Beiträge von Finnegans Wake
-
-
Ich weiß gar nicht, was wir hier noch tun sollen, als deutlich darauf hinzuweisen, dass das nicht rechtskonform ist und ihr euch als Schule dadurch deutlich angreifbar macht. Das ist tatsächlich ein grober Fehler in der Durchführung des Prüfungsverfahrens.Logge dich aus und öffne eine Flasche Rotwein!
-
Überhaupt die Idee, dass ein Kurs planmäßig von 2 Personen gleichzeitig unterrichtet wird - am Montag die Doppelstunde und Mittwoch die Einzelstunde ich, am Freitag die Doppelstunde ein anderer Kollege - ist für mich völlig irrwitzig. Durch die notwendigen Absprachen und Koordinationen steigt der Aufwand überproportional. Für Lehrkräfte an normalen Gymnasien ist es auch absurd, dass man das Ausbringen eines einzelnen einzelnen erNi-Kurses durch eine Lehrkraft als überproportionale Belastung empfindet, das ist ganz normales Alltagsgeschäft. Selbst wenn andere Aufgaben deutlich entspannter sind, dann wechselt man sich halt ab.
Eure Schule hat einige Probleme, nicht nur die Korrektur der Abiturklausuren, die in dieser Form eine Steilvorlage für jeden ist, der irgendwann mal wegen der Benotung vor Gericht gehen möchte.
In beruflichen Fächern ist der Koordinationsaufwand nicht unbedingt so riesig, da sich vieles auch recht unabhängig voneinander unterrichten lässt. Man kann also unterschiedliche Teilthemen parallel unterrichten und muss sich eben nicht im selben Thema abwechseln.
edit: In meinem allgemeinbildenden Fach würde ich es tatsächlich als irrwitzig empfinden gemeinsam zu unterrichten.
-
-

Dafür zahlt man dann doch aber bestimmt mehrere tausend Euro drauf, nicht wahr?
Da habe ich ne Frage. Im Kühlfach des LZ-Kühlschrank gibt es nur Wassereis. Damit kann ich nicht arbeiten. Ich bin immerhin Eiskoordinator! Jetzt habe ich das 16-Zoll-Mint-Eis geholt. Bei der Steuererklärung wurde es abgelehnt. Soll ich dem Widerspruch einen Nachweis der Schulleitung hinzufügen, dass ich das brauche?
Und: Wie viele Entlastungsstunden bekommen eure Eiskoordinatoren? Immerhin muss ich das Eisfach nachfüllen! Wenn jetzt alle Eis13 bekommen, müsste ich mindestens Eis15! Immerhin habe ich 10 Semester Eis gegessen und nicht nur 8 wie die KuK an den GSen! Und die fachliche Tiefe!
-
-
Die arbeiten beide Vollzeit.
2x 90 min Nachhilfe, 1-2h am Abend unter der Woche, 3-4 Vormittag am We.
Das ist doch für alle nicht leistbar.
Das heißt aber, dass der Papa jetzt die Nachhilfe stemmt, wenn die Stiefmama ausgestiegen ist. Auch er müsste ja sehen, dass die Familie sich hier kaputt macht.
Wenn es so an der GS läuft, dann ist Gym nicht leistbar. Da wäre es so wichtig einzusehen, dass der Weg über die RS und dann über eine Ausbildung der bessere wäre. Und dann ist ja noch alles möglich in Richtung Fachabi und Studium oder Fachschule.
Das Gymnasium ist nicht der einzige Weg zu einem tollen Abschluss und einem erfüllten Berufsleben.
-
Hab ich gesagt mit der eine Stunde/ Tag.
Der Vater ist natürlich eingeschnappt. Sowieso und dass ich nicht helfen will. Sei gemein.
Ich meinte ich finde gemein ein Kind schon Monate vorher mit Stoff fürs nächste Jahr zu drillen

Die Konstellation ist doch scheinbar; Stiefmutter hat wegen Überforderung mit der Nachhilfe aufgehört. Stiefgeschwister(?) soll jetzt helfen, weil die kann's ja irgendwie.
Da sehe ich genau die Frage, die Magellan stellt: Was macht der Papa?
-
Was mich wundert und was eigentlich unsäglich ist (bzw. wäre):
Du schreibst, dass du 4 Referendare*innen ausbildest in deinem ersten Jahr in der Schule.
Heißt das, du bist Mentor für 4 Refis? Wenn das so wäre, dann wäre das völlig indiskutabel und du solltest das ändern lassen. Die Anzahl wäre viel zu hoch und direkt nach deinem Ref schon als Mentor zu starten ist doch auch zu sportlich.
Oder heißt das, dass die mal mitgegangen sind?
In jedem Fall: Wenn du in die Ausbildung von Refis stark eingebunden bist, was deine Formulierung andeutet, solltest du das nur gegen Entlastung tun (und diese einfordern). Mentoren/innen (in RLP) bekommen bspw. pro Refi eine Stunde.
Ansonsten lese ich den typischen Praxisschock nach der Ausbildung. Das, was andere hier geschrieben haben, möchte ich nicht noch mal wiederholen. Eine Dopplung bringt nix.
-
-
Aber was wäre dann ein wenig schreiben? Ich persönlich hab nicht so krass viele Forenpunkte, weil ich oft auch eher der stille Typ bin und wenig auf Konfrontation gehe. Mir ist es dann oft zu „aufgeheizt“ und dafür würde ich bestraft werden.
Tja, ich weiß auch leider keine Lösung. (wobei ich in dem Punkt mit der defensiven Art mit dir völlig konform gehe)
Wie weit geht der öffentliche Teil des Forums? Wie weit ein privater? Welche Threads laufen in welchem Bereich? Kann der/die TE das selbst festlegen?
Mir sind - was wenige Beiträge angeht - eher die one-thread-wonder ein Dorn im Auge. Es passiert leider zu oft, dass jemand ein Thema aufmacht, auf das sehr sachlich, hilfreich und differenziert geantwortet wird. Darauf folgt dann öfters komplette Stille, das heißt, der/die TE zieht sich aus der eigenen Diskussion komplett raus und gibt selbst keine weiteren hilfreichen(!) Rü mehr.
-
Ich kann die Idee nachvollziehen, Humblebee, gleichwohl höre ich in meinem virtuellen Ohr dann das Geschrei nach "Zwei-Klassen-Gesellschaft".
Die wäre aber selbstgewählt. Um in die 1. Klasse zu kommen, müsste man sich ja nur anmelden und eine kleine Basisbeteiligung zeigen (also auch ab und zu was schreiben). Das würde ggf. auch anstoßen, dass manche Leute sich auch mal an ihren eigenen Threads beteiligen und auf Rü eingehen würden, statt mit einem Beitrag zu starten und dann zu verschwinden.
-
Die Grundsatzfrage beim Splitting ist, was man da eigentlich fördern will. Bisher/früher war das die formalisierte Versorgungsgemeinschaft der Ehe.
Ich glaube das sehen heute viele als etwas überholt an und würden die Förderung vermutlich eher an Familien/Kinder knüpfen. Kinder/Familien sind ja inzwischen von einer Ehe abgekoppelt.
Förderung ist der eine Begriff, der andere, der sich ergänzend(!) benutzen lassen könnte, wäre: Ausgleich.
Mit der Ehe sind ja auch Unterhalts- und Versorgungspflichten zwischen Partnern/innen verknüpft, die ohne Ehe nicht in diesem Ausmaß(!) bestehen.
Insofern ist das Splitting ein (möglicher) Ausgleich dafür. Wenn man die Ehe als Wirtschaftsgemeinschaft sieht, die Pflichten beinhaltet, ist das komplette ersatzlose Streichen der Vergünstigungen gleichzeitig fragwürdig. Man kann nicht in die eine Richtung von einer Wirtschaftsgemeinschaft ausgehen, ohne sie in die andere Richtung anzuerkennen.
Das heißt aber nicht, dass man es nicht anders gestalten könnte bspw. durch das Übertragen, das teilweise Verschieben oder die gemeinsame Nutzung von Grund- sowie Kinderfreibeträgen anstelle des Splittings.
Oder man könnte eine Wirtschaftsgemeinschaft auch ohne Ehe definieren, die dann gleichfalls (Unterhalts-/Versorgungs-)Pflichten definiert und ebenfalls steuerliche Vorteile bringt.
Oder...
Das mal Ideen, den von dir genannten Aspekt aufzugreifen.
Natürlich ist die Frage, wie Personen, die bspw. für die Familie zurückstecken, gestärkt werden können, noch ein weiterer Punkt, der aber auch unabhängig von der Ehe als Wirtschaftsgemeinschaft diskutiert werden kann.
-
"Bewegliche Feiertage"??? Was sind "bewegliche Feiertage"?

(die gibt es in NDS ja gar nicht...)
Echt nicht? Bei uns wird manchmal Ostern auf Weihnachten gelegt

-
Und sollen Kinder deiner Meinung nach nie in den Kindergarten??? Die Betreuungskosten hat man meiner Meinung nach immer, weil JEDES Kind dorthin gehört. So reine Betreuung zu Hause bis zur Schule finde ich echt rückständig.
Nicht nur rückständig, sondern dem Kind werden auch Entwicklungsmöglichkeiten (bspw. in einem sozialen Umfeld mit Strukturen etc. bewegen) und manchmal auch der Erwerb mancher Kompetenzen (Sprache, zeichnen, Stift halten...) genommen.
-
ihr stimmt über bewegliche Ferientage ab? Uns werden die einfach mitgeteilt. Die Tage sind an allen Schulen der Region gleich. Wüsste auch gar nicht, wo ich meine Kinder hätte unterbringen sollen, wenn wir an 4 verschiedenen Terminen freigehabt hätten. Habe mich jetzt mitgezählt.
Das ist auch der Grund für die Absprache der beweglichen Ferientage. Die Familien sollen auch was davon haben und nicht noch in Stress kommen wegen der Betreuung.
offtopic: "Hier" ist der heutige bewegliche Ferientag völlig chaotisch geregelt: Manche Schulen haben ihn, andere nicht. Da hätte ich gewünscht, dass die Stadt das für alle Schulen festlegt.
-
Für den Fall, dass sich SL-Mitglieder wegen der fehlenden finanziellen Würdigung der größeren Verantwortung zurückziehen und SL(!)-Aufgaben ans Kollegium verteilt werden, dann würde ich ganz konsequent eine Zeiterfassung machen und natürlich die Aufgaben gewissenhaft erledigen. Dann alle paar Wochen rückmelden, dass die Arbeitszeit überschritten ist. Und dann wie bei dem GS-Rektor die Bezahlung der Überzeit fordern.
-
-
Dies geschrieben wäre ich an der Stelle tatsächlich neugierig, wo es aktuell wirklich überhaupt keine Dienstgeräte für Lehrkräfte gibt. Dass es nicht das gibt, was man persönlich bevorzugt/ für sinnvoll erachtet/ als ausreichend erachtet- geschenkt. Aber nicht einmal ein 0815- Tablet ohne Tastatur , Hülle und Stift?
Trotz Dienst-IPad wird der Laptop bei der Steuer problemlos anerkannt. Das liegt daran, dass (gut begründbar) mit dem Tablet manche wichtige Dinge überhaupt nicht gehen. Es gibt Software, die gibt es gar nicht dafür. Das lässt sich in diesen Fällen gut begründen.
-
Hast du jemals eine Steuererklärung gemacht? Das wurde schon stark reduziert und Nachweise müssen generell nur noch auf Nachfrage erbracht werden. Seit Jahren.
Das stimmt. Und insbesondere Elster ist - wenn man sich reingearbeitet hat - schon eine recht gute Plattform, die die Arbeit vereinfacht. Kein Vergleich zu früher, als ich alles handschriftlich auf Papier bzw. später in die Felder der pdf-Dokumente eingetragen habe. Nachweise musste ich bei Elster bisher einmal nachreichen, das aber, weil ich explizit darauf verwiesen hatte. Seitdem ich das umformuliert habe in der Erläuterung, ist es nicht mehr passiert.
Was aber weiter nervt, ist die extreme Kleinteiligkeit und manche Formulierungen, die ich 3x lesen und 2x googeln muss, bevor ich sie verstehe. Bleibt weiterhin ca. eine Woche Arbeit.
In der Vergangenheit hatten wir aber auch Fälle wie den oben geschilderten (aber nicht in der Preisklasse), wo willkürlich andere Beträge eingesetzt wurden (Fahrtkosten: kommentarlos bei uns beiden 3km bei der Fahrtstrecke reduziert), Ausgaben angezweifelt wurden, die Menge der gekauften Dinge (in dem Fall: Toner) als dienstlich veranlasst bezweifelt etc.
Was immer geholfen hat (alle(!) Einsprüche wurden am Ende akzeptiert): Klare und fundierte Begründungen bei den Einsprüchen bzw. sogar proaktiv das Liefern der entsprechenden Begründungen direkt im Rahmen der StE. So hat bspw. das gleichzeitige Ansetzen der HO-Pauschale und der Fahrtkosten gar keine Probleme gemacht.
Und die Formulierungen waren sehr nah an denen von naddel81 dran.
Werbung