Beiträge von elefantenflip

    Es ist wohl so, dass es ganz unterschiedliche Regelungen gibt, die von Jahr zu Jahr wechseln und auch von Schulbezirk zu Schulbezirk. Es ist aber wohl auch so, dass die Schule Mitspracherecht hat, ich würde, wenn du es vorher wissen willst, mit dem örtlichen Personalrat Kontakt aufnehmen, dann weißt du wie das Verfahren bei dir ist.
    Ich selber war ein halbes Jahr bei meinem zweiten Kind raus (ist gerade 1 1/2 Jahre her), dann bin ich mit 5 STunden wieder angefangen und nach 2 Monaten in eine andere Schule abgeordnet worden. War aber nicht schlimm. Nach einem halben Jahr bin ich mit einer halben STelle wieder eingestiegen und an die alte Schule gekommen, aber nur deswegen, weil ich mich zu einer Klassenführung bereit erklärte, die andere Kollegin nicht.
    Ich war genauso wie du, als ich meinen ersten Sohn bekam. Ich würde mir rückschauen nicht mehr allzu viele Gedanken machen,alles kommt sowieso anders als man denkt (ich bin nach meinem ersten Sohn sofort wieder arbeiten gegangen, weil ich es mir so vorgenommen hatte, hätte aber das aber lieber nicht gemacht, weil er krank wurde).

    Alles Gute
    flip

    Ich denke, es geht am besten über Spielmitstücke. so macht man Erfahrungen, die dann thematisiert und aufgeschrieben werden können. In Rondo findet man gute Ideen - für Klasse 3 ist der Band vielleicht zu schwer, von daher würde ich mit Klasse 2 anfangen.

    In Kolibri wird die Tonleiter z..B. über ein Lied eingeführt : Der Schulmeister von Haydn glaube ich, ist auf lateinisch, machte den Schülern große Freude, danach gab es Notenrätsel, um die Notennamen zu lernen: aus den Tönen der Tonleiter mussten Worte gefunden werden.

    Mein Sohn hat im Kindergarten die tonleiter gelernt, über das Glockenspiel. es gibt viele Lieder, die mit aus de rtonleiter zusammengesetzt sind: Ist ein Mann in Brunnen gefallen, alle meine Entchen..., man muss nur mal darauf achten.

    Ich würde zu Beginn etwas machen, wwas Spaß macht, dann hast du die Kinder schon für etwas gewonnen, trockenes Training von Tonleitern und Notenlehre ist vielleicht zu Beginn zu öde.

    Ich bin zu Beginn streng und nehme Kindern die Instrumente weg, wenn sie sich nicht an die Regel halten - sie können dann wirklich nicht mitspielen, aber es wirkt (meistenS), da alle Kinder gerne mitspielen, reißen sie sich schwer zusammen.

    Zu Beginn kannst du vielleicht mit einem Dirigentenspiel anfangen. ein Kind dirigiert und ihr verabredet Zeichen, lauter werden, leiser werden, Aufhören, schneller, langsamer, dann kannst du die Gruppe kennenlernen und Vorwissen abfragen bzw. Regelbewusstsein aufbauen (auch bei einem Konzert muss sich so verhalten werden).
    Dann kann man z.B. jedem Kind ein Orff Instrument geben und man sitzt im Kreis, dann darf jeder ein bisschen spielen (ist Krach und laut), dann wird das Instrument weiter gegeben. Dann wieder. Man kann dann noch die Instrumente in Gruppen aufteilen, alle Hölzer, Blech, Blas...., spielen auf Zeichen. Oder sie spielen auf eins, andere Halbe Noten, 1/2, 3/4, andere Viertelnoten 1234 andere Achtel /1+2+3+4+ du zählst und die Kinder müssen richtig mitspielen. So kann man ausprobieren, ob schon vorwissen ist ....

    Ein Trick, das, was gespielt wird, aufnehmen, so nehmen sich alle zusammen. Hinterher wird vorgespielt.

    flip

    Ich habe Expertenarbeit versucht, fand es aber sehr chaotisch - in der Gruppe z.B: nur zu empfehlen, wenn die Schüler geübt sind, in Gruppen zu arbeiten, gruppenfähig sind und selbständig arbeiten können.
    Frage, wie selbständig sind sie gewohnt zu arbeiten?

    Kein Material vorgeben, Kinder müssen sich etwas besorgen - empfiehlt sich m.E. nur dann, wenn man wirklich fitte Kinder hat, oder Ziel ist, von Lieblingsthema zu berichten.

    Vorbereitetes Material und vorbereitete Fragen - hier kann man differenzieren, wichtige Stellen im Text schon kopieren, falls Lesefertigkeit noch nicht so ausgeprägt ist.

    Ergebnisse vorgeben? Was soll als Produkt entstehen? Poster, Gebasteltes? Aufsatz? Einfach als Einstieg ist es vielleicht, etwas handlungsorierntiertes zu machen, z.B. hatte ich beim Thema Indianer versch. Häusertypen, Kinder sollten eines nachbasteln und daran die Besonderheiten erklären.

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    Habe eine große Kiste, in der ich für das erste Schuljahr alle möglichen Gegenstände gesammelt habe (eine alte Laterne, Jacke, eine Dose, Mond, Marmeladenglas..., einfach Dinge, die ich nicht mehr brauchte, die weggeworfen waren..) Flohmärkte sind auch gut.

    Ansonsten habe ich mir aus vielen Fibelarbeitsheften Anlautbilder herauskopiert und auf Kärchen geklebt, so dass ich alles noch mal als Bild habe.

    Überraschungseier sind auch eine gute Quelle.

    Ansonsten kann ich für den Anfang das Spiel Blinde Kuh empfehlen. Dort gibt es viele Gegenstände zum Tasten. Das Spiel ist für den Einsatz im Bereich Sprachförderung gut geeignet. Unter http://www.lernwerkstatt-shop.de findest du auch noch viele Arbeitsblätter zur Umsetzung zu bestellen.
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    Wir haben an der Schule auch Rondo, kann ich nur empfehlen, ist alles bombensicher jeder Schritt aufgeschrieben. Trau dich nur!!! Mir macht Musik mittlerweile Spaß und eigentlich ist es fast mein Lieblingsfach geworden. Ich muss nur die Tür zu machen, weil meine Kollegen meinen, ich sänge zu hoch, die Kinder habe aber einen großen Spaß. Mittlerweile wage ich mich schon an Mitspielstücke.
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    Ich habe es mit dem Karteikasten auch probiert, bin aber daran gescheitert und übe jetzt nach einem anderen System.

    Wenn du es versuchst, gib auf alles Fälle die Wörter auf einem Blatt vor, dass die Kinder sie nur noch auseinanderschneiden müssen. Schwierigkeit bei vielen Kindern: man muss das ÜBertragen auf die Karten überprüfen, weil sonst falsche Wörter geübt werden. (Lessmann empfiehlt das Selbständige Übertragen, ich hatte aber viele Rechtschreibschwache Schüler).
    Problem: Kranke Kinder, Nachhalten, ob wirklich die Wörter auch drin sind.
    KArteikasten verblieb in der Schule, weil NAchhausetragen wieder Chaos bewirkte (Karten fehlten u.s.w. , kam bei Versuch in Kleingruppe heraus).

    Ich habe das letzte Mal die Moppe Box von Ikea benutzt, immer 6 Schubladen passten in eine Box, habe mir im Baumarkt kleine Holzstücke zuschneiden lassen, so dass ich die Kästen unterteilte. Das funktionierte gut. Leider stehen die Kästen bei mir noch herum, denn meine Rechtschreibschwachen haben nicht richtig geübt, d.h. malten nur die Wörter ab (anstatt einprägen und auswendig aufschreiben), ich musste sehr dahinter her sein, dass sie auch wirklich alles Wörter aufschrieben. Ich hatte das Gefühl, dass sich viel nur um diese Kästen drehte und viel Zeit für andere Dinge verstrich.

    Jetzt übe ich mit dem Computer, empfinde es als viel effektiver, denn auch rechtschreibschache Lerner sind motivierter, Compi gibt direkt Rückmeldung und verlangt sofortige Korrektur.
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    Es gibt noch das Marburger Rechtschreibtraining (Infos im Netz), gut ist ein Buch von R. Dürre, Legasthenie und von Duller, LRS und Legasthenie, Hintergrundwissen und Therapievorschläge , bei schwerwiegender Legasthenie bietet sich das Kieler Leseaufbau an. Einen Test, um die Symptome zu untersuchen, ist das IiR, das wohl im Person verlag neu aufgelegt ist und das nebenbei auch viele Arbeitsblätter bietet. Einige Therapeuten nutzen "Im Rechtschreiben Fit- lern Schritt für Schritt (SToeckle/STehr), findest du auch im Internet. Daneben ist zum Morphemtraining auch die Wortbaustelle von Kleinemann (AOL) nicht schlecht. Und wie Heidi meinte, eben das nach Buschmann aufgebaute Fit trotz LRS. Man könnte auch die Lessmannbox einsetzen, wenn man an Fehlerschwerpunkten arbeiten will.
    Wenn ihr Computerprogramme habt, ist zum Aufbau eines Grundwortschatzes das GUT 1 bestimmt gut (wird im Sommer neu aufgelegt, dass man sogar eigene Vokabeln eingeben kann). Wenn man ein umfangreiches Statistikprogramm haben möchte, ist das zur Lessmannbox erschienene Computerprogramm klasse, hat aber den NAchteil, dass die Wörter nur optisch erscheinen. Übrigens, legasthene Kinder lernen wohl leichter am Computer, weil sie aufmerksamer arbeiten.
    flip

    Kennst du die Lessmann Box aus dem Dieckverlag? Sie bietet genau das, was du suchst.

    Ansonsten gibt es versch. Hefte, es kommt genau darauf an, was du suchst.
    Z.B. http://www.grafikkonzepte.de/rechtschreiben/ ist eher was für Kleingruppen und LRS Kinder hat zum Inhalt Lernwörter, Rechtschreibstrategien, wohl aber kein Morphemtraining.
    Morphemtraining: Morphembaustelle von Klaus Kleinmann (AOL Verlag).
    Ansonsten muss wohl das IiR (Inventar impliziter Rechtschreibregeln) bei Person neu aufgelegt worden sein, ich habe es mit entsprechenden Arbeitsblätter aus einen Schweizer Verlag bezogen.
    flip

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