Beiträge von Einer

    Hallo,

    ich Stelle die Tabelle einfach Mal hier reun.

    Das erste Blatt ist eine kleine "Anleitung" mit Erklärungen der Zellen und Spalten und ein Bild unserer Auswertung 2025. Dies Blatt kann naürlich bedenkenlos gelöscht werden. Die Datei enthält etwas VBA-Code zum Ein- und Ausblenden von Zeilen. Alle Rechnungen sind über Formeln und Funktionen gelöst. Manchmal hat man Rechnungen, da muss man händisch etwas anpassen. Zum Beispiel, wenn Krankenhäuser direkt mit der Privaten abrechnen. Aber in 99 % aller Fälle sollte die Tabelle passen.

    Sollte theoretisch auch in Libre-Office funktionieren, aber dort natürlich ohne die beiden Schaltflächen, weil VBA dort nicht ausgeführt wird.

    Viele Grüße

    Einer

    Mach ich für die Familie seit über 10 Jahren mit einer Excel-Tabelle. Farbmarkierung für 4 Personen. Regel-Erstattung der Beihilfe und Privaten werden anhand der Sätze per Wenn-Funktion berechnet. Ich gebe später die wirklichen Erstattungen ein und sehe direkt die Differenz. Natürlich werden auch Smen der Differenzen gebildet, damit ich den Gesamtüberblick habe. Zahlungs- und Erstttungstage werden auch mit eingetragen. So weiß ich, dass die Private im Durchschnitt nach 3 Tagen zahlt, die Beihilfe nach 20 Tagen und ich nach 25 Tagen. Am Jahresende filtere ich auf die Differenzen und habe direkt die Tabelle für die Steuer.

    Echt easy.

    Die blauen fordern seit Jahren das Singen der Hymne. Keine Zusammenarbeit aber auf der anderen Seite einfach mal deren Forderungen umsetzen. Da soll er doch lieber wieder Würstchen fotografieren.

    Bei uns (BK NRW) geht der Widerspruch erstmal an den Lehrer. Wenn der dem Widerspruch nicht startgibt geht es mit den genannten Unterlagen über die Schulleitung zur BR. Da Note habe ich dem Schüler ja schon vor dem Widerspruch begründet. Also hat man sehr schnell die Arbeit mit den Unterlagen. Aber wenn man alle Klausuren, Musterlösungen und auch die Notenberechnung digital hat und dazu noch ein digitales Klassenbuch und den digitalen didaktischen Wizard, muss man nur alles ausdrucken, sortieren und die Stellungnahme verfassen. Trotzdem prüft man nochmal alles. Dabei achtet die BR ausschließlich auf Verfahrensfehler und prüft nicht die Arbeitrn nicht inhaltlich.

    Muss auch der Schüler Unterlagen bei der Bezirksregierung einreichen, oder nur der Lehrer / die Schule?

    Ich hatte letztes Jahr einen Widerspruch. Rein formal muss der Schüler seinen Widerspruch nicht begründen. Er muss auch keinerlei Unterlagen einreichen. Für ihn reicht ein schlichtes "Ich bin mit der Note im Fach xy nicht einverstanden und lege hiermit Widerspruch ein. Mfg"

    Für den Lehrer sind es ca 10-12 Stunden Arbeit.

    • Jede Klassenarbeit und jeden Test mit Aufgabenstellung, Musterlösung oder Erwartungshorizont, Punkteverteilung und Notenspiegel
    • Aufzeichnung und Zusammensetzung der sonstigen Leistungen des Schülers
    • Genaue Inhalte der gesamten Unterrichtsstunden
    • Aufzeichnungen über Belehrungen des Schülers, z.B wann wurden die Grundsätze der Notenfindung erklärt. Besonders wichtig, wenn der Schüler nachträglich in die Klasse kam!
    • Didaktische Jahresplanung
    • Beschreibung und Begründung der Notenfindung

      WebUntis und der didaktische Wizard können da eine echte Erleichterung sein.

    Es dauert auch erstmal bis der Stress aus dem Körper raus ist. Ich bin noch eine Woche nach der Prüfung nachts aufgewacht und bin die Stunden durchgegangen. "Denk daran - Du musst noch das und das kopieren....." Nach 10 Minuten wurde mir dann langsam klar, dass das alles schon Geschichte ist.

    Das ist halt das Loch nach einer extremen Belastung.

    Such dir eine Schule und fang an. Das erste Schuljahr nach dem Ref ist nochmal der reine Wahnsinn. Man denkt die Belastung im Ref wäre das absolute Maximum und dann kommen 26/28 eigene Stunden und Konferenzen und vielleicht sogar eine Klassenleitung. Aber niemand mehr, der einem auf die Finger schaut! Man macht viele Fehler und lernt mit der Zeit, dass niemand stirbt wenn man Fehler macht. Routine bringt Ruhe! Der Job ist trotzdem der geilste Job der Welt!

    Das kommt natürlich darauf an, was man möchte und wo man arbeitet.

    Ich bin in NRW an einem kaufmännischen Berufskolleg. Bei uns bereiten wir die Schüler auf Büroberufe vor bzw. unterrichten auch die kaufmännischen Ausbildungsberufe. Bei uns kannst du mit dem Apfel nicht anfangen. In weit über 90 % aller Unternehmen laufen PCs und wir müssen unsere Schüler auf die Arbeit mit solchen Geräten vorbereiten.

    Gleichzeitig merke ich, wie immer weniger Schüler mit einem PC umgehen können. Sie sind es nur noch gewohnt zu wischen und kümmern sich kein bisschen darum wo Dateien abgelegt werden. Eine Ordnerstruktur ist Ihnen völlig fremd. Am liebsten alles in OneNote. In einem Podcast habe ich dazu den Begriff intuitive digitale Kompetenz gehört. Alles was nicht völlig intuitiv zu bedienen ist, übersteigt den Horizont der Schüler. Sie können es nicht und wollen es auch nicht.

    Weil Ärzte Einblick in alle Diagnosen von anderen Ärzten haben.
    Wenn du dir nicht vorstellen kannst, warum es ein Problem ist: das ist super und ich freue mich für dich (ganz ehrlich). Als Frau, der einige Schmerzbeschwerden jahrelang als "Sie bilden sich das ein" ertragen durfte, bin ich nicht so scharf darauf, dass Ärzte weitere Anhaltspunkte für Fehlbehandlungen haben (ich bin erwachsen und schlau genug, den jeweiligen Ärzten alles mitzuteilen, was sie brauchen).

    Du kannst einschätzen welche Infos ein Arzt benötigt? Um welche Diagnose zu stellen? Seine oder deine? Ich habe leider selbst sehr viel Erfahrungen mit Ärzten und ich traue mir das nicht zu. Ich habe nämlich kein Medizinstudium und kenne nicht alle organischen und chemischen Zusammenhänge in meinem Körper, auch wenn ich mit mit meinen Problemen sehr gut auskenne.

    Das Ausdrucken lässt sich der Arzt bestimmt bezahlen. Deshalb würde ich mir diese Anweisung der BR schriftlich geben lassen und die Rechnung für die AU bei der Beihilfe einreichen.

    Müssen die bei der BR angestellten Sachbearbeiter dann auch ihre AU in Papier einreichen? Oder ist das eine Sonderregel für Lehrer?

    Im BK geht es um die Vorbereitung auf das Berufsleben. Also brauche ich entsprechende Erfahrungen.

    In der Sek. 1 sind natürlich andere Erfahrungen wichtiger. Aber auch da würde ich meinen es gibt höchstens ein zu jung, aber kein zu alt.

    Als Lehrer gebe ich auch immer einen Teil meiner Lebenserfahrung mit. Gerade dabei den immer stärker auftretenden Alltagsproblemen der Schüler. Über welche Erfahrung verfügt ein Lehrer der nur Schule --> Uni --> Schule kennt? Am Berufskolleg musst du quasi zwingend das wirkliche Berufsleben kennen. An den Sek. 1 Schulen schadet eine gewisse Lebenserfahrung außerhalb der Schule mit Sicherheit auch nicht.

    Was sollte die Teilnehmer daran hindern die Aufgaben mit einer KI zu lösen? Der Prompt ist ja schon gegeben:

    "Erstelle ein 3-minütiges Dialogvideo auf English über das Bestellen von Essen in einem Restaurant"

    Noch etwas ergänzen:

    "Das Video soll dem Sprachniveaus der 7. Klasse einer Gesamtschule in NRW entsprechen. Es sollen 2 Mädchen und ein Junge sprechen und sich über die Speisekarte eines neuen Burger-Restaurant austauschen. Die drei sollen britisches Englisch sprechen."

    Schon ist das Video fertig.

    Je nach Uni wird vielleicht auch Wirtschaftsinformatik angeboten. Da bist du etwas raus aus der wirklich komplexen Informatik. Für das BK hast du mit Winfo ebenfalls gute Chancen.

    An unserer örtlichen Uni hast du bei Lehramt Informatik direkt im 1. Semester mit Modellierung eine sehr schwere Vorlesung, die die Informatiker ohne Lehramt erst im 3. Semester machen müssen nachdem sie zwei Semester die mathematischen Grundlagen gelernt haben. Die Durchfallquote liegt im WS25/26 bei 70 % nachdem der Schnitt angehoben wurde. Also Informatik ist kein Sonntagssaziergang!

    Ich kann auch bestätigen, dass man beim Bund auch selbstständig werden kann. Fängt doch schon mit dem sauber halten der Stube an. Gemeinsam mit den anderen muss die Stube halt immer sauber sein. Oder auch das Reinigen der Toiletten und Duschen in der Kompanie. Ja, dass macht keinen Spaß die Duschen und Toiletten für 30 Männer zu reinigen, aber es lehrt Sauberkeit, Ordnung und auch Demut vor solcher Arbeit. in meiner 12-monatigen Wehrdienstzeit war ich Panzerfahrer in einer Leo 2 - Kompanie, also war ich als Fahrer für das Fahrzeug und die Pflege des Gerätes verantwortlich. Ja, da wird man selbstständig und auch verantwortungsbewusst.

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