Beiträge von SteffdA

    Dann muss man die Frage vielleicht umformulieren: Ist es ok, dass überhaupt jemand so viel weiß über die Menschen? Dein Beispiel zeigt ja auch, dass Wissen Macht ist, die missbraucht werden kann. Es ist ja in keiner Weise so, dass man sicher sein könnte, dass Konzerne grundsätzlich bessere Absichten verfolgen als Staaten.

    Da bin ich ganz bei dir. Mein Aufhänger war halt, warum gerade der Staat und ein Konzern nicht.

    Ansonsten kann man sich durchaus Gedanken und teilweise auch Sorgen drüber machen, wenn Jugendliche in D >50 Stunden pro Woche ihr Smartphone nutzen und dabei fast ausnahmlos Dienste nutzen, die mit der Auswertung der Daten, die sie sammeln, ihr Geld verdienen.

    Würden sie diese Dienste nicht nutzen, wären nur Dienste möglich, die für ihre Dienstleistungen Geld verlangen. Das will aber auch keiner und verzichten will auch keiner.

    Praktisch, aber ist es in Ordnung, dass ein Konzern so viel mehr weiß über die Menschen als der Staat?

    Warum sollte der Staat mehr über die Menschen wissen als ein Konzern?
    Mit den in der Weimarer Republik (also vom Staat) angelegten rosa Listen wurden nach der Machtergreifung der Nazis Schwule verfolgt und KZ gebracht (auch vom Staat).
    Von einer Firma ist mir derartiges Vorgehen bisher unbekannt.

    Wegen transsexueller Menschen - sprich 0,0x% Prozent der Bevölkerung (eine sehr kleine, zahlenmäßig nicht genau bezifferbare Gruppe)...

    In einer Arte-Dokumentation, die letztens sah, war von 1% die Rede.

    Die Toilettendebatte ist dafür jedoch schon entbrannt und nimmt meiner Meinung nach deutschlandweit bizarre Züge an.

    Da bin ich ganz bei dir, insbesondere, da, wie so oft, über die betroffenen diskutiert wird und nicht mit ihnen. die wenigsten, die sich bei derartigen Diskussionen ach so selbstgerecht und teilweise auch totalitär in Szene setzen sind selbst betroffen.

    Eine echte Lösung sehe ich da noch nicht.

    Dieses finde ich eine sehr pragmatische Lösung (sorry für die schlechte Qualität, Handyfoto unter schlechten Lichtbedingungen):
    Unisex-Toilette-2.jpg

    Unisex-Toilette-1.jpg

    Im übrigen gibt es Unisex-Toiletten in jedem Zug und Flugzeug und zu Hause hat i.d.R. auch jeder eine.

    Die nächste Baustelle, an der schon seit Jahren rumgewerkelt wird, und eine echte Lösung ist nicht in Sicht. Da werden auch wieder sehr viele abstruse Vorschläge gemacht:

    Auch da bin ich ganz bei dir. Ja, Texte sollten darin angesprochene Personen wertschätzend bezeichnen, auch Gendern ist ok, solange die Texte nicht unleserlich werden.
    Die Protagonisten der Extremausprägungen haben nicht verstanden, dass man mit unleserlichen Texte niemanden anspricht oder für das eigene Anliegen gewinnt.

    Man lebt halt als Queer-/Seiteneinsteiger i.d.R. nicht mehr in einer Studentenbude oder bei Muttern. Das ist halt nicht bei denen angekommen, die eine entsprechende Nachwuchsförderung für den Lehrerberuf unterlassen haben und jetzt unbedingt Seiteneinsteiger haben wollen.

    Es sollte bei euch wie in Hessen auch ein Schulgesetz (und andere Rechtsgrundlagen) geben, die eine Aussage zur pädagogischen Freiheit machen.
    Dort würde ich nachlesen und gegebenenfalls darauf hinweisen.

    Ich habe so etwas hier an meiner Institution in einem ähnlich gelagerten Fall gemacht und als dann der Personalrat auch auf die Gültigkeit dieser Gesetze hinwies war auch ganz schnell Ruhe.

    Unter der Prämisse aber, dass man die Menschen mit der besten Qualifikation in der Stellen haben will, das aber bezüglich Frauen noch nicht so ist, scheint es mir eine relativ unbürokratische und praktische Lösung zu sein.

    Zumindest ist es eine diskriminierende Lösung. Die Quote verspricht, Gleichberechtigung, also dass das Geschlecht keine Rolle spielt, macht das Geschlecht aber zum entscheidenden Merkmal.
    Also genau das Gegenteil von dem, was versprochen wurde.

    ad mit rechten reden: meiner erfahrung nach sinnlos. ignorieren, isolieren, bei justiziablen fällen konsequentes eskalieren nach oben. im konkreten einzelfall immer und sofort deutliche gegenrede.

    Ich hoffe, das gilt für radikale/fundamentale Ecke, inklusive der religiösen Radikalen/Fundamentalisten und da bin ich auch ganz bei dir.


    sorry, aber wenn du nicht akzeptierst, dass du mit diesen begriffen rassistische praktiken weiterschreibst,...

    Warum kannst du nicht akzeptieren, dass diese Begriffe historisch gewachsen sind und dass sie (zumindest heute) eben keine rassistischen Beschreibungen sind. Ich denke auch nicht, dass in der Zeit seiner Entstehung mit dem Begriff "Mohrenkopf" dunkelhäutige Menschen herabgewürdigt werden sollten. Ich halte dass für eine Sprachkorrektur im Rahmen übertriebener politischer Korrektheit.
    Mit dem Begriff "Königsberger Klopse" werden auch ja keine Königsberger diskreditiert. Oder Mit dem begriff "Amerikaner" (für das Gebäck) und der begriff "Hot Dog" verstößt auch nicht gegen Tierrechte.

    ...in Word/Excel/PP die Grundlagen können.

    Word:
    Tutorial schreiben lassen für z.B. Schüler einer achten Klasse zu Rubics Cube oder Varianten (es geht um das Tutorial, nicht darum Lösungen auszuarbeiten, die findet man im Netz). Den Schülern ein solches Teil in die Hand geben und ausprobieren lassen, Bilder machen lassen, bearbeiten (geht rudimentär in Word) und einbinden...

    Excel:
    Notenliste erstellen lassen. Diese schrittweise ergänzen mit Notendurchschnitt, zeitlichem Verlauf, Diagrammen etc.

    Powerpoint:
    Präsentationen erstellen lassen zum Thema gute Präsentation/schlechte Präsentation. Oder zu bestimmten Schwerpunkten/Funktionen in Powerpoint.

    Ich denke, das komplett Widersprüchliche Anforderungen eine Rolle spielen:
    Auf der einen Seite werden die Kinder/Jugendlichen in Watte gepackt, werden bemuttert bis zu Volljährigkeit und darüber hinaus, dürfen sich nicht mehr ausprobieren, es könnte ja was passieren etc..
    Auf der anderen Seite sollen sie möglichst früh möglichst viel Verantwortung für sich selbst selbst übernehmen. "Die Welt steht offen, macht was (möglichst viel) draus und am besten das, was wir uns als Eltern für euch vorgestellt haben."

    Und führt schlicht zu Überforderung.

    Vielleicht sollte dann "der Osten" mal was an seinem "Image" arbeiten.

    Vielleicht sollten "der Westen" bzw. die "Westmedien" den Osten nicht permanent und systematisch verächtlich machen.
    Das treibt ja im Moment nach den dortigen Landtagswahlen und im Hinblick auf den 3. Oktober wieder mal ziemlich Blüten.

    Ansonsten.... vielleicht funktioniert das "mit dem Abi für alle" ja doch nicht so wie gewünscht.

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