Beiträge von SteffdA

    Allerdings wüsste ich auch nicht wozu man unbedingt eine Tastatur bräuchte, wenn man die Möglichkeiten Spracheingabe und Apple Pencil hat...

    Abgesehen davon, dass ich jetzt nicht wüsste, wie man einen Text sinnvoll per Spracheingabe formatiert.... Simulation elektronischer Schaltungen geht m.E. nicht sinnvoll ohne Maus und Tastatur, Schaltpläne erstellen auch nicht. im allgemein bildenden Bereich z.B. Diagramme erstellen per Spracheingabe? Kann ich mir schwer vorstellen.

    Studenten benötigen ja in aller Regel nur Textverarbeitung.

    Also ich weiß ja nicht, was Studenten so in aller Regel studieren, aber meine brauchten auch bei mir mehr als Textverarbeitung.

    ...die in diese orangenen Leybold-Gerüste für Labor-Demowägen passen,..

    Warum muss das Meßgerät da rein passen?

    Ein normales Multimeter unter eine Dokumentenkamera glegt wäre eine Möglichkeit, ein Multimeter mit USB-Anschluß (z.B. ein UT61D) eine andere (Übertragung der Meßwerte auf einen Laptop und Dartsellung in der Klasse per Beamer) und wesentlich günstiger, falls die restliche Medienausstattung (Dokumentenkamera, Beamer etc.) schon da ist.

    Es stellt für mich eine ressourcenzehrende Herausforderung dar, meine politische Meinung bei Planung, Gestaltung und Durchführung meines Unterrichts unterdrücken zu müssen, insbesondere weil ich Fächer unterrichte, die zum Kern der politischen Bildung gehören.

    Inwiefern tangiert deine politische Meinung deine Unterrichtsvorbereitung und -durchführung?
    Es sollte doch möglich sein einen Unterricht zu veranstalten in dem die Schüler zu einer eigenen begründeten Meinung über politische Sachverhalte kommen.
    Deine Meinung kann ja darin neben anderen Meinungen durchaus ihren Platz haben, sollte aber nicht als Bewertungsmaßstab gelten.

    Achso... sollte es generell ein Problem sein, das man damit nicht klar kommt, das andere eine andere Meinung vertreten als man selbst, gibt es immer noch die Möglichkeit professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    Ich denke, es gibt da mehree Aspekte:
    1. Ich ertappe mich immer häufiger dabei, den Nutzen einer Neuerung kritisch zu hinterfragen, statt auf jeden Zug aufzuspringen (das mag mit dem Alter zu tun haben).
    2. Ich erlebe momentan, das Neuerungen, die eigentlich meine und die Arbeit der Kollegen erleichtern zu mehr Kontrolle genutzt werden.
    3. Wenn denn Neuerungen eingeführt werden, dann halbherzig und geldmäßig sehr knauserig und damit im Nutzen stark eingeschränkt. Wenn z.B. Internet an einer Schule verfügbar sein soll, dann bitte überall und schnell. So schnell, dass ich nicht darüber nachdenken muss, ob jetzt eine Klasse im Netz arbeiten kann oder 5 gleichzeitig und das in jedem Raum und auf dem Schulgelände. Und bitte ohne die bescheuerten Filter (ich in meiner pädagogischen Freiheit bestimme, was ich meinen Schülern zeige und diskutiere und nicht der Filterhersteller oder der Schulträger). Nur dann kann tatsächlich mal sowas wie Innovation entstehen und nicht nur der Ersatz von Papier durch Bildschirm.

    2. Auf dem Server des Hosters der Schulhomepage

    Falls ihr selbst extern hostet (also bei einem Webprovider) ist die Anzahl der Mailadressen i.d.R. kein Problem, aber der Speicherplatz könnte eins werden (noch mehr, wenn ihr auf IMAP setzt). Achtet außerdem darauf, dass ihr für die Massenverwaltung der E-Mail-Konten ein entsprechend gutes Werkzeug habt.

    Unser Webprovider bietet z.B. eijne ausreichdn große Anzahl an E-Mail-Konten an, aber kein Werkzeug für die Massenverwaltung. Wir müssen jedes Konto einzeln anlegen und verwalten. Zum Glück nutzen wir das nicht.

    Und wie?

    So:

    Ei ... wenn es einen Beamer im Schulzimmer gibt, dann hängst Du da eben Deinen Laptop dran.

    ...und ja, wir haben Beamer und Lehrer-PCs.

    Das geht nur in entsprechend großen Räumen und bei erhöhtem Wartungsaufwand für die Whiteboards wegen des Kreidestaubs

    Wenn die Dinger tatsächlich so empfindlich sind, dann haben sie m.E. an einer Schule nichts zu suchen. Da gehören Geräte hin, die für öffentliche Bereiche ausgelegt sind.

    "Meine" Schule ...
    ...

    USB-Stick rein, los geht´s...

    Also dafür brauchts nun wirklich keine interaktive Tafel. Das ging schon lange, bevor diese Geräte populär wurden.

    Die Mathekollegen arbeiten sehr intensiv mit entsprechenden Programmen zum Lehrbuch und das wird von den Verlagen auch für andere Fächer immer mehr forciert.

    Was ist mit der Elektroechnik oder entsprechenden Programmen für die IHK-Prüfungsvorbereitung etc.?

    ...denn ohne Strom und funktionierenden Computer geht gar nichts,...

    Das ist nicht nur in Schulen so. Ohne Strom und funktionierenden Computer geht auch keine moderne Heizung und die Wasserversorgung u.v.m. auch nicht.

    ...dass ist also ein deutlicher Rückschritt.

    Nein, das nennt man Fortschritt.
    Abhängigkeit von einem Energieträger wird es immer geben, solange Menschen irgendendetwas außer Essen/Nahrunsbeschaffung und Schlafen tun.
    Und das es in unserer Zeit der Strom ist, hat was mit modernen Produktionsverfahren zu tun, die uns letztlich unsere Lebensweise ermöglichen.

    Also ich bin mit der Impfpflicht im Osten groß geworden und damit gut gefahren.
    Aus meiner damaligen Umgebung sind mir keinerlei Komplikationen diesbezüglich bekannt.
    Und ich lasse mich heute noch regelmäßig Impfen, auch jedes Jahr gegen Grippe z.B..

    Insbesondere, weiß ich nicht, was es denn ist, dass die jungen Mensche dank der Digitalisierung besser, schneller, nachhaltiger lernen.

    Ich weiß es auch nicht wirklich. Deshalb schrieb ih ja in einem meiner Beiträge auch, dass wenn es mir als Lehrer die Arbeit erleichtert und den Schülern nicht schadet, Digitalisierung für mich in Ordnung ist. Nur dieser Aspekt wird ja nahezu nicht diskutiert.

    Ansonsten in "Lernen 4.0" von Klaus Zierer wird das noch ausführlicher dargestellt.Fazit ist aber auch dort "Pädagogik vor Technik".

    Also kurz: Digitalisierung bringt mir in meinem Umfeld Nutzen, deshalb mache ich das. Zwar nicht mit interaktiven Tafeln, aber ich nutze andere Technik.

    Was haltet ihr von der "Leichten Sprache" in der Schule?

    Gar nix! Kommt bei mir so rüber, als sollten wir jetzt in einer Sprache mit den Schülern kommunizieren, wie man das in diversen Comics liest.
    Es gibt in den diversen Fächern eine entsprechende Fachsprache, die im jeweiligen Kontext notwendig für eine sinnvolle Kommunikation ist und die ist zu lernen und zu verwenden.
    Ich persönlich bin schon etwas angenervt, wenn mir Schüler etwas von tun- und Ding-Wörtern (ich glaube so hießen die) erzählen, als von Verben und Substantiven....
    Oden wenn mir angehende Elektriker was von Stromspannung erzählen.

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