Beiträge von treasure

    Lieb von euch.

    Das Tierchen war 17 (Kater) und ein sehr besonderes Familienmitglied meiner Partnerin. Einfach freundlich und sehr liebenswert.

    Weiß, mit ein paar schwarzen Fleckchen. Ich bin eigentlich total allergisch auf Katzen, aber wir hatten eine Vereinbarung. Ich bin nicht allergisch, dafür lieben wir uns heiß und innig. Hatte geklappt...

    Es war richtig, dass er gehen durfte und für ihn eine Erlösung (Leber und Nieren versagten), trotzdem fehlt er halt immens.

    Vielleicht wäre eine Ausbildung zum Fluglotsen was für dich?

    Weißt du, wie das Auswahlverfahren zur Fluglotsenausbildung ist? Auf einen Platz kommen sehr, sehr viele Runden, in denen die vielen Bewerber und Bewerberinnen ausgesiebt werden. Alle haben massig Grips und sind wirklich sehr gut... Und trotzdem schaffen es von allen nur ein oder zwei zur Ausbildung, mehr sind es nämlich pro Ausbildungsbeginn nicht...

    Vor allem wird das auszuhaltende Stresslevel geprüft, denn Fluglotsen werden zwar irre gut bezahlt, müssen aber manchmal in unglaublich haarigen Situationen die richtige Entscheidung selbständig treffen, von der auch Leben abhängen.

    Nach dem, was ich hier gelesen habe, klar NICHT zu empfehlen...

    Du hast sehr klar festgestellt, wo deine Schwächen liegen.

    Wo liegen denn deine STÄRKEN?

    Das, das du beschreibst, klingt irgendwie etwas durcheinander...viele Ideen der Jobs vor allem, aber was kann wirklich sinnhaft durchgehalten werden? Es ist ja nicht nur die Ausbildung, du arbeitest danach noch viele Jahre in dem Job, daher sollte er dir auf jeden Fall irgendwas geben, somit wäre die Suche nach den Stärken das Erste, das ich angehen würde.

    Was kannst du? Worin bist du gut? Mathe Leistungskurs und Mathe-Studium habe ich jetzt gelesen. Ist Mathematik etwas, das dich wirklich interessiert? Welche Möglichkeiten hättest du da? Was sonst noch liegt in den Bereichen, in denen du deine eigenen Stärken siehst? Wenn das klarer ist, kann man sich vielleicht auch eher was vorstellen. Anscheinend bist du im Theoretischen eindeutig besser als im Praktischen, vielleicht also eher Forschungsbereiche? Es gibt auch total viele Branchen, die Mathematiker brauchen, keine Ahnung, ob da was für dich dabei wäre oder du dich in anderen Sparten siehst. Da wäre halt ein Rundumschlag im Punkt Informationen einholen sehr sinnvoll.


    Viel Erfolg!

    Ich habe gerade kürzlich gelesen, dass die Jugend Tiktok (!) als Suchmaschine nutzt... um die 40% aller Jugendlichen nutzen Google nicht mehr, sondern Tiktok...TIKTOK...aber ich muss ja vieles nicht verstehen.

    Ich danke für den Duck-Tipp, da schaue ich mich mal um, für Amazon sehe tatsächlich auch ich keine Alternative bisher, außer mit viel Zeitinvestition die Sachen von verschiedenen Verkäufer*innen zu kriegen... Bei social medias war ich insgesamt noch nie, von daher ist das für mich kein Verlust.

    Whatsapp muss ich nutzen, weil fast alle meine Klavier-Schülerinnen und -Schüler noch und ausschließlich Whatsapp haben, für alle anderen Kontakte nutze ich Signal.

    Und glaubt nicht, dass Threema oder Signal SO wesentlich verschlüsselter oder sicherer sind...vielleicht einen Bruchteil, aber nicht wesentlich. Es gab mal eine Reportage, in der Whatsapp, Threema, Signal gegeneinander getestet wurden. Die Unterschiede waren SEHR gering, Signal gewann damals aber mit leichtem Vorsprung. Telegram wurde (und da musste ich herzlich lachen) nicht mit hineingenommen, drängte sich während der Reportage als Logo immer wieder mit dazwischen und wurde immer wieder klar rausgeworfen (Nein, Telegram, DU nicht!). :D ZU RECHT.

    Worst Case: Klassenfahrt UND 1.4. gestern.

    Ich habe mit meinen vorher einfach abgesprochen, was ein Aprilscherz dürfen darf und was eher nicht.

    Etwas, das lustig endet und für beide ok ist, ist ok. Etwas, das einen dumm dastehen lässt, verletzt oder verschreckt, ist nicht ok.

    Ein Beispiel brachte ich aus meiner Familie:

    Mein Vater rannte damals, als ich so drei Jahre alt war, zu meiner Mutter und schrie: "das Kind hat sich die Vorderzähne ausgehauen!!!"

    Meine Mutter rannte völlig panisch und weinend hoch...und ich spielte total in Ruhe auf dem Boden.

    Die Kinder haben alle sofort kapiert, dass das NICHT lustig war. Es blieb dann bei "Frau L., guck mal, ein Specht!!!" - und natürlich habe ich mich beim Anblick des total grinsenden Gesichtes gespielt überrascht umgedreht, um den Spaß mitzumachen.

    In älteren Klassen kann das sicher mal anders ausgehen, weil die Wahrnehmung, was witzig ist, doch noch stark variiert...die Kleinen sind da eher harmloser drauf und machen es nur verbal.

    Als es noch Kreidetafeln gab, hatte ich mal ein Stück Schaumstoff-Kreide, die sehr echt aussah. Wir legten sie hin und weideten uns an dem "ÄÄÄÄÄHHHHH!!!!" und dem panischen Fallenlassen der meisten Lehrkräfte, weil sie natürlich so eine Konsistenz der Kreide nicht erwarteten. Das war aber alles, das wir uns erlaubten und die meisten fanden es auch ganz witzig. Schlimmer traf es einen anderen, der zur Tür reinkam, auf der ein Eimer stand. Und genau deshalb rede ich einfach mit den Meinigen vorher über die ART der Scherze.

    Am Anfang ist es wirklich anstrengend. Für mich war es wirklich erst mal total hart.

    Ich kannte kein einziges Kind (normal) und stand vor mehreren völlig fremden Klassen, ohne eine Ahnung von ihrer Dynamik etc. Dazu noch ohne Erfahrung. Dann setzte der eigene Hang zur Perfektion ein, ich stand dauernd selbst neben mir und kritisierte mich tot...ich konnte nicht alle Kinder in den Fokus nehmen, war nicht in der Lage, alle Kinder zu erfassen, habe es aber versucht...und war nach einem Arbeitstag so erledigt, dass ich zu Hause heulend an die Wand starrte. :D So war mein Anfang ohne Erfahrung.

    Das gibt sich aber.

    Meine Wahrnehmung und Erfahrung: die erste Stunde keinen Unterricht machen, sondern die Kinder zusammen holen und erzählen lassen, kann spontanen Menschen helfen. Von sich, von den Ferien, verbunden mit ihren Namen. Sie auch dichbezüglich fragen lassen und humorvoll und ehrlich antworten. Das schafft Bindung und man kann den Fokus etwas beruhigen. So war es jedenfalls bei mir in den darauffolgenden Jahren.

    Wichtig ist, von Anfang an im folgenden Unterrichtsgeschehen eine freundliche Konsequenz zu zeigen und eine klare Sprache zu nutzen. Das hat mir geholfen, recht schnell mit den Kindern warm zu werden. Zusätzlich lerne ich immer die Namen an selben Tag des ersten Unterrichts, indem ich ihnen eine Aufgabe gebe (zB einen kleinen Ferien-Steckbrief, wenn sie gerade aus den Ferien kommen, was ja beim Lehrerwechsel am ehesten die Norm ist oder einen kleinen Kennenlern-Steckbrief über sich selbst), bei der sie am Platz arbeiten müssen. Vorher lasse ich Namenskärtchen basteln und aufstellen und dann lerne ich. Die Kinder wissen, wenn ich sie gerade "anstarre", lerne ich gerade ihren Namen. Danach dürfen sie die Namenskärtchen wegtun und mich "prüfen". Macht ihnen einen Heidenspaß und ich kann gleich noch erklären, dass ich als Lehrkraft NICHT fehlerbefreit bin. In der nächsten Stunde stellen sie die Kärtchen nochmals kurz hin, ich schaue nochmals drauf, dann weg, eine Runde Namen sagen von meiner Seite. Habe ich alles richtig, dürfen die Kinder den Platz tauschen. Große Gaudi, großes Gelächter, wenn ich falsch liege (was dann nur noch selten passiert) und dann wird gearbeitet und die Kinder wissen: "Mist...ich kann keinen Blödsinn machen, sie weiß schon, wie ich heiße" :D

    Diese Menge an Kindern kann am Anfang etwas einschüchtern. Und das darf es auch. Zur Not kann man es den Kindern sogar mitteilen, dass man freudig aufgeregt ist, weil das der erste Tag ist (bei Achtklässern wäre ich damit dann allerdings etwas vorsichtiger, die Oberstufe hat damit dann schon wieder kein Problem).

    Und wichtig: wirklich, es gibt sich. Also keine Angst. =)

    Wie gesagt, selbst da muss bei uns die Schulleitung anmelden, sonst kommt der Wachschutz. Ätzend.

    Ich nehme an, es ist einfach auch ein Unterschied, ob man in einer Kleinstadt an einer Grundschule ist oder in Berlin, wo du, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, bist. Auf dem Dorf zB stehen ja sogar die Autos und Häuser meist offen oder sind nicht abgeschlossen, je mehr Einwohner ein Ort hat, desto stärker sind die Maßnahmen und der Schutz.

    Bei uns sind alle, die einen Schulschlüssel haben, auch berechtigt, die Schule zu betreten, wann sie wollen. Einen Wachschutz haben wir nicht, aber der Hausmeister ist irgendwie mit der Schule vernetzt und kriegt das irgendwie mit, wenn Schlüssel aktiv Schlösser aktivieren. Und wenn die Schule mit einem Schlüssel betreten wird, gilt das wohl als legitim. Da weiß ich allerdings wirklich nicht, wie was wo vernetzt ist und wo da Infos laufen und wo nicht.

    Schulen mit einem externen Wachschutz...auch da könnte man ja klar sagen, dass die aktiven Schlüssel zu Lehrkräften gehören, allerdings weiß ich natürlich nicht, wie da die Verträge und die Pflichten aussehen...schade ist es halt, weil die Schule so für euch nicht zugänglich ist, was, wie ich finde, ziemlich ungut ist.

    Kommt ihr eigentlich in den Ferien mit eurem Schlüssel in die Schule ? Ich habe jetzt mehrfach gehört, dass das an den meisten Schulen nicht möglich ist. Bei uns aber ja

    Klar. Wir kommen immer in die Schule, wann wir auch wollen. Wir haben ein elektrisches System mit "Bieper"dingens. Drangehalten, piep, auf. Registriert die Schlüsselkarte drin und es ist klar, wer drin war. Ich bin öfter in den Ferien in der Schule zum Gießen der Pflanzen oder zum Vorkopieren von Sachen, die ich danach dann machen möchte, das erleichtert mir den Schulalltag. Wäre schlimm, wenn das nicht ginge.

    Ich finde es immer wieder sehr "interessant", wie fehlreflektiert Eltern heutzutage sind.

    Statt dass sie sagen: "Das hast du SOWAS von verdient, was fällt dir auch ein, hast du sie noch alle??? Zu dem Ausschluss kommt noch dies und dieses Verbot!" kommt ein "Also, das geht ja wohl gar nicht, Schule! Mein lieber Junge wird ausgeschlossen!"

    SO am Thema vorbei... Und wie GUT, dass es einen Riegel gegeben hat. Meine Güte, echt.

    Ich hab meinen Beitrag jetzt mal rausgenommen, weil ich glaube, dass emotionale Beiträge bzw Wahrnehmungen wahrscheinlich zu weiteren Diskussionen führen können, die dann noch mehr verwässern oder Nebenschauplätze aufmachen.

    Wichtig ist einfach nur, wählen zu gehen.

    Das Wahlprogramm und Weidel wurden sachlich zerlegt, an jeder Stelle. An den Umfragen hat sich 0,0 geändert. Bei den anderen Parteien übrigens auch nicht. Dieser Wahlkampf hat genau nichts gebracht.

    Wie gesagt, nur meine Wahrnehmung. Und die ist in diesem Punkt anders. Ich finde nicht, dass jede Stelle demontiert hat. Es reichte mir schon, dass die alle DAUERND durcheinander reden und niemand irgendjemanden ausreden lässt. Für mich war da viel Unsachliches und Respektloses von jeglicher Seite dabei. Wenn du sagst, es war genug, dann ist das einfach deine Wahrnehmung, die sich von meiner unterscheidet.

    Wieviel Kinder hast du im Chor?

    Ich habe mal nachgelesen.

    Dr. Bluni auf einer Facharztseite für Frauen und Geburtshilfe beantwortete die Frage einer Bandsängerin so:

    Das muss man nach dem eigenen Wohlbefinden entscheiden. Sicherlich ist zu laute Musik für das Ungeborene nicht gerade angenehm und evtl. für das Gehör schädigend.

    Aber Band (verstärkt) ist nochmals was Härteres. Mein Schulchor ist allerdings auch echt laut, wenn die Kids begeistert singen, aber das sind gut hundert. Das einfach mal jetzt so zur Info, da lässt sich sicherlich noch mehr finden.

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