Wäre blöd, ich bin der Schulleiter.
Stimmt natürlich, aber als normale Lehrkraft… außer dududu passiert in der Realität nicht wirklich was.
Wäre blöd, ich bin der Schulleiter.
Stimmt natürlich, aber als normale Lehrkraft… außer dududu passiert in der Realität nicht wirklich was.
Plus Konferenzen (zu allzuoft noch völlig variablen Zeiten)
Guter Witz. Was passiert, wenn du einfach nicht hingehst?
Die "extreme Familienfreundlichkeit" unseres Berufes ist in weiten Teilen ein Mythos und beschränkt sich im wesentlichen auf die Tatsache, dass Lehrer in den Ferien keine Betreuung für die eigenen Kinder brauchen.
Klar, extra-Kinderzuschläge, problemlose sehr lange Auszeiten und ständige Vertretungsmöglichkeit durch KuK bei der Notwendigkeit, Kinder abzuholen oder zu betreuen sind auf dem Arbeitsmarkt Gang und Gäbe.
Dann müssten die Stellen ja prinzipiell an Männer gehen. Der einzige Beruf, der noch weiblicher ist als der Lehrerberuf ist vielleicht der Frisörberuf.
Problematisch finde ich in diesem Zusammenhang die Eigendynamik, die eine solche Ungleichverteilung entwickelt. Sobald der Beruf dieses Image hat, werden männliche Bewerber stärker abgeschreckt.
An der Grundschule meiner Tochter gibt es einen männlichen Lehrer, fast alle Eltern von Jungs wollten, dass diese in seine Klasse kommen, Eltern wünschen sich meiner Erfahrung nach einen höheren Männeranteil bei Lehrkräften.
Die Frage ist, weshalb der Frauenanteil an weiterführenden Schulen stetig zugenommen hat. Meine Vermutung ist, dass die zunehmende Teilhabe am Erwerbsleben von Frauen dann doch die Berufe positiv selektiert, die extrem familienfreundlich sind, so wie der unsrige.
Nein! Beschäftige dich bitte einfach mal mit dem Begriff der Diskriminierung etwas genauer anstatt nur aus einem Bauchgefühl heraus vorschnell zu urteilen.
Ich kenne Definitionen aus Büchern. Diese sind aber nicht empirisch oder anderweitig wissenschaftlich geschlussfolgert, sondern entspringen lediglich der Sichtweise einer anderen Person. Mein persönliches Empfinden von Moral hat durchaus seine Berechtigung und deine Sichtweise ist auch nichts weiter als dies.
Es ist für mein Empfinden Diskriminierung, wenn eine Person qua Geschlecht bei ansonster gleicher Eignung schlechtere Chancen hat als andere.
..aber nicht jede Chancenungleichheit ist auch diskriminierend (siehe oben).
Wenn sie am Geschlecht festgemacht wird, definitiv.
Bist du dir sicher, dass der zweite Satz das ist, was du angesichts deiner bisherigen Einlassungen zu dem Thema sagen wolltest?
Tippfehler.
Von den 2015 gekommen Flüchtlingen und Migranten beziehen nach bald 9 Jahren noch ca. 40 % Sozialleistungen.
https://www.mdr.de/nachrichten/de…lhilfe-100.html
Ob dies wirtschaftlich eine Erfolgsgeschichte ist, mag man beurteilen wie man möchte oder es unterlassen.
Richtig. Erfahrungsgemäß streben Frauen in der Tat seltener Führungsämter an (auch hier könnte man den Einfluss der von Männern dominierten Gesellschaft diskutieren...) Deswegen ist die von anderen Usern unterstellte Diskriminierung von Männern eher theoretisch-grundsätzlicher Natur, aber seltener in konkreten Fällen wirklich vorkommend.
Ich sehe das anders. Diskriminierung bedeutet Chancenungleichheit.
Du wirfst hier Zahlen in den Raum, ohne die Quellen anzugeben.
Darf ich bitten?
Gern, 47 % der Bürgergeldbezieher sind Ausländer.
Insofern müssen Frauen und Männer für gleiche Bewerbungschancen auch gleiche Leistungen erbringen [...]
Demnach müssten ja ein Mann und eine Frau bei exakt gleicher Leistung die gleiche Chance auf die Stelle haben.
Dem ist aber ganz offensichtlich nicht so.
Lass mich dich zitieren: „I call BS.“
Um bei gleicher Eignung qua Geschlecht bevorzugt befördert zu werden müssen Frauen nicht weniger, sondern mindestens ganz genauso viel leisten wie die gleich gut geeigneten Mitbewerber, das verrät selbst dir die Formulierung „gleiche Eignung“.
Also muss ein Mann, um befördert zu werden, mehr leisten als eine Frau.
Alles anzeigenIch war am Wochenende im Möbelhaus. Dort wurde ich von einer Frau bei der Auswahl der Vorhänge sehr freundlich und kompetent beraten, die auf meine Nachfrage bestätigt hat, dass sie aus der Ukraine kommt.
Ende der 80er habe ich Deutschkurse für Spätaussiedler aus Polen, Russland, Kasachstan und Rumänien durchgeführt. Die meisten haben sich mittlerweile in der Gegend ein Häuschen gebaut und arbeiten als Mechaniker, Pflegerinnen, Industriearbeiter.
Von einem Schüler meiner Hauptschulklasse, der als Flüchtlingskind ohne Deutschkenntnisse aus Syrien kam und bei mir "nebenbei" Deutsch gelernt hatte - habe ich nun erfahren, dass er über die Zweijährige Berufsschule und das Berufliche Gymnasium das Abitur abgelegt hatte und nun BWL studiert.
Einen türkischstämmigen Schüler, der von der 7.Klasse bis zum HSAP meine Klasse besuchte (und sich von einer 4 auf eine 2 in Deutsch hocharbeitete), hatte ich vor Kurzem an der Kasse im Supermarkt getroffen. Meine Frage, ob er nun eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann absolviere, verneinte er. Er studiert nun Wirtschaftswissenschaften und verdient sich das Geld für sein Studium durch diesen Nebenjob.
Dein Denkfehler ist kein Denkfehler, sondern Rassismus.
BTW: Ich hatte auch "reindeutsche" Schüler, die zwischenzeitlich gesiebte Luft atmen oder sich mit Bürgergeld durchschlagen.
Das ist eine optimistische Denkweise, die ich löblich finde. Letztlich sind für eine Volkswirtschaft aber Statistiken relevant und nicht anekdotische Evidenz. Die Statistik der Zuwanderung seit 2015 ist wirtschaftlich gesehen nicht gerade eine Erfolgsgeschichte.
47 Prozent der Bürgergeldempfänger sind Ausländer.
Wie viele der restlichen 53% einen Migrationshintergrund haben, ist mir nicht bekannt.
Du als KI-Prophet kannst doch sicherlich ebenso deinen Stundenlohn trotz der menschlichen Ideale über den einer Schulleitung steigern.
Der Zusammenhang zum Thema war jetzt welcher?
Ich halte das Vorgehen nicht für legitim. Bestehen Zweifel an der Dienstunfähigkeit des Beamten, so besteht für diesen nach §44 Abs. 6 BBG die Pflicht, sich auf Weisung der Behörde ärztlich untersuchen und ggf. auf Veranlassung von amtsärztlicher Seite beobachten zu lassen.
Unsinn, das ist in der Praxis ungeeignet. Man muss nur die Fehltage geschickt entzerren, schon ist der mutmaßliche Missetäter dagegen immun.
Die arbeitsrechtliche (!) Möglichkeit zur Arbeitnehmerüberwachung wiederum gilt auch nur bei handfestem Verdacht und nicht bereits bei Vorliegen von Indizien oder gar auf Basis von Vermutungen.
Ein Indiz IST ein begründeter Verdacht. Die Steigerung darüber hinaus heißt Beweis.
Eine solche Dienstanweisung wie hier beschrieben, halte ich für völlig rechtswidrig und kann den Betreffenden nur empfehlen, im Wiederholungsfall selbst zu remonstrieren.
Da stimme ich zu. Eine solche Anweisung ist hanebüchen.
Die SL muss dennoch abwägen, wie begründet der Verdacht ist und eine Entscheidung treffen zwischen persönlicher Fürsorge und der Einhaltung der Dienstpflicht, welche letztendlich auch ein Eintreten für das tatsächlich arbeitende Kollegium ist.
Dass solche Fälle nicht so selten sind, wissen alle mit etwas Erfahrung hier und dass wie üblich reflexartig auf die böse SL geschimpft wird, ignoriert, mit welcher Dreistigkeit sich tatsächlich manche vor der Arbeit drücken auf Kosten anderer Lehrkräfte.
Dass hierbei aber keine Lehrkräfte eingesetzt werden zur Bespitzelung, versteht sich von selbst.
Alles anzeigenSo aufgewühlt war ich schon lange nicht mehr. Zufällig habe ich, beim Sekretariat stehend mitbekommen, dass 2 Abteilungsleiter vom Schulleiter schon den zweiten Tag hintereinander angewiesen worden, zur Baustelle eines krank geschriebenen Kollegen zu fahren, um zu prüfen, ob dieser im Krankenstand arbeitet. Die Bespitzelung war ohne Erfolg.
Am Montag geht es wohl weiter.
Wenn der Schulleiter mich gefragt hätte, hätte ich abgelehnt.
In unserer Schule passiert vieles, was ich unglaublich finde, das aber geht mir nicht aus dem Kopf.
Wie würdet ihr euch verhalten? Ist so eine Überwachung legal oder gar normal?
Gab es das bei euch auch schon?
Ich habe mich auch nicht verhört, sondern
bekam die Aktion von einer handelnden Person bestätigt, der es sichtlich peinlich war und der auf die Dienstanweisung verwies.
Sofern es tatsächlich Indizien hierzu gibt (gehäuftes Fehlen seit Baubeginn, entsprechendes Getratsche am Kaffeetisch) ist das rechtlich in der Tat legitim. In der Privatwirtschaft sind in solchen Fällen Detektive nicht unüblich.
Natürlich hat das mit dem Aufgabenspektrum einer Lehrkraft nix zu tun. Verboten ist das aber nicht, nicht Betretungsrechte etc. verletzt werden.
Wenn die Indizienlage erdrückend ist, halte ich es sogar für unangebracht, der Sache nicht auf den Grund zu gehen und so etwas zu ignorieren.
Überlege mal, welche Message das an die Kollegen senden würde, welche den Vertretungsunterricht stemmen müssen und wie das bei Elternvertretern ankommt. Denn ja, so etwas spricht sich herum.
Der vollständige Rückzug ins Privatleben und maximal Dienst nach Vorschrift lohnt sich als Beamter (finanziell) mehr als Einsatz im Berufsleben!
Wie seht Ihr das?
Absolut. Der Stundenlohn war bei A13ern, die nix nebenbei machen und nach dem Klingeln aus dem Gebäude sausen, schon immer sehr hoch. Deutlich höher als der der meisten Schulleitungen.
Die Frage ist halt, hat man noch andere Ideale als das Fortkommen der eigenen Kinder?
Lebt man nur gemäß den Gesetzen der Evolution oder hat man Ideale, welche rein menschlich sind?
Sehr gerne. Die einzige mit einem ähnlichen Geburtsjahr wie du ist die, die sich in den Regelschuldienst hat versetzen lassen
Aber Erdkunde haben wir auch nicht. Wenn du Bio hättest, würde man dich mit Kusshand nehmen.
Weil sie eine Frau ist? Oder sucht ihr auch männliche Biolehrer? Kenne einen mit Interesse, der hat aber glaube ich Chemie als 2. Fach.
Ist das dein Ernst? Das ist doch bestenfalls kindisch, schlimmstenfalls Mobbing und ich glaube kaum, dass das zu irgendeiner Form von konstruktiver Lösung führt.
Bitte Vorschlag.
Die SL hat natürlich die Möglichkeit, hier für einen Ausgleich zu sorgen. Das geschieht in der Regel aber nicht, weil SL natürlich nicht auf der Suche nach Konflikten sind.
Gute SL wissen natürlich, dass eine leistungsfeindliche Atmosphäre abträglich ist, aber das ist die Ausnahme.
Man muss leider den Mund aufmachen, um Missstände zu beheben.
Wenn man immer dieselben KuK vertritt und ständig schlechte/keine Vertretungsaufgaben erhält, kann man das auch dem Kollegen gegenüber anmerken.
Sollte sich das nicht ändern, kann man das Planungsteam und die SL auf diesen Missstand hinweisen.
Sollte auch dies nicht fruchten, so bleibt nur, das Geschehniss am Kaffeetisch im LZ gepflegt zu verbreiten und eine Stimmung gegen Blaumacher zu erzeugen.
Das ist unangenehm und anstrengend, aber wenn konstruktive Maßnahmen nicht fruchten, kann soziale Kontrolle durchaus helfen, auch wenn diese Meinung unpopulär ist.
Gerade wenn LuL aufgrund kranker Kinder zu Hause bleiben, kann man ordentliche Aufgaben erwarten.
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