Beiträge von elefantenflip

    Ich absolviere gerade das Fernstudium dort. Es kostet ziemlich viel Geld - zwar gibt es noch wesentlich viel teurere, aber so richtig empfehlen kann ich es auch nicht. Trotzdem war es für mich richtig, mich auf den Weg dorthin gemacht zu haben.

    Ich war im Erziehungsurlaub, wollte eine Fortbildung von zu Hause aus machen, mich mit dem Thema Rechtschreibung noch weiter auseinandersetzen und dies auch nachweisen können. Das ist das Gute an besagtem Fernstudium. Es fehlt mir aber sehr viel, die Unterlagen finde ich oft sehr unstrukturiert und wenn ich nicht mein Studium und meine Berufserfahrung als Grundlage hätte, würden mir die dort vermittelten Dinge nicht ausreichen. Durch die Beschäftigung dort habe ich aber einige nette Leute kennen gelernt und Literaturhinweise bekommen. Auch wenn ich nun wieder als Lehrerin arbeite, spricht es sich herum, dass ich etwas Ahnung habe und so werde ich öfter angerufen.

    Über Volkshochschulen könntest du vielleicht Kurse für betroffene Eltern anbieten, um sie fit für ihre Kinder zu machen. Du könntest Vorträge in Büchereien anbieten (bei uns macht das ärgerlicherweise ein ansässiges Institut, das daraus sein Klientel wiederum bezieht). . . . Wenn du klein anfangen kannst, wird sich es herumsprechen, wenn du Erfolge hast. Aber ich glaube, man braucht ein gutes Konzept.

    Und an dem Konzept scheitert unsere "Rechtschreibvermittlung". Man muss SchülerInnen zumindest helfen, dass sie wissen, was und wie sie sich verbessern können. Gerade in Rechtschreibung ist es schwer, Erfolge zu haben und die sind als Motivation wichtig.

    Ich glaube, dass die wenigsten Schüler Legasthenie haben. Wenn man richtig aufbaut und übt, bekommt man die meisten Rechtschreibprobleme in den Griff.
    Ich habe gerade nicht so viel Zeit zu schreiben, deswegen nur kurz.
    Ich empfehle Rechtschreibschwachen Schülern das GUT Programm, weil es ihnen vorgibt, was sie üben können und Eltern entlastet. Dann gibt es ein gutes Buch von R . Dürre, Legasthenie, er beschreibt die Technik des Syllabierenden Mitsprechens. Es gibt auch aus dem Verlag an der Ruhr eine Mappe dazu.

    Ist es ein Besuch oder eine normale Stunde? Den Begriff kenne ich so auch nicht, deswegen:

    Versuche ich mal, mich über den Begriff heranzutasten, was von dir erwartet werden könnte:
    Zirkel = Kreis, Schüler arbeiten im Kreis- es gibt kein Anfang und Ende, also egal, wo man einsteigt. Also: Stationen, verteilt an Tischen, die im Kreis angeordnet sind?

    Aus dem Sportunterricht kenne ich das Circuit-Training. Einfach eine Übungsmethode: Dort hat man versch. Bewegungsaufgaben, nach 10 Minuten wird gegongt und dann verlässt man seine Aufgabenstellung und rückt einen weiter nach rechts.


    Übertragbar auf den Deutschunterricht? Lernen an Stationen? Auf Gong immer eine Station weiter?

    Falls so etwas sein könnte:
    Aufgaben, die nicht aufeinander aufbauen, sondern nebeneinander stehen. Aufgaben müssen nicht zu Ende geführt werden, sondern man geht davon aus, dass die Zeit reicht, um Übungserfolg zu haben.

    Vielleicht:
    Personenbeschreibung zu einem Piraten lesen und den dann anmalen? Oder aus fertigem Blatt herausfinden (a la wo ist Walter).

    Bei uns sollte immer ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Stationen sein. Aufgabe von Lesen: Sinnentnahme, Spaß an der Freude haben....

    Übergeordnete Geschichte(wenn du kreativ bist???) Z.B. dem Piratenchef sind seine Leute entlaufen, sie an den einzelnen Stationen wieder einfangen, indem man den Texten Informationen entnimmt.

    Kannst du ein bisschen mehr dazu schreiben, was Haltungsförderung im Schulsonderturnen bedeutet? Gerade gehen? Muskulaturaufbau????

    Ich könnte mir gut Stationentraining vorstellen oder eine Geschichte die du erzählst und in der dann versch. Bewegungen nachgemacht wurden (je nachdem, wie offen das Ganze sein soll). Literaturhinweise findest du im Forum (BVK = STationentraining, vielleicht kannst du dir aus den vorgestellten Karten ein eigenes zusammenbauen), zu Bewegungsgeschichten fällt mit Sportgeschichten (Mildenberger) ein.

    Hoffe, dir wenigstens ein bisschen geholfen zu haben - leider ist Sport nur mein HJobby.
    flip

    Ich glaube, ich habe mal ganz viele Links zum Thema ins Netz gestellt. Gibt mal unter Suchfunktion Legasthenie ein.
    Frau Monika Woldin hat eine gute Seite zu Legasthenie. Sie hat ein Konzept, eine Werkstatt. Ansonsten wirst du bei Sommer-Stumpenhorst findig werden und LRS-Truhe von Volker Krafft.
    HAst du den Legatrainer beim EÖDL gemacht?
    flip

    Ich habe das Grundstudium in SU absolviert, als zweites Standbein, weil ich damals Probleme mit der katholischen Kirche hatte und nicht wusste, ob ich wirklich RU unterrichten wollen würde.

    Das Studium hat mir überhaupt nicht geholfen - wie in jedem anderen Fach auch, waren die meisten Lehrinhalte zum Wegschießen. Nun muss ich natürlich auch SU unterrichten - mit Büchern komme ich nicht klar - sind mir viel zu wenig handlungsorientiert (gute Anregungen findet man z.B. bei http://www.roesa.dehttp://www.lesa 21.de). Sicher fühle ich mich überhaupt nicht, so eine Runde Stunde wie im Ref schaffe ich nie. Bei mir artet Su - Unterricht auch oft in Sprache aus. Ich wünschte mir eine breitere Ausbildung, zumal man hinterher alles unterrichtet.

    Und da sehe ich eben den Spagat: Wirklich professionellen Unterricht in den Fächern und das Klassenlehrerprinzip. Letzteres würde ich über alles setzen und deswegen in der Grundschule (bis 6. oder 8. Klasse) hoffen, dass eine solidere Ausbildung bzw. gute Fortbildungen ausreichen sollten. In der Praxis scheitert bei mir vieles an Zeit und Geldmangel.
    flip

    Mir ist noch nicht ganz klar, soll jetzt jeder den Fragebogen ausfüllen und hier hinein posten? Oder soll er an dich geschickt werden?

    Zweitens : Welches Lernprogramm möchtest du entwickeln? In welche Richtung denkst du?
    flip

    Habe den Threat aber bewusst so genannt. Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass es (auch ) immer wieder Kinder gibt, die eine vorgegebene Struktur brauchen - aus verschiedenen Gründen. Das heißt nicht, dass ich sie nicht sofort bestätige, wenn eigene Wege eingeschlagen werden.
    Das eine schließt das andere nicht aus.
    Bei den neueren methodischen Entscheidungen müssen aber auch die Kinder beachtet werden, die einen Rahmen benötigen.

    So geschehen, mittlerweile bei offenen Formen des Schriftspracherwerbs. Man wird kaum noch Lehrer finden, die nach der reinen Reichenmethode Buchstaben einführen (oder eben nicht). Meistens gibt es ja Mischformen, d.h. Anlautbogen plus Buchstabenwochen/Tage.... . Beim Lesen fehlen mir diese Mischformen im Moment.
    flip

    Ich hätte gerne eine solche Inventur. Bei uns hat es sich eingebürgert, dass best. Kollegen Material mittlerweile als ihr Eigentum ansehen und horten. Neue Kollegen wissen gar nicht , was in der Schule vorhanden ist und finden das Material nicht.
    Ich habe mittlerweile alle Illusionen verloren, dass es kollegial zugehen kann. Ich glaube, es muss einen "Medienwächter" geben. Bei uns ist zu oft Herr Niemand oder Herr Keiner zu GAst.
    flip

    Als Betroffener hast du viel mehr Verständnis für besondere Kinder -nicht nur Verständnis, du kannst es nachfühlen.

    Ich würde Heike zustimmen - eher die Sache klären mit den Leuten, die direkt im Umfeld etwas mit dir zu tun haben. Der Seminarleiter muss ja nicht unbedingt etwas davon gemerkt haben. Kannst du den Besuch nicht verschieben, um alles geregelt zu haben- notfalls mit Krankenschein?
    flip

    Bei meinem Patenkind ist es nämlich so, dass es vorkommt, dass man 7.30 Uhr morgens einen Anruf erhält, dass der Lehrer erkrankt ist und dass anstatt von 8.45 bis 10.35 nun von 8.00 Uhr bis 9.30 Unterricht sei.
    Es gab auch die Version, dass der Vater um 8.30 Uhr auf der Arbeit angerufen wurde (Kinderfrau war nicht erreichbar, da sie gerade das andere Kind in den Kindergarten brachte). Es wurde mitgeteilt, dass die Kinder um 9.30 Uhr nach Hause geschickt werden.

    Bei der Lessmann Kartei Software fand ich nicht so gut, dass die Wörter nur auditiv angegeben wurden (versch. Lerneingangskanäle). Das ist beim GutProgramm besser, finde ich - dort kann man wohl nun auch eigene Wörter eingeben. Gut am Lessmann Programm ist die Statistikfunktion und die Möglichkeit, das Wörterbuch auszudrucken.
    flip

    Es gibt eine Kassette aus dem Verlag an der Ruhr mit Wettergeräuschen. Es gibt versch. Möglichkeiten, eine eigene Wetterstation aufzubauen. Ich glaube, im Schlag nach war etwas dazu. FAchübergreifend war das Gewitter von Guggenmos, Wasserkreislauf...
    Leider habe ich meine ges. Materialien verliehen, ich fand Wetter ganz interessant, weil es einige Versuche geben konnte. Es gibt, glaube ich, im Verlag an der Ruhr eine Wetterwerkstatt.
    flip

    Ich habe keine Fibel bestellt. Bei uns ist die Regelung durch die Schulkonferenz abgesegnet worden und so ist es so durchgegangen. Das Geld aus dem Elternanteil habe ich als Kopierkosten bekommen. Wie finanzierst du sonst deinen Ansatz?
    flip

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