Beiträge von bart182

    Hallo zusammen,

    ich brauche mal eure Einschätzung aus der Schulpraxis. Ich habe gerade meine Zulassung für Wirtschaftspädagogik erhalten und muss mich nun innerhalb der nächsten 7 Tage für mein Zweitfach festlegen.

    Da ich mich mit fast 30 beruflich neu orientiere (Ehemaliger BWL-Student und 4 Jahre in der freien Wirtschaft gearbeitet), möchte ich die Entscheidung "richtig" treffen. Ich schwanke zwischen Interesse, Machbarkeit im Studium und späteren Jobchancen.

    Zur Auswahl stehen:

    • Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch
    • MINT: Mathematik, Informatik

    Meine Überlegungen dazu:

    Mathe und Informatik scheinen die "Sorglos-Garantie" für eine Stelle zu sein. Aber: Ich bin seit 10 Jahren aus der Schule raus. Mein Mathemodul im früheren BWL-Studium war zwar machbar, aber ein ziemlicher Kampf. Ebenfalls habe ich so gut wie keine Programmiervorkenntnisse und Informatik ist ebenfalls sehr mathelastig. Ist das im Studium als "Späteinsteiger" realistisch machbar oder laufe ich da sehenden Auges ins Messer?

    Auf der anderen Seite, würde mich Deutsch am meisten interessieren, aber mir fehlt der Erfahrungsschatz, wie gut man später einen Platz bekommt und wie machbar der Korrekturaufwand ist.

    Meine Fragen an euch:

    • Wie wird der Bedarf für Deutsch an beruflichen Schulen aktuell/zukünftig eingeschätzt?
    • Gibt es hier WiPäd-Kollegen, die Mathe oder Info "nachgeholt" haben, ohne viele Vorkenntnisse zu haben?
    • Worauf würdet ihr rückblickend bei der Wahl mehr achten: Die Freude am Fach im Studium oder die Arbeitsbelastung (Korrekturen) im späteren Berufsalltag?

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