artikel gehen sollte. Inhalt: tolle Tips für Lehrkräfte gegen Unterrichtsstörungen.
Konkreter war die Frage da, ob erfahrene Lehrpersonen eher das Gefühl haben, besser mit störenden SuS klarzukommen, oder ob sie das Gefühl haben, dass es im Laufe der Dienstjahre anstrengender wird.
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Mit 30/80/100 würde die Gesellschaft sicher nicht zusammenbrechen.
Diese Art "Argumentation" nervt. Jemand schlägt etwas, durchaus diskutables, vor, das wird ad absurdum geführt und an der absurden Übertreibung wird dann "gezeigt", dass die Grundidee unsinnig sein soll.
Da wird dann aus "Wer kann sollte beim nächsten Autokauf auf Elektro umsteigen." "Ja, aber wir haben doch gar nicht genug Strom. Die Grünen (1!!1!1) wollen, dass wir alle unsere Verbrenner sofort verschrotten und auf Elektroautos umsteigen. Das mit den E-Autos kann gar nicht funktionieren."
Oder aus "Wer in der Stadt wohnt kann sich über ein Lastenrad gedanken machen." wird "Hahaha, dumme Grüne, wie soll denn ein Handwerker sein Material von A nach B bringen. Mit dem Lastenrad? Hahaha." obwohl niemand behauptet hat, dass das eine Option für alle sein muss.
1000 Dank für diesen Beitrag. Bitte poste ihn regelmäßig aller 3 Wochen, bis er in Fleisch und Blut übergegangen sein möge

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Im Ernst, man lernt ja dazu im Laufe seines Lehrerlebens. Ich habe aber das Gefühl, dass ich sehr langsam lerne. Ich bin nie die durchsetzungsstarke auf-den-Tisch-Hauende geworden, soundsooft ist es mir im fremden Klassen einfach zu laut. Immer noch.
Allerdings habe ich mich damit eher abgefunden, bin nicht mehr so verbissen und dann wird es oft wieder leiser, einfach weil alle was zu tun haben. Ich kompensiere mangelnde natürliche Strenge mit Arbeit

Ich frage mich trotzdem: wie ist das in 20 Jahren? Was, wenn das Rentenalter auf 75 angehoben wird?

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