Sehr schön, ich sehen, es sind nicht nur Muggel anwesend 🤓
Beiträge von McGonagall
-
-
Moin, meinst du mit 28Std , 28Std Unterrichtsstd. a 45min oder 28 Zeitstd Unterricht. Ich frage nur, weil bei uns eine Vollzeitstelle 23 Zeitstd. Unterricht sind. (bis Jg 6) .
Mein vollstes Verständnis für das "Dinge liegen lassen hast du". Wobei du ja jetzt schon mehr als die vorschriebenen Std. für eine Vollzeit arbeitest, aber noch nicht mal Vollzeit bezahlt wirst.
Bei uns ist eine Vollzeitstelle 28 Unterrichtsstunden, also 45 min Stunden. Als Beamte in SH entspricht das umgerechnet 42 Wochenstunden… soviel zumindest der Theorie nach 😅
-
Gute Frage. Berechtigte Frage. Ich denke mal „laut“…
Im Grunde akzeptiere ich ja, genau wie viele andere, die aufgedrückte Mehrarbeit doch immer. Hier noch eine schnelle Abfrage „muss leider wegen Dringlichkeit bis morgen 12 Uhr beantwortet werden“, Probleme vor Ort mit SuS können auch nicht aufgeschoben werden, Ausfall einer Kollegin für die nächsten 4 Wochen? Kann ich mich auch nicht erst in 2 Wochen drum kümmern… Und so geht es doch vielen, oder? Ich meine, ich glaube ich kann wirklich effizient, organisiert und zügig abarbeiten. Meine größte Baustelle ist aber vielleicht, Bälle zurückzuwerfen, die ich gar nicht haben wollte, NEIN zu sagen zu „Problemen Anderer Leute“, die ich nicht haben möchte, Aufgaben liegen zu lassen und zu sagen: nette Idee, aber ich hab keine Zeit dafür… Und neue KuK müssen sich ja erstmal ins Standardgeschäft einarbeiten. Die Basics müssen ja schon geregelt werden, und das ist am Berufsstart ja doch noch zeitfressend.
Unser nächster SE-Tag wird stattfinden zum Thema Resilienz. Ist für alle im Kollegium irgendwie Thema.
Die Frage nehme ich gedanklich mit. Sollte ich weiter drüber nachdenken 🤨 .
-
Wieso empfiehlst du neuen KuK dann, 2 Stunden zu reduzieren und erklärst ihnen nicht lieber, wie man Dinge liegen lässt?
-
Ich zähle mit 25 von 28 Stunden auch noch als TZ - Lehrkraft - und ich komme in normalen Wochen, in denen keine gehäuften Extratermine anstehen, auf etwa 50 Stunden Arbeitszeit. In Stoßzeiten sind es aber auch mal 60. Wenn man mich zwingt, auf Vollzeit zu gehen, würde ich das machen, aber ich würde nicht mehr arbeiten, sondern dann eben Dinge liegen lassen…
Wir raten neuen (jungen) KuK immer auch erstmal mit 26 Stunden zu starten, aus der Erfahrung heraus, dass es viele, obwohl man im Ref ja Stress gewohnt war, einfach umhaut. Eigentlich ist das an sich ja schon ein Fehler im System…
-
Nachdem ich einige Zeit nur anonym mitgelesen habe, stelle ich mich auch mal vor…
Ich komme ganz aus dem Norden und bin dort Konrektorin einer eher größeren Grundschule.
Ich merke in den letzten Jahren, dass ich zunehmend frustriert bin über die ständig zunehmende Arbeitsbelastung; und obwohl ich eigentlich auch nach vielen Jahren Schuldienst noch motiviert bin, empfinde ich den zunehmenden Verwaltungsaufwand, den Digitalisierungsprozess und den Spagat, mit immer weniger gut ausgebildetem Personal immer herausforderndere Schülerinnen und Schüler zu unterrichten, als wenig befriedigend. Bisher hatte ich darauf gehofft, dass die aktuelle Entwicklung in den Schulen vielleicht irgendwie dazu führen könnte, dass Lehrkräfte gehört werden, Kollegium und Schulleitungen entlastet werden und so unsere Arbeit auch qualitativ einfach besser werden kann - aber nach jüngsten Diskussionen in den Medien scheint genau das Gegenteil zu geschehen. Schade auch… Insofern schaue ich mich hier mal um, wie andere Kolleginnen und Kollegen mit den aktuellen Herausforderungen so umgehen…
Werbung