Während des laufenden Schuljahres ist die Abgabe bestimmter Aufgaben meistens komplizierter als am Ende. Und es hängt davon ab, wie relevant die Aufgabe ist bzw. wie sehr sie in der schulischen Struktur verankert ist. Beispiel: ein Beratungslehrer dürfte i.d.R. Deputatsstunden erhalten und somit fix eingeplant sein. Wenn es sich hingegen um eine einmalige Gedöns-Aufgabe (Stand am schulischen Weihnachtsmarkt) handelt, dann kräht kaum ein Hahn danach.
Ich selber habe Aufgaben einfach schon still und leise auslaufen lassen. Es fiel lange niemandem auf und die Schulleitung hat mich bis heute nicht darauf angesprochen, sondern einfach jemand anderen betreut, nachdem ein Jahr "Pause" zwischendrin war. Alternativ kannst du - sofern dein Gewissen mitspielt - gewisse Aufgaben "an die Wand fahren", dann haben sie sich auch erledigt. Beides setzt aber eine gewisse Bereitschaft zur Konfrontation voraus.
Oder aber: du gehst zum Personalrat und besprichst dich erst mit ihm und dann deiner Schulleitung. Das wäre sicher die beste Lösung. Und falls deinem Wunsch nicht stattgegeben wird, kommt immer noch die "Wand-Option" in Frage.