Er wird jetzt Opfer eines schlechten Diskursstils, den er selbst lange prägend vorangetrieben hat. Das ruft bei mir schon eine gewisse Schadenfreude hervor.
Ich sehe ihn hier eher als Profiteur (- s. aktuelle Meinungsumfragen).
Er wird jetzt Opfer eines schlechten Diskursstils, den er selbst lange prägend vorangetrieben hat. Das ruft bei mir schon eine gewisse Schadenfreude hervor.
Ich sehe ihn hier eher als Profiteur (- s. aktuelle Meinungsumfragen).
Du solltest dabei berücksichtigen, dass die meisten Lehrkräfte mehr als ausgelastet sind und für die Einarbeitung keinerlei Zeit zur Verfügung gestellt bekommen.
Wenn man keine Zeit hat, das Segel zu setzen, weil man rudern muss, muss man weiter rudern.
Das wäre bestimmt auch umgekehrt so, wenn eine Lehrkraft in deinem ehemaligen Job aufgetaucht wäre und Unternehmenskommunikation machen möchte ohne vorher irgendetwas davon gehört oder gemacht zu haben. Was würdest du da erwarten?
Wenn ein Unternehmen dringend Verstärkung benötigt, aber der "Markt" leergefegt ist und zusätzliche Kräfte mit der eigentlich gewünschten Qualifikation nicht zu finden sind, wird man umso mehr darauf achten, dass die alternativ eingestellten Kollegen die bestmögliche Einarbeitung erhalten und ein freundlicher Umgangston gepflegt wird.
Es wäre kontraprodruktiv, hier unnötige Fehler zu machen, und demzufolge ein paar Monate später wieder von vorne beginnen zu müssen.
Und nun?
Vielleicht als Ergebnis mitnehmen, dass freundliche zwischenmenschliche Gesten im kollegialen Alltag ganz sicher nicht schaden.
Hört sich für mich jetzt eher nach einem klassischen You-Problem an. Ich würde mal überprüfen inwiefern sich deine Selbstwahrnehmung mit der Fremdwahrnehmung deckt. Ich vermute, es ist einfach ein Minderwertigkeitskomplex, den du auf Andere projizierst, ohne dass diese etwas dazu tun.
Das ist vielleicht nicht der ideale Faden hier, um den ersten Beitrag zu schreiben.
Aber der TS eine fehlerhafte Wahrnehmung der Realität zu unterstellen, empfind ich als wenig hilfreich. Ihre Schilderung liegt im Rahmen des üblichen Alltagsgeschehens.
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