Beiträge von Ragnar Danneskjoeld

    Puh - solche Berichte zu lesen ist immer schlimm.

    Ich habe mir bei der Lektüre immer wieder gedacht: Und wann kommt denn nun die Schulleitung ins Spiel? Gibt es da eine? Oder hält die sich fein raus? Ich würde spätestens bei "blöder Kuh" und nicht erfolgtem angeordneten Verlassen des Unterrichtsraumes direkt die Schulleitung aufsuchen und sie bitten, unmittelbar Abhilfe zu schaffen. Das kann man auch im Rahmen der dienstlichen Fürsorgepflicht einfordern, finde ich. Sonst ist man eben mal ein paar Tage krank.

    Wie sehen denn die anderen Eltern in der Klasse die Situation? Die dürften doch auch unzufrieden mit der Situation sein. Wenn es von deren Seite zudem massive Beschwerden gäbe, kann das eine Schulleitung auch nicht ewig ignorieren. Die sollten daher auch ins Boot geholt werden.

    Und solange keine offizielle Diagnose vorliegt, gibt es keinen Grund den besagten Schüler bevorzugt zu behandeln. Sprich: keine Samthandschuhe.

    Was die Eltern des Schülers betrifft: den Typ kenne ich. Saßen bei mir und haben unentwegt über die Kollegen und Schulleitung geklagt. Ich habe dann geantwortet: "Ja, diese Schule ist scheiße. Meine Schulleitung kann nix und das Kollegium noch weniger. Daher würde ich mein Kind spätestens mit dieser Erkenntnis von unserer Schule abmelden. Ich hab Ihnen daher schon mal den ausgefüllten Abmeldeantrag mitgebracht..." Spätestens dann war Ruhe.

    Ansonsten: viel Kraft!

    Während des laufenden Schuljahres ist die Abgabe bestimmter Aufgaben meistens komplizierter als am Ende. Und es hängt davon ab, wie relevant die Aufgabe ist bzw. wie sehr sie in der schulischen Struktur verankert ist. Beispiel: ein Beratungslehrer dürfte i.d.R. Deputatsstunden erhalten und somit fix eingeplant sein. Wenn es sich hingegen um eine einmalige Gedöns-Aufgabe (Stand am schulischen Weihnachtsmarkt) handelt, dann kräht kaum ein Hahn danach.

    Ich selber habe Aufgaben einfach schon still und leise auslaufen lassen. Es fiel lange niemandem auf und die Schulleitung hat mich bis heute nicht darauf angesprochen, sondern einfach jemand anderen betreut, nachdem ein Jahr "Pause" zwischendrin war. Alternativ kannst du - sofern dein Gewissen mitspielt - gewisse Aufgaben "an die Wand fahren", dann haben sie sich auch erledigt. Beides setzt aber eine gewisse Bereitschaft zur Konfrontation voraus.

    Oder aber: du gehst zum Personalrat und besprichst dich erst mit ihm und dann deiner Schulleitung. Das wäre sicher die beste Lösung. Und falls deinem Wunsch nicht stattgegeben wird, kommt immer noch die "Wand-Option" in Frage.

    wenn immer dieselben 3 Hanseln betroffen sind und ich das Gefühl kriege, sie WOLLEN den Ärger

    ..., dann sage ich denen das auch: "Mein Eindruck ist, ihr wollt den Ärger. Alle anderen kommen ja auch irgendwie miteinander klar. Schön, könnt ihr haben, aber lasst mich in Ruhe. Ich will nicht wissen, wer angefangen hat. Deshalb wär's besser, ihr geht euch aus dem Weg." Wenn die Schüler ganz jung sind, sie in verschiedene Ecken/Enden des Schulhofes verbannen.

    Anständig finde ich es dann nicht, wenn der Schulleiter gewünschte Beurteilungen (Dienstberichte) dann ablehnt und auf einen Nachfolger, der die Arbeit der Kollegen ja gar nicht kennt, verweist.

    Ist dieser Satz im Indikativ oder Konjunktiv zu verstehen, sprich: hat der SL die Beurteilung denn abgelehnt? Falls ja, dann bitte einfach drum und gut ist's.

    M.E. ist das rechtlich Blödsinn.

    Die Aussage ist nach meiner Einschätzung kein Blödsinn. Es liegt ein Formfehler vor und der würde locker reichen zur Anfechtung bei Nichtbestehen. Ich konnte mein Prüfungsergebnis damals aus ganz nichtigerem Grunde erfolgreich anfechten.

    Ich schließe mich den anderen aber an. Zum Anwalt - und zwar gestern! Tipp: falls bereits irgendwo schriftlich die Planstelle zugesagt worden war, auch zivilrechtliche Schritte erwägen. Das hat bei mir damals das Prüfungsamt weichgekocht - es hätte möglicherweise sieben volle Monatsgehälter nachzahlen müssen...

    Die Zitate sind - je nach Länge und Menge - eigentlich eher ein brauchbarer Einstieg, aber als Material für eine ganze Erarbeitungsphase scheint mir das sehr dünn zu sein. (Es sei denn, die Zitate sind mit konkreten Arbeitsaufträgen verknüpft.) Auch das "kritische" Zitat am Ende sehe ich kritisch - was soll das denn konkret belegen? Es handelt sich bei Zitaten ja automatisch um subjektive Wahrnehmungen. Kurzum: ohne Kenntnis der konkret verwendeten Zitate sehe ich die Sache skeptisch, da mir kein richtiger Lernzuwachs oder Kompetenzgewinn ersichtlich scheint. Und das Themenraten am Schluss könnte in die Hose gehen: was ist, wenn keiner richtig draufkommt?

    Falls du wissen willst, wie ich das Thema American Dream angehe:

    1) Kurzgeschichte "A man who had no eyes" --> traditionelle Perspektive auf den A.D.

    2) Text "The dangerous Kardashia effect" --> moderne Perspektive A.D.

    3) Recherche und Kurzvorträge zu Vertretern des A.D. (Zuckerberg, Schwarzenegger, ..... und dann als Abschlussdiskussion Trump)

    4) Video bei YT ("Why so many Americans in the middle class have no savings") --> aktuelle Situation für die heutige Mittelschicht

    Fakultativ: college debts, medical bills

    Fazitstunde) je nach Kompetenz/skill: Karikaturenanalyse und/oder Essay zu Zitat

    Hope I could help.

    Schon, aber das wurde teilweise als Dienstzeit anerkannt. Ich war ehrlicherweise verwundert, als ich eine Urkunde zum 25. Dienstjubiläum erhielt, allerdings habe ich mich 24 Jahren mit dem Ref. angefangen, in BY 2 Jahre Ref., das Studium wurde z.T. anerkannt und so ergeben sich die Jahre dann schon.

    Meine Angaben oben stammen aus dem Brief, den ich damals erhielt, also 2017. Habe aber auch schon den Versorgungsrechner ausprobiert, da ich evtl. früher aufhöre. Man sieht genau, was es pro Jahr ausmacht.

    Alles klar, dann sind die Berechnungen ziemlich sicher korrekt. Wie gesagt - dann dürftest du ab Februar 2025 bei ca. 2,2k liegen. Gerade wenn du längere Zeit "nur" ca. 80% gearbeitet hast und die Erziehungszeiten eben nur anteilig anerkannt wurden. (Bei mir sind es 95%.) Bei DU werden die verbleibenden Jahre als 2/3-Deputat gewertet plus 10,8 Prozent Abzug. Scheint bei dir also zu stimmen.

    Verstehst du, warum mich das mit der Mindestpension immer verwirrt? Gut, ich bin A12...

    Mindestpension ist unabhängig von A12. Erhält man auch mit A8 oder A78. Allerdings haben wir seit 2017 ja 20 Prozent (?) mehr Gehalt, dann würden deine 1670 aktuell 2000 entsprechen. Und ab Februar 2025 dann 2200.

    Aber ja, ich verstehe die Verwirrung. Irgendwas scheint da nicht zu stimmen. Hast du vielleicht längere Zeit ausgesetzt (Kinderbetreuung)?

    Das ist ja mehr, als in meinem 1. Pensionsbescheid nach 25 Dienstjahren stand. Okay, ich habe viele Jahre nur zu 83% gearbeitet.

    Das bezweifle ich. Ich würde an deiner Stelle mal auf der Homepage des LBV den Versorgungsrechner bemühen.

    Zum Vergleich: Ich (okay, A13 statt A12) habe die meiste Zeit (17 Jahre als Lehrer + 1,5 Jahre Ref + 2 Jahre Studium + 1 Jahr Zivildienst) meistens voll gearbeitet, käme aber bei Frühpensionierung auf aktuell 2700 (und ein paar zerquetschte).

    Oder ich habe dich irgendwie falsch verstanden.

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