Beiträge von Dr. Rakete

    Hast du schon zum Prüfenden Kontakt gehabt? Ich war damals bei meinem Dezernenten und habe mit ihm den Prüfungstag besprochen.

    Ansonsten ging es in meinem schulfachlichen Gespräch um meine Funktionen (keine DL) und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für mein Handeln im Alltag. Die Funktionen, die du ausfüllen musst sind ja in der Bass beschrieben. Da die DL in NRW Nummer 3 in der Hackordnung ist, würde ich mich auch mit der Rolle eines SL Mitglieds im Allgemeinem befassen, wenn sich im Vorgespräch herausstellt, dass das gewünscht wird.

    Es würde schon fast ausreichen, alle unentschuldigten Fehlstunden zu ahnden. Wenn Schüler mehr abwesend als anwesend sind und dann völlig überfordert sind, wenn sie denn mal da sind, und das dann keine Konsequenzen hat…. Es müsste konsequent ausgeschult werden, Streichen von Kindergeld und Kürzung bei Sozialleistungen… oder halt ab arbeiten statt in der Schule weitere Kosten zu verursachen ohne jegliche Erfolgschancen.

    Die Ahndung von Fehlstunden findet doch schon statt, wenn wir unsere Arbeit vernünftig machen.

    Das Kindergeld ist eine steuerliche Leistung und kein Sozialtransfer. Solange Eltern arbeiten steht ihnen das zu.
    Empfängern des Bürgergeldes wird das ohnehin schon vollständig angerechnet, weil siehe oben.
    Das Bürgergeld ist quasi das Existenzminimum, was willst du denn da noch kürzen? Oder soll BuT gekürzt werden?

    Ich finde Nihilists Ärger verständlich. Wenn man sich mal die Beitragsordnung der GEW anschaut, ist GEW schon eine teurere Gewerkschaft.
    Hintergrund der Regel wird sicher sein, dass man nicht nur für einen Streik eintritt.
    Ich war als Beamter über 10 Jahre aus Solidarität in der GEW. Bevor ich woanders eingetreten bin.
    Da werd ich sicher nicht der einzige sein. So leer dürfte die Streikkasse nicht.
    Eine Regelung der langjährigen Mitgliedern eine sofortigen Austritt ermöglicht wäre sich die fairere Lösung.

    Ja, genauso läuft das unter Umständen. Allerdings nicht bei Unbekannten in der Probezeit, sondern bei Personen, die bereits positiv in Erscheinung getreten sind. Unser Dezernat betreibt da durchaus aktives Personalmanagement ungeachtet irgendwelcher Seilschaften innerhalb der Schulen.

    Wenn jemand sich bereits einen Leumund erarbeitet hat, spricht da auch garnichts gegen und soll es ja auch sein.
    Wenn es aber einen geeigneten Hauskandidaten gibt, wird die Person von außen sich in den allermeisten Fällen nicht durchsetzen.

    Das entscheidet die Schule in der Regel gar nicht selbst. Wenn die Schulaufsicht jemanden dort hinsetzen will, dann macht die das einfach.

    Also die Aufsicht sagt in einem Verfahren mit 2 Bewerbern.

    Nehmt mal den Unbekannten der gerade aus der Probezeit ist.
    Wir wissen, dass es da noch die Frau Schmidt (oder Herr Müller) aus ihrem Kollegium gibt, die sie seit Jahren kennen und für den Posten aufgebaut haben.

    Aber nee, wir sind die Schulaufsicht und dürfen machen was wir wollen.

    Genauso läuft das bestimmt.

    Laut diesem Plan ist ein OK wie auch am Gymnasium A15.

    BASS 2025/2026 - 21-02 Nr. 3 Organisation und Geschäftsverteilung für Gesamtschulen

    Ergänzend dazu einmal ein Blick bei Stella.

    STELLA - NRW

    Anders als bei Stellen für didaktischen Leitungen scheint es hier keine Vorbedingung A14 zu geben - die Mindestdienstzeit ist davon natürlich unberührt.

    Das ist richtig, was du schreibst. Ich bezog mich auf die Abteilungslietungen in der Unterstufe. Das sind am Gymnasium afaik A15 bei uns nur A14

    Unabhängig davon scheint mir die Vorgehensweise nicht ratsam. Ich würde auf eine entsprechende Stelle an einer anderen Schule warten, die mich interessiert und mich direkt dort bewerben. Der Tag der dienstlichen Beurteilung ist wirklich keine Spaßveranstaltung, für alle Beteiligten, weswegen ich von einem "ich mache das, obwohl ich den Job eigentlich nicht will" nur abraten kann.

    Der Plan ist völlig hanebüchen.

    1.

    Um von einer Schule wegzukommen, ist die Bewerbung auf eine A14 Stelle um einiges leichter.

    2.

    Keine SL die halbwegs bei Verstand ist wird sich jemanden von außen auf eine Posten der erw. SL (Gym) oder SL (GS) holen, den sie nicht kennt und noch grün hinter den Ohren ist
    (Das wird dir zwar niemand so sagen. Aber komischerweise haben die anderen dann eben 5 Punkte oder den Laufbahnvorteil) .

    3. siehe Zitat oben.

    Abteilungsleitungen an der Gesamtschule sind nur A14 Stellen. Nach Übernahme der Stelle hat man 18 Monate Bewährungszeit und wird dann nach A14 befördert.

    Eine spezielle Wartezeit gibt es mMn nicht nur die regulären nach LVO.

    Mal unabhängig von rechtlichen Bedingungen.
    Bist du von deiner SL aufgefordert worden etwas zu übernehmen?

    Was die ganze Debatte übrigens nochmals befeuern wird ist die anstehende Entscheidung des BVG.

    Wenn das Eintritt, was all die Alimentationsrechtnerds im "öffentlicher Dienst Forum" behaupten und quasi alle Besoldungsgesetze pulverisiert werden, wird das zu enormen Kostensteigerungen führen, welche die Debatte nochmal ordentlich anheizen wird.
    Ich glaube, dass Linnemanns Aussagen unter anderen vor diesem Hintergrund zu betrachten sind.

    Ich hatte heute einen richtig beschissenen Tag. Da höre ich sowas gerne. Unerschöpflich ist mein Wissen nicht. Ich finde rechtliche Sachen einfach wahnsinnig spannend und bereue in letzter Zeit, nicht mehr in die Richtung studiert zu haben.

    Ich entdecke auch immer mehr meine Liebe zu Rechtstexten und bin da ganz bei dir.

    Mal angenommen dem Statt gelänge es durch Reformen mehr als die ohnehin notwendigen 30 Milliarden zu Haushaltskonsolidierung einzusparen, weil er alles was du so nebulös als reduzier- oder verzichtest bezeichnest einstellt und würde dies im nächsten Jahr vollumfänglich als Entlastung an die Bürger weitergeben, würden die Steuereinnahmen im Jahr nach der Senkung wieder absolut höher sein und liegen müssen als im Jahr der Steuersenkung.

    Es gibt sicherlich Einsparpotentiale und der Statt kann Milliarden weniger ausgeben. Dann muss das aber bitte nicht mit dem:

    Schwachsinnigsten Argument des Neoliberalismus gefordert werden.

    Schau dir mal die relative Verteilung der Steuerarten untereinander und ihre historische Entwicklung an.
    Arbeit wird im historisch Verlauf immer wichtiger Vermögen immer unwichtiger.

    Der normale Bürger kann schon aufgrund der steigenden Lasten in sozialen Sicherungssystemen nicht mit einer noch höheren Steuerqoute belastet werden.

    Und dann überlege mal warum z. B. die Springerpresse, geleitet von Milliardär Döpfner vehement mit Rekordsteuereinnahmen gegen Steuern agitiert, die vor allem Reiche und Vermögende treffen.

    Einfach zu behaupten der Staat habe jedes Jahr höhere Steuereinnahmen ist genauso klug argumentiert wie zu sagen Morgen sind wir alle einen Tag älter.
    Die Steuereinnahmen des Staates müssen als absoluter Wert jedes Jahr steigen. Wie sollte der Staat den bei einer Inflation von 2% die Ausgaben refinanzieren, wenn nicht seine Steuereinnahmen als absoluter Wert mit steigen?
    Wenn der Staat im nächsten Jahr auch nur 5€ mehr Steuern einnimmt als dieses Jahr hat er wieder „Rekordsteuereinnahmen“. Dem stehen aber rein inflationär relative Mehrausgaben von 2% entgegen, die dann ein ordentliches Defizit zur Folge haben und dass trotz Rekordsteuereinnahmen.

    Also weiterhin:

    Das ist das größte Schwachsinnsargument des Neoliberalismus

    (Zeigt sich schon daran, dass die Bild Zeitung das immer wieder verwendet)

    Man kann sicherlich viele andere Parameter nehmen (z.b. Staatsqoute) die sicherlich sinnvoller messen, ob der Staat überproportional zugreift. Eine Betrachtung der reinen absoluten Steuereinnahmen ist Blödsinn

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