Beiträge von SteffdA

    Hallo Zusammen,
    da es in Hessen an beruflichen Schulen kein Hitzefrei gibt und die Arbeitsstättenverordnung diesbezüglich eher schwammig ausfällt...

    Wie geht ihr mit den derzeitigen Temperaturen im Klassenraum um, wenn es tatsächlich weder für Lehrer noch für Schüler "geht"?


    Grüße
    Steffen

    Keine Ahnung. Ich kenne die Personen noch nicht, vermute aber, dass evtl. kein Internet im Haus ist, man sich das nicht zutraut oder ähnliches. An der Grundschule ist/war es wohl so, dass es viel Gesprächsbedarf von Seiten der Schule gab, aber auf Telefonate u.ä. nicht reagiert wurde, Mails eben nicht möglich waren und nur WhatsApp ging ...

    Kein Internet und Whatsapp wie geht das?

    Wie erfahren sind deine Schüler mit Projektarbeit?

    Du könntest noch Meilensteine (wann muß was erledigt sein) mit angeben und Fragen und Zeiten für Jour fixe (Abklärung, wer ist wie weit, welche Probleme gibt es bei der Bearbeitung etc.).

    ...aber das hilft mir bei mienem eigentlichen Problem nicht weiter.

    Du könntest krank werden (nicht nur körperlich, auch durch den Streß und psychischen Druck), eines deiner Kinder könnte krank werden, oder beide. Es reicht ja, wenn die Krankschreibung ein- oder zwei Tage in die Zeit der Klassenfahrt hineinreicht, es wird niemand von dir erwarten, nachzufahren.
    Such' die 'nen Doc Holiday, was Schüler können, können wir im Zweifel auch. ;)

    Die Freiplätze sind extra von den Herbergen als BEtreuer-/ Begleiterplätze ausgewiesen. natürlich werden die nicht auf die Kinder umgelegt.

    Natürlich werden die Freiplätze auf diejenigen umgelegt, die bezahlen bzw. entsprechend querfinanziert. Oder sitzen die im Keller und drucken die Kohle?!?!


    Was machst du dir 'nen Kopf darum? Formal ist es doch ok, wenn der Schüler entschuldigt ist.
    Wenn er wegen häufigen Fehlens das Klassenziel nicht schafft, wird er halt nicht versetzt. Auch das ist aus meiner Sicht eine rein formale Entscheidung.

    Wenn du persönlich davon so betroffen bist, dass du Schwierigkeiten hast, das zu akzeptieren (nicht deine Betroffenheit, sondern dass der Schüler sitzen bleibt), trink ein Bier oder 'nen guten Wein und entspann dich.

    ...welche Kompetenz der Informatik originär zugesprochen werden könnte, die nicht schon von anderen Fächern belegt ist.


    Formalisieren und schematisieren von Sachverhalten z.B..

    Infolgedessen lassen sich immer Situationen finden, in denen mathematische Modelle, mit denen man sich die Natur erklären will, nicht passen.


    Eben deshalb heißen diese Dinger auch Modell.

    Und einen nennenswerten Unterschied zwischen einem Vortrag mit Powerpoint oder Tageslichtprojektor sehe ich einfach nicht.


    Im Informationsgehalt sicher nicht, aber ich sehe deutliche Vorteile beim Speichern, Verteilen und Verfügbar-machen der Präsentation.

    http://www.n-tv.de/ratgeber/Folie…cle4202011.html

    Wie ich schon erwähnte, der Einsatz von "digitaler Technik" zur Präsentation ist meist nur oberflächliche Effekthascherei, um vom eigentlichen Inhalt abzulenken.


    Power-Point-Präsentationen kann man aber auch ohne dieses ganze Effekt-Gedöns machen, auch das ist Medienkompetenz.

    Ein sehr gutes Beispiel dafür sind die Nachrichten im Fernsehen, wo inzwischen ganz auf visuelle Spezialeffekte und animinierte Studios gesetzt wird, während die inhaltliche, journalistische Qualität der Nachrichten permanent sinkt.


    Volle Zustimmung, und das betrifft nicht nur Nachrichten inzwischen sondern auch viele Reportagen und Wissens-Sendungen.

    Warum ist man Deiner Meinung nach "raus, wenn man nur analoge Medien nutzt?


    Nun, mit rein analogen Medien reicht es vielleicht zum Philosophen, was im Sinne von Bildung gar nicht so schlecht wäre.
    Aber wie viele Philosophen können vom philosophieren leben?
    Wäre es da nicht sinnvoller, Kompetenzen zu erwerben, die eine breitere berufliche Perspektive nicht nur ermöglichen, sondern auch wahrscheinlich machen?

    In z.B. beispielsweise fünf Jahren ist ein jetzt gekaufter i7 nur unwesentlich schneller als ein jetzt gekaufter billiger i3. Auf Vorrat Leistung zu kaufen lohnt sich eigentlich nicht.

    In anerkannten Bechmarks würde dein i7 in 5 Jahren dann z.B. 150 Punkte machen, ein jetzt gekaufter i3 vielleicht 130 und ein in fünf Jahren gekaufter i3 wahrscheinlich 450.

    Wie ich schon schrieb, genau das (Benchmark und Co.) ist für mich vollkommen uninteressant. Für mich ist wichtig, dass meine Anwendungen auf absehbare Zeit gut funktionieren.

    Und dein i7 funktioniert auch, d.h. kann die Power tatsächlich umsetzen?


    Ich habe darauf immer gleichzeitig zwei virtuelle Maschinen laufen, eine mit Linux und eine mit Windows, mit denen ich meine Arbeit und sonstiges erledige (inkl. Bildbearbeitung).
    Dafür reicht es problemlos. Ansonsten sind mir die letzten paar Prozent Rechenleistung u.ä. nicht wichtig, mich interessiert nur, dass der Prozessor und der Speicher in absehbarer Zeit nicht zum Flaschenhals werden.

    Über die Performance-Angaben der Zeitschriften können sich Gamer streiten und Leute, die ihren "Religionskrieg" darüber austragen, aus diesem Kindergartenalter bin ich raus.

    Zurück zur Medienkompetenz:
    Da ich meinen Unterricht fast vollständig mit einem E-Learning-System vorbereite und durchführe ist es mir auch ziemlich egal, ob ich einen Text jetzt in ein Word-Fenster, ein OpenOffice-Fenster oder Browser-Fenster eintippe. Brauchbare Formatierungsmöglichkeiten gibt es bei allen drei Varianten.

    Und falls jetzt jemand mit DIN-E-Mail oder DIN-Brief kommt, hier ein Zitat von der Webseite des DIN-Normungsinstitutes (http://www.din.de/cmd?cmsrubid=4…cmsareaid=47421:(

    Zitat

    Europäisch harmonisierte und in das Deutsche Normenwerk übernommene Normen sind genauso wie originär nationale Normen grundsätzlich unverbindlich.

    Grüße
    Steffen

    Unser stellvertretender Schulleiter hat das Medienkonzept mal so zusammengefasst: "Es geht nicht darum, was die Lehrer für Möglichkeiten haben, ihren Unterricht zu gestalten sondern welche Möglichkeiten die Schüler haben, den Unterricht zu gestalten." Das Medienkonzept bedeutet also nicht, dass ich überall Internet und einen Beamer habe, um youtube-Videos zeigen zu können.


    Nun, diesem Thema kann man sich im Wesentlichen mit zwei Ansätzen nähern:

    • Brauche ich eine gute Lösung um 20kg Papier vom Auto/Bus etc. in den Klassenraum zu transportieren?
      Dann fängt man vielleicht mit der (Lehrer-)tasche an, wenn die zu schwer wird gibts 'nen Rucksack und wenn's im Kreuz zwickt kommt der (Lehrer-)trolley.
      Kann man so machen, lässt sich insbesondere auch sehr schön an z.B. meiner Schule beobachten, halte ich aber für wenig sinnvoll.

      oder:

    • Muss ich meine Informationen, die ich für meine Arbeit/Unterricht brauche überall verfügbar haben?
      Dann reichen mir ein anständiges Netzwerk und ein Laptop/Tablet oder eine der diversen Kombinationen etc..

    Aber laufend neue PCs zu kaufen? wo der ganze Scheiß nach 5 min. nicht mehr aktuell ist?


    Man kann PCs in einer Ausstattung kaufen, die auch nach 5 Jahren noch gut zu gebrauchen ist. Habe ich privat auch so gemacht (i7 Quad-Core mit irgendeiner On-Chip-Grafik, 16 GB Ram, 1 TB Platte hat in 2013 ca. 650€ gekostet und wird noch 'ne Weile halten).
    Geiz ist eben nicht geil!

    ...bin ich nicht unbedingt der Meinung, dass in den Informatik-Unterricht oder überhaupt in die Förderung von Medienkompetenz ein komplexerer Umgang mit Word oder Excel gehört.


    Volle Zustimmung, es wird noch viel zu oft eine Office-Anwendungsschulung mit Informatik verwechselt.

    Grüße
    Steffen

    ...die Schulleitung darf nicht konkreter sagen von wem, bzgl. was, wie viele oder wann diese Beschwerden auftraten.

    Sowas gehört für mich in die Kategorie "Klatsch/Tratsch/Gerüchte" und davon lass ich mein Handeln ganz sicher nicht bestimmen!
    Was sind das überhaupt für Pfeifen, die nicht zu dem stehen, was sie sagen bzw. tun (und damit meine ich sowohl Kollegen, als auch Schüler)?!?!

    ch finde es immer lustig, dass sich Personen auf das Grundgesetz berufen, die wichtige Teile des Grundgesetzes, wie z.B. die Präambel oder den grundgesetzlich geschützten Religionsunterricht ablehnen.


    Zur Präambel siehe Beitrag 37 von mir: https://www.lehrerforen.de/board921-lehra…html#post363918.
    Zum grundgesetzlich geschützten Religionsunterricht ist zu sagen , dass dieser Schutz in Artikel 7 festgehalten ist, während die Religionsfreiheit in Artikel 4 geschützt ist. Ich denke, diese Reihenfolge ist Absicht und nicht versehentlich entstanden. Zum anderen könnte Religionsunterricht auch ohne Missionseifer ausgestaltet werden. Dann könnte er sogar für mich als Atheisten recht interessant sein.

    Hast du die Präambel zum Grundgesetz schon mal gelesen?


    Ja:

    Zitat

    Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.


    ...und wenn man die Präambel isoliert liest könnte man auch auf die Idee kommen, das Gott über das Grundgesetz gestellt wird.

    Wenn man allerdings "den Rest" auch liest und im Zusammenhang sieht, dann, und so lese ich das, ist das GG ein höchst emanzipatorischer Akt.
    Dann kann man nämlich auch lesen: "Das Deutsche Volk erklärt vor Gott, dass es seine Angelegenheiten selbst regelt. Die Würde des Menschen, seine Freiheit, seine Gleichheit vor dem Gesetz, die Freiheit eine Religion und damit seinen Gott zu wählen oder eben keine(n) etc.. ..."

    Grüße
    Steffen

    Ich denke, man sollte zunächst mal klären, was Ethik ist und dann kann man die Heiligen Schriften auch auf ihren ethischen Gehalt hin untersuchen.

    Oder man stellt ein Wertesystem, z.B. das Grundgesetz, den Wertesystemen der Heiligen Schriften gegenüber.

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