Beiträge von elefantenflip

    Als Betroffener hast du viel mehr Verständnis für besondere Kinder -nicht nur Verständnis, du kannst es nachfühlen.

    Ich würde Heike zustimmen - eher die Sache klären mit den Leuten, die direkt im Umfeld etwas mit dir zu tun haben. Der Seminarleiter muss ja nicht unbedingt etwas davon gemerkt haben. Kannst du den Besuch nicht verschieben, um alles geregelt zu haben- notfalls mit Krankenschein?
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    Bei meinem Patenkind ist es nämlich so, dass es vorkommt, dass man 7.30 Uhr morgens einen Anruf erhält, dass der Lehrer erkrankt ist und dass anstatt von 8.45 bis 10.35 nun von 8.00 Uhr bis 9.30 Unterricht sei.
    Es gab auch die Version, dass der Vater um 8.30 Uhr auf der Arbeit angerufen wurde (Kinderfrau war nicht erreichbar, da sie gerade das andere Kind in den Kindergarten brachte). Es wurde mitgeteilt, dass die Kinder um 9.30 Uhr nach Hause geschickt werden.

    Bei der Lessmann Kartei Software fand ich nicht so gut, dass die Wörter nur auditiv angegeben wurden (versch. Lerneingangskanäle). Das ist beim GutProgramm besser, finde ich - dort kann man wohl nun auch eigene Wörter eingeben. Gut am Lessmann Programm ist die Statistikfunktion und die Möglichkeit, das Wörterbuch auszudrucken.
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    Es gibt eine Kassette aus dem Verlag an der Ruhr mit Wettergeräuschen. Es gibt versch. Möglichkeiten, eine eigene Wetterstation aufzubauen. Ich glaube, im Schlag nach war etwas dazu. FAchübergreifend war das Gewitter von Guggenmos, Wasserkreislauf...
    Leider habe ich meine ges. Materialien verliehen, ich fand Wetter ganz interessant, weil es einige Versuche geben konnte. Es gibt, glaube ich, im Verlag an der Ruhr eine Wetterwerkstatt.
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    Ich habe keine Fibel bestellt. Bei uns ist die Regelung durch die Schulkonferenz abgesegnet worden und so ist es so durchgegangen. Das Geld aus dem Elternanteil habe ich als Kopierkosten bekommen. Wie finanzierst du sonst deinen Ansatz?
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    Habe das Thema in meinem Fernstudium "Medienpädagogik" etwas beackert. Es gibt zwei Hefte aus der Fernuni Hagen zu dem Thema, die Software ganz gut klassifizieren (PN).

    Versuche dir eine Bescheinigung zu besorgen von der Uni, und schreibe Verlage an. Ich habe dabei sogar eine Originalversion bekommen. Sally hat einmal auf eine kostenlose CD vonm EÖDL hingewiesen, wo auch einige Programme zu finden sind. Ansonsten gebe noch mal die Suchfunktion ein. Es gibt einige kostenlose Downloads.

    Kennst du Caesar? Ansonsten das Schreiblabor? Negativ fand ich das Diktatstudio.

    Neulich hatte ich einen interessanten Austausch mit einer Frau, die für Legasthenie fortbildet, die meinte, die Ranschburgsche Hemmung sei überholt. Sie gab mir einen Literaturtipp an, leider habe ich ihn verbummelt.
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    Ohne Wertung, da ich noch keine eigene Meinung dazu habe: Interessanterweise werden in Programmen/Übungen aus "Legasthenieübungsbüchern", die sich ein spez. LRS training auf die Fahne schreiben, sehr oft Phänomene parallel geübt. Begründung: In der Praxis treten diese Phänome nie isoliert auf, nur bei der Einführung sollte man versch. Schreibweisen isolieren.

    @caecilia: Ich fahre einen mittleren Weg. Wir üben ein bisschen das Lesen, immer zwischendurch, so dass es mein Sohn nicht merkt und dann aber auch ein "paar Silben". Ich als Lehrer hoffe, dass meine Eltern dieses Dilemma nicht haben, weil ich genau sage, was ich erwarte, wie mein Konzept ist und dann Förderhinweise gebe.

    Rolf, ich stimme dir zu, nur wenn dein Kind in eine solche Klasse kommt, wo viel an die Eltern weitergegeben wird und wo es von der Schule her bislang nichts interesssantes gab.....

    Mit diesem Threat wollte ich nur ein bisschen darauf aufmerksam machen, dass man die neuen Leselernbücher nicht "unkritisch" sehen sollte. Ich glaube, dass die Lesesleistung, die nur über dieses Material erreicht wird, zum großen Teil von den Eltern erreicht worden sein könnte.

    Ich sehe eine Gefahr darin, dass diese neueren Fibeln zwar Leselernbücher o.ä. im Titel haben, von der Form aber an die traditionelle Fibel erinnern (aufklappen und Lesen lassen). Und von daher bei unkritischer Herangehensweise der alte Ansatz übertragen wird - von Eltern , aber auch von Lehrern, die vorher nach der analytischen-synthetischen Methode gearbeitet haben. Dann werden Arbeitsblätter einfach übertragen aus traditionelleren Konzepten, wo schwere Wörter als Ganzwörter eingeübt waren, nun aber erlesen werden sollen. Das ist für Kinder ohne Spracherfahrung eine Überforderung!!!! Auch Lesen lernen bedarf einer Differenzierung, so dass eigentlich ein Buch für alle gar nicht geht.

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    Hallo Arowana,
    ich kann dich gut verstehen, zumal wir gerade die Kindergartenzeit hinter uns haben und ich einige Eltern in deiner Misere mitbekommen habe. Die Kindergärten wollen wissen, welches Kind in die Vorschule kommt und welches nicht. Bei uns war das so, dass jedes Kind, dass im kommenden Jahr angemeldet wurde für die Schule, auch die Vorschule besuchte - wurde aber bekannt, dass der Antrag auf vorzeitige Einschulung zurückgezogen wurde, kam das Kind sofort aus der Vorschule.
    Vielleicht kannst du dein Kind in eine Musikschulgruppe o.ä. geben, um noch nähere Hinweise dazu zu bekommen, wie es sich in einer größeren Gruppe einfügt. Ein bisschen höre ich bei deinem Threat heraus, dass du nicht ganz mit den Einschätzungen übereinstimmst und den Kindergarten vielleicht nicht so für kompeten hältst??? Dann hättest du noch eine weitere Meinung.
    Ansonsten würde ich mich mal umhören, wie die Schule, in die dein Kind soll, arbeitet. Wenn es vielleicht schon eine Schule ist, die eine offene Schuleingangsphase hat, dann werden eh schon auf Entwicklungsunterschiede berücksichtigt.
    Sollte es eine "Hammerschule" sein, in der sehr nach Leistung gearbeitet wird, würde ich es mir noch durch den Kopf gehen lassen - es ist ja auch möglich, dass ein Kind nach einigen Wochen die erste Klasse überspringt.

    Unter http://www.schulpsychologie. de findest du einige gute Downloads zum Thema.
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    Gerade Tinto finde ich auch ein gutes Beispiel für die neueren Leselernbücher - allerdings kenne ich bislang nicht das Zusatzmaterial (das gab es noch nicht, als ich mich damit auseinandersetzte). Das Arbeitsheft, o.k., das Buchstabeneinführungsheft ist im Grunde das Lesen lernen durch Hand und Fuß , aber das Buch??? Das Geld würde ich lieber für Kopien verwenden, um dann Lesetexte für Adressaten zu entwickeln - entweder Silben oder für Leser differenzierte Texte, ....
    Gut an dem Ansatz finde ich wirklich, dass es auch um Silbenuntergliederung geht, allerdings ging bei mir nur das Angebot: Bild und daneben die Silbenbögen zum Begriff malen begleitet in einer kleinen Lerngruppe (mein Sohn hat alle diese Arbeitsblätter mit nach Hause gebracht, ich habe aber keine so begleitenden Eltern).

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    Ich würde vielleicht nicht unbedingt die gleiche Stunde zeigen und den gleichen Entwurf abgeben, aber was spricht dagegen, wenn du eine ähnliche Stunde zeigst - man kann eh keine Stunden 1:1 übertragen, da die Schülergruppen anders sind, von daher die Lernvoraussetzungen anders sind. Ich würde den Entwurf nicht 1:1 abkupfern, aber 1x1 steht immer an und wenn sich so etwas anbietet.

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    Rolf, du hast aber auch nicht von 0 auf 100 gehandelt, z.B. die Leselernbücher, Konfetti oder Startfrei: mein Sohn nimmt es nicht gern in die Hand, weil ihm das Ganze zu umfangreich ist und er meint, er schafft es nicht. Das meine ich , es gibt dabei einen hohen Level, keine Differenzierung, von daher Blockierung.
    Was du schreibst, denke ich, ist ein guter Ansatz, der schon Differenzierung voraussetzt.
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    Ich kanns nicht mehr nachvollziehen, einige Bekannte bekommen keine STelle und dann...
    Ich bekomme immer einen NEwsletter: Der Lehrerfreund, dort gab es folgende Meldung:
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    Beitrag zum ThemaNews (Bildung, Politik und Web) - 10.01.05
    Niedersachsen stellt Lehrer/innen aus Österreich ein
    Das niedersächsische Kultusministerium stellt zum nächsten Schuljahr 2005/06 etwa 50 "examinierte Junglehrerinnen und –lehrer und Fachlehrer aus Österreich" ein - zunächst befristet auf zwei Jahre, Daueranstellung nicht ausgeschlossen.


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    Ein Symptom der Privatisierungstendenzen im bundesdeutschen Schulsystem: eine klassische Abwerbeaktion. Sie steht unter dem wohligen Motto "Lehren und Lernen in Niedersachsen" und betrifft Lehrer/innen der Fächer
    Mathematik, Musik, Französisch, Englisch, Physik/Chemie/Biologie (Realschulen)
    Mathematik, Latein, Französisch, Musik, Englisch, Physik (Gymnasien)

    Natürlich werden die österreichischen Kolleg/inn/en als Angestellte nach BAT bezahlt. Das spart Geld. Und unterschrieben wird erst mal nur für zwei Jahre. Kurzsichtig und volkswirtschaftlich fiaskös: Blind wird der "Schweinezyklus" in eine neue Runde geschickt.
    Dieses arbeitsmarktpolitische Versagen wird von ExpertInnen massiv kritisiert - wie z.B. vom Essener Bildungsökonomen Klaus Klemm im Interview mit der taz oder der noch-GEW-Vorsitzenden Stange in einer Pressemitteilung vom 1.11.2004.

    Tröstlich daran: Wer gerne Lehrer/in werden möchte, sollte sich keinen Zwang antun und einen entsprechenden Ausbildungsweg einschlagen. Bis 2015 müssen in Deutschland 300.000 Lehrerstellen neu besetzt werden - da fällt für jede/n etwas ab.
    Angabe ohne Gewähr, da nicht auszuschließen ist, dass die durchschnittliche Klassengröße bis dahin auf 50 angewachsen ist.


    Ausschreibung "Österreichische Lehrer/innen nach Niedersachsen" des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur
    Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren bei schule.at
    GEW: Bericht über den Lehrerarbeitsmarkt für das Schuljahr 2004/5


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