Beiträge von SteffdA

    Hallo Zusammen,
    inwieweit darf ein Abteilungsleiter einer hessischen Schule die pädagogische Freiheit "seiner" Lehrer einschränken?
    Im Hessischen Schulgesetz finde ich in §86, Abs.2 folgendes:

    Zitat

    Die Lehrerinnen und Lehrer erziehen, unterrichten, beraten und betreuen in eigener Ver-
    antwortung im Rahmen der Grundsätze und Ziele der §§ 1 bis 3 sowie der sonstigen Rechts- und
    Verwaltungsvorschriften und der Konferenzbeschlüsse. Die für die Unterrichts- und Erziehungs-
    arbeit der Lehrerin oder des Lehrers erforderliche pädagogische Freiheit darf durch Rechts- und
    Verwaltungsvorschriften und Konferenzbeschlüsse nicht unnötig oder unzumutbar eingeengt
    werden.


    Und in der Dienstordnung für hessische Lehrkräfte dieses:

    Zitat

    Die Lehrkräfte erziehen, unterrichten, beraten und
    betreuen in eigener Verantwortung und pädagogischer
    Freiheit im Rahmen der Grundsätze und Ziele der §§ 1
    bis 3 des Schulgesetzes sowie der sonstigen Rechts- und
    Verwaltungsvorschriften und der Konferenzbeschlüsse
    (§ 86 Abs. 2 Satz 1 und 2 des Schulgesetzes).

    Was bedeuted in diesem Kontext "unzumutbar" bzw. "unnötig"?
    Gibt es weitere Bestimmungen, die Einschränkungen ermöglichen?

    Darf es soweit gehen, dass die Anzahl der Folien (keine Angst, es geht nicht um"Daumenkino", sondern um eine niedrige zweistellige Anzahl) eingeschränkt wird, konkrete Folieninhalte vorgegeben bzw. verändert werden?

    Grüße
    Steffen

    Die Situation hat sich wie beschrieben zugetragen und das wurde uns als Beispiel genannt, dass er "auffällig" ist, also dass er alles wortwörtlich versteht, also Ironie eben nicht versteht. Das ist ja alles typisch für Asperger. Aber ich persönlich bin erstens der Meinung, dass diese Situation überhaupt nicht unnormal für ein 4,5jähriges Kind ist - ich sehe es sogar eher so, dass der Kleine deswegen etwas gesagt hat, weil es ihm sehr wichtig ist, dass Regeln eingehalten werden. Das würde ich eher als sehr gutes Sozialverhalten werten und nicht als Defizit...


    Welcher Hobbypsychologe ist denn da am Werk?
    Erst ein Verhalten provozieren und sich dann darüber beschweren...

    Erst musste ich bei einem bei ihm gemessenen Blutdruck von 140/90 eine 24 Stunden Blutdruckmessung erdulden


    Kenn' ich, ich hätte das Teil nachts am liebsten aus'm Fenster geschmissen (für die Laien: der 24h-Blutdruckmesser pumpt sich alle 30min auf, ich nachts bin davon immer wach geworden bzw. immer aus der Einschafphase gerissen worden).
    Ich bin auch immer aufgeregt, wenn es ans Blutdruckmessen geht, der Amtsarzt wollte mich nicht mehr Auto fahren lassen, die Schwester beim Belastungs-EKG meinte, ich wäre kurz vorm "abnippeln".
    Ich habe letztlich meinem Hausarzt gesagt, dass das Papier, was er schreibt so sein muß, dass ich verbeamtet werde.

    Grüße
    Steffen

    Bei uns wird dann vertreten (wenn möglich) oder aufgeteilt oder zwei Klassen gemeinsam unterrichtet. Also das gleiche was auch ist, wenn eine Kollegin krank ist oder spontan weg muss, weil z.B. ihr eigenes Kind krank ist.


    Ist das nicht etwas viel Aufwand für ein Kind, welches adäquat betreut (durch medizinisches Fachpersonal) ist?

    - am Ende von ausführlich diskutierten Tagesordnungspunkten, aber kurz(!) vor der Abstimmung darüber,...


    sagen: "Das müssen wir jetzt nochmal pädagogisch diskutieren."
    Das erzeugt dann nochmal 'nen richtigen Motivationsschub.

    Im Ernst:
    Beobachte das Gruppenverhalten. Wer sind die Akteure, die Mitläufer, die Nörgler etc.?
    Schau, welche Themen bzw. Arbeitsgruppen viel (Zeit-)Aufwand und wenig Effekt versprechen (Kaffeekränzchen). Aus denen halte dich raus.
    Schau, ob und bei welchen Themen/Arbeitsgruppen du dich tatsächlich einbringen kannst (im Sinne von "etwas bewegen"). Wenn es deine Zeit und Belastung zulassen, mach mit.

    Grüße
    Steffen

    Warum wird von Referendaren von Anfang an immer ein perfekter Unterricht erwartet (so mein Eindruck)?
    Gib ihm die Chance sich selbst auszuprobieren und aus Fehlern zu lernen (mit deiner Unterstützung).
    Erfahrungen muß man selbst machen, die kann man nicht von anderen einfach übernehmen.

    Grüße
    Steffen

    Entschuldigung, aber bei solchen Antworten kriege ich einen Anfall.
    Schickst du dein eigenes Kind auch im Alter von 10 Jahren per Taxi allein ins Krankenhaus, wenn es sich verletzt hat oder glaubst du Beistand von einer vertrauten Person wäre hilfreich?


    Notarzt ≠ Taxi

    Urgs!!! Braucht es mehr Worte??


    Lehrkräfte sind i.d.R. kein medizinisches Fachpersonal. Insofern stimmt die Aussage.

    Grüße
    Steffen

    Gern geschehen. Wenn du dort anfragst, dann frag expllizit nach einer Massendatenverwaltung/-einbringung (Excel-Tabelle o.ä.) der E-Mail-Daten.
    Wenn die das nicht anbieten musst du tatsächlich jedes Postfach einzeln per Hand einrichten und verwalten.

    Grüße
    Steffen

    Daher suche ich einen Webhost oder ein Produkt, das mir folgendes ermöglicht:
    - Webspace (2-3 Datenbanken)
    - E-Mail-Adressen (bis zu 150) mit entweder viel Speicher oder automatischer Löschung der Mails nach x-Tagen


    Schau dir mal die Webhosting-Packete von Mittwald oder Strato an.

    - Möglichst einfacher Oberfläche zur Administration


    Das weiß ich nicht, mußt du gegebenenfalls abklären.


    Grüße
    Steffen

    Kerne/Steine von diversen Obstsorten, die die Kinder in die Schule mitbringen, und auch Erbsen, Bohnen etc..
    Ingwer kann man auch in die Erde stecken und er fängt an Wurzeln zu treiben und zu wachsen.
    Ich stelle mir vor, dass die Kinder das Obst oder Gemüse mit in die Schule bringen, dort wird das dann auseinander geschnitten und den Kindern gezeigt, was der Samen ist und der dann gesät und geschaut, was raus kommt.

    Grüße
    Steffen

    seit wann ist denn eine PVK eine Solidargemeinschaft?


    Schon immer. Wenn ich z.B. eine dicke Operation brauche, muß ich nicht erst die Kosten dafür auf den Tisch legen oder vorher über meine Beiträge "eingespielt" haben, sondern die Versicherung (d.h. die anderen Mitglieder mit ihren Beiträgen) kommt dafür auf.
    Das ist für mich eine Solidargemeinschaft.

    Ich denke, ich habe das deutsche Krankenversicherungssystem recht gut verstanden.
    Mir geht es auch nicht darum, eine Solidargemeinschaft abzulehnen, die habe ich bei einer PKV (wie bei jeder anderen Versicherung) nämlich auch.
    Ich hinterfrage kritisch die Familienmitversicherung der GKV. Die halte ich für unsolidarisch denjenigen gegenüber, die keine Familie haben und die entsprechenden Beiträge der kostenlos Mitversicherten letztlich bezahlen.

    Achso... ich halte eine Versicherung, in die alle (und mit "alle" meine ich dann auch alle) einzahlen nicht für so schlecht, allerdings dann bitte auf dem Niveau und mit der Rechtssicherheit der PKV und nicht mit heruntergeschraubten Leitungen.


    Grüße
    Steffen

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