Beiträge von Finnegans Wake

    Wesentlicher Punkt, der es komplizierter macht, es wird für jedes Kind einzeln geprüft. Wir haben z.B. für 3 Kinder Kindergeld erhalten, meist ist das auch günstiger, dieses Jahr nicht, dieses Jahr gibt es für zwei Kinder Kindergeld und für eines den Kinderfreibetrag.

    Oh krass! Klar macht das ein Computer, aber diese feinsten Variationen sind schon skurril.

    Wir haben uns auf einer obskuren Internetseite (die es schon länger nicht mehr gibt) in einem Chatroom kennengelernt. Sie war nicht von meinem rumgetrolle abgeschreckt und wir haben dann hersausgefunden, dass wir gar nicht soweit auseinander leben. Dann haben wir uns getroffen, damit war alles geklärt. Jetzt haben wir zwei Kinder :D

    wer kennt wen (der musste jetzt sein für alle Älteren hier im Forum... obskur war das aber nicht)

    Ich höre gerade einen Podcast (Alles gesagt von der Zeit, immer zu empfehlen), wo Christiane Nüsslein-Vollhard (Nobelpreisträgerin in Medizin) von ihrer Studienzeit erzählt hat, wo die Physiker (400 Studis, 3 Frauen) ihre Partys mit den XX (Ökotrophologen? Landschaftsökologen?) machen mussten, damit es mindestens ein paar Frauen gibt. Es ist natürlich sehr lange her, aber auch in meiner Studienzeit waren Doppelfeten nicht nur aus finanziellen Gründen...

    Da die Partys meines Fachbereichs sehr XY-lastig waren, waren sie eher dröge und ich bin mehr auf andere Partys gegangen. Weil unsere Partys eher so naja waren. Wenn Nerds feiern... ;) Auf der anderen Seite war ich bei Lehramtspartys, wo das Verhältnis XX/XY ziemlich umgekehrt zu meinem Fachbereich war :D (Mit meiner Freundin bin ich da feiern gegangen.)

    Um mal das Kindergeld und den Kinderfreibetrag mal grob gegenzurechnen:

    Erst mal noch eine kleine vereinfachte Steuerinfo: Jeder zusätzliche Euro wird höher versteuert, daher lohnt es sich meist, Kosten abzusetzen, weil der Euro oben an der Spitze des Einkommens schnell mal mit 30-40% versteuert wird. Das ist aber etwas anderes als der durchschnittliche Steuersatz auf das Einkommen, der im Steuerbescheid angegeben wird.

    Das Kindergeld für 2 Kinder beträgt 6000€ und der Kinderfreibetrag ca. 19000€.

    Wenn man in der Spitze bei einer Steuer von 30% ankommt, dann sind 19000€*0,3 = 5700€. Da wird der Freibetrag nicht verwendet, man gewinnt quasi 300€ im Vergleich und fertig.

    Wenn man in der Spitze bei einer Steuer von 32% ankommt, dann sind 19000€*0,32 = 6080€ und man bekommt über die Steuererklärung etwas zurück (die Differenz zu den 6000€ Kindergeld). Diese Prüfung macht das FA automatisch.

    Achtung: Das ist im Detail deutlich vereinfacht, soll aber mal das Prinzip grob verdeutlichen. Die Zahlen stimmen so nicht exakt, geben aber das Grundprinzip wieder.

    Die soziale Komponente sieht man daran, dass bis weit in die Mittelschicht hinein das Kindergeld mehr einbringt als die steuerliche Berücksichtigung. Wenn die Politik das neu regeln würde, dann würde ich darauf wetten, dass die soziale Komponente beibehalten wird. Außerdem wäre auch weiterhin der Kinderfreibetrag zu berücksichtigen.

    Nein, das geht nicht.

    Wahrscheinlich ginge es, wenn in irgendeiner Form weiterhin das Existenzminimum steuerfrei gestellt wird.

    Am Ende würde sich die Lösung dann wohl kaum von der aktuellen unterscheiden. Das Kindergeld ist ja quasi eine pauschalisierte Auszahlung für das steuerfreie Existenzminimum des Kindes. Aber eben eine Auszahlung mit sozialer Komponente, da bis in die Mittelschicht hinein die steuerliche Freistellung des Existenzminimums weniger einbringen würde als das Kindergeld.

    Bei einem Lehrer/innenpaar mit höheren Erfahrungsstufen kommt man aber schnell schon in den Bereich, wo bei der Steuererklärung das Existenzminimum gegen das Kindergeld lohnend (im Bereich weniger Euros) angerechnet wird.

    Vielleicht gibts ein Dating-Portal für Beamte :liebe:

    In 2/3 dieser mir bekannten Kombinationen geht das über Ländergrenzen. Daher die Frage: 1. Dürfen die das überhaupt? :D und 2. Ein Beamten-Dating-Portal über Ländergrenzen hinweg? Da wird sich eher die KMK auf eine gemeinsame Schulpolitik einigen...

    Ich hab einen Ingenieur. Wir haben uns im Studium kennengelernt. Oft ist es doch einfach auch der "Kreis", in dem man sich während Ausbildung und später Berufstätigkeit bewegt.

    Die statistisch signifikante Auswertung des Bekanntenkreises ergibt zwei heiße Dating-Portale: 1. erweiterter Freundeskreis (also damit verbunden auch Partys, Feiern, Feste und dort kennenlernen) und 2. Schule/Studium

    Würde mich ja jetzt mal interessieren, welche Berufe die Partner/innen der männlichen Kollegen hier haben. Heiratet ihr nach oben oder nach unten?

    Da wir uns vor dem Studium kennengelernt haben, ist das berufliche Ergebnis Zufall. :D

    BBS vs GS, QE vs klassisches Studium, in welcher Richtung ist das nach oben/unten? ;)


    Tatsächlich ist im Bekanntenkreis sehr häufig: Studium + Studium, Ausbildung + Ausbildung. Ausnahme: Medizinerin und Hotelkaufmann. Ist GS-Lehrerin + Anwalt, GS-Lehrerin + Arzt irgendwie mit oben/unten zu betrachten? Ich denke nein. Lustigerweise kennen wir drei mal die Kombi: GS-Lehrerin + Polizist :D

    Ich möchte eine Sache ergänzen zu dem Startbeitrag bzgl. Aufstiegsstudium:

    Das Studium einer Ingenieurswissenschaft gilt gemeinhin als Aufstiegsstudium, in dem Mitglieder aus nichtakademischen Haushalten den Aufstieg schaffen. Anekdotische Evidenz: Im KuK-Kreis kenne ich viele Lehrkräfte, die den Weg: Ausbildung, FH-Reife, Studium, QE gegangen sind. So führt dieses Studium auch manchmal zum Aufstieg zur Lehrkraft.

    Das klassische Lehramtsstudium hatte ich in dieser Kategorie bisher so nicht gesehen (gelesen) bzw. eingeordnet.

    Nicht-anekdotische Evidenz: Ein interessanter Beitrag aus der Zeit (zwar aus 2010, aber die Strukturen sind heute noch ähnlich):

    https://www.zeit.de/studium/hochsc…iale-aufsteiger

    Zitat

    Nagl: Die Ingenieure zählen nicht zum klassischen Bildungsbürgertum. In den Ingenieurwissenschaften braucht man Mathematik und Naturwissenschaften. Deren Inhalte zählen nicht zu dem, womit ein Bildungsbürger protzt. Außerdem studieren Abkömmlinge kleiner Leute gerne etwas Handfestes, und die Ingenieurwissenschaften bieten das.

    Gerhard Müller: Unsere Untersuchung hat ergeben, dass überdurchschnittlich viele der Professoren aus handwerklich geprägten Familien stammen. Die Verankerung der Inhalte der Ingenieurwissenschaften im täglichen Leben ist ganz unmittelbar. Ein Kind aus einer Handwerkerfamilie findet in technische Studiengänge leichter Einstieg als in geisteswissenschaftliche.

    Gibt`s an einer Beruflichen Schule Doppelbesetzungen, Therapie- und Förderstunden?

    Therapiestunden haben ja nicht mal wir und in meiner alten Schule (SFZ) hatte ich nie auch nur eine Stunde Doppelbesetzung.

    Ja, aber nur in bestimmten Schulformen der BBS. Zumindest in RLP ist das der Fall.

    edit: Das sind sogenannte Teilungsstunden, in denen wir z.B. zu zweit in der Klasse sein können oder diese auf zwei Räume aufteilen.

    Vor ein paar Tagen wurde in der Spieleecke des Forums gefragt, welche Jahreszeit einem die "liebste" wäre. Da wurde mir wieder klar, dass der Herbst bei mir an vierter Stelle ist. Auch wenn er natürlich optisch einiges zu bieten hat:

    Bei den fünf Jahreszeiten gibt es bei mir zwei, die klar auf dem ersten Platz stehen, zwei auf dem zweiten Platz und eine auf dem letzten Platz. Wobei das Konzept in sich nicht 100% konsistent ist :D

    Bei uns scheint die Sonne und die Bäume kleiden sich rot und golden. Aber vielleicht liegt es ja an unserer Gegend hier.

    Aber auch auf den goldensten Herbst folgt unweigerlich der Winter :eisig:

    Auch wenn der Herbst meist so mild ist wie der Frühling, verspricht der Frühling doch den Sommer. Insofern kann ich Pepe verstehen. Der Herbst sagt halt: Leider ist der Sommer vorbei :(

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