Genau, mein Partner würde die Elternzeit nehmen und es handelt sich um eine Verbeamtung. Es ist eine Stelle am Gymnasium, wo es zurzeit keinen Mangel gibt, sondern eher einen Überschuss an Lehrer*innen, die keine Stelle finden. Allerdings weiß ich auch noch nicht, ob wir für immer in dieser Stadt bleiben wollen…
Beiträge von Juls92
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Ich lese heraus, dass du dich schon schwanger beworben hast. Da hattest du doch bestimmt eine Vorstellung, wie du die Stelle mit Kind bewerkstelligen wolltest. Nimmt dein Partner dann Elternzeit? Das machen ja auch Paare. Es kommt zwar selten vor, aber wir hatten das auch schon: Das Kind wurde vom Partner zum Stillen gebracht.
Auf jeden Fall hat man eine Verantwortung für ein Kind. Und das muss man als Paar so organisieren, dass man dem Kind gerecht wird. Das ist zumindest meine Meinung.
Was meinst du mit Planstelle? Ist das eine Planstelle zur Verbeamtung? Irgendwie bräuchte man noch nähere Infos. Bisher habe ich das in meiner Schulart immer so erlebt, dass man auch noch später etwas bekommen hat. Wenn Lehrermangel herrscht, ist die Chance natürlich noch besser.
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Hallo,
ich stehe vor einem großen Dilemma. Ich habe mich trotz Schwangerschaft auf eine Planstelle beworben. Als ich die Schwangerschaft nach der Annahme der Stelle mitgeteilt habe, war die Schulleitung natürlich nicht erfreut, was ich auch verstehen kann. Was ich jedoch nicht verstehe ist, dass sie mich erst gar nicht einplanen wollen und direkt davon ausgehen, dass ich Elternzeit nehmen werde, obwohl ich dies verneinte. Wenn ich direkt an der Schule arbeiten wollte, müsste ein Stillraum organisiert werden, was wohl sehr schwierig für die Schule ist. Außerdem wurde mir mitgeteilt, dass ich jetzt in meinem Fall besonders gute Leistungen erbringen müsste, um ein gutes Schulleitergutachten zu erhalten. Es sind noch mehr Dinge gesagt worden, die mich daran zweifeln lassen, ob die Schule wirklich die Richtige für mich und ob ich mich dort auf Dauer wohlfühlen könnte.
Da die Stellenlage gerade katastrophal ist frage ich mich, ob ich wirklich auf die Stelle verzichten sollte bzw. zurücktreten sollte. Ich könnte mir auch gut vorstellen, mich erstmal um das Kind zu kümmern und wollte auch gerne in den nächsten Jahren nochmal im Ausland arbeiten, was ich mit Antritt der Planstelle erstmal für die nächsten Jahre vergessen könnte. Andererseits würde mir aber auch die finanzielle Absicherung fehlen und ich hätte Angst, nie wieder die Chance auf eine Planstelle zu bekommen… Außerdem kann es ja sein, dass das zweite Kind schneller kommt als gedacht und man würde wieder im gleichen Dilemma stecken. Es kann ja auch nicht sein, dass man seine Karriere für mehrere Jahre ruhen lassen muss bzw. dass man arbeitslos ist, nur weil man Kinder bekommt?Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
LG
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