Beiträge von elefantenflip

    Ich oute mich hier als jemand, dem so ein Ding noch nie in der Praxis untergekommen ist.

    Portfolio, Portfolio
    ist was für die Selbstdarstellung
    und gehört hinterher aufs Klo????

    Ist das ein neumodischer Begriff für Dokumentationsmappe?
    Oder hat es für einen selber noch etwas nutzen, den ich noch nicht sehe??? Bei den ganzen neuen "Dingen", die uns erwarten, habe ich das Gefühl, dass es darum geht, nach außen darzustellen und vor lauter Konzeptverfassungen, Selbstdarstellungen, Förderplänen schreiben... komme ich kaum noch zu meiner eigentlichen Aufgabe, dem vernünftigen Unterricht.
    Ein Portfolio sagt etwas über die Qualitäten eines "Neulehrers" aus???

    Es scheint überall solche Tendenzen zu geben. Mein Mann, in einer Behörde arbeitend, muss sich für alle möglichen "Zusatzaufgaben", die noch nicht einmal etwas mit mehr Geld zu tun haben, in Assementcentern (ich weiß noch nicht einmal wie die Dinger wirklich geschrieben werden) bewähren. Bin mal gespannt, wann das bei uns Einzug hält.

    Das soll zur Qualität sichern???

    flip, die noch auf altmodischem Wege eingestellt wurde und immer wieder darüber froh ist, weil sie sich nicht gut selbst darstellen kann

    Euch fällt doch zu allen Lebenslagen etwas ein. Mein Patenkind wird 18 Jahre - und nun wollen wir zwei Paten etwas schenken.

    Es ist echt schwierig, denn das Patenkind ist vom Verhalten eher älter - schwärmt für Traktoren, geht zum Bauern aufs Feld, will Landwirtschaft studieren und ist eher einer, der zu Hause bleibt, damit ja nichts Unvorhergesehens passiert.

    Früher habe ich ihn immer aufgezogen: Wenn du 18 wirst , gehen wir in die Disko - aber ich würde ihm keine wirkliche Freude bereiten.

    So kam uns bisher die Idee , eine Kiste zu packen mit einem lustigen Buch (Parodie auf Harry Potter), Arbeitshandschuhen (wünscht er sich wirklich), Musik Cd´s, einem Gurkenglas, gefüllt mit Geld für die Saure Gurkenzeit, eine Zeitung aus seinem Geburtsjahr - und vielleicht an jedes Geschenk einen Wunsch für die Zukunft zu heften '(da das Patenkind recht religiös angehaucht ist, will ich mal die Sprüche der Bibel durchforsten, einige sind echt witzig) .
    Bin aber immer noch auf das Suche nach dem Knaller....
    Falls euch eine spontane Idee kommt.....
    flip

    Gibt mal in die Suchfunktion Legasthenie ein, dann erscheint eine ganze Latte an Threats.
    Nimm es mir nicht übel, ich antworte dir gern. Das Antworten bedeutet aber auch Zeitaufwand. Wenn dann eine Frage so global dahingeworfen ist..... Ich bin etwas müde geworden, auf gleiche Fragen, wie wir sie schon hatten zu antworten - falls sich weitergehende Fragen - Anmerkungen ergeben, könntest du sie ja an bestehende Threats anmerken - dann gibt es bestimmt auch neue Aspekte - und es wird dir geantwortet.
    flip

    Ich habe ein Arbeitsheft, dass schwieriger ist, während der Rest im zweiten Schuljahr noch an einer einfacheren Kartei arbeitet. (Bei uns im Schulbezirk sind unterforderte SchülerInnen eher eine Ringeltaube).
    Leider schreibst du nicht um welches Schuljahr es sich handelt.
    Wie wäre es, wenn du eine Sprachforscherkartei anlegen lässt (bei Agentur Dieck gibt es eine solche) und dann Detektivaufgaben stellst. Zum Thema Sprache untersuchen gibt es doch auch einiges an Arbeitsmaterial, z.B. Redensarten.....Lesen fällt mir ein. Antolin in dem Zusammenhang, wenn du ein Internetzugang hast. Falls Computer da sind, könnte natürlich auch in diesem Zusammenhang gearbeitet werden - Textverarbeitung, 10 Finger System....
    flip

    Das ist der Theorieband zu dem Bilderbuch "Dani hat Geburtstag". Es wird ein Stufenmodell zugrundegelegt, dass an die Modelle zum Schreiberfahrungsansatz anknüpft bzw. es überträgt. Der Test ist ein Einzeltestverfahren, ich finde, wenn man schauen will, wo hakt es, ist er o.k., für die gesamte Klasse kaum machbar.
    flip

    @ Ronja, ich bin krank , wahrscheinlich Freudscher Versprecher, denke im Moment wirklich eher an Schlafen...

    @ schulkind:
    Hat der Psychologe sich bei seiner Diagnose nur auf den Zareki bezogen? Für mich steht im Zusammenhang auch immer die Frage, mit welchem Lehrwerk und mit welcher Methode wurde gelernt, denn einige Probleme sind m.E. auch auf das Lehrwerk zurückzuführen. Außerdem gibt ein Rechentest nur die Aussage, was wird nicht beherrscht, aber nicht die Aussage, warum klappt es nicht? Liegt evt. eine falsch entwickelte Strategie zugrunde? Hat das Kind eine Rechts-Links-Schwäche? Ganz viele Dinge könnten zutreffen....

    Unter http://www.schulpsychologie. de gibt es einen Artikel zur Rechenschwäche, evt. könntest ud dort auch eine Antwort bekommen über deine Frage des Nachteilausgleichs.

    Wichtig ist wirklich bei den Hausis ruhig zu bleiben, mit konkretem Material zu rechnen, was dir hoffentlich eure Trainerin gezeigt hat? Schreibe lieber dem Kind drunter, dass es nur die Hälfte macht und die alleine und handelnd. Sollte sich die Lehrerin nicht verständlich zeigen, würde ich die Hälfte ausrechnen und das Kind abschreiben lassen - zumindest für den Übergang. Mein Sohn bekommt immer so viel auf. Die Sachen, bei denen ich meine, dass er sie schon kann, unterstütze ich (ausschneiden, das kann er gut, Dinge einkleben, aufwendig ausmalen...), wenn ich merke, es reicht.

    Stärke dein Kind, mache ihm Fortschritte bewusst, denn es ist nichts verloren, Mitte des 2. Schuljahres lässt sich noch eine Menge wieder hinbiegen. Du wirst dein Kind wahrscheinlich nach Anweisung der Trainerin täglich trainieren, oder? Versucht Mathe in das Leben zu holen, es gibt viele Situationen, in denen man beiläufig Mathematisches Denken fördern kann: z.B. beim Lego-Bauen ,beim Fliesen putzen, beim Abtrocknen, Kochen, ...., wir sind viel eher geneigt, sprachliche Dinge im Alltag zu schulen. Ein netter Tipp:
    Gabriele Wunderlich, Hannelore Bares, Wo Kinder rechnen Lernen, Bd. 1, Zu Hause, der kleine Verlag.
    flip

    Da die Schüler im ersten Schuljahr sind, würde ich Lautgebärden einführen und den Ort der Lautbildung bewusst machen. Mit einem Spiel kann ich im ersten Schuljahr nicht dienen, da ich diese Schwierigkeit noch nicht isoliert üben würde, da bei "Neulernern" das Phänomen der Ranschburgschen Hemmung zum Tragen kommen könnte.
    Eher würde ich das Gedicht: Bei der Picknickpause in Pappelhusen z.B. lernen oder lesen. Dort fällt die Ansammlung von P auf. Dann könnte man ja mal versuchen, das Gedicht mit B´s zu sprechen. Zum B gibt es von Paddington ein nettes Buch: Das B-Sucher Spiel.

    Zur visuellen Unterscheidung des kleinen b könnte die Vorstellung helfen, dass das große B oben abgeknabbert wird.

    flip

    Wie hat der Psychologe die Diagnose erstellt?

    In NRW wird ein Kind mit Rechenschwierigkeiten (auch mit festgestellter Legasthenie) benotet, allerdings habe ich viele Möglichkeiten, Noten individuell zu geben....

    Typisch ist, wie du sagst, dass es im zweiten Schuljahr auffällt, dass ein Kind Schwierigkeiten bei Zahlvorstellungen hat. Denn da kommt es in Bereiche, in denen man mit Zählstrategie nicht weiter kommt. Da ich erst in der zweiten Klasse meine eigene Klasse in Mathe übernommen habe, gibt es Eltern, die sagen: Nur bei Ihnen hat mein Kind Probleme mit Mathe, dabei ist es in der ersten Klasse so gut mitgekommen. Da muss ich erst einmal Elternarbeit machen und die Schwächen aufzeigen, die deutlich im Stoff der ersten Klasse liegen.

    Es gibt verschiedene Tests, um auf Rechenschwierigkeiten zu kommen.Wenn ich Kinder habe, die mir auffallen, dass sie noch lange zählen, Probleme haben, operativ zu rechnen, versuche ich, Teile aus diesen Tests abzuprüfen und den Eltern Hilfen zu geben.
    Warum den Eltern? Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass es Kinder (fast) nur mit Elternhilfe schaffen, mit ihren (Rechen)schwierigkeiten klar zu kommen. Denn Kinder sind meist auch bequem, und wer nimmt da schon gerne die unbequemen Plättchen, Rechenketten, Stäbchen...., oft hilft nur eine Einzeltherapie. Kinder mit Rechenschwierikgeiten gleiten mir oft in Gesprächen, in denen es um Strategien gibt ab, weil sie nur schlecht folgen können (deswegen brauchen sie Arbeit in Kleingruppen, was aber u.U. der Klassengröße von 30 Kinder entgegen steht. Deswegen arbeite ich oft in den Pausen mit solchen Kindern, wobei mir viele entgegensetzen, dass die Kinder auch ein Anrecht auf Pause haben).

    Übrigens ergibt die "Dyskalkulie" kein einheitliches Bild. Ich glaube, dass viele Probleme ausgeschaltet werden würden, wenn in der ersten Klasse gründlicher gearbeitet würde.

    Es hört sich so an, als dass dein Kind mit dem Zahlenbuch gearbeitet hat?

    Ich glaube nicht, dass der Zug schon abgefahren ist, gezielte Förderung ist angesagt. Was schläft der Psychologe vor????

    Ich würde zuerst schauen, ob dein Kind die Konstanz der Menge verinnerlicht hat - eine Grundvoraussetzung:
    Lege ihm Muggelsteine auf den Tisch. 8 STück in blau, 8 Stück in rot. Wo sind mehr? (wie kommt das Kind zum Ergebnis?)
    Dann ziehst du die roten Muggelsteine vor den Augen des Kindes auseinander. Wo sind jetzt mehr (es kommt auf Begründungen an, nicht aufs Zählen). Kann es das noch nicht, auf alle Fälle viele Umschüttversuche starten a la Piaget (versch. Gefäße, überall soll gleich viel hinein, Wasserstand sagt nichts aus....).
    Dann würde ich mir das Buch oder das Video von Dürre besorgen und danach jeden Tag 15 Minuten rechnen üben - du wirst schnelle Erfolge sehen. Ich finde es für Eltern gut erklärt.

    Außerdem würde ich abtesten, warum die Rechenschwäche vorliegt. Mein Kind hat eben meiner Meinung nach ein gutes Rechenverständnis, wenn es aber um Richtungswechsel geht (z.B. Operatoraufgaben) hat er große Schwierigkeiten. Deswegen geht er jetzt in eine krankengymnastische Therapie, da die Schwierigkeiten auf darunter liegenden Gebieten (Teilleistungen) liegen.
    flip

    Meine Erfahrungen mit Sonderschulaufnahmeverfahren (allerdings in NRW), die Eltern werden am Verfahren beteiligt und sind anzuhören. Außerdem heißt die Einleitung nciht unbedingt, dass sonderschulischer Förderbedarf festgestellt wird. Wenn das Kind in der neuen Situation gut klar kommt und die Lehrer das auch unterstützen kann auch bei einem Verfahren herauskommen, dass das Kind in der Regelschule verbleibt und dass ihm keine sonderpädagogische Förderung
    zusteht.

    flip

    Warum willst du keinen Buchstaben einführen, wenn die Kinder einen festen Ablauf gewöhnt sind, ist es doch gut.
    Du kannst Buchstaben auch nur in der ersten Klasse zeigen - so nimmst du dir nichts für spätere Klassen weg.

    Ansonsten, wenn die Kinder die ARbeit mit einer Anlauttabelle gewohnt sind, könntest du antizipierendes Schreiben zeigen. Z.B. Thema Winter passt Schneemann Karlchen, die Kinder könnten ein Päckchen packen und dazu schreiben.

    ODer Thema Lesen: Silbenhopse, du legst Silben auf den Boden, die Kinder müssen daraus Wörter erhopsen: MA LEN BA DEN SO FA ....

    Zu dem Zeitpunkt passt auch der Buchstabenbaum: Wört er bestehen aus Buchstaben - Man könnte die Blätter des Baumes gestalten, Daraus werden Sätze: Füge die Buchstaben zu Sätzen zusammen. Freies Schreiben

    Stationstraining: versch. Stationen: Der Buchstabenfresser hat die Buchstaben auseinandergetrennt: Großeund Kleine Buchstaben zusammenordnen, ....

    flip

    Hallo Schulkind,
    oft sagt man, dass eine Dyskalkulie mit Funktionsstörungen (Teilleistungsstörungen) einhergeht. Wer hat denn die Dykalkulie festgestellt?

    Meiner Erfahrung gibt es immer wieder Kinder mit Rechenschwächen, denen es schwer fällt, selber Strategien zu verfolgen, um Aufgaben zu lösen. Wenn du dein Kind begleitest und ihm hilfst, hat es gute Chancen weiterzukommen - nicht jeder muss Mathe studieren...

    Ich selber denke, dass ich auch eine Rechenschwäche habe, habe aber sogar MAthe in der Uni bestanden. Wichtig ist, dass ein geeignetes Material für dein Kind zur Verfügung steht und dass es nicht zu schnell auf der symbolischen Ebene (Rechnen mit nackten Zahlen) kommen muss. Wichtig ist Anschauungsmaterial und Handlungen.

    Außerdem ist eine vernünftige Diagnostik wichtig. Z. B. hat mein Sohn Probleme bei Richtungswechseln, die sich auch in Matheaufgaben auswirken, obwohl er die Aufgabenstellung versteht und bei anderen Notationsformen auch ausführen könnte. Einerseits übe ich natürlich die ihm schwer fallenden Aufgabenformen, andererseits wird das Problem auf krankengymnastischen Weg mitbeackert.
    flip

    Liebe Musikmaus,
    ich kann mich nur den Vorschreibern anschließen. Denk ausschließlich an dich und das werdende Kind. Niemand ist unersetzlich.
    Ich habe die gleichen Erfahrungen wie du gemacht - und diese Erfahrung hält immer noch an, denn dieses sich "verantwortlich sein" für die eigenen Kinder und die fremden Kinder führt auch oft dazu, dass ich mich immer wieder mal zerrissen fühle, versuche allen Ansprüchen gerecht zu werden. Manchmal hilft der Abstand aber auch, Dinge realistischer zu sehen, weil ich sie nicht so wichtig nehmen kann.
    flip

    Habe gehört, dass in NRW die Anzahl der Wochenstunden des Faches Englisch gekürzt würden in den Klassen 6 und 7 um jeweils 2 Stunden mit dem Argument, dass in Grundschulen diese 2 Stunden schon abgedeckt worden wären???

    Fände ich skandalös, vor allem , wenn wie bei uns der Unterricht von nicht ausgebildeten Englisch Lehrern erteilt wird.
    flip

    Liebe Melosine!
    Ich fühle mit dir. Du bist erst gerade im ersten Jahr des Refs, oder erinnere ich mich falsch? Ich kann dir nur anbieten, dich mit Material zu versorgen, wenn du etwas benötigst. Habe viel gehortet...
    Ich stelle mir alles sehr stressig vor - vor allem musst du an dich (und deinen Sohn denken). Gibt es eine Möglichkeit, dass dich der Vater deines Sohnes noch ein Weilchen unterstützt bzw. deinen Sohn, indem er best. Betreuungszeiten übernimmt, damit du Freiraum für deine Ausbildung hast ? Manchmal ist es aber auch so schwer, dass das selbst nicht mehr geht....
    Sonst fällt mir das Stichwort "Netzwerke" ein - vielleicht eine Mutter, die auch im Ref ist?
    Es ist wirklich tyüpisch : Ganz viele meiner Bekannten haben sich entweder während des Refs getrennt oder haben am Ende geheiratet.
    Ganz viel Kraft wünscht dir flip

Werbung