Beiträge von elefantenflip

    Dieses Buch ist heute auf einer Fortbildung empfohlen worden, auf der um Förderdiagnostik geht. Der Referent war sehr, sehr kompetent, so dass ich davon ausgehe, dass das Buch wirklich etwas ist und ich es mir ziemlich sicher bestellen möchte.
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    Ich habe mit den Kinder aus DAZ immer folgende 2 Spiele gemacht:

    Ich kenne ein Spiel aus der Jugendarbeit, was man abwandeln könnte - 4 Eckenspiel. Die Nomen sind auf 4 Blättern verteilt (entweder als Wort oder als Bild), die in 4 Ecken liegen - 2 Mannschaften kämpfen gegeneinander.
    Immer ein Schüler läuft los, um das Wort, was du entweder ansagst oder dessen Bild du hochzeigst, zu finden .

    Mein rechter, rechter Platz ist frei, ich wünsche mir ... herbei (Kind hat vor sich ein Bild für ein Nomen).

    Andere Alternative: Lochkasten aus Freiarbeitsmaterial: Bild und verschiedene Zuordnungen. Mit Stöpseln, Selbstkontrolle über das Sich-Stöpseln lassen.

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    Du hast mein ganzes Mitgefühl. Es ist schwierig, aus der Ferne etwas zu raten. Als erstes würde ich mir alle in Frage stehenden Schulen anschauen. Oft sind es Vorurteile.

    Ich komme aus NRW. Dort gibt es die Regelung, dass es auch lernbehinderte Kinder gibt, die auf eine Körperbehindertenschule gehen (wenn z.B. Sondennahrung zur Disposition steht, ist es wohl auch angebracht, denn bislang gab es in KB Schulen mindestens Zivis, in der Sonderschule wäre für so etwas keine Zeit). In der Grundschule kann bei uns der Antrag auf Integration gestellt werden (bislang wird (fast) immer der Elternwille berücksichtig). Das Problem ist, dass der Sonderschullehrer meist nur am Rand kommt, meistens 2 Stunden am Stück, oft 5. und 6. Stunde, es sei denn, du erwischt eine Schule, wo es viele (mehrere) Integrationskinder gibt - dann kann das Ganze gebündelt von sich gehen.
    In der Lernbehindertenschule gibt es bei uns kaum Kinder in der ersten Klasse, so dass es meistens eine 1./2. Klasse gibt. Erst später kommen mehrere Kinder hinzu. Von daher kann es auch entspannter zugehen als in einer ersten Klasse mit 30 Kindern.
    Gibt es bei euch vielleicht auch private Alternativschulen? Montessori, kirchliche Schulen, Waldorf?????
    Habe dir wahrscheinlich nicht viel helfen können. Egal, auf welche Schule dein Kind kommen wird. Ich habe bislang die Erfahrung gemacht, dass ganz, ganz viel vom Elternhaus abhängt und wenn dort geliebt, gefördert, gestützt und unterstützt wird, ist das mindestens die halbe Miete.
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    Kannst du es nicht in der Turnhalle machen? Kasten, Bank quer darüber???? Was spricht gegen den Spielplatz???

    Ansonsten haben wir Mathtewaagen, mit denen könnte ich mir auch ein Herumexperimentieren vorstellen.

    Wichtig fände ich: Nicht erklären, sondern experimentieren.
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    Hatte heute Elternsprechtag (als Lehrerin). Drei meiner Schüler vertauschen regelmäßig in der zweiten Klasse Zahlen und Buchstaben. Und siehe da, alle drei haben die Krabbelphase übersprungen - mit meinem eigenen Sohn zusammen sind es vier.
    Spricht, dass ein sehr großer Zusammenhang besteht..... werde mich wohl in die Literatur einlesen, weiß nur noch nicht, wann. Es ist so viel, was zu tun ist...
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    Wenn du selber Lehrerin bist, wirst du wahrscheinlich eine Ausgabe der BASS ?? Ich fürchte die Regelung ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, so dass dir unsere NRW Regelung nicht viel hilft.

    Ich schreibe mal, wie es in NRW ist. Entweder wird die Sonderschulbedüftigkeit vor Schuleintritt festgestellt, indem ein VO-SF eingeführt wird. Daran beteiligt ist dann die Sonderschule, ein Grundschullehrer und der Amtsarzt. Das Verfahren kann eingeführt werden, wenn bereits so gravierende Dinge auffallen, dass das Kind bei der Einschulungsuntersuchung stark aus dem Rahmen fällt, dann natürlich von Elternseite aus.
    Das ganze Verfahren ist gläsern, d.h. die Eltern werden mitbeteiligt. Die Eltern oder die Leherseits können "gemeinsamen Unterricht" befürworten, d.h. das Kind würde in der REgelschule sonderpädagogische Förderung bekommen. Bei uns ist vom Schulamt erst nachzuweisen, dass viele Fördermaßnahmen nicht gegriffen haben, so dass in der Regel ein VO-SF zu Anfang im Laufe des ersten Schuljahres nicht in Frage kommt.

    Ich würde mich zuerst umhören , wie die Schule mit Kindern umgeht, die anders lernen. Vielleicht triffst du auf engagierte Lehrer. Die Privatschule kannst du immer wählen, auch aus der Grundschule heraus, der umgekehrte Weg erscheint mir schwieriger, da die Waldorfschule anders arbeitet und von daher nicht mit unseren Lehrplänen übereinkommt. Wenn du nicht richtig hinter der Ideologie und deren Umsetzung stehst, würde ich mir das überlegen . Unsere Waldorfschule hat auch einen c-Zweig , für anders-lernende Kinder. Sie arbeiten jedoch auch nach dem Epochenmodell, was für LErnbehinderte, für die es wichtig ist, Lernstoff immer wieder zu wiederholen nicht unbedingt gut ist (hängt von dem Kind ab).
    Ich würde die Grundschule ansprechen und gemeinsam mit dem Kindergarten überlegen, wo der richtige Förderort ist. Sonderschule heißt nicht unbedingt immer Einbahnstraße.
    Würde dein Kind denn in eine Schule für Lernbehinderte oder eher für Körperbehinderte gehören - oder gibt es so etwas nicht in Baden-Würtemberg? Auf einer Schule für KB kann man sogar Realschulabschluss machen.

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    Die Beschreibung deiner Klasse erinnert mich an meine, die sind mittlerweile in der 2. Kinder, die aus entspanntem Elternhaus kommen, habe ich nicht so viele. Tipps zu geben ist auch schwer, denn in Zwischenphasen ist meine Klasse immer noch laut, doch wird es langsam besser. Sie brauchen Erfahrungen, dass Stille wohl tut, denn das haben sie bislang noch nicht gelernt. Meistens läuft der Fernseher oder Radio...
    Meine Kinder sind oft überfordert mit selbstbestimmtem Lernen, weil sie nie gelernt haben,sich selbst zu bestimmen. Auch das ist ein Weg. Nicht gerade sofort einen Wochenplan, sondern vielleicht Auswahl aus 2 Aufgabenstellungen...., jeden Morgen ein Mandala anmalen, dabei ruhig sein.
    Verstärken, belohnen, wenn es mal ruhig ist....

    Erzählkreis ist auch jetzt noch anstrengend, weil es einfach lang wird und damit auch langweilig. Nun lasse ich eher Geschichten vom Wochenende aufschreiben, die das Kind dann erzählt - so gibt es nur einen kurzen Beitrag.

    Wenn ein Kind mit sich selbst nicht klar kommt, hat es extreme Probleme bei Gruppenarbeit, deswegen, wenn PArtnerarbeit klappt, ist doch immerhin ein Anfang.

    Lass dich nicht verrückt machen, du kannst deine Klasse nicht mit anderen vergleichen und wenn die Konstellation nun so unglücklich ist, dann versuche die kleinen Schritte aufzuschreiben und zu bemerken, dann bist du nicht so frustriert.
    Ansonsten gab es mal einen Threat, der in deine Richtung ging .
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    Ich bin etwas Mathefachleiter geschädigt - hatte vor 9 Jahren auch meine Prüfung im Bereich "messen".

    Damals war wichtig, dass die Stufen dargestellt wurden (Radatz /Schipper) : von dem direkten zum indirekten Größenvergleich und vom unstandardisierten zum standardisierten Größen/Längenvergleich. Und dann musste noch unbedingt in die Sachanalyse: Messen ist nichts anderes als "auslegen mit" .
    Hilft das?
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    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Computer gemacht. Kennst du das Programm "Schreiblabor"? Dort werden zunächst lautgetreue Wörter geschrieben (damit wäre dann das Schreiblabor wegzulegen) - alternativ: lautgetreue Wörter lernen lassen. Meistens haben legasthene Schüler eigene Fehlerschwerpunkte, vielleicht deiner auch?
    Die Methode mit dem Silbenschwingen ist auch anzuraten.
    Ansonsten ist einerseits die dauernde Arbeit mit einer Wörterkiste (ergänzt durch das Gut PC- Programm) zu empfehlen (Elternmitarbeit). Bei der Erarbeitung des Wortschatzes wird dein legasthenes Kind viel mehr Zeit benötigen, als die anderen Kinder. Hilfreich ist es auch, das Wort 3 dimensional darzustellen, den Wortklang und die Wortbedeutung zu erarbeiten.
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    Kann ja sein, mit dem individuellen Tempo. Doch habe ich als Lehrer auch die Pflicht die Kinder zu fordern und zu fördern, dabei aber nicht zu überfordern. Und ich denke genau in diese Richtung geht die Frage.
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    Weil meine Klasse mittlerweile aus 16 Jungen und nur 4 Mädchen besteht, und (fast) jeder der Jungen sein Päckchen zu tragen hat, suche ich nach einem Projekt zur Jungenstärkung. Es gibt wohl etwas in NRW, das heißt Köpfchen statt Fäustchen, aber das ist nicht zu finanzieren (in dem Umfeld gibt es natürlich nicht viele solvente Eltern...).
    Hat jemand eine Idee??ß
    Meine Ziele dabei wären, Stärkung des Selbstbewusstseins, Umgang mit Agressionen.
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    Zum Spracherwerb fällt mir ein, dass es die momentane Didaktik Parallelen zieht zwischen Spracherwerb und
    Schrift -spracherwerb (zeigt schon die Wortwahl) - im Gegensatz (?) zum Lese- und Schreiblehrgang. Dabei wird der kommunikative Aspekt von Sprache sehr betont. In der Praxis zeigt sich die Methode durch das Einführen des gesamten Alphabets mittels Anlautbogen. Brügelmann, Dehn, Spitta, Reichen sind die Vertreter, die den neuen Ansatz begründeten.
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