Hallo beisammen,
ich habe das Forum aus den Augen verloren und sehe die Schwächen in dem Gemini-gestützten 🥴 Einleitungstext.
Der Flyer bringt die Besonderheit der Tagungsreihe auf den Punkt: Wir vermeiden es, irgendwelche Ideen und Rezepte zu verbreiten, ohne wirkliche Begründung aus den Neurowissenschaften und der Kognitionspsychologie - das bildet den ‘Konfetti-Regen’, dessen Ideen oft nur kurzzeitig mal aktiviert, aber eher uns Lehrer:innen verwirrt.
WAS WIR FORDERN UND ANBIETEN:
Wir Lehrkräfte sollten verstehen, wann, warum und wie die Gehirne unserer Kinder wirklich kognitiv aktiviert werden - das Wissen existiert im Schulsystem in Deutschland nicht! Das machen die mit uns bei der UNESCO engagierten Experten auf hohem und unterhaltsamem Niveau.
Wir leiten aus diesem Verständnis für die Funktionsweisen des Gehirns 5 Prinzipien für gelingendes Aktivieren und damit Lernen ab:
- Wie nutzen wir unsere Kooperationsfähigkeiten und die Beziehungskraft?
- Wie kann Retrieval Practice/Abruflernen und Training im täglichen Unterricht helfen?
- Wie lässt sich der ganze Körper im Raum, alle Sinne und das Erstellen von Modellen nutzen?
- Wie können wir und Lernen sowie viele Variationen in den Lernprozess einbauen?
- Wie nutzen wir unsere menschliche Affinität zu Geschichten und zu Bedeutung auch bei abstrakten Lerninhalten?
Das in jedes Fach, jede Schulart und jede Altersgruppe ganz praktisch in Unterricht zu übersetzen, ist in der Tat absolut innovativ und bestimmt lohnend dabei zu sein!
In den Vorträgen erläutert Barbara Oakley die Neuro-Grundlagen für diese Anforderungen an Unterricht, Kathy Hirsh-Pasek zeigt, wie die Kraft des Spiels, der Freude und der Gemeinschaft effektiv zum Lernen genutzt wird, ich und eine Draußenpädagin erläutern, wie Hauptfächer-Unterricht in der Natur, mit Körpereinsatz und Modellen dem Lernen sehr helfen kann, Klaus Konrad beschriebt, wann Selbststeuerung durch die Schüler:innen funktioniert und wann nicht und der Sportwissenschaftler Wolfgang Schöllhorn erläutert, wie und warum variantenreiches Lernen dem Pauken und stupiden Wiederholen weit überlegen ist.
Bei dem Praxis-Tag am 3. Juli in Nürnberg beziehen wir die Erkenntnisse der Vorträge und Diskussionen auf den Unterrichtsalltag der Teilnehmenden - also herzliche Einladung!
