Hey,
Danke für deine Rückmeldung.
Ja ich müsste 18 Monate regulären Vorbereitungsdienst machen. Sonderform gibt es aktuell soweit ich weiß hier nicht. In RLP gibts noch den Seiteneinstieg, der wohl etwas attraktiver ist, aber nur für ganz gezielt ausgeschriebene Stellen möglich ist.
Ich habe vorallem Respekt vor der Belastung im Ref., da ich eben nicht mehr 25 bin und mittlerweile mit Familie auch noch andere Verpflichtungen / Termine habe.
In RLP gibt es den Quer- und den Seiteneinstieg.
Der QE ist einfacher, weil man in 24 Monaten ein normales Ref macht mit dem normalen relativ niedrigen Pensum (Unterricht). Man bekommt aber nur Anwärterbezüge. Die Übernahme ist sehr wahrscheinlich aber nicht garantiert. Verbeamtung ist (Altersgrenze, Gesundheitsamt) möglich. Der Abschluss wird in den anderen BL anerkannt.
Der SE ist - wie du schreibst - auf bestimmte Stellen beschränkt und nur bei extremen Mangelfächern offen. In den 24 Monaten ist man an der Schule angestellt (als angestellte Lehrkraft) und wird nach TVL bezahlt. Also mehr Geld als im QE. Man muss aber bis zu 18 Stunden unterrichten und "nebenher" das Ref machen, während die Schule einen als normale Lehrkraft sieht. Vorteil: Mehr Geld und die im Vertrag festgeschriebene Planstelle bei Bestehen. Nachteil: Sauviel Arbeit und der Abschluss wird nur in RLP anerkannt --> dort aber den normalen 2. Staatsexamina gleichgestellt. --> du könntest damit wahrscheinlich nicht ins Saarland wechseln.
Da ich auch den Weg wie s3g4 gegangen bin: Es ist machbar, es ist stressig, aber ich habe es nicht als extrem empfunden. In jedem Fall bin ich mit dem Schritt zufrieden.
Da du an der Uni studiert hast, gibt es keinen Sinn die Ausbildung zur Fachlehrerin zu beschreiben, da das auf dich nicht zutrifft.