Beiträge von FrauHase

    Damit wird nur noch mehr im vagen gelassen, ob diese Stunden nun als Bereitschaftszeiten vor Ort (mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen der Anrechnung, Zurverfügungstellung von Arbeitsplätzen usw.) oder eben doch zur weitgehend freien Verfügung dienen sollen. Geschickt finde ich das gerade nicht. Ich persönlich finde da Systeme sinnvoller, in denen jede Lehrkraft z.B. 1-3 Bereitschaftsstunden im Plan ausgewiesen hat (je nach Teilzeitquote) und (bis auf ganz wenige Ausnahmefälle, die auch vorher rechtzeitig angekündigt sind) verlässlich nur in diesen Zeiten herangezogen werden.

    Bereitschaftstunden: die sind bei uns jetzt auch neu. Werden die ins Deputat angerechnet? Bei uns lt. Aussage nicht. Aber ich muss anwesend sein. Rückfrage von mir: SL:"na da können sie ihre Vorbereitung machen, das ist keine Arbeitszeit, wird daher nicht vergütet".

    Danke für alle Hinweise. Tatsächlich gibt es jetzt (!) einen Ablaufplan. Gut abgestimmt auf die Vollzeitkräfte ohne Kinder (täglich von 8:30 bis 18:30).

    Neben sinnvollen und wichtigen Themen, Fachkonferenzen usw. mehrere Stunden "verbindliche Anwesenheit zur individuellen Absprache". Das läuft auf Kaffeeklatsch am Nachmittag/Abend hinaus. Dazu Teambuilding nach 18:30 Gaststätte und ein Tag Bowling.


    Noch immer gibt es keine Einteilung wer welche Klassen übernehmen soll (wozu auch Unterricht in den Ferien vorbereiten)? Wir erfahren unsere Einteilung in der Vorbereitungswoche.

    Ich habe ja 1 Woche Zeit eine Betreuung für die Kinder zu organisieren...das war die Antwort auf die Frage nach dem TZ Konzept der Schule.

    Was in den Vorbereitungswochen gemacht werden soll, ist mir völlig unklar. Bis jetzt:

    keine Inhaltsangabe durch SL. Anwesend sein! Ausnahme nur Krankheit mit Nachweis.

    Wir haben jetzt öfters Besprechungen Freitags nachmittags open end. Ohne Inhalt. Überraschung! Ich habe keine Chance mehr meine Kinder aus Krippe/Kindergarten abzuholen. Direkt nach dem Unterricht. Keine Ausnahme.

    Und wir müssen für einen überraschenden Einsatz für Sekretariatssachen in den Ferien bereit stehen. Hier finde ich: kann man sich doch absprechen/Liste eintragen.

    Inzwischen haben viele "Kündigung " geflüstert.

    Tatsächlich sind die TZ Kräfte neben Vor-und Nachbereitung voll belastet wie VZ Kräfte.

    Z.B. Vorbereitungswoche. 8h täglich, eine Woche lang. Jeder muss anwesend sein.

    Eine Kollegin hat nur 6UE pro Woche..., da sind 5 Tage je 8 h sehr heftig (sie ist noch woanders beschäftigt undchat nun ein großes Problem).

    Wie lösen gerade solche Fälle öffentliche Schulen?

    Ein richtiges Konzept zu TZ gibt es bei uns nicht. Die SL verteilt.

    Mir fehlt der Austausch, auch eine Kennenlern/Einführungsphase oder wie auch immer man das nennt.

    Die Kollegen kommen zum Unterricht, übernehmen die Aufsicht, sind weg.

    Manche vertreten jedes Fach, manche machen das grundsätzlich nicht, alle sind gestresst/haben keine Zeit.

    Viele sind nicht informiert/sind nur kurz für Unterricht an der Schule.

    Von außen (subjektiver Eindruck) gesehen läuft es nicht rund.

    Die SL hat keine Zeit, wirkt extrem genervt/gestresst.

    Ich fühle mich nicht "angekommen" im Team (soweit vorhanden), die meisten kenne ich nicht. Ich hatte jetzt andere Dinge übernommen ( den FerienSekretariatsdienst). Damit ist mein Deputat in den Ferien auch ausgefüllt, wenn man es rein rechnerisch sieht.

    Teilbar könnte ich mir die Klassenleitung vorstellen! Habe sowas bis jetzt in Sachsen aber noch nicht gehört.

    Wir haben, freier Träger, viele TZ Kräfte mit wenig Stunden. Wenig heißt zwischen 10 und 13 UE/Woche.

    Die meisten sind noch an einer anderen (Stamm)Schule fest angestellt.

    Nur steht im Raum: wer übernimmt die neuen Klassen als Klassenlehrer?

    Ins Gespräch kam, dass die "zusätzliche Belastung" "ruhig auch TZ Angestellte mit wenig Stunden machen können". "Klassenfahrt und Co wird nicht ans Deputat angerechnet, Elterngespräche, Elternabend usw. auch nicht ". Alles ist mit den UE abgegolten.

    Gibt es eine Dienstvorschrift (Sachsen) die besagt ab wieviel Deputat man noch eine Klassenleitung übernehmen muss?

    Es war sogar der Lehrer mit 4 UE im Gespräch (1 Tag an der Schule)...

    Wird eine Klassenleitung gar nicht ans Deputat angerechnet?

    Wie erfasst man "sauber"?

    Ich soll ja nur die Stunden angeben.

    Für mich führe ich aber eine Liste in der Art: 7-8 Uhr Vorbereitung Klasse xy, 8:15bis xy Uhr Unterricht, 14 Uhr - 15 Uhr Vorbereitung Schulfest,

    jeweils mit Arbeitsort

    Aufsichten habe ich jetzt nicht dokumentiert

    Ferien:

    7-12 Uhr Sekretariat- Aufgaben xy

    Einfach auch als Übersicht für mich und da ist mir aufgefallen, dass ich doch viel in "andere" Dinge eingeplant bin.

    Vermutlich werden hier 2 Dinge durcheinander geworfen. Einerseits bemisst sich die Arbeitszeit (und auch die abrechenbare Mehrarbeit) von Lehrkräften zunächst tatsächlich an den gehaltenen Unterrichtseinheiten. Dahinter steckt die Annahmen, dass außerunterrichtliche Aufgaben damit weitgehend linear skalieren bzw. durch die Lehrkräfte eigenverantwortlich priorisiert werden. Andererseits erfüllt die reine Erfassung von Unterrichtseinheiten m.E. gerade nicht die Anforderung zur Erfassung der Arbeitszeit.

    Dem stimme ich Dir zu. Die Problematik liegt m.E. darin, dass TZ-Kräfte mit unterschiedlichen TZ-Anteil wie VZ-Kräfte außerhalb des Deputats eingesetzt werden. Damit wird die Mehrarbeit in dem Sinne nicht erfasst.

    Der Passus " mit der UE ist sämtliche weitere Arbeit abgegolten" kann maximal Vor-und Nachbereitung inkludiert werden, jedoch nicht alle weiteren Aktivitäten.

    Man könnte maximal den TVL SN zugrunde legen, WENN im AV auch nur ein Wort zu TVL fallen würde. (Da steht nichts).

    Ein Stundenplaner würde die UE sofort sehen, nur: Wir haben gar keinen Stundenplaner!

    So vermute ich, dass wie "Der Germanist" schreibt, die weiteren Stunden erfasst werden soll(t)en und nun auffällt, dass die Lehrkräfte alle ein großes Paket an Mehrarbeit außerhalb des Deputats haben (weswegen große Unzufriedenheit herrscht und das Thema Kündigung von einigen geflüstert wird).

    Weshalb ist eine freie Trägerschaft nicht gleich Wirtschaft? Genauso erklärte es der Schulleiter. Wortwörtlich.

    Mein Problem: ich bekam ein Formular "Arbeitszeiterfassung" und die Aussage "ausfüllen". Das habe ich gemacht.

    Es kam zurück mit den Worten"es gelten ausschließlich gehaltene UE als Arbeitszeit". Was aus meiner Sicht Quatsch ist.

    Mich würde interessieren, wie das an anderen Stunden gehandhabt wird.

    Ich bin gerade irritiert. Durch die neue Vorgabe die Arbeitszeit (Vorlage Formular, Zeit von bis) zu erfassen, passiert folgendes: Unterrichtsvorbereitung, Deputat usw = mehr Arbeitszeit als im AV steht. Das ist normal, da an als Lehrer ja in den Ferien etwas absetzt und auch die neue Vorbereitung schreiben kann (das konnte ich diesmal nicht, bin mitten im Schuljahr eingestellt worden).

    Freier Trägerschaft = freie Wirtschaft

    Nun hieß es in die Arbeitszeit darf nur der gehaltene Unterricht. Damit unterläuft man ja gerade die Arbeitszeitverordnung (=Erfassung aller Zeiten).

    Formular heißt auch "Arbeitszeit" nicht "gehaltene UE".

    Kennt sich jemand aus? Wie wird das in anderen Schulen gehandhabt?

    Die alten Lehrkräfte geben ihre Zeiten nichtan, nur ihre Unterrichtszeiten, sonst gäbe es Probleme bei der Überprüfung ?!

    Warum werden Noten verschenkt?

    Kann ich beantworten!

    Angst vor den Eltern! Angst vor Beschwerden.

    "Bei guten Noten sind slle zufrieden!"

    Ich hab hier die letzten Arbeiten gesehen...Niveau 2 Klassenstufen drunter. Klar,dass die schlechteste Note eine 3 ist. Dafür gibt es eine Handschriftbewertung, weil der Lehrer "schöne" Handschrift mag.

    Auf die Info, dass es nicht zulässig ist, "oh, wusste ich nicht".

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