Sie sagt, die Diagnose PTBS sei eine so schwerwiegende, dass man da nicht vorhersehen kann, ob sie nicht irgendwann zu einer Dienstunfähigkeit führt und daher plädiert sie dafür, dass meine Probezeit verlängert wird und man dann in zwei Jahren nochmal schaut. Ob das so nun ein ausreichendes Argument von ihr ist, kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen.
PTBS gilt aber z.B. als relativ gut behandelbar. Außerdem geht es bei dir ja nicht um die Diagnose, sondern darum, dass es ein Dienstunfall ist oder wie auch immer es korrekt heißt. Ich kann es nur wiederholen, suche dir juristische Beratung. Die Erfahrungen einzelner mögen dich beruhigen oder erschrecken, sie sagen aber nichts über deinen persönlichen Weg aus. Und bevor ich meine künftige Verbeamtung von dem Schreiben eines Amtsarztes abhängig machen würde, würde ich rechtzeitig auf die Barrikaden gehen. Oder besser 'gehen lassen', bevor mich diese Tretmühlen noch zusätzlich zermürben.