Beiträge von McGonagall

    Ich zähle mit 25 von 28 Stunden auch noch als TZ - Lehrkraft - und ich komme in normalen Wochen, in denen keine gehäuften Extratermine anstehen, auf etwa 50 Stunden Arbeitszeit. In Stoßzeiten sind es aber auch mal 60. Wenn man mich zwingt, auf Vollzeit zu gehen, würde ich das machen, aber ich würde nicht mehr arbeiten, sondern dann eben Dinge liegen lassen…

    Wir raten neuen (jungen) KuK immer auch erstmal mit 26 Stunden zu starten, aus der Erfahrung heraus, dass es viele, obwohl man im Ref ja Stress gewohnt war, einfach umhaut. Eigentlich ist das an sich ja schon ein Fehler im System…

    Nachdem ich einige Zeit nur anonym mitgelesen habe, stelle ich mich auch mal vor…

    Ich komme ganz aus dem Norden und bin dort Konrektorin einer eher größeren Grundschule.

    Ich merke in den letzten Jahren, dass ich zunehmend frustriert bin über die ständig zunehmende Arbeitsbelastung; und obwohl ich eigentlich auch nach vielen Jahren Schuldienst noch motiviert bin, empfinde ich den zunehmenden Verwaltungsaufwand, den Digitalisierungsprozess und den Spagat, mit immer weniger gut ausgebildetem Personal immer herausforderndere Schülerinnen und Schüler zu unterrichten, als wenig befriedigend. Bisher hatte ich darauf gehofft, dass die aktuelle Entwicklung in den Schulen vielleicht irgendwie dazu führen könnte, dass Lehrkräfte gehört werden, Kollegium und Schulleitungen entlastet werden und so unsere Arbeit auch qualitativ einfach besser werden kann - aber nach jüngsten Diskussionen in den Medien scheint genau das Gegenteil zu geschehen. Schade auch… Insofern schaue ich mich hier mal um, wie andere Kolleginnen und Kollegen mit den aktuellen Herausforderungen so umgehen…

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