Beiträge von elefantenflip

    Für mich gibt es konkrete Anzeichen, z.B. wenn ein Kind ganz oft zum Klo musste. Wenn es sich nach der ersten Stunde überhaupt nicht mehr konzentrieren kann, wenn es den Kopf auf den Tisch legt, sich beschwert, müde zu sein.

    Schulfähigkeit hat ja nichts mit Intelligenz zu tun.

    Ich finde es hilfreich, erstens auf das Geburtsdatum des Kindes zu schauen, ist es nahe am Stichtag?
    Kontakt mit dem Kindergarten aufzunehmen, können Sie deine Beobachtungen bestätigen?
    Kontakt mit der Schulkindergärtnerin aufzunehmen, evt. kommt sie zur Hospitation und schaut sich das Kind auch einmal an. Wenn du dir unsicher bist, ziehe erfahrene Kolleginnen hinzu .
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    Ich finde deine Situation echt schwierig. Meine Frage an dich würde lauten, wie sehr nervt es dich, wenn dein Kollege weiter so verfährt. Ist für dich auszuhalten, dass er sich einfach die AB unter den Nagel reißt oder platzt du dann irgendwann? Ich denke, eines ist klar, ihn ändern wirst du nicht - das Gespräch wird höchstens bringen, dass du Dampf ablassen kannst.

    Er findet dich unkollegial, weil du nicht seinen Stiefel fahren willst. Also scheint es ja nur danach zu gehen, was er will. Oder hat er je einen Versuch unternommen, um eine Vereinbarung zu treffen, die euren beiden jeweiligen Ansprüche an Unterricht gerecht werden könntet? - Wahrscheinlich nicht, es hört sich so an, als wie, entweder machst du unseren Stiefel mit oder wir machen dir das Leben schwer. Was vorgeschrieben ist, gibt doch der Lehrplan vor. Denkbar wäre doch auch ein Tausch: Du könntest seine unliebsamen Stunden übernehmen und er macht im Gegenzug etwas anderes. Oder ihr bereitet im Wechsel ein Thema vor. Warum sollst nur du die Blöde sein, die ackert und ackert (und als Berufsanfänger ackerst du sowieso mehr, weil alles ist neu,....).

    Von dem Kollegen finde ich es auch den SchülerInnen gegenüber als unfair, sie vor den Karren zu spannen. Und wer schon zu solchen Mitteln greift...

    Wenn du starke Nerven hast, fällt mir noch die MAsche ein, ihn auflaufen zu lassen. Irgendwie ihm fehlerhaftes, nicht stimmiges Material zukommen zu lassen .... oder mal einige Wochen nur mündlich oder mit anderen Medien arbeiten zu lassen (falls möglich).
    Ihm wenigstens zeigen, dass du von seiner MAsche weißt könntest du, indem du ihm die Materialien kopierst und sie mit freundlichen Grüßen von ..... in sein Fach legst.

    Ich finde das, was dir passiert, sehr unverfroren. Gibt es nicht noch einige Kollegen, die auch neu sind, mit denen du dich zusammenschließen kannst?
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    Mir fällt ehrlich gesagt, auch nichts Gutes ein, denn eigentlich ist es doch aus Sicht der Kinder eher willkürlich, die Fünfereinteilung zu nehmen, oder? Auch das Zehnersystem ist willkürlich.
    Was für die Kinder einsichtig ist, sind ihre Finger und Füße, zwei mal fünf.

    Wittmann schreibt:
    .. die Kinder solen verinnerlichen, dass zwei Fünfer einen Zehner ergeben, bzw. dass ein fünfer ei nhalber Zehner ist. Die fünf als größte, grade noch simultan zu erafssende Anzahl wird eine als "Karft bwusst, die hilft, glrßere Anzahlen geschikct zu strukturieren und zu erfasssen.

    Er macht dies mit dem Lied zehn kleine Zappelmänner - im Zahlenbuch sind dann noch einige Bilder, auf denen 2 mal fünf zehn ergibt.

    Wie wäre es dann, diese Stunde vorzuschieben - die Kinder haben bewusst, die fünf hilft. Als Einstieg in den Besuch könnte man dann noch mal mit dem fingerspiel an die 2 mal fünf erinnern.

    Wie wäre es dann, Strichlisten einzuführen und dabei zu erarbeiten, dass es eine Hilfe ist, immer fünf zu gliedern.
    Dann Plättchenwerfen oder würfeln und die Kraft der fünf nutzen???

    DAs Atomespiel: Alle laufen durch den Raum, Musik hört auf zu spielen, immer 5 Kinder sollen sich finden.

    Sonst gibt es auf den weiteren Seiten des Zahlenbuches Infos und Ideen zur Kraft der fünf, Dinge werden gebündelt und immer die fünf herausgehoben.

    Vielleicht kannst du auch eine Maschine erfinden, die immer nur fünf nimmt oder ein Monster, das nur immer 5 Dinge von einer Sache frisst. ...

    Mehr fällt mir leider auch nicht ein.
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    Eine Kollegin fragt mich, ob ich einmaleins lieder hätte. Ganz dunkel erinnere ich mich an eine Empfehlung dazu. Beim Googlen habe ich 3 Hinweise gefunden. Kann jemand eine Kassette empfehlen????

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    Ich finde Plättchen werfen ziemlich klasse (siehe Heidi). Als erstes lasse ich die Kinder ziemlich planlos werfen und sie die Ergebnisse auf Streifen protokollieren. Dann versuchen wir herauszukriegen, ob wir alle Möglichkeiten gefunden haben (die Streifen kann man dann sinnvoll anordnen).
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    Hinterher kann man Zerlegungshäuser herstellen lassen, die in der Klasse hängen.

    Ich bin in der gleichen Klassenstufe und fange auch mit Überlegungen an.

    Vor vier Jahren habe ich ziemlich aufwendig den Regenbogenfisch gemacht, zwar nicht ganz weihnachtlich, fand aber, es passte gut (ich habe viele muslemische Kinder). Habe ihn als Schwarzlichtheater aufgeführt). Blöd war, dass so wenige Kinder kamen und gerade die vier Hauptdarsteller nicht kamen, so dass sie ersetzt werden mussten.

    Da auf der letzten Klassenfeier in dieser Klasse auch so wenige Schüler waren, ist es mein letzter Versuch, deswegen möchte ich eigentlich nichts Zsammenhängendes machen.
    Einmal hatte ich die Idee, so eine Art Adventkalender zu machen. Für jeden Tag, der bis zur Feier war, gibt es dann eine kurze Vorführung, ein Gedicht oder ä,. , muss ich leider auch wieder verwerfen, weil die Feier bereits am 10. Dezember sein soll.

    Ansonsten habe ich noch eine Idee, eine Sternenausstellung zu machen, das Ganze in das Thema "Sterne, Weltraum, Planeten" einzuordnen und dann Gedichte, Darbietungen, Lieder zum Thema STern zu machen. Es gibt ein schönes Bilderbuch "Der kleine STern" von Kasuya (oder so ähnlich ist der Autor), das ich mit den wenigen verlässlichen Schülern einüben könnte.

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    Ich finde es sehr früh mit dem Lesen und kann dich nur ermuntern, den Mut zu haben,später damit anzufangen. Ich bin zwar nicht einer Meinung mit Reichen, d.h. ich glaube, dass es Übungen gibt, die den Kindern erleichtern, die Synthese zu verstehen. Aber ein Training würde ich erst anfangen, wenn die Synthese verstanden ist.
    Ich kann mich noch sehr gut an meinen eigenen, mittlerweile 30 Jahre zurückliegenden ersten Schultag erinnern, wo die Lehrerin ein Bild mit einer Rutsche dabei hatte. Unten saß ein E, oben rutschte ein L los und traf auf das E, was zu le führte. Ich verstand nicht, wie das gehen sollte, viele Kinder aber sofort, was für mich zu einem leicht mulmigen Gefühl führte.

    Ich fange Übungen erst an, wenn schon mehrere Buchstaben eingeführt wurden (meist l, i, n, o m, a, p, s, t). Dann kann man aus den Buchstaben einige Wörter bilden. Es gibt aber gute Vorübungen. Wenn du z.B. zwar nur sekundär einen Buchstabenbogen eingeführt hast, kannst du Wörter mit den Bildern verschlüsseln und entschlüsseln lassen, das fördert immanent eine Lesetechnik (z.B. lasse ich die NAmen der einzelnen Kinder aufkleben mit den Bildern, darunter gibt es eine Zeile, in die die Kinder dann wieder die Buchstaben eintragen können und mit den Namensschildern vergleichen können (das ganze wird halt laminiert). Erstaunlicherweise können viele Kinder mit Hilfe der Bilder lesen.
    Auch die Einführung von Lautgebärden hilft beim Lesen, ein Richtung geistigbehindertes Kind lernte so Lesen, weil es erst spät zu den Buchstaben kam. Es konnte mit Gebärden dargestellte Wörter lesen.
    Für einige Kinder ist Silbenfangen oder eben auch die Rutsche eine Hilfe. Man kann auch Wörter hüpfen (Buchstaben liegen auf dem Boden).
    Ganz schweren Fällen hilft dann das Training von Silben zum Lesen (ist zwar auch bei einigen verpönt, habe aber gute Erfahrungen damit gemacht (kommt aus der Legasthenietherapie). Kinder lesen schneller, wenn sie häufig vorkommene Silben geübt haben.

    Ich halte überhaupt nichts vom Fibellesen, sondern setze die Fibel erst dann ein, wenn die Kinder die Synthese verstanden haben. Sonst ist es auswendig lernen und Kinder, deren Eltern trainiieren haben Vorteile, während andere sehr versagen.
    Im Praktikum während des Studiums fiel mir ein Kind auf (starker Legastheniker), der sich bei Fibel so durchmogelte, dass die Lehrerin meinte, er könne lesen. Denn was bleibt? Lautes Vorlesen, Lesen im Chor und da kann man sich gut verstecken. Im Arbeitsheft gab es dann Übungen zum sinnverstehenden Lesen (2 Streifen mussten verbunden werden). Dies machte das Kind richtig, indem es einfach die Endstücke verglich.
    HAbe Mut und warte.
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    P.S. Mein Sohn ist auch im ersten Schuljahr, er hat auch noch überhaupt nicht mit Lesen angefangen.

    Ich denke, wenn das Kind eine Förderschule besucht, muss nicht unbedingt zielgleich unterrichtet werden mit der Regelschule (das wird das Kriterium sein) dann hat es den Schonraum, zeitlich verzögert mit der VA zu beginnen, also erst die Druckschrift richtig einzuüben. Sollte zielgleich unterrichtet werden, dann wird es auf den Gesprächsverlauf und die herzustellende Chemie hinauslaufen.
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    Aber gerade darin, was ihr beschreibt, sehe ich die Krux des Ganzen. Ich bin - Gott sei-DAnk nur am Rande betroffen, denn das Lehrerkollegium ist an der Auswertung zu beteiligen - wie ich irgendwo gelesen habe - meine sind Gott-sei-Dank erst in der zweiten Klasse.

    In meiner Schule sind die betroffenen Lehrer der Meinung, dass nichts geübt werden sollte und überhaupt nichts ist besprochen worden, weder was ein Produkt ist, noch sonst etwas. Ich habe aber von Schulen gehört (wirklich nur gehört über dritte), dass die bekannten Aufgaben geübt wurden, z.T. in abgewandelter Form, dass die Kinder also auf die Fragen vorbereitet wurden. In einem Fall sollen sogar Lehrer ausgetauscht worden sein, damit die Kinder besser auf die Vera vorbereitet werden konnten.

    Außerdem kann natürlich unterschiedlich geholfen werden am Tage der Durchführung und zeitlich ist ja auch noch etwas möglich. Es gibt leider einige Lehrer, die sehr ehrgeizig sind.

    Es wird leider damit das falsche Signal gesetzt.

    Wer hat denn die Aufgaben entwickelt. Praktiker? Leute aus Schulen mit hohem Ausländeranteil? Wohl nicht, , deswegen würde ich mit den Kindern über die Lernstandserhebung und was dahinter steht, sprechen.
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    Mach dich nicht verrückt! Bei mir ist es zwar schon einige Zeit her (Studienbeginn 1988), damals habe ich mich erst nicht getraut, Grundschullehrer zu beginnen, da es immer hieß 80 % der Studenten würden in den Klausuren des Mathegrundstudiums durchfallen.
    Ich bin einmal durch eine Klausur gefallen, und zwar, obwohl ich immer 4 oder 5 in Mathe gestanden habe und es so früh es ging abgewählt habe. Heute würde ich sagen,ich gehe Richtung Dyskalkulie. Mathe ist immer noch nicht mein Lieblingsfach, aber weil ich selber Schwierigkeiten dabei hatte, verstehe ich mehr die Schüler, die eben Mathe auch nicht lieben - zumindest bin ich geduldiger und versuche immer wieder andere Wege, damit sie etwas verstehen. Also ist das Manko nicht nur ein Klotz am Bein.

    Allerdings habe ich immer hart gearbeitet (es aber sogar ohne NAchhilfe geschafft). Und in der Didaktik habe ich sogar im mündlichen eine 1,7 geschafft bei einem berühmten Prof, obwohl ich echte Durchfallängste hatte.
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    Bei uns in NRW ist die VA seit den neuen Richtlinien vorgesehen.
    Argumente, die ich kenne: Erwächst aus der Druckschrift(Bewegungsabläufe sind ähnlich), ergo kann sich aus der Druckschrift entwickeln. Da sie einheitlich durchgegliedert ist, ist sie -wenn man das System verstanden hat - leichter zu lernen, da sie immer immer am Mittelband endet und wieder anfängt (dadurch sind die Buchstabenverbindungen leichter). Es gibt einige wenige Buchstabengrundformen, so dass sie leichter erlernbar ist. Auch beim Lesen sei die VA leichter - gerade für Rechtschreibschwache - da durch die klare Gliederung eindeutiger für einen Lernanfänger ist, wo der Buchstabe aufhört und anfängt
    Entwickelt wurde die VA, nachdem viele Proben von ERwachsenen genommen wurden, wovon viele diese Schriftmerkmale hatten.

    Es gibt wohl ganz wenige Untersuchungen, die dahin argumentieren, dass das Schwingen und die vielen "Verschwungenheiten" der Schrift beide Gehirnhälften ansprechen und trainieren würden....

    Meine Erfahrungen, da ich mit beiden Schriften gearbeitet habe: Beide haben Schwachstellen und Stärken. Ich kann nicht sagen, dass eine Schrift besonders schlecht oder gut wäre, dass ich mich unbedingt für sie entscheiden müsste. Deswegen habe ich da nie gekämpft, um die Schulentscheidung mit zu beeinflussen.

    Ich denke, wie meine Vorposterin sagt: Es bringt nichts, eine andere Schrift für das Kind zu fordern (wenn es motorisch ungelenk ist, werden auch die Großbuchstaben der LA schwierig). Du kannst von der Lehrerin schlecht erwarten, dass sie jedes Arbeitsmittel u.U. in zwei Schriften bereit stellt. Gerade am Anfang werden bestimmt auch einige Arbeitsaufträge, Abschreibübungen, Karteien in Schreibschrift gehalten werden.

    Ich würde bei der VA vielleicht das e und das z verändern, die fallen erfahrungsgemäß schwerer. Ansonsten sind die Anfangsbuchstaben der VA ja ähnlich der Druckschrift...
    Eine Hilfe ist bestimmt eine Umriss-Schrift, so dass das Kind die Buchstaben /Wörter nachschreiben kann und die Grenzen einhalten besser kann.

    Bei uns ist Ziel Ende Klasse 2 muss ein Kind eine verbundene Schrift gelernt haben.

    flip

    Ich tüftele an einer billigeren Möglichkeit als die, das Wörtersammelheft zu kaufen (Registerheft, in denen die Wörter der Wörterlisten nach dem ABC geordnet werden).

    Hat vielleicht jemand schon mal mit dem Computer Vorlagen dafür erstellt?
    flip

    Du schreibst leider nicht, um welche Klasse es sich handelt. Müller /Wittmann haben zur Kombinatorik einiges: erstes Schuljahr glaube ich Eier und Bänder, zweites Schuljahr Osterhasen und NEster, dann gibt es noch STrummitiere.

    Ich kenne auch noch die Variante zu Nikolaus, versch. Nikolausteller zusammenstellen (geht handlungsorientiert).
    flip

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