Kris mit K:
stimmt, bevor man Bahn und Bus oder gar Metro fährt oder sich ein Rad leiht oder wandern geht,
fährt man halt doch lieber mit dem Auto. Ich würde Euch zu einem Limousinenservice raten,
dann kann man feiern und hat einen Chauffeur.
Kris mit K:
stimmt, bevor man Bahn und Bus oder gar Metro fährt oder sich ein Rad leiht oder wandern geht,
fährt man halt doch lieber mit dem Auto. Ich würde Euch zu einem Limousinenservice raten,
dann kann man feiern und hat einen Chauffeur.
Hier am Gymi (BaWü) läuft es so, dass wir mehrere feste Nachschreibtermine am Freitagnachmittag
anbieten: 14-17h.
Es führen wegen der Gruppengröße (viele Nachschreiber) mehrere Kollegen Aufsicht.
Die Termine werden der Elternschaft in den Elternbriefen von SL-Seite aus mitgeteilt und sind
verbindlich.
die Kollegen, die nachschreiben lassen, geben ihre Klausur und die Hilfsmittel im Sekretariat ab, die aufsichtsführenden
Kollegen richten vorher die Räume ein (das dauert bei vielen Nachschreibern).
das Papier wird von der Schule gestellt, die Schüler nehmen keine Sachen mit in den Raum (Jacken in
Garderobe), nur Stifte.
Wir haben intern besprochen, dass wir besonders sorgfältig beaufsichtigen (um Betrug auszuschließen
bzw. zu. minimieren).
Nach der Klausur geht alles in Kisten ins Sekretariat, die Kollegen holen sich dann ihre Klausuren wieder
ab, um sie zu korrigieren.
Der Freitagsnachmittagstermin hat sich hier ganz gut bewährt (da dann kein U. ausfällt) und die Schüler dann
eben nur im Krankheitsfall fehlen (und nicht mehr, um eine Klausur zu "stemmen").
Da das Nachschreiben keine Pflicht ist, ist es natürlich weiterhin möglich, dass individuelle Nachprüfungen stattfinden
(oder eben nicht).
Viele Grüße
Hi Fruehling!
Das kann ich sehr nachvollziehen.
Kurz nach meinem Ref 2009 erlebte ich Ähnliches/fast das Gleiche. Eine brüllende,
wütende Mutter wegen der Note "befriedigend" in Deutsch. Bis heute: unvergessen!
Was Du tun kannst: kein Einzelgespräch mehr mit dieser Frau führen.
Dir Hilfe holen im Kollegium/bei der Schulleitung. Sind Kollegen und Schulleitung
kompetent, dann werden Sie dir Ähnliches raten.
Wegen des Tonfalls kann ggf. die Schulleitung diese Mutter einbestellen.
Ansonsten gilt es zu klären, wie man dem begegnen kann:
ggf. erneut einladen (mit Vorsitz der SL oder der AL), dann darauf hinweisen, dass auf
der Sachebene nichts mehr zu klären ist und dann darauf hinweisen, dass neben allem
Verständnis für schlechte Leistungen der Ton die Musik macht und dass Gespräche in
Zukunft nur möglich sein werden, wenn Respekt herrscht.
Niemals den Fehler machen, am Telefon oder per Mail zu diskutieren.
Es ist leider so - jungen Kolleg*innen an den Karren fahren wollen das passiert ab und an.
Das Gute: nimm es nicht persönlich. Es sind oft gerade die engagierten Lehrer*innen,
die Ansprüche haben, die dann auch mit Reaktionen umgehen müssen.
Würdest Du Noten verschleudern und wäre dein Anspruch gering, dann hättest Du die
Diskussion nicht - aber insgeheim auch kein Ansehen.
Vor ca. 1 Jahr hatte ich mal ein Gespräch wegen einer Note, die zur Nicht-
Versetzung führte. Der Vater wurde laut - da bin ich aufgestanden und habe gesagt:
wir können gerne sachlich erörtern, was zu tun ist, allerdings muss ich das Gespräch
abbrechen, wenn sich der Tonfall nicht augenblicklich ändert. Bei dem Gespräch hatte
ich eine Kollegin als "Protokollantin" dabei, weil ich schon ahnte, dass es schwierig
werden würde.
Die Schüler*innen sollen viel lernen und besten Falls auch gute Noten erzielen - der Frust,
wenn das eine oder das andere ausbleibt, kann sehr groß sein - aber bei all dem muss die
Form gewahrt werden.
Das Beispiel mit der brüllenden Mutter, die wegen der Note befriedigend in Deutsch
ihre Contenance verlor, die erzähle ich heute noch allen Referendar*innen, wenn es um
die Frage geht, was im Extremfall bei Elterngesprächen passieren kann.
Viele Grüße, gute Erholung Dir von dem Schreck
Liebe Carrot,
das verstehe ich sehr und es kommt - wenn auch selten - mal vor, dass Eltern die sachliche
Argumentationsebene verlassen und aggressiv werden, auch, weil sie spüren, wem sie
drohen können und wem nicht (das ist mir als Refi und Junglehrerin z. B. des Öfteren passiert,
z. B., als ich einem Schüler eine 3 in Deutsch gab und als ich einmal einen Unterkurs in Deutsch
erteilte. Da wurde dann mit Autoritäten gedroht, an der Kompetenz gezweifelt - alles mit der
Intention, die Note zu ändern.
- keine Messengernachrichten mehr - das wäre mein wichtigster Tipp. Kommunikation ausschließlich
in der Schule
- keine schwierigen Gespräche am Telefon mehr mit der Mutter (nur noch in der SChule unter
Anwesenheit Dritter)
- nun wird sich die Kompetenz deiner Schulleitung zeigen: manche supporten und stärken den Rücken
(das ist z. B. bei meiner jetzigen Schulleitung der Fall, andere knicken vor Eltern ein und fordern Kompromisse).
Das ist eigentlich der Knackpunkt.
Sollte Letzteres der Fall sein, was sein kann, dann überlege, wie damit längerfristig umzugehen ist.
- Da du alles richtig gemacht hast: nimm es nicht persönlich. Bleib. bei der Note und verweise auf den
Sachstand. Die Diskussion muss enden.
Mein alter Chef sagte mal: keine schwierigen Botschaften per Telefon, keine Messengernachrichten mit
Inhalt - all das geht mündlich und in direkter Kommunikation. Benotet werden alle.
Mit der sich anschließenden Diskussion kannst Du so umgehen, dass Du die Gesprächsverläufe bestimmst-
wer sprechen will, kommt persönlcih in die Schule und wenn es das nicht sachlich läuft, wird das Gespräch
vertagt/abgebrochen. Sicherlich hast Du einen netten Kollegen/eine nette Kollegin, die das Gespräch begleitet
(wenn es nochmals stattfinden sollte).
Am allerwichtigsten: ich hoffe hier wirklich, dass die Schulleitung ihren Dienst tut und das Ganze abbricht.
Alles Gute.
Danke schön für diese sehr konkrete und hilfreiche Auskunft!
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich bin neu hier im Forum und wende mich mit einer konkreten Frage an Euch: Seit 18 Jahren im Schuldienst Baden-Württemberg,
auf Lebenszeit verbeamtet, Lehrauftrag am Gymnasium, frage ich mich, ob man mit Rheuma/Morbus Bechterew evtl. in irgendeiner Form Entlastungen erwirken kann.
Hat jemand von Euch/Ihnen Erfahrungen mit Rheuma im Schuldienst?
Wie stellt man es an, die Krankheit offiziell anerkennen zu lassen und z. B. eine Schwerbehinderung zu beantragen?
Es würde mir helfen, falls jemand mit konkreten Erfahrungen aus BW hier Tipps geben könnte.
LG von Muchacho
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