Beiträge von SteffdA

    So heißt das, weil die Hersteller/Vertriebe von Medien sich freiwillig dazu verpflichten, ihre Produkte einzustufen und dann das Freigabe-Siegel auch als eine Art Gütesiegel erhalten.

    Und wo steht geschrieben, dass ich mich an diese Empfehlungen halten muss?

    Als Institution Schule würde ich das machen, allein um auf der sicheren Seite zu sein.
    Aber als Privatmann entscheide ich immer noch selbst. Und die Schüler bzw. deren Eltern entscheiden als Privatleute, oder?

    Warum so umständlich und erst einen Pappmachebrei herstellen?

    Zeitungspapier (saugfähig von kostenlosen Werbezeitungen o.ä., aber keins aus Magazinen) ca, A4-Größe reißen und mit Ponal Holzleim aufkleben.
    Zuerst 3-5 Schichten und gut aushärten lassen, das dann solange wiederholen, bis die gewünschte Wandstärke erreicht ist.

    ...wohl aber die Problematik um die Klassen, die weg sind, und die Lehrer, für die dann nicht genug Vertretungsstunden da sind.

    Wieso Problematik?
    Wir arbeiten in einem Dienstverhältnis, nich nach Werksvertrag. D.h. du stellst während der Dienstzeit deine Arbeitskraft zur Verfügung.
    Wenn dein Arbeitgeber/Dienstherr damit nichts anzufangen weiß, ist das doch nicht dein Problem.

    Da nutzt ein Unternehmen eine "kostenlose" Fortbildung, um in den Schulen Fuß zu fassen und ihre Geräte zu verkaufen.

    Naja... wenn man Tablets (oder auch anderer Materialien/Medien/Produkte etc.) im Unterricht verwenden will, kommt man nicht um den jeweiligen Hersteller herum.
    Irgendjemand muß das "Zeug" schließlich produzieren, was wir verwenden.

    Man kann/soll sich aber immer bewusst sein darüber, das Unternehmen eben eigene Interessen haben (was ich für ziemlich normal halte).

    Islamisch, christlich, bla.... es gibt gesetzliche Feiertage, die sind einzuhalten, da Gesetz.

    Und ansonsten liese sich sicherlich auch mal juridtisch prüfen, inwieweit sich die Anweisung der Hamburger Schulbehörde mit der Weltanschauungsfreiheit der Schulen (ich nehme an, sowas gibt es auch in Hamburg) verträgt.

    Außerdem lässt sich nicht kontrollieren, was auf den Sticks wirklich drauf ist (inkl. diverser Trojaner, Viren usw.: Sobald der Stick in einem vernetzten Gerät steckt und dieses "kontrolliert", droht auch für alle anderen Nutzer Gefahr).

    Doch! Der Schüler hat das zu kontrolieren und zu verantworten. Auch das ist Medienkompetenz.

    Da ist ein Gerät, das inkl. Betriebssystem unter vollständiger Kontrolle der Schule steht, einfach sicherer.

    Sicherer schon, aber damit entwickelt man (der Schüler) keine Medienkompetenz. Der Gut-Fall ist immer einfach, interessant wirds im Schlecht-Fall.

    Ja, aber was nützt das, wenn die Schüler ihre gespeicherten Daten zu Hause nicht mehr nutzen können oder die Informationen nicht ausdrucken können??

    Eben! Und zulernen, wie bzw. dass man seine Daten so organisiert, das sie verfügbar sind, ist (nicht nut, aber auch) Medienkompetenz.

    Was will ich mit dem Zeug auf Papier? Noch 20 Kilo hin- und herschleppen?

    Kein Schülercomputer hat Verbindung zu einem Drucker. Die Schüler können von zu Hause aus nicht auf ihren schulinternen Speicher zugreifen. Wie soll ich so Medienkompetenz vermitteln?

    Genau das ist Medienkompetenz! Zu verstehen, dass auf getrennten Systemen jeweils eigene Logins gültig sind, dass die Nutzer für ihre Daten verantwortlich sind (wo gespeichert, wie erfolgt der Zugriff, alle Daten an der jeweils richigen Stelle).

    WLAN, welcher Traum wäre das denn.

    Kann man selber machen mit einem kleinen Gerät, dass sich Travelrouter nennt.

    Also ich würde den Lehrplanbezug zu der aktuellen Klassenstufe darstellen.
    Außerdem kannst du ja darstellen, dass bestimmte Ziele/Kompetenzerwartungen aus der Schuleingangsstufe in dieser Klasse (oder bei einem Teil dieser Klasse) nicht erfüllt sind und du das deshalb wiederholen/nachholen willst o.ä.

    Denn es wird argumentiert, dass ich ja bisher immer auf Klassenfahrt mitgefahren wäre, von daher wäre es nun eine "geübte Praxis"...

    Das spricht doch für dich und dein Entgegenkommen gegenüber der Schule. Ein Grund mehr, diese unverschämte Anspruchshaltung zurückzuweisen.
    Außerdem bezweifle ich stark, dass es in einem solchen Fall so etwas wie Gewohnheitrecht gibt.

    Letztlich heißt das, dass man sich mit solchen Zugeständnissen sehr zurückhalten muss, damit derartige Anspruchshaltungen gar nicht erst entstehen.

    Findet man über einen inneren Mnolog nicht eher etwas über sich selbst heraus bzw. über die eigene Sicht auf die Situation?

    Alle anderen Annahmen wären aus meiner Sicht Kaffeesatzleserei à la ... "was könnte der Autor gemeint haben?" (und wehe das stimmt dann nicht mit der Sicht des Lehrers überein ;-).

    Der Schulleiter möchte nun von mir eine detailierte Begründung, weshalb ich die Klassenfahrt nicht durchführen werde. Anhand dieser will er dann entscheiden, ob meinem Antrag stattgegeben wird - sollte dies so sein, wird aber mein Gehalt reduziert werden (da ich ja dann "frei" mache...)

    Du sollst einen Antrag stellen, dass dein Arbeitsvertrag von seiten der Schule (evtl. und nach Gutdünken des Schulleiters) eingehalten wird?!?!s

    Mal so als Fachfremder gefragt:

    Bist du sicher, dass ein mathematischer Beweis in der dritten Klasse angebracht ist?

    "Angebracht" im Sinne von "sinnvoll vermittelbar" und "für die Schüler verstehbar".

    Nutze dein Handy als hilfreiches Werkzeug für das, was du willst und was deine Dienststelle will.

    Ansonsten Dienstliches von Privatem trennen (E-Mail wurde schon genannt) und das ganze Nerv-Gedöns abstellen (diverse Benachrichtigungen etc.).

    ...achso... und wenn Anrufe nerven, die Rufnummer auf die Blacklist.

    Zu viele Schüler[1] wissen nach zwölf oder dreizehn! Jahren Schule weder, was sie interessiert, noch, was sie gut können; zu vielen ist nicht klar, welche Studienrichtung man nach dem Abitur einschlagen soll.

    Ich bin mal ketzerisch:
    Wer das nicht auf die Reihe kriegt, braucht auch nicht studieren, wir reden hier schließlich von 18-19-jährigen.
    Vielleicht hilft eine 12-13-jährige Schulzeit Supermarktregale besser einzuräumen.

Werbung