Beiträge von Quittengelee

    Naja, ich finde den Zoowärtervergleich zwar ganz passend, aber hier ging es um 12-Jährige, die massive Leseprobleme haben. Da geht es ja vor allem darum, dass sie überhaupt irgendwas lesen, um noch möglichst viel an Sicherheit zu gewinnen, bevor sie ins Erwachsenenleben entlassen werden.

    Über 3 Millionen Erwachsene mit Deutsch als Muttersprache sind funktionale Analphabeten, da ist halt echt was schiefgelaufen. Warum der TE erst nach der idealen Schrift sucht und dann doch sowas wie comic sans nutzen will, erschließt sich mir jedenfalls nicht.

    Eben, wenn nichts Stichhaltiges vorgefallen ist, kannst du weder was nachweisen noch gegen etwas vorgehen. Du kannst nur für dich eine Therapie machen und damit klarkommen und woanders neu anfangen.

    Du bist nicht der einzige Mensch, der Mobbing erlebt, das wissen auch andere Schulleiter. Je unbefangener du an einem neuen Arbeitsplatz anfangen kannst, desto besser. Ich kann dir wirklich nur raten, selbst mit dem Kapitel abzuschließen und Kraft zu tanken.

    Vor dem Ref. habe ich 4 Wochen alleine interrail gemacht. Ich kam bis Marokko und habe lange davon gezehrt. Ich weiß nicht, ob ich mich das nochmal trauen würde. Am "gefährlichsten" fand ich Spanien. Da wurde ich am Strand "bespannt", mir wurden Sachen geklaut, ein Zugbegleiter wollte mich nachts belästigen und in einer Disco habe ich mit irgendwelchen jungen Leuten was geraucht, das mir seltsame Träume verschafft hat. ^^^^^^

    Zauberwald! Deine Jugend war voll wild?! :rauchen:

    Na dann ab in den Zug und dem lieben Manne noch mal zugewinkt, er findet bestimmt eine Beschäftigung in der Zwischenzeit.

    Ich freue mich, dass ich hier inspiriert wurde, endlich mal wieder alleine Urlaub zu machen, ohne Familie, evtl auch ohne Freunde. Wird uns allen gut tun 😉. Also DANKE ❤️

    Ich bin mal, als ich vor vielen Jahren noch FB nutzte, einigen Frauen "gefolgt", die alleine reisen. Da waren die wildesten Sachen dabei, von zelten in Norwegen in der Einöde bis wandern durch Afghanistan. Das hat mich dazu motiviert, das auch auszuprobieren. In Deutschland erst mal, man muss es ja nicht gleich übertreiben mit der Abenteuerlichkeit :P

    Aber das ist wirklich mal eine andere Erfahrung. Mit fehlte dann zwar manchmal die Hartnäckigkeit, die man zu zweit an den Tag legt, vor Ort bestimmte Dinge zu unternehmen, aber gleichzeitig ist es mal total gut, sich nicht absprechen zu müssen und komplett das zu machen, was einem in den Sinn kommt. Spannend auf alle Fälle und man ist tatsächlich alleine lebensfähig :aufgepasst:

    Das sagst du als der, der hier all meine Beiträge trollt. Amüsant. Vielleicht nimmst du dich einfach mal nicht so wichtig oder gehst ins Freibad. Kühler Kopf und so.


    Nein, das sage ich als jemand, der viele sinnvolle Hinweise zu deinen reichlich gestörten Beiträgen gegeben hat, wie alle anderen hier auch. Was du machst, ist, geschätzte Kolleg*innen zu beleidigen.

    "Warum es gerade seit 2021 einen so hohen Anstieg der Krankmeldungen gibt, ist nur schwer nachzuvollziehen. Ein Grund könnte allerdings die Einführung der elektronischen Krankmeldung sein, die zu einer vollständigeren Erfassung der Fehlzeiten geführt hat."

    Ansonsten sind die Zahlen seit 2024/25 rückläufig.

    https://www1.wdr.de/wirtschaft/kra…nd-nrw-100.html

    Zugenommen haben längere Krankschreibungen aufgrund psychischer Leiden, so die TK:

    https://www.tk.de/presse/themen/…nd-2026-2211552

    Es ist offensichtlich nicht der erschlichene Korrekturtag oder was es in anderen Branchen angeblich sein soll. Der Wurstfachverkäuferin ihr Mann hat tatsächlich Rücken.

    Sicherlich. Ich kenne außer der o. g. keine weitere Privatschule bzw. habe nie eine weitere betreten und kenne auch niemanden, der/die an einer als Lehrkraft gearbeitet hat oder Schüler*in an einer war :weissnicht:.

    Es gibt sehr, sehr unterschiedliche Privatschulen. Da geht's im Grundsatz lediglich um verschiedene Träger, sonst haben sie nicht viel gemein. Das "Elite-Internat" ist nur eine von vielen Möglichkeiten und hier zahlen Eltern hohe Beiträge, vor allem über das Internat, damit Reiten und Kantonesisch möglich wird.

    Es gibt anerkannte und genehmigte Ersatzschulen. An anerkannten Schulen dürfen Kinder ihre Schulpflicht erfüllen, genehmigte können auch Schulabschlüsse nehmen. Diese müssen sich ein paar Jahre selbst tragen, bevor der Staat Geld zuschießt. Kirchen können sich sowas leisten. An kleineren Initiativen stemmen das linke Normalverdiener-Familien über Kredite. Die Lehrkräfte müssen mindestens 80% von dem verdienen, was der Staat Angestellten zahlt. Das ist ein reines Minusgeschäft für alle Beteiligten.

    Und für sozial schwache SuS müssen auch Plätze freigehalten werden, man darf in Deutschland keine Schule gründen, in der man nur Zahnarztkinder aufnimmt.

    Andere Bildungsträger erwarten viel von den Lehrkräften, Anwesenheitspflicht außerhalb des Urlaubs, besonderer persönlicher Einsatz, weil die Familien ja viel Geld bezahlen usw. Außerdem ist die Schulleitung nicht immer Lehrkraft oder es gibt noch eine Geschäftsführung mit windigem BWL-Hintergrund, die versucht, mit der Schule Geld zu verdienen...

    Man sollte also sehr genau in den Vertrag gucken und sich mit Leuten unterhalten, die dort arbeiten/gearbeitet haben.

    Ich kenne allerdings nur private Grund-, Oberschulen und Gymnasien/Gesamtschulen, wie es für BBS ist, weiß ich nicht.

    ...

    Vielleicht sollte man vielmehr schauen, woran die hohen Fehlzeiten liegen: Sind es o.g. Krankheiten oder stecken Aspekte wie Überlastung, psych. Probleme dahinter? Wenn ja: Dann sollte man an den Ursachen arbeiten.

    Wer sagt denn, dass es höhere Fehlzeiten gibt? Bislang ist es eine Behauptung von CDU-Politiker*innen, die gleichzeitig Bafög-Erhöhungen verhindern und in der Pflege, bei Inklusionsmaßnahmen und Bürgergeld rumkürzen.

    Ich verstehe nicht, warum einige glauben, sich eine Woche lang krankschreiben lassen zu müssen, wenn sie erst mal in einer Praxis gesessen haben. Erstens handhaben Ärzte das sehr unterschiedlich, zweitens kommt es natürlich auf die Diagnose an und drittens kann man jederzeit wieder zur Arbeit gehen und sich gesundmelden.

    Vielleicht kommt das Misstrauen gegenüber anderen von der eigenen Handhabung? Es wäre mir äußerst unangenehm für einen "Korrekturtag" anzurufen und zu behaupten, ich sei krank. Das ist Betrug und ich halte meine Kolleg*innen auch für gewissenhaft genug, nicht blau zu machen. Außerdem könnte man ebensogut zum Arzt laufen und was von Kopfschmerzen oder Durchfall erzählen, er wird's kaum nachprüfen können.

    Das stimmt wohl nicht, dass seit Corona mehr krankgeschrieben wird. Allerdings gibt es regionale Unterschiede, in Meck-Pomm sind Leute mehr Tage krank als in Ba-Wü. Da würden mich die Ursachen interessieren.

    Edit:

    ...
    Heute habe ich in jeder Klasse eine Hand voll mit deutlich über 20 Fehltagen pro Jahr ohne besondere Grunderkrankung. ...

    Bist du sicher, dass es keine psychische Grunderkrankung ist? Die haben bei Jugendlichen während der Pandemie ja wohl tatsächlich zugenommen.

    Ansonsten ist die Idee eine Schnapsidee, wie alles, was man von dieser Regierung hört. Devise: Kürze an den Sozialsystemen und rede ganz viel darüber, so musst du dich nicht mit den eigentlichen Problemen rumschlagen.

    Ich habe leider eine Vorstellung davon, wie sowas abläuft. Ich meinte auch nicht, dass du irgendwas umschmeißen sollst, sondern dass in deinen Beiträgen mitschwingt, dass du meinst, die besseren Methoden zu haben, die beliebtere Lehrkraft zu sein usw. und dass du zu erwarten schienst, dass andere sich ruhig davon eine Scheibe abschneiden könnten.

    Weil du immer wieder die Bundesländer betonst: bist du von West- nach Ostdeutschland gezogen oder umgekehrt? Das würde mich persönlich sehr interessieren.

    So. Abschließendes Feedback.

    Ich bin eure Kommentare durchgegangen, habe nochmals ein paar weitere Stunden weiter geforscht, verglichen etc. und bin nun am Ende bei zwei ganz anderen Schriften gelandet, die ich nun als eine gute Kombination erachte.

    Fredoka für die Headline und Didactica für den Fließtext.
    Eingeschossige a und g, relativ nah an den Grundschriften dran, tief gezogene Mitte im M, ….

    Überschrift und Fließtext in zwei verschiedenen Schriftarten ist äußerst unästhetisch. Es macht auch keinen Sinn, die beste Schrift zu suchen und dann den Text, den die Kinder lesen sollen genau nicht in dieser Schriftart anzubieten, oder?

    Bist du eigentlich schreibberechtigt hier also Lehrkraft? Oder beraten wir dich gerade kostenlos zu einem Produkt, das du entwickelst?

    Das war da aber absolut nicht gewünscht. Dann hätten sie sich ja hinterfragen müssen. "So machen wir das hier nicht. Das haben wir schon immer so und so gemacht."

    Das ist eben das Ding, wenn der Neue was Neues macht und suggeriert, dass es besser ist und das Althergebrachte schlechter. Neue kommen nicht nur freundlich an und fügen sich ein, sie beurteilen durchaus auch, was Alteingesessene machen. Das muss natürlich nicht schlecht sein und schon gar nicht zu Mobbing führen aber es kann eben so sein.

    Und zum zweiten Absatz: was heißt, du wärst offen für Neues, du bist doch offenbar an der neuen Schule mit dem angekommen, was DU für vertraut hieltest und für gut befunden hattest. Neu wäre für dich gewesen, es so zu machen wie die anderen an der Schule.

    Und nein, natürlich wird in Städten genauso gemobbt wie auf dem Land, das ist nicht automatisch der Lösungsschlüssel, in die Stadt zu ziehen.

    Ich verstehe den Frust, ich finde Zusammenarbeit grundsätzlich schwierig, eben aus all den genannten Gründen. Menschen sind verschieden, arbeiten verschieden, haben unterschiedliche Vorlieben. Deswegen sei dir bewusst: es kann auch ein Fluch sein, alles abzusprechen, dann musst du im Zweifelsfall das Arbeitsheft nehmen, was du schlecht findest und dich damit ein Jahr lang rumärgern. Feiern, Ausflüge... alles wird zum Kompromiss, wenn man nicht zufällig befreundet ist und total ähnlich tickt, was sicher nur alle Jubeljahre vorkommt.

    Vielleicht hilft es, sie zu fragen, welche Zusammenarbeit sie sich vorstellen kann? Im Moment investierst du viel, auf Grundlage deiner Erwartungen. Sie hat aber offenbar andere Erwartungen. Frag sie doch, ob sie Lust hätte, Ausflüge/Feste/Arbeitsmaterialien gemeinsam zu planen oder auch abwechselnd, damit man weniger Arbeit hat oder ob sie ganz bewusst alleine arbeiten möchte.

    Und zum Elternabend: überhaupt nicht peinlich. Ich weiß, dass Eltern permanent vergleichen. Es hilft nur, zu sagen, dass ihr Dinge unterschiedlich macht, das nächste Mal bist du nicht überrascht und sagst einfach "ah ja, okay, diese Klasse macht es anders". So wie man Kindern sagt, dass Frau Müller es anders gehandhabt hat und man selbst Frau Meyer ist und es so macht.

    Keine von denen. Am ehesten die in der Mitte, allerdings stört, dass das große "I" also [i] kleiner ist als das kleine "l" also [L].

    Serifenschriften finde ich generell ungünstig. Auch je schnörkeliger oder kursiver eine Schriftart ist, desto schwieriger, als "kindlich" werden Schüler*innen das nicht deuten.

    Der Vorteil der klassischen Druckschrift ist halt, dass sie aus Gründen so ausgewählt wurde und viele Kinder sie schon kennen und daher leichter wiedererkennen. Zum Beispiel das kleine "a" sieht in deinen Schriften anders aus als das gedruckte, das die Kinder erlernen.

    Das bestreite ich auch gar nicht. Es ging im Vorfeld auch um gar keine Wertung - ich weiß nicht, woher du das hast. Es ging anfangs lediglich nur darum, dass Mehrgenerationenhaushalte Vorteile haben können - und sei es, dass ein Haushaltsmitglied mittags die zeitlichen Ressourcen hat, auf den Markt zu gehen und für die Familie einzukaufen.


    Frechdachs : WOW, 5 Generationen, das ist selten! Freut mich sehr für euch.

    Du wertest laufend. Großeltern könnten auf den Markt gehen und Enkel hüten, Wohnraum wäre gewinnbringender genutzt und "WOW! Freut mich sehr für euch!" ...sind absolut nicht wertfrei.

    Außerdem fragte dich Zauberwald 3x, wie oft du dich um deine Enkel kümmerst und das wolltest du nicht beantworten. Mir ist nicht klar, warum du dieses romantisierende Großfamiliending predigst. Es ist nicht wunderbar oder traurig, wenn Familien so oder so leben, sondern einer von 999.998 möglichen Wegen.

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