Beiträge von abczyx

    Ja, ich bekomme viel Praxis, das ist richtig.

    An der PH würde aber nächstes Semester das ISP (Praxissemester an einer Grundschule mit Seminarbegleitung) kommen, in dem man auch Unterrichtsentwürfe schreibt und eine Nachbereitung der Stunden mit Mentoren bekommt.

    -ist das genauso in den Praxisphasen des Direkteinstiegs? Macht man da auch Unterrichtsentwürfe, minutengenau?

    Ich wüsste gerne, wie genau die Praxis im Direkteinstieg aussieht.

    Das Studium werde ich nach dem nächsten Semester sein lassen, denn der Direkteinstieg ist ja in Vollzeit.

    Das ist genau die Sache: sind die fachlichen Inhalten wichtiger oder die Praxis?

    (Ich habe ja schon ein Studium hinter mir, weshalb mir schon fachlich etwas fehlt, aber da hoffe ich ein bisschen auf die begleitenden Seminare im Direkteinstieg, die habe ich ja auch in meinen beiden Fächern Deutsch und Musik)

    Natürlich wäre der beste Weg, das Studium an der PH bis zum Master durchzustudieren. Das ist aber auch eine finanzielle Frage, weil ich eben schon ein Studium abgeschlossen habe und ich zeitgleich mit dem Studium nicht mehr als 20h/Woche arbeiten kann.

    Danke, dass du dich gemeldet hast.

    Also ich meine, kann ich darauf vertrauen, dass die ersten beiden Jahre Praxis (Hospitation + Unterricht) und Theorie (Seminar) in der Direkteinstiegs-Ausbildung ausreichend sind? Oder wäre es klug, so viel Praxis wie möglich vorher noch zu sammeln, damit mir dann der Direkteinstieg evtl. etwas leichter fällt? Ich möchte das nächste halbe Jahr gut nutzen - evtl. ist es aber auch gut genutzt, wenn ich einen Gang zurück schalte und Kraft für den Direkteinstieg sammele...

    Ich werde im September den Direkteinstieg in der Grundschule beginnen mit den Fächern Deutsch und Musik.

    Da bis dahin noch Zeit ist, überlege ich, wie ich mich am besten darauf vorbereiten kann.

    Bin Diplompädagogin und habe Berufserfahrung im Betreuungsteam an der Grundschule und als Selbstständige mit Projekten im Nachmittagsbereich an Grundschulen. Seit 4 Jahren bin ich allerdings in der Verwaltung tätig.

    Außerdem studiere ich neben meiner momentanen Teilzeit-Verwaltungstätigkeit seit einem Jahr an der PH im Zweitstudium Grundschullehramt, das 3. Semester beginnt nächste Woche.

    Nun stehe ich vor der Wahl neben der Teilzeitberufstätigkeit zur Finanzierung das nächste Semester bis zum Sommer ganz normal weiter zu studieren, um noch aktuelle Studieninhalte mitzubekommen und theoretische Fachkenntnisse in Deutsch, Musik, Mathe zu sammeln. Oder mich um ein Praktikum zu bemühen, um vor dem 3jährigen Direkteinstiegs-Modell zusätzlich zu meiner pädagogischen Berufserfahrung noch Praxis im Unterrichten und Hospitieren zu sammeln. Bzw. eine Kombination von beide zu versuchen.

    Im Direkteinstieg sind die ersten beiden Jahre ja so aufgebaut, dass man teilweise hospitiert, teilweise unterrichtet und zusätzlich noch Seminare besucht, in den letzten 1,5 Jahren besucht man parallel zu den Referendaren die Seminare und macht deren Programm quasi mit.

    Nun will ich mich zwar bestmöglich vorbereiten, mir aber auch nicht zu viel aufbürden, denn jede Menge Arbeit wird der Direkteinstieg ohnehin, so wie ich es einschätze.

    Gibt es vielleicht Direkteinsteiger*innen, die von ihren Erfahrungen berichten können? Wäre es ratsam vor dem Beginn des Direkteinstiegs im September zusätzlich zum Semesterprogramm an der PH noch zu versuchen, eine Lehrerin zu finden, die mich z.B. 1x pro Woche eine Stunde unterrichten lässt und diese Stunde mit mir bespricht? (Denke da z.B. an die Lehrerin, bei der ich das PH-interne Orientierungspraktikum gemacht habe)

    Über Tipps oder Einschätzungen bin ich dankbar!

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