OHP stehen normalerweise auf Rollwagen. Aber hier geht es m.E. um was anderes: wird erwartet, dass Lehrpersonen vor und nach jeden Ferien die Zimmer für die Grundreinigung selbst wieder ein- und ausräumen? Antwort: nein, wird es nicht. Es ist sogar untersagt. Wenn einzelne Personen das trotzdem machen wollen, ist das ihre persönliche Entscheidung. Es ist aber keine Entscheidung "pro angemessener Arbeitshaltung für Leute, die sich nicht immer so anstellen", sondern eine ganz private gegen Arbeitsschutz.
Beiträge von Quittengelee
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Diese Tendenz gibt es vor allem unter "Lehrkräften" und sonstigem privilegierten Bildungsbürgertum.
Frag mal die Frau, die den Bus lenkt. Die stellt sich vor mit "ich bin Busfahrer".
Hast du dafür Nachweise? Ich höre oft Podcasts zu verschiedenen Themen, da gendern manche mit Glottisschlag, andere anders oder gar nicht.
Aber selbst wenn, das Argument, dass sich Menschen, die studiert haben, mit einer Sache zuerst beschäftigen, ist doch nicht automatisch ein Argument gegen irgendwas.
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Das ist der Punkt! Für die A13-Aussage wäre es nicht sinnverändernd, wenn ab morgen plötzlich alle Grundschullehrer Buddhisten oder Menschen über 60 wären. Wäre es für irgendeinen Zusammenhang wichtig, zu erwähnen, dass auch Buddhisten oder Menschen über 60 an Grundschulen unterrichten, dann macht es Sinn, das sprachlich hinzuzufügen.
Kann sein, aber ob jemand Buddhist ist oder 60 sieht man ja nicht am Wort. Ob jemand ein Mann ist, schon. Grundschullehrer sind Männer. Und wenn mitgeteilt wird, dass Grundschullehrkräfte ab sofort A13 kriegen, dann sagt man das heute praktischerweise mit diesem Begriff. Für andere Berufsgruppen ist das im Moment schwieriger.
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Ja und? Wenn ich Buddhisten und Buddhistinnen meine oder Menschen über 60, sage ich das so. Und wenn ich Studentinnen meine, sage ich nicht Studenten.
Edit: in deinem Beispiel würde ich mich wundern, warum Grundschullehrerinnen nicht A13 kriegen sollen.
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Ja, es ist eine Einstellung, die ich nicht nachvollziehen kann, denn es geht ja nicht um gefüllte Aktenschränke...
Ich frage mich, warum es dann nicht der Hausmeister übernimmt. Hat der auch die falsche Arbeitseinstellung?
Im Ernst, Versicherungen rechnen Wahrscheinlichkeiten aus. Wenn die meinen, irgendwas babe ein Risiko, kann man davon ausgehen, dass es ein Risiko gibt. Und wenn zehntausende Lehrkräfte jedes Jahr Tische tragen und auf Leitern steigen, kann man sich auch selbst gut vorstellen, wie viele dabei hinfallen, runterfallen, umknicken oder ihre Bandscheiben suchen müssen.
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Ist das nicht genau Sinn der Sache? Man nutzt das generische Maskulinum doch genau dann, wenn einem spezifische Eigenschaften der Mitglieder einer Gruppe für den benötigten Sachzusammenhang egal sind, und man lediglich einen Oberbegriff für diese Gruppe benötigt.
Das hat man früher so gemacht. Da es aber auch eine Gruppe Männer meinen kann, ist im Nachhinein nicht mehr klar, ob spezifische Eigenschaften mitgemeint wurden oder nicht
Das wird doch aber eigentlich aus dem von dir zitierten Text deutlich. -
Ich meine das nicht despektierlich, aber ich verstehe überhaupt nicht mehr, was du sagen willst, Volker_D , vielleicht kann es jemand anders erklären? Du würdest eine männliche Form einführen. Da wir aber alle keine Macht haben, irgendwas zu bestimmen, verstehe ich das Beharren nicht. Und was soll die Geschichte mit der Zahnarztgattin, da geht es doch völlig am Thema vorbei, das Palim aufgeworfen hat

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Eben draufgestoßen, das ist noch nicht lang her...
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... (EDIT: Ok, nehme ich zurück - Quittengelee scheint u. a. der Geräuschpegel ja auch zu stören)
Im Treppenhaus auf alle Fälle. Und wer Sport in der Halle erteilen muss... Ich glaube nicht, dass man da während des Sportstudiums drüber nachdenkt.
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Wer Wacken Tickets kauft, dem geht es doch nicht darum dann das Geld zurück zu bekommen. Hätte ich dafür Tickets, würde ich definitiv nicht für einen Samstag an der Schule zuhause bleiben.
Plattyplus hatte den finanziellen Schaden vorgerechnet... Davon abgesehen hat man ja keinen Anspruch auf Freistellung, höchstens auf Gnade vor Recht von seiner SL.
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Ich weiß wirklich nicht, was an meinem letzten Beitrag verwirrend sein soll. Alleine dieses high pitched Gekreische der Kleinen. Das fand ich schon mit 26 schwer erträglich. Wie man in höherem Alter diesen Lärm ertragen will (es sei denn die Ohren sind berufsbedingt sowieso längst geschwächt), ist mir ein Rätsel. Und nein, die Kinder sind nicht über Tische und Bänke gegangen, aber der Lärmpegel ist mindestens Beginn des Unterrichts und in den Pausen enorm.
Das Frage ich mich weiß Gott (oder eher Buddha) auch! Ich frage mich sowieso, ob und wenn wie man mit 60 diesen Beruf noch gesund ausüben kann.
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Wacken ist ein schlechtes Beispiel, da man die Karten auch 3 Tage vorher noch loswerden würde.
Aber wie wäre es, wenn du die Schulleitung darauf ansprichst? Zum Beispiel könntet ihr einen festen Termin nehmen. Wenn die Veranstaltung jedes Jahr im Frühjahr stattfinden soll, könnte man immer den ersten Samstag im März festlegen o.ä. und alle könnten sich darauf einrichten. Das wäre ja wahrscheinlich auch für anwesende Externe hilfreich.
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Pippi Langstrumpf
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Lasst uns doch probehalber das generische Femininum mal eine Woche nutzen, auch Kollegin SteffdA ist selbstverständlich mitgemeint. Ob sie sich so fühlt oder nicht, könnten wir dann hinterher auswerten.
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In meiner letzten Klasse 7 vorletztes Jahr lief das so: Stundenplan in IServ gezeigt, kurz was dazu gesagt, was dieses Jahr neben Unterricht noch so ansteht, fertig. Blick auf die Uhr -> 22min vorbei. Da fängt der Stress dann schon an, wenn man 2x 67min oder so füllen soll 🙈
Abgesehen davon, dass Zweitklässler andere Lernziele haben als Siebtklässler: man kann tatsächlich auch mit 13-Jährigen noch 3 Worte wechseln.
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War für mich damals als Kind ganz klar, da ich 2 Hinweise dafür hatte:
Auf dem Schild meines Zahnarztes stand "Zahnarztpraxis Frau Dr. ..."
Ähnlich wie Müllmann, ist der weibliche Zahnarzt dann Zahnartzfrau.
Das die auf das Schild nicht "Zahnarztfraupraxis Dr ..." schreiben war mich auch klar; hört sich einfach komisch an.
Aber du bist ja kein Kind mehr, daher verstehst du bestimmt, dass der Beruf tatsächlich "Zahnärztin" heißt, wenn ihn eine Frau ausübt.
Der Müllmann ist übrigens heute eine Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (musste ich googeln, keine Ahnung, wie jemand der oder die Mülltonnen abholt, selbst dazu sagt)
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… und du denkst bis heute, dass Meister Propper zum Putzen vorbeikommt?
Tut er nicht??
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Dann ist sofort klar, dass es nur die Frau des Zahnarztes ist...
Was hast du denn ständig mit der Werbung?
Stell dir vor, dein Mann ist Manager in einem Konzern (Zahnarzt) und du wirst als "Frau Direktor" (Frau Zahnarzt) angesprochen. -> Voll okay, oder wärst du lieber eine eigenständige Persönlichkeit mit eigenem Namen und eigenem Beruf?
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