Beiträge von MrVolvic

    Hallo zusammen,

    ich bin mir bewusst, dass es bereits ein ähnliches Thema gibt, kann aber dennoch Beratung gebrauchen.

    Ich plane dieses Semester einen Wechsel von Grundschullehramt zur Sonderpädagogik und habe nur noch wenige Tage Zeit meine Entscheidung zu treffen. Ich weiß, das ist knapp.

    Haupt-Förderschwerpunkt wird Lernen sein. Als zweiten Fördschwerpunkt schwanke ich aber zwischen GE und ESE.

    Vorteil von GE wäre: Eine Spezialisierung auf ein anderes Feld ermöglicht mir einer größere Berufsauswahl.

    Vorteil ESE: Volle Spezialisierung und Wissen auf die sich wohl überschneidende Bereiche L und ESE. Aber auch keine Alternative, falls mir dieser Bereich irgendwann zu stressig wird.

    Zweiter Punkt: Grund- oder Mittelschule

    Ich weiß, ich komme von der Grundschule und komme mit den Kindern auch wunderbar klar. Dennoch frage ich mich, ob ein Lehrer-Dasein an einer Förder-Mittelschule nicht doch wesentlich entspannter und mit kleineren Klassen arbeitet. Hier fehlt mir die Erfahrung, da meine Praktika bisher an Grundschulen stattgefunden haben. Überzeugen tut mich hier, dass man die Schüler*innen nicht mehr an das System Schule und das still rumsitzen gewöhnen muss, sondern sich diesen direkt fachlich und pädagogisch widmen kann. Aber besonders bei Jugendlichen im Bereich ESE kann ich mir deren Verhaltensauffälligkeiten sowie die Schwierigkeit diese zur Mitarbeit zu bringen, aufgrund meiner mangelnden Erfahrung, nicht vorstellen.


    Deswegen freue ich mich über allerlei verschiedene Meinungen und Kommentare! Am besten sind viele Praktika, das weiß ich. Aber dafür fehlt mir leider die Zeit.

    Besonders interessiert mich auch die Arbeitsbelastung sowie die Berufschancen der einzelnen Fach- und Schulbereiche.

    Liebe Grüße

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