Beiträge von elefantenflip

    Ich arbeite seit 9 Jahren (dritter Durchgang) nach einem Gemisch von Reichen, Eigenfibel, Lesen lernen mit Hand und Fuß, Silbenlesen u,ä., ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht eine Methode bringt, man hat ja schließlich auch zig Schüler. Der eine spricht mehr auf diese MEthode an, der andere mehr auf diese.
    Was mir fehlt, ist eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem "Lesen durch Schreiben", bislang habe ich dazu leider noch nichts Entsprechendes gefunden.
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    Ich finde wichtig, die Ergebnisse abzuschicken, denn so werden auch alle Schule berücksichtig,t weil alles auf eine breite Basis gelegt wird.
    Ich fände interessant, ob die Ergebnisse vielleicht auch an der MEthode "Lesen durch Schreiben" liegt. Ich habe sie zwar nicht in Reinform angewendet, aber vielleicht zwingt eine andere MEthode mehr dazu, dass zu Hause geübt wird. Bin auf die Ergebnisse meiner Kollegen gespannt (die arbeiten mit Fibel).
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    Heute habe ich die HSP (HAmburger Schreibprobe) durchgeführt. Alle Kinder Durchschnitt und besser - ich glaube aber, dass ich meinen Unterricht im Grunde so aufgebaut habe, dass er der Testung entspricht, d.h. Arbeit an lautgetreuen Wörtern, viel freies Schreiben, Schreiblabor (Computer, das lautgetreue Wörter schreiben lässt), habe aber mittlerweile auch ie, sp, Strategien angesprochen wie Wortverlängerung..., was nicht bei allen hängen geblieben ist.
    Wahrscheinlich habe ich meinen Leseunterricht doch nicht so gut gestaltet, wie ich gedacht habe. Bin nun auf der Suche nach besserer Literatur.
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    Habe heute in meiner 1 den Stolperlesetest durchgeführt und war über die ERgebnis sehr erschrocken. Meine beste Schülerin bei Prozentrang 55, fast alle unter Druchschnitt.
    Ich habe eine Klasse mit sehr hohem Ausländeranteil. Für diese Kinder ist das Finden eines falschen Wortes schon eine Herausforderung.
    Habt ihr Ergebnisse? Bislang war ich nur in Brennpunktschulen, vielleicht habe ich einfach kein Gefühl mehr für "normale" Leistungen.
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    Hast du schon mal bei Ebay geschaut? Ich hatte mal Glück und konnte Gut 1 ersteigern. Lässt sich aber keine Sicherheitskopie von ziehen.
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    Gut L hat doch den Vorteil, dass man die Karten für die Schüler ausdrucken kann, oder ?

    Ich schaue immer, wie weit das Kind ist. Wenn der Satzbau nur chaotisch ist, tippe ich den Text noch einmal ab. Wenn ich meine, dass ein Kind reif für versch. Satzanfänge ist oder wir sind in Klasse drei, und ich führe das als Aufsatzkriterium ein, dann gibt es eine Hilfekarte und die Satzanfänge unterstreiche ich zu Beginn. ....
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    Hermine:
    Man erkennt es leider unter Umständen wohl nicht und Schulmediziner verneinen, dass es dieses chronisch gewordene Pfeiffer gibt. Am besten ist ein Alternativmediziner, der eine Konstitutionsbehandlung anwendet, bzw. Ausschwemmen von schädlichen Stoffen, vielleicht hilft auch Eigenblut. Was ich nur gemerkt habe, es ist nicht normal, sich immer so schlecht zu fühlen.
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    Mir gings wie euch, mittlerweile habe ich eine ziemlich teure Alternativmedizinbehandlung und den Besuch einer homöopathisch orientieren und sich wohl mit EBsteinbar auskennenden Ärztin hinter mir. Nach gut 1 1/2 Jahren bin ich endlich auf dem aufsteigenden Ast. Was genau der auslösende Moment war, kann ich nicht sagen, aber dieses ständige Krankheitsgefühl, das in mir bei der kleinsten Belastung (z.B. auch Sport, nach jedem Training krank) hochkam, ist weg. Ich habe damals über 2 Foren mitbekommen, dass es entgegen der traditionellen Lehrmeinung wohl wirklich Fälle von chronischem Pfeifer gibt.
    Ich weiß leider die Internetadressen nicht mehr .
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    Ich habe eine Bekannte, die an diesem Projekt teilnimmt. Sie findet es im Grund gut, doch weiß sie noch nicht, ob sie es im nächsten Durchgang noch einmal mitmachen würde.
    Das Problem ist wohl, dass man bis zu einem bestimmten Termin immer einen Baustein bearbeitet haben muss. So gibt eigentlich das Programm den Inhalt ihres Unterrichtes an. Will sie etwas Aktuelles, was die Kinder betrifft einschieben, so hat sie dann Probleme, das Programm zu bearbeiten.
    Ich selber habe keine Erfahrungen mit dem Programm, jedes Kind muss wohl auch seinen Ovolus entrichten bzw. sie haben Sponsoren gefunden - wir sind in einem schwachen Umfeld, da wäre das Rahmenschaffen schon sehr schwierig.
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    Ist ziemlich grob, was du da angibst, irgendeinen Schreibanlass?
    Schreiben zu Bildern, zu Fotos, freie Geschichten, antizipierendes Schreiben zu einem Bilderbuch, eine Geschichte weiterspinnen, ein Gedicht als Schreibanlass, Steckbriefe schreiben (auch zu Tieren), was macht ihr denn gerade in deutsch oder Sachunterricht, dann ist es einfacher .
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    Anna Havanna: Ich kenne, das was du schreibst auch. Eigentlich war GSLehrer immer mein Traumjob, mit Kindern konnte ich gut umgehen, das hatte ich gemerkt, als ich in der Freizeit war, Jugendgruppen leitete u.ä.. Dann kam das erste Praktikum, eine Woche schlief ich vor Aufregung nicht, als ich meine erste Stunde halten sollte. Jeden morgen hatte ich solche Angst, das Lehrerzimmer zu betreten (all die schlechten Schulerlebnisse mit Lehrern kamen hoch, weil auch die meisten Lehrer dort typisch waren). Dann habe ich mich jeden Tag dem Druck ausgesetzt, indem ich jeden Morgen vor der Uni mindestens 2 Stunden in die Schule ging - allmählich gewöhnte ich mich daran (ich hatte aber das Glück, dass es um nichts ging, nur um meine eigene Sicherheit).
    Im Ref war es nicht viel anders, große Angst vor Besuchen, vor Unterricht ging es, denn ich hatte eine sehr menschliche Ausbildunglehrerin, die zwar fachlich nicht so viel auf dem "Kasten" hatte, aber mir das Gefühl gab, gut zu sein.
    Das Ref geschafft, dann erste eigene Klasse, irre Angst vor dem Elternabend, doch geschafft. Weil einige Eltern merkten, die ist unsicher, waren sie nicht nett, gerade die Eltern, die Problemkinder hatten, gingen in die Offensive. Ebenso Kolleginnen, die Angst vor meinen neuen Methoden hatten, nützen die Schwäche aus. Trotzdem hielt ich durch - ich wollte ja immer ein "menschlicherer" Lehrer werden, als ich sie kennengelernt hatte.
    Mittlerweile habe ich mich ziemlich fortgebildet - ich merke, je mehr Gefühl ich von Kompetenz ich habe, desto sicherer bin ich. Das Bauchweh ist weg, vor Elternabenden bin ich sogar ziemlich locker, nachdem ich jeden Durchgang 2 mal gemacht habe. Ich habe meine Angst nicht vergessen, und ich glaube, das ist mittlerweile meine Stärke - die anderen haben meist genauso viel davon , nur können sie sie besser kompensieren, nicht zeigen, verdrängen.
    Ich kann die Angst vieler Eltern vor den Lehrern verstehen und habe (fast) keine Probleme mit Eltern, weil ich nicht Unnahbarkeit suggeriere, wohl aber Kompetenz.

    Ich weiß nicht, ob dir meine Schilderungen weiter helfen. Wenn du zu starke Angst hast, würde ich mir wirklich eine psychologische Betreuung suchen, die übernimmt die Krankenkasse. Denn das, was du im Moment durch machst, wirst du in anderen Bereichen ebenso durch machen. Ich weiß nichts darüber, warum du Lehrer werden wolltest - wenn es dein Traumberuf ist, wirst du Wege finden, Sicherheit zu erlangen - und wenn es eine Auszeit ist, in der du auf unbewertetem Terrain dich erst einmal in deine Rolle einfinden kannst. Wenn nicht, es gibt noch andere Traumjobs - wichtig bist nur du!!!!!
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    Über ein an den Kieler Leseaufbau angelehntes Verfahren versuche ich es auch bei meinem Kind (den Kieler Leseaufbau habe ich nur in Ausschnitten, ich benutze außerdem nur Großbuchstaben).
    Insgesamt habe ich gute Erfahrungen gemacht mit Lautgebärden (darüber fängt meine Schülerin nun an, die Synthese zu verstehen) und Silbenfangen , Hüpfen und Lesen.
    flip

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