Welche Vorstellung genau hast du von der zu erwartenden Freizeit?
Oben wurde ja geschrieben, dies sei ein Denkfehler und würde als "Arbeitszeit" gelten. Na gut, da ich meine "Arbeitszeit" verkürze, wenn ich weniger korrigiere, ist ja dann irgendwie doch meine Freizeit, die ich dadurch jedenfalls verlängern kann.
Da einige Kommentare darauf eingegangen sind, hier kurz meine Einstellung zum Lehrberuf: Ich habe Lust, Jungen und Mädchen/Jugendlichen etwas beizubringen und mit ihnen zu arbeiten. Mein Eindruck ist jedoch, dass die SuS mäßig motiviert sind. Das führt dazu, dass ich selbst auch keine Lust habe, stundenlange Unterrichtsvorbereitung zu investieren, wenn wenig zurückkommt. Jetzt kann man sagen "Das weißt du doch nicht, kommt immer darauf an", aber ich denke, im Durchschnitt ist die Resonanz eher geringer.
Ich habe von Lehrern gehört, die bereits länger im Beruf sind, dass sie ihre Unterrichtsplanung quasi vom Weg Lehrerzimmer - Klassenraum machen. Ja, ist nicht optimal. Gleichzeitig denke ich, dass das okay ist, wenn der Unterricht einigermaßen ist und die SuS etwas mitnehmen - alles würden sie sowieso nicht mitnehmen, egal, wie lange die Vorbereitungszeit.
Um deine Frage konkret zu beantworten: Ich denke, neben der Präsenszeit in der Schule ca. 1,5 Stunden für Vorbereitung und Korrekturen aufzuwenden, ist ganz vernünftig ![]()