Ich scheitere in Sprachen in der Regel daran, dass ich schon stark überlegen müsste was ein Adverb ist oder nicht spontan einen Satz im Plusquamperfekt bilden kann.
Ich behaupte aber, dass ich mich im Wesentlichen gut ausdrücken kann und die wichtigsten Regeln zu Zeichensetzung beherrsche. Zeitformen nutze ich wenn dann intuitiv.
Als Schüler hatte ich das gleiche Problem bis Ende 6. Klasse. Ich konnte Deutsch ziemlich korrekt verwenden, kannte aber keinen(!) Fachbegriff. Nach dem Beginn des Lateinunterrichts kannte ich dann plötzlich alle Fachbegriffe (und kenne sie aus der Zeit teils bis heute - sowas wie Partizip (--> war grad wichtig beim PPP und PPA in Latein) musste ich aber noch mal nachschlagen, um dann mit dem Kind Latein zu lernen). Das kam in Latein zwangsweise, sonst geht man in Latein unter
Und bis heute benutze ich als Exot immer noch bspw. den Begriff Imperfekt und nicht Präteritum
![]()
Ich versuche gerade wieder mehr Englisch und da auch die Zeitformen zu lernen und scheitere ebenfalls an den Definitionen, die sich zum Teil auf die deutsche Sprache beziehen. Also auch hier Zeitformen eher intuitiv und wahrscheinlich noch weniger immer korrekt.
Ich arbeite gerade an Französisch, aber mehr mit Übungen, die das Hörverstehen trainieren und kein systematischer Lehrgang sind. Da gibt es von TV5 monde einen Online-Kurs bzw. eine App. Das Hören ist in F aber extrem schwierig. Wer mit Franzosen/innen sauber parlieren kann, hat meinen höchsten Respekt. Daher auch dieser sehr Hör-lastige Kurs. Das trainiert das ein bisschen.