Beiträge von Finnegans Wake

    Selbstverständlich. Und 5G-Empfang ohne Handy.

    Ja seit der Impfung habe ich immer direkten Zugang zu Onedrive. Alles was ich sehe, wird sofort im Ordner "Bilder" gespeichert. Und eine KI schreibt mir jetzt immer automatisch die Texte fürs Lehrerforum. Das Chippen war schon cool. Nur manchmal bekomme ich einen Bluescreen, wenn automatisch ein Update läuft. Wenn ich dann im Unterricht einfriere, ist das immer ein bisschen blöd.

    Gegen Corona werde ich mich wahrscheinlich nicht mehr impfen lassen, zumindest Stand jetzt. Wir haben einen Fall des Post-Vac Syndroms in der Familie und ich finde die Nebenwirkungen der Impfungen wurde zu lange klein geredet, als dass ich da jetzt mit gutem Gefühl und Vertrauen jährlich impfen lassen wollte (4 Impfungen habe ich - reicht). Ich bin froh, dass es die Impfung gab und gibt, aber ich habe auch immer heftig darauf reagiert. Von daher, und weil ich seit Jahren kein Corona mehr hatte, denke ich, mein Körper hat eine gute Grundimmunisierung, die durch kleine Kontakte wahrscheinlich immer wieder auf natürlichem Weg geboostert wird.

    Aber Corona ist in der Tat nicht vorbei. Eine Bekannte hat gerade Corona.

    Da ich beide Male, die ich Corona hatte, danach long covid hatte mit ganz üblem brain fog und beide Male nach der folgenden Impfung der brain fog innerhalb kurzer Zeit verschwand, lasse ich mich jetzt im Herbst gegen Grippe und gegen Covid impfen. Ist aber - klaro - eine ganz individuell begründete Entscheidung und ich kann aber auch die verstehen, die sich nicht mehr auffrischen lassen.

    In den Klassen meiner beiden älteren Kinder täuschen nach ihren Angaben je nach Fach 3/4 der Klasse - und die Lehrkräfte schauen teils bewusst weg. Sagste nix mehr...

    Ja manche Kommentare von LuL, die meine Tochter mir aus Klausuren berichtet sind echt absurd: "Bitte redet leiser, so dass ich das nicht höre!" "Wer spickt und ich bekomme das nicht mit, hat es sich verdient." etc. pp.

    Das ist hier auch so. Tatsächlich mitbekommen habe ich das aber nur in Ausnahmefällen (z.B. plötzlicher Wegfall eines wichtigen Koordinators). Passiert das bei euch regelmäßig?

    BBS-spezifisch (also: der Wandel ist Alltag) ist das neue Zuschneiden von Abteilungen und die Abgabe/Aufnahme von Bildungsgängen nicht untypisch. Das findet meist im Rahmen einer AL statt, da ändert sich nix grundlegend am Aufgabengebiet.

    Aber auch schon erlebt, dass grundsätzlich Zuständigkeiten verändert wurden, das heißt, dass eine AL (Zuständigkeit für einen Bildungsgang) ein allgemeines Aufgabengebiet bekam oder umgekehrt. Das ist aber viel viel seltener als die Verschiebungen aus dem ersten Absatz.


    und noch ein Edit: allg. Aufgabengebiete können dann z.B. Schulstatistik, päd. Leitung, IT-Orga etc. sein.

    Ich kenne es aus RLP so, dass der/die SL die Aufgabengebiete in der erweiterten SL/den ALs auch neu verteilen darf. Wenn das so ist, dann wäre wirklich ein Überblick über Regelungen, Aufgaben, Pflichten über den ganz engen Aufgabenbereich hinaus sinnvoll. Ein solches Kolloquium scheint recht intensiv zu sein.

    Was den knappen Termin angeht: Ab dem Zeitpunkt, wenn die Bewerbung rausgeht, beschäftigt man sich doch schon mit der Zielposition. Das fängt doch nicht mit der Terminierung an.


    Edit/Ergänzung: Was man so hört, wurden auch Fallbeispiele genannt sei es eine Situation mit SuS oder einem/einer KoK, die irgendwie problematisch ist. So ein bisschen wie Fragen zum Schulrecht im Examen. Wie handle ich hier rechtssicher? Wie gehe ich vor?

    Noch einmal: Die gymnasialen Grundkurse in Physik müssen weniger Themen behandeln als die am BK. Die LKs sind gleichwertig.

    Also haben GKs in Physik am BG mehr zu behandelnde Inhalte? (nicht rhetorisch gemeint!) Ich habe nicht alle Beiträge im Thread verfolgt.

    Inhalte definieren manchmal den Anspruch (wenn ich bspw. an die Teilchenphysik-Leidenschaft meines Ph-GK-Lehrers am Gym zurückdenke), aber nicht unbedingt immer. Niveau entsteht auch über die Art und Tiefe der Auseinandersetzung mit einem Thema.

    Aus meiner Gym-Zeit an einem konservativen und anspruchsvollen Gym weiß ich noch, wie unterschiedlich vom Niveau her gerade die GKs unterrichtet wurden ;)

    Ich will mich auch nicht allgemein über das Niveau des Abis allg. und im Besonderen auslassen. Was ich aber bei meinen Kindern erkenne, wie viel von denen in der Stoffmenge erwartet wird, wie aber gleichzeitig über manches dann nur drübergehuscht wird (anders als ich es aus meiner Gym-Zeit kenne). Das kann ich aber auch nur im MINT-Bereich bewerten.

    Wir in NRW bekommen ja regelmäßig um die Ohren gehauen, dass unser Abitur niveaulos und viel zu einfach sei, und dann liest man Lehrpläne anderer Schulformen mit weniger Inhalt, die zum gleichen Abschluss führen. Darf man das nicht hinterfragen?

    Woran machst du fest, dass ein LK in einem beruflichen Fach weniger Inhalt hat? (bzw. Tiefe bzw. Niveau)

    Grundsätzlich will JEDER Anbieter von Waren und Dienstleistungen (außer vielleicht mit Abstrichen der öffentliche Dienst und der soziale Bereich, wobei es hier ja auch Überschneidungen gibt) am Ende Profit machen. Das kann man jetzt nicht alleine Bank- und Versicherungsmitarbeitern zur Last legen. Keiner wird aktiv seine eigenen Waren und Dienstleistungen schlecht reden, die Herausforderung ist dennoch, eigene und Kundeninteressen zu berücksichtigen. Wer als Anbieter nur auf den maximalem Profit aus ist, ohne auf die Bedürfnisse des Kunden einzugehen, wird diesen auf Dauer verlieren. Jeder gute Anbieter sollte das wissen.

    Heißt aber wiederum: Der potentielle Kunde muss auch die für ihn relevanten Fragen stellen, um herauszufinden, ob ein angebotenes Produkt oder eine angebotene Dienstleistung zu den eigenen Bedürfnissen passt oder nicht - branchenunabhängig.

    Die realen Erlebnisse sahen so aus, dass man uns mehrere Male Anlagen aufschwätzen wollte, die unseren klar kommunizierten Zielen und Rahmenbedingungen diametral entgegenstanden bzw. deutlich schlechter waren. Eigene Produkte schlecht zu reden, das fordere ich nicht. Produkte zu empfehlen, die für uns offensichtlich deutlich schlechter sind bzw. Risiken zu empfehlen (verbunden mit Abschlussgebühr und längerer Laufzeit), wo klar Sicherheit und Verfügbarkeit gewünscht ist, ist eben völlig daneben.

    • ein Mal war es so: Wir hatten eine Kredit mit 4,6 % am Laufen mit möglicher Sondertilgung. Das hatten wir ihm auch gesagt. Er versuchte uns aber eine KLV aufzuschwätzen mit erwartbar knapp unter 2% Rendite.
    • Wir hatten Eigenkapital angesammelt für den Immobilienkauf. Das sollte da liegen für kurzfristige Verfügbarkeit, wenn wir was finden. Seine Empfehlung: "Ganz tolle Anlage! Den Ausgabeaufschlag werden wir ganz sicher schnell drin haben! Und wenn wir das doch kurzfristig brauchen, dann machen die uns eine günstige Zwischenfinanzierung." Wie gesagt: Eigenkapital für einen Kauf! Und diesen Haufen Geld sollten in einem Immo-Fonds stecken!!!
    • Fast schon seriös (öööhm) war da die Beratung, wir sollten den Immokauf (zum Kaufzeitpunkt!) mit einem BSPV machen. Also: Jahrelang zu winzigem Zins ansparen, damit wir 12 Jahre später(!) dann den BSPV zugeteilt bekommen und innerhalb 8 Jahren mit hoher Rate abzahlen. Dazu noch Abschlussgebühr. Und den Zwischenkredit ohne Tilgung laufen lassen. Nee. Ich unterrichte auch Finanzmathe und habe ihm dann auf dem Papier und im Kopf einen Kredit zu den normalen Konditionen der Bank ausgerechnet. Er hat gelacht. Dann in den PC eingegeben. Und meine Rechnung und seine waren nur 30 Euro auseinander. Da war Schluss mit Lachen. Der hat dann zugeben, dass meine Rechnung besser als seine BSPV-Geschichte war.

    Hier tun noch immer einige so, als wäre das Problem mit 1-2 Aufsichtspersonen mehr vom Tisch und als sei insofern die personelle Ausstattung ursächlich für den Todesfall gewesen. Auch mit 4 Aufsichtspersonen pro Klasse kann ein falsch gewähltes Setting zu einem solch tragischen Verlauf führen. Und andersherum lässt sich auch jetzt schon Schwimmunterricht rechtssicher mit 2 Aufsichtspersonen durchführen. Dass dann nicht zeitgleich alle Nichtschwimmer im tiefen Wasser sein sollten, hatten wir hier bereits mehrfach geklärt.

    Richtig. Und das bedeutet, dass im Schwimmunterricht deutlich weniger aktive Schwimmzeit zur Verfügung steht.

    Bei den Kindern in einer Variante erlebt: Statt die ganze Klasse ein Jahr in den Schwimmunterricht zu schicken, wurde eben nur die halbe Klasse geschickt und dann im Halbjahr gewechselt. Die Lehrerinnen wollten ansonsten den Schwimmunterricht gar nicht mehr anbieten.

    Insofern macht man sich einen schlanken Fuß, wenn man den Schulen kein Personal liefern kann. Das führt am Ende dazu, dass nur die Kinder von engagierten und finanziell besser ausgestatteten Eltern die Schwimmfähigkeit erwerben und die anderen teils herunterfallen.

    das ist überhaupt nicht ungewöhnlich, sondern habe ich bei uns an der Schule schon zweimal gesehen. Diese Kollegen sind beide früher in den Ruhestand, weil Rente und Pension zusammen sonst zu hoch gewesen wären.

    Letzteres war bei Technik-KuK mit Industrie-Hintergrund in mehreren Einzelfällen das Argument für die Altersteilzeit, weil am Ende die selbe Summe aus Pension und Rente herauskam, wie wenn sie bis zum Ende voll gearbeitet hätten. (Dennoch ist das in Teilen eine Milchmädchenrechnung, da sie während der ATZ ja weniger Geld haben. Ok, dafür früher in Pension.)

    Hey,


    Danke für deine Rückmeldung.

    Ja ich müsste 18 Monate regulären Vorbereitungsdienst machen. Sonderform gibt es aktuell soweit ich weiß hier nicht. In RLP gibts noch den Seiteneinstieg, der wohl etwas attraktiver ist, aber nur für ganz gezielt ausgeschriebene Stellen möglich ist.

    Ich habe vorallem Respekt vor der Belastung im Ref., da ich eben nicht mehr 25 bin und mittlerweile mit Familie auch noch andere Verpflichtungen / Termine habe.

    In RLP gibt es den Quer- und den Seiteneinstieg.

    Der QE ist einfacher, weil man in 24 Monaten ein normales Ref macht mit dem normalen relativ niedrigen Pensum (Unterricht). Man bekommt aber nur Anwärterbezüge. Die Übernahme ist sehr wahrscheinlich aber nicht garantiert. Verbeamtung ist (Altersgrenze, Gesundheitsamt) möglich. Der Abschluss wird in den anderen BL anerkannt.

    Der SE ist - wie du schreibst - auf bestimmte Stellen beschränkt und nur bei extremen Mangelfächern offen. In den 24 Monaten ist man an der Schule angestellt (als angestellte Lehrkraft) und wird nach TVL bezahlt. Also mehr Geld als im QE. Man muss aber bis zu 18 Stunden unterrichten und "nebenher" das Ref machen, während die Schule einen als normale Lehrkraft sieht. Vorteil: Mehr Geld und die im Vertrag festgeschriebene Planstelle bei Bestehen. Nachteil: Sauviel Arbeit und der Abschluss wird nur in RLP anerkannt --> dort aber den normalen 2. Staatsexamina gleichgestellt. --> du könntest damit wahrscheinlich nicht ins Saarland wechseln.


    Da ich auch den Weg wie s3g4 gegangen bin: Es ist machbar, es ist stressig, aber ich habe es nicht als extrem empfunden. In jedem Fall bin ich mit dem Schritt zufrieden.


    Da du an der Uni studiert hast, gibt es keinen Sinn die Ausbildung zur Fachlehrerin zu beschreiben, da das auf dich nicht zutrifft.

    Das ist mehr als ungewöhnlich. Bei gleichen Rahmenbedingungen und ähnlichen Ausgaben, die abgesetzt werden, ist das kaum nachvollziehbar. Ich würde checken, ob das FA vielleicht irgendwo etwas gekürzt hat (weniger als die angegebenen Kilometer, weniger Tage, Arbeitsmittel gekürzt) oder haben sich die Versicherungen deutlich verändert? Ausnahmsweise eine große Beitragsrückerstattung, die vorher nicht erfolgt war? Wurden zufälligerweise zwei Rückerstattungen im gleichen Jahr ausgezahlt (die Kirchensteuer, die quasi wie eine Spende behandelt wird, würde durch die rückgezahlte in dem Jahr gekürzt).

    Hast du das mit Elster gemacht? Da würde ich die alte Erklärung noch mal öffnen - wenn möglich - und da berechnen lassen.

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