Welche Management-Moden der letzten 20 Jahre waren denn nachweisbar erfolgreich?
Beiträge von SteffdA
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es gibt immer Unterschiede.
Sicher, es ist aber ein Unterschied, ob sich diese Unterschiede innerhalb der oberen 20% oder 30% ausdifferenzieren, oder über die gesamten 100% verteilt sind.
Schule ist m.E. dafür da, dafür zu sorgen dass letzteres nicht der Fall ist. -
Sehr viele Kinder wären daher zu einer solchen Anmeldung schlicht nicht in der Lage bzw. sie würde so lange dauern, dass kaum noch Arbeitszeit übrig bliebe.
"IServ ist vor allem ein mächtiger Schulserver, der eine neue, flexiblere und individuellere Art des Lehrens und Lernens ermöglicht" aus http://iserv.eu/
Wenn dieses System das so erfüllt, dann sollte das...Eine der Besonderheiten von iserv ist es, dass ausnahmslos jeder Nutzer, egal ob Schüler, Lehrer oder was auch immer, sich mit eigenem Namen und eigenem Passwort anmelden muss.
...der erste Inhalt im Unterricht sein als erster Schritt zur individuelleren Art des Lernens.Grüße
Steffen -
Oder verstehe ich deine Frage falsch?
Ich hatte den Eindruck, dass es neben der Unterbindung der Hänseleien eher um ein dickes Fell ging. Meiner Meinung nach sollte es darum gehen, die schwächeren Schüler möglichst leistungsstark zu machen. -
Es sind wohl vor allem leistungsstarke Kinder, die die anderen als "blöd" usw. hinstellen.
In dem Buch "Bei Stopp ist Schluss" ist die Geschichte von "Elo, der Elefant" drin. Diese Geschichte zielt auch in die Richtung, sich nicht hänseln zu lassen und sich dahingehend "ein dickes Fell" zuzulegen.
Ist es, neben dem Unterbinden der Hänseleien, Ziel, sich ein dickes Fell zuzulegen, oder so gut bzw. ähnlich gut wie die leistungsstarken Schüler zu werden?
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Offenbar haben gerade manche ach so toleranten Nichtgläubigen (ich hoffe,das war jetzt die richtige Wortwahl, will nicht wieder die Agnostiker-Diskussion anfachen) massive Probleme mit der Toleranz
Meinst du diese Art von Toleranz?http://www.queer.de/detail.php?article_id=18112
Grüße
Steffen -
Im Grunde kommt mehr bei rum, wenn ich Aufgabe für Aufgabe rechnen lasse und dann an der Tafel vorrechnen lasse.
Wenn dem so ist, dann wäre eine pädagogisch sinnvolle Entscheidung das auch so zu tun. -
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Ich würde es eher zweckmäßig einrichten. Z.B. die halbhohen Billy-Regale nutzen (an eine Wand stellen, oder wenn du genug Platz hast mit Rücken aneinander) weil sie Ablagefläche bieten.
Grüße
Steffen -
Gerade Sie als Informatiker, der sich mit der Abbildung von Daten in IT-Systeme (z.B. Datenbanken) beschäftigt, wissen doch, dass man eine Adressdatenbank völlig zerschießt, wenn man PLZ, BLZ oder Telefonnummern als Zahlen speichert.
Ich als Informatiker weiß, das letztlich alles Bits und Bytes sind und damit lässt sich ziemlich gut rechnen.SteffdA: Weil arithmetische Rechenoperationen auf Codezahlen in aller Regel unsinnig sind: Die Ergebnisse erfüllen die Semantik der Operanden nicht, die Operationen sind in aller Regel nicht mal abgeschlossen. Zum Beispiel bringt es gar nichts 54293 + 66787 = 121080 zu rechnen, wenn man weiß, dass die beiden ersten Zahlen die PLZ von Trier und Wadgassen sind: Das Ergebnis ist noch nichtmal eine PLZ, geschweige denn die PLZ eines Ortes in irgendeiner sinnvollen Relation zu Trier und Wadgassen (die müsste dann nämlich geographischen Bezug haben).
Das habe ich ja auch nicht bestritten. Eine mathematische/logische Operation ist eine formale Sache. Die Interpretation der Ein- und Ausgangsgrößen nimmt einem niemand ab, Mathematik nicht und auch Logik nicht.Letztlich ist doch die Frage ob es ums Rechnen (formales Anwenden von Operationen) geht oder um die Interpretation der Größen und was ich von Grundschülern erwarten kann.
Grüße
Steffen -
Wer bei dieser Zielgruppe den Unterschied zwischen Zahl und Zeichenkette nicht vermittelt, darf sich nicht wundern, wenn PLZ, BLZ, Telefonnummern und ähnliches zum Rechnen herangezogen werden.
Warum sollte man PLZ, BLZ und Telefonnummern nicht rechnen können? Das sind (zumindest in Deutschland) gültige Zahlen im Sinne einer Ziffernfolge mit mehr als Null Elementen.
Ob sich da ein Sinn heraus- oder hineininterpretieren lässt ist eine andere Frage.Grüße
Steffen -
Ah, danke Meike! Das setzt aber vorraus, dass Schüler die gleichen Ziele verfolgen wie der Lehrplan.
Oder wird der Lehrplan dann "wegfacilitiert" weil der nicht unparteiisch sein kann? -
Was ist denn ein Facilitator?
Als facility manager wird heute jemand amerikanisch-vornehm bezeichnet, der früher schlicht Hausmeister war, aber Facilitator? -
Die Frage ist ja jetzt, wie ich damit umgehe.
Sei dir darüber im Klaren, dass du Lernen nicht erzwingen kannst. Die Verantwortung für den eigenen Lernprozess liegt zu einem großen Anteil bei deinen Schülern bzw. auch deren Eltern.
Mach deinen Unterricht so, dass er deinen pädagogischen (nicht übertriebenen) Ansprüchen genügt, gib deinen Schülern die Chance ausreichend Fragen zu stellen, sich Inhalte selbst zu erschließen und erkläre so oft/tief wie du das mit den geforderten Inhalten und Zeiten aus dem Lehrplan vereinbaren kannst. Mehr kannst du nicht tun.
Ansonsten würde ich noch die Stunden und Vorkommnisse entsprechend gut im Klassenbuch notieren, falls da mal Nachfragen kommen sollten.Grüße
Steffen -
...erkläre, die Schüler arbeiten selbstständig usw. ...
Mir fallen folgende Fragen dazu ein:
Haben deine Schüler gelernt selbständig zu arbeiten?
Sind die Phasen der selbständigen Arbeit evtl. zu groß (im Sinne von zu lang, zu viel Inhalt zu bearbeiten, zu großes Maß an erwarteter Selbständigkeit) für deine Schüler?
Hat dein Unterricht auch Informationsphasen in denen DU den Schülern Inhalte erklärst, nicht nur das Ergebnis spezifizierst ("was die Schüler können sollen")?
Welche Handlungsergebnisse haben die Phasen der selbständigen Arbeit (Präsentationen, Lernplakate, Handouts, Dokumentation zu Schülerexperimenten etc.)?
Sind evtl. deine Aufgaben (auch die in der Klausur) nicht schülergerecht formuliert?Grüße
Steffen -
Geht es denn in der Schule (nur) um die Vorbereitung auf die Arbeitswelt?
Nicht nur aber zu einem bedeutenden Anteil. Die Arbeitswelt ist für die allermeisten nach Schule und Ausbildung nunmal ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebens. -
...Mentalität des "ewigen Kampfes" zwischen Schüler und Lehrer...
Ein derartige Mentalität würde ich mir schon ganz egoistisch aus gesundheitlichen Gründen nicht antun.Grüße
Steffen -
- Die schriftlichen Arbeiten werden österreichweit standardisiert gestellt (differenziert wird nur nach Schulform); bisher konnten Lehrer die schriftlichen Maturaarbeiten völlig eigenständig zusammenstellen.
Als alter Ossi (nicht Ösi) finde ich das ausgesprochen gut. Allerdings sollten sich die Prüfungsinhalte als Pflichtinhalte auch in den Lehrplänen widerspiegeln.- Im Zuge der Matura muss von jedem Schüler eine vorwissenschaftliche Arbeit angefertigt werden - also eine 15-20-seitige Arbeit, die formal den universitären Anforderungen entspricht.
Das halte ich für übertrieben. Dafür gibts die Proseminare an den Unis.Ach ja, jeder Lehrer ist auf Anfrage verpflichtet, bis zu fünf dieser vorwissenschaftlichen Arbeiten zu betreuen. Ob sie aus seinen Fächern stammen, spielt dabei keine Rolle.
Das empfinde ich als ziemlich heftig und wird aus meiner Sicht dem Anspruch der universitären Anforderung nicht gerecht.Grüße
Steffen -
Nele
Es ist tatsächlich der motorische Prozess des Schreibens mit der Hand gemeint. Für mich ist das auch schwer nachvollziehbar. Aber die gymnasialen Kollegen sagten mir das so und das es eben besonders auf die 5ten Klassen zutrifft.Wie ist die Sicherheit gewährleistet? Virenschutz? Schulnetz?
Wenn man nicht unkoordiniert alles anklickt und runterlädt, was sich einem im Netz so bietet, gibts da m.E. kein Problem. Das ist eher eine Frage der Medienerziehung.
Ich arbeite inzwischen einige Zeit mit Windows und habe bisher nie Probleme mit irgendwelchen Viren u.dgl. gehabt.Wie ist die soziale Gleichheit gewährleistet? Haben ALLE ein eigenes Endgerät?
Die gibt es nicht. Für meine Schüler kann ich behaupten, dass sie alle ein Endgerät haben bzw. Zugriff darauf.Wie ist die Administration gewährleistet? Anmeldung, Reparatur?
Die Administration beschränkt sich in einem solchen Fall auf eine Proxy (damit im Falle einer Straftat nachvollzogen werden kann, wer wann welche Seiten besucht hat bzw. Software runtergeladen hat) und auf das WLAN. Anmeldung üblicherweise per UID und Passwort. Wenn es Geräte der Schüler sind liegen Reparatur und Umgang in deren Verantwortungsbereich bzw. dem der Eltern. Das ist auch eine Erziehungsfrage, dass man ordentlich mit seinem Zeug umgeht.Wie ist die Kompatibilität gewährleistet?
Das wäre ein Problem beim Einsatz spezifischer Software, bei webbasierten Plattformen (z.B. Moodle) eher kein Problem.Wie ist der Ausbildungsstand der Kollegen, die nun Android, Linux, iOS und Windows zu bewältigen haben?
Dafür müssen dann die entsprechenden Fortbildungen angeboten werden.Grüße
Steffen -
Und welches Argument ich irgendwie ganz komisch finde, ist das der Tastatur... 1. Unsere Schüler sind kleinere Tastaturen gewohnt.
Ich sagte ja nur, dass eine solche Touch-Tastatur für mich eine Gedultsprobe darstellt....der Output ist oftmals mehr als dürftig, das kann locker auf dem iPad bewältigt werden.
Ich denke dass muß man nicht unterstützen, sondern eher dagegen arbeiten. Die Frage ist, inwieweit unterstützt ein Tablet auch gründlicheres Arbeiten (ich schreibe bewußt "die Frage", ich habe da keine abschließende Antwort).BYoD klingt ja super und so schön idealistisch...
Bei mir funktioniert das recht gut. Ich stelle die Inhalte per Moodle zur Verfügung, die Schule das WLAN, die Schüler greifen per Laptop darauf zu.Grüße
Steffen
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