Beiträge von SteffdA

    Solange Bildung nicht mehr der Schlüssel für sozialen Aufstieg ist bzw. das von den Betroffenen nicht erkannt wird, wird sich das auch nicht ändern.

    Hab' die Diskussion gesehen, und fand sie ziemlich grenzwertig.
    Zwei Punkte, die mir aufgefallen sind und bei denen ich die Diskussionsbeiträge ziemlich daneben fand(sinngemäß):

    Wenn die Eltern sich nicht anständig um ihre Kinder kümmern und sie nicht ordentlich erziehen, so müsse die Schule das/einen Teil des Elternhauses ersetzen.
    --> Wieso wird nie darüber diskutiert, mit welchen Maßahmen man die Eltern in die Pflicht (laut GG ist die Erziehung ihrer Kinder zuallererst Pflicht der Eltern) nehmen kann?

    Jemand der Lehrer werden möchte (also noch vor bzw. am Beginn seiner Lehrerausbildung) möge doch bitte pädagogisches Talent etc. blabla mitbringen.
    --> Wenn man das alles schon vorher können soll, wozu dann noch eine Lehrerausbildung?!?!


    Grüße
    Steffen

    Glück für den Täter - aber kein Beweis dafür, dass wir falsch lagen.


    Also das mit der Unschuldsvermutung solltest du noch mal üben.

    Meinem Menschenbild zumindest entspricht es nicht, Schüler auf Verdacht massiv einzuschüchtern mit fraglichen juristischen Aussagen und ohne das sie sich dagegen adäquat verteidigen könnten.
    Oder wurden die Schüler im konkreten Fall darüber belehrt, dass sie die Aussage verweigern dürfen, dass sie sich nicht selber beschuldigen müssen (wozu auch zählt, Passwörter nicht herauszugeben), dass sie das Recht auf einen Rechtsbeistand haben
    und dass für eine Durchsuchung ein richterlicher Darfschein von Nöten ist?

    Ich finde diese Vorgehensweise äußerst fragwürdig!

    Gruß
    Steffen

    Welche Methoden sind denn deiner Meinung nach "verstaubt"?
    Ergebnissicherung bedeutet m.E., dass die Lernergebnisse auf irgendeine Art und Weise so dokumentiert werden, dass Schüler und Lehrer gegebenenfalls darauf zurückgreifen können.

    Meinst du wirklich solche oder meinst du Netze?


    Ich meinte Computernetzwerke oder -netze.

    Nun denn, wie genau sorgen denn die Netz(werk)e dafür, dass nicht jeder Lehrer einzeln an den Computer muss, um die Noten einzugeben?


    Dafür sorgt es nicht, aber es vermeidet das Schlangestehen, da die Eingabe zeitlich und örtlich unabhängig von mehreren Computern gleichzeitig geschehen kann.

    Und wie verhindern sie, dass Computer kaputt gehen?


    Das verhindern sie nicht, aber ein Netz bedeutet auch Redundanz (von Computern, Verbindungen etc. aber auch von Information).

    Und wie sorgen sie dafür, dass genug Rechner zur Dateneingabe vorhanden sind?


    Mehrere Rechner ist ein Merkmal eines Netzes, das es genug sind liegt in der Verantwortung derer, die die Ressourcen bereitstellen.

    Grüße
    Steffen

    Naja.... da gerne das "Abi für alle" propagiert wird ists doch kein Problem. Für diejenigen, die wirklich studieren wollen, ist die Hürde dann nicht die Erlangung des Abiturs, sondern die Seminare im ersten Studienjahr.
    Für alle anderen ists eh egel, das sie das Abi nicht wirklich brauchen.
    Am Ende sind alle zufrieden, dass die Schüler dabei betrogen werden, weil sie ein Zertifikat bekommen wo nicht draufsteht was drin ist, merken evtl. nur die paar, die an die Unis gehen. Das ist dann aber für die Statistik egal und auch für das Wohlgefühl ein Abi in der Tasche zu haben.

    ...wenn jeder Fachlehrer einzeln zum Rechner wackelt und da seine Noten eingibt?


    Dafür gibt es Netzwerke. Ich hab manchmal schon den Eindruck dass außer ein paar Hackern und der NSA niemand wirklich verstanden hat, was das bedeutet.

    Mir ist bereits einmal ein PC unvermittelt kaputt gegangen.


    Auch dafür gibt es z.B. Netzwerke oder andere digitale Möglichkteiten.

    Das sieht dann bei uns so aus, dass Dutzende Kollegen zu den Zeugnisterminen vor der Handvoll PCs, die für diese Zwecke bei uns geeignet sind, Schlange stehen.


    Die haben das mit dem Netzwerk auch nicht verstanden (nicht die schlangestehenden Kollegen, sondern die, die das mit den Anforderungen und Ressourcen bestimmen).

    Wenn man die konsequente Digitalisierung der Lehrerarbeit will, dann bitte nur mit einer ausreichenden Zahl von Computerarbeitsplätzen IN der Schule für alle Lehrkräfte, optimalerweise ein Arbeitsplatz pro Beschäftigtem, wie überall auch sonst in der "freien" Wirtschaft und öffentlichen Verwaltung. Und keine Auslagerung der Kosten (Computer, Arbeitszimmer, ...) ins "Home Office", das man bekanntermaßen trotz (lächerlicher) Steuerabsetzung zum Großteil selbst finanziert. Und für den "Datenschutz" wäre man dann auch selbst vollverantwortlich, was natürlich die "Schuldfrage" im Fall der Fälle für den Dienstherrn wieder besonders einfach macht. Wir sind als Lehrkräfte immer noch Arbeitnehmer und keine Freiberufler. Wenn der Arbeitgeber bestimmte Dinge von uns Lehrkräften will, dann soll er uns auch die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung stellen.


    Volle Zustimmung!

    Grüße
    Steffen

Werbung