Beiträge von Quittengelee

    Ich finde diese Kurse nervig, ich finde es unangenehm, zu zweit irgendwas üben zu müssen. Es dauert auch jedes Mal ewig und viele für mich relevante Informationen sind nicht dabei (z.B. Umgang mit epileptischen Anfällen, Bisswunden, selbstverletzendem Verhalten oder anderen psychischen Krisen). Aber natürlich nehme ich teil, aller zwei Jahre machen wir den geneinsam und es ist halt notwendig.

    Trotzdem kann ich mir Gründe vorstellen, bei denen jemand verzichten will. Wer im Ehrenamt regelmäßig fortgebildet wird zum Beispiel oder Angehörige pflegt und gerade genug von Verbänden und Geschichten über Brandwunden hat. Die Fortbildner müssen ja immer ganz spannende Fälle zum Besten geben, die sie selbst erlebt haben.

    Und nicht jeder mag immer alles mit seinem Chef verhackstücken, manchmal ist ein "nicht meine Pflicht" der kürzeste Weg zur Absage.

    Oh, dazu ein Lifehack, den unsere inzwischen im Katzenhimmel wohnenden Katzen kannten: sie waren absolut stubenrein, konnten eigentlich auch immer raus, wann sie wollten. Aber einmal, bei Diarrhoe, ging es nicht schnell genug und dann sind sie in die Badewanne gesprungen, um sich zu entleeren und man konnte hinterher alles einfach wegduschen!

    Mona85 wollte wahrscheinlich darauf hinweisen, dass es als Lehrkraft entspannter ist, als viele so denken. Als Erzieherin ist sie einfach stresserprobt und kommt aus der Praxis in die Schule, in der man auch 4 Fächer unterrichten kann, ohne aus dem Gleichgewicht zu geraten. Und solange man sich Nachrichten spart und spazieren geht, ist Lehramt ein *Achtung Wortspiel* Spaziergang.

    Da ist sicher der 5. Antrag gemeint. Vielleicht klappt's ja auch früher? Ansonsten hätte ich auch keine Scheu, die Pferde scheu zu machen, also den Personalrat zu bemühen, mich an der Wunschschule umzuhören usw. Je nachdem, welche und wie dringende Gründe vorliegen, kann auch der Bezirkspersonalrat ein Ansprechpartner sein.

    Dazu fällt mir diese prima Handreichung ein :victory:

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    Wir Lehrer sind arbeits-/dienstrechtlich keineswegs so ein Sonderfall wie manche von uns gerne glauben.

    Der Sonderfall sind halt immer die Ferien und die Arbeitszeit vs. Unterrichtsstunden.

    Als Beamter bekommst du zudem während längerer Krankheit und in der Wiedereingliederung vollen Sold. Es würde mich tatsächlich wundern, wenn man nach sehr langer Erkrankung auch noch Urlaubsansprüche außerhalb der Ferien hätte. Aber ich streite es nicht ab.

    Was denn für zwei Seiten? "Die Grünen" sind wohl "die Gegenseite" zu einem Politiker, der früher rechtsextreme Äußerungen getätigt hat?

    Es geht darum, ob man öffentlich über das reden darf, was ein Mensch, insbesondere Politiker, vor vielen Jahren getan hat. Antwort: logisch darf man. Und die Bewertung darf jeder selber für sich vornehmen.

    Und ich finde Aussagen, dass wir aktuell in keiner Demokratie leben und die zurück geholt werden müssten (Aiwanger) deutlich problematischer als nicht korrekt angegebene Quellen (Baerbock).

    Geht mir auch so. Das können andere anders sehen, in jedem Falle darf und wird über das Verhalten von Politiker*innen öffentlich gesprochen. Wahr muss die Information natürlich sein und solange wird nicht mit Schmutz geworfen, sondern Schmutz aufgedeckt.

    Einkaufen im Kindereinkaufsladen mit Spielgeld fiele mir spontan ein, als spielerische Situation, in der mit Zahlen hantiert wird.

    In jedem Falle solltest du dir überlegen, was genau du überprüfen willst und was davon bei welcher Tätigkeit beobachtbar ist. Etwas abzuzählen ist nur eine von vielen mathematischen Vorläuferfertigkeiten.

    Generell sind nur eine Stunde und viele Kinder gleichzeitig für das, was du beobachten willst, eher ungeeignet. Und was machst du mit denen, die an diesem Tag fehlen?

    Du bräuchtest also mindestens einen Beobachtungsbogen, auf dem du fix Kriterien für alle Kinder ankreuzen kannst.

    Für Mathe Grundschule bist du übrigens bei "Pikas" immer gut aufgehoben. Das ist seeeehr umfangreich, hier aber mal ein Link zur Standortbestimmung am Schulanfang.

    https://pikas.dzlm.de/diagnose-und-f…huljahresanfang

    Die TE hat jetzt bestimmt 5x gesagt, dass sie nur wissen will, ob sie zur Teilnahme laut Verordnung gezwungen werden kann. Erstaunlich, wie viele Kolleg*innen ihr jetzt mitteilen wollten, wie wichtig 1. Hilfe ist. Ihr wisst doch überhaupt nichts zu den näheren Umständen.

    Wir würden davon doch gar nichts wissen, wenn nicht jemand es sich zur Aufgabe gemacht hat, Fehler zu suchen.

    Was heißt denn "Fehler suchen", du hast schon mitbekommen, um was es geht, oder? Oder willst du gerne "Fehler übersehen?" Schau dir das Flugblatt an, es ist ja inzwischen einsehbar und alles andere als ein bedauerlicher Fehler, der einem Menschen unterlaufen ist, wie er jedem unterlaufen könnte, sondern ekelhaftes, volksverhetzendes Tun eines Jugendlichen, der alle seine Sinne beieinander hatte und heute als Erwachsener Regierungsverantwortung übernehmen will.

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