Beiträge von elefantenflip

    Idee 1:
    Verschiedene Hüte, ein Goldrahmen, Fotoapparat, zwischendurch müssen sich die Gäste fotographieren lassen, so dass ein Gästebuch entsteht, vorher einzelne Seiten vorbereiten, wo Spruch verewigt wird, ihr müsst hinterher nur die Bilder zuordnen. - lockert die Feier auf, verrückte Hüte machen Stimmung.

    Idee 2: Kreuzworträtsel: Fragen zum Brautpaar, Nummer für Antwort, diese in ein KReuzgitter eintragen, dann hinterher Lösungswort.

    Idee 3: Ala Reise nach Jerusalem, du brauchst 13 Teilnehmer, am besten aus allen Familien, Freunden je einen, vorher bereitest du Blumen vor, auf jede schreibst du eine Aufgabe: z.B. Im Januar, wenn die Eisblumen blühen und es ist schön kalt, mache beim Brautpaar mit ner Flasche Glühwein halt. Für jeden Monat....
    Jetzt das Spiel, alle laufen wie beid er Reise nach Jerusalem um eine Stuhlreihe, ein STuhl weniger als Teilnehmer, wenn die Musik stoppt, sagt der Spielleiter z.B., bringt einen linken Schuh herbei, alle laufen ins Publikum, wer einen Schuh hat, darf sich auf einen leeren Stuhl setzen. Lustig wurde es am Ende: Bring ein Kondom herbei...., der Sieger erhält vom Brautpaar ein Essen , oder man kann ein Wasserschloss als Preis anbieten (Schloss in Marmeladenglas und Wasser), ein Essen für zwei (eine Dose Ravioli), ein Wochenend für 2 (es gibt eine Zeitschrift, die Wochenende heißt)...7
    Idee 4: Spiele aus der Sendung alles nichts, oder???
    Pantomimisch muss das Publikum dem Brautpaar Begriffe erklären, die der Spielleiter ins Publikum hält: z.B. Eisprung, oder erster Kuss, Ringtausch....

    Idee 5: Brautpaar untereinander muss sich Begriffe erklären.

    Idee 6: Man legt auf die Tische 10 Aufgaben .
    z.B Nummer 1: Alle verheirateten Gäste sollen nach vorne kommen.
    Nummer 2: Alle Gäste aus der Familie des Ehemanns kommen nach vorne.
    Nummer 3: Alle, die schon einmal mit dem Brautpaar im Urlaub waren....
    Man liest die Nummer vor und sagt: Wer der Frage zustimmt,, möge nach vorne kommen, das Brautpaar muss raten, was alle gemeinsam haben.

    Idee 7: Wenn ihr euch zu singen traut: Ich habe eine Mönchslitanei, die man leicht auf das Brautpaar zuschneiden kann und dann als Mönche verkleidet , vorsingt, kam immer gut an.

    Idee 8: DAs wandernde Päckchen: Für etwas gediegenere Gesellschaften, ein verpacktes Pächchen muss dem Brautpaar zukommen über Umwege (wird an den Mann mit den wenigsten Haaren, die Frau mit dem aufregendsten Kleid....weitergegeben) - könnte ich dir zuschicken.

    Idee 9: Wettkampf zwischen Brautpaar und den Eltern der Brautpaare: Waden fühlen (Braut und die Mütter ) müssen an den Waden ihren jeweiligen Partner erkennen, Tennisball an Gürtel befestigt mit Band : Teilnehmer muss mit dem Ball eine Coladose transportieren. Luftballontanz....

    Das ist das, was mir spontan von einigen Hochzeiten eingefallen ist.
    flip

    Ich fange in der Regel Ende des ersten Schuljahres, Beginn des zweiten Schuljahres mit der Schreibschrift an, in der Regel bedeutet, dass Kinder, die weit sind, damit anfangen, wann es für sie Zeit ist. Ein Mädchen wird nach den Osterferien anfangen, das wird mehrere Kinder nach sich ziehen.

    Bei uns inNRW wird sich demnächst die blöde Entscheiderei und Diskutiererei um die Art der Schrift ändern, es ist ein offenes Vorgehen in den neuen Richtlinien vorgesehen - die Kinder sollen die Schreibschrift entdecken und selbst entwickeln, die VA als Hilfestellung kann angeboten werden.
    Leider stehe ich in meiner Schule alleine da, und so muss ich das letzte Mal die LA einführen. (Da ich so viel verändert habe, habe ich bislang noch nicht dieses Feld beackert und mich dabei angepasst).
    Vorteile der VA sind: Schrift ist immer gleich aufgebaut, einmal das System verstanden, kannst du im Grunde alle Buchstaben aneinanderreichen (Mittelband), passt von der Druckschrift und dem Bewegungsablauf.

    LA: Meiner Erfahrung ist das Schriftbild oft schöner, glaube aber, dass eben viel mehr Übung in die Schrift hineingesteckt werden muss. Kinder mit grobmotorischen Schwierigkeiten, haben es schwer, wenn man lange druckt, fällt die Umstellung sehr schwer.

    Ich persönlich würde eine Mischung favorisieren, die neuen Länder haben die Schulausgangsschrift.

    Mit allen Schriften konnte ich bislang leben, haben z.B. Kinder beim Köpfchen E zu große Schwierigkeiten, habe ich ihnen das andere E beigebracht (ebenso beim S, z). Wenn ich LA beibringen muss und es sich um einen "GROMO" handelt, gehe ich eben auch differenzierter vor.
    flip

    Wenn ich mich erinnere, gab es schon mal eine Ideensammlung dazu???? Versuche mal die Suche, ich war zu faul.

    Ich habe einmal eine Geschichte vorgelesen, von Elmar, dem karierten Elefanten.
    Meine älteren Kinder haben dann dazu etwas frei geschrieben, die jungen Kindergartenkinder haben einen Elefanten ausgeschnitten und elefantenparadenmäßig angemalt (man konnte den Finger als Rüssel durchstecken). Denkbar ist auch, dass die größeren einen etwas komplizierten Elefanten herstellen. Zusammen haben wir das Lied gesungen: Was müssen das für Bäume sein, .... oder man könnte auch ein Elefant, der balancierte... singen.

    Ansonsten gibt es das Lied "Ticke TAcke Tack der Tausendfüßler, man könnte es singen, spielen, zählen, dann könnte man den großen ein Leporello in die Hand geben, was sie lesen sollen, die Kleinen können es nur anmalen.

    Ansonsten könnte man etwas basteln unter dem Motto "die großen helfen den kleinen Kindern oder die Großen lesen den Kleinen etwas vor - wenn es sich z.b. um eine dritte/vierte Klasse handelt, die besucht wird.

    Wichtig für solche STunden finde ich, dass Groß und Klein etwas davon haben, dass die Kleinen etwas mit nach Hause nehmen. Wenn es eine Klasse ist, die im nächsten Jahr noch in der Schule ist, wäre es auch möglich so eine Art Patenschaft einzustielen.

    flip

    Ich kann dir die beiden Bücher unter Buchempfehlung empfehlen - sind wirklich praxisorientiert - im 3. Schuljahr auf alle Fälle einzusetzen.

    Bei Musik komme ich gut mit dem Lehrwerk Rondo klar, als Nichtmusiker gut erklärt - und du hast sicher andere Sorgen, als dich großartig in das Fach hineinzuknien.

    flip

    Hallo Robischon!
    Ich denke, es geht nicht nur um Trennungen, sondern auch, dass Wortuntergliederungen - vorausgesetzt, richtig eingeführt - eine Hilfe sein können, Wörter richtig aufzuschreiben.
    Viele, viele Hinweise dafür finden sich in der Legasthenierichtung. Von daher finde ich es wichtig, die Silbenuntergliederung aufzunehmen, denn zumindest Lese-Rechtschreibschwache habe ich in jeder Klasse.

    Sicherlich gibt es immer wieder Wörter, bei denen es nicht gut klappt - aber die sind eher zu vernachlässigen.

    Grüße
    flip

    Ich habe eine Schülerin, für die ich es jetzt endlich geschafft habe, eine VOSF einleiten zu dürfen, nachdem ich die Elternzum Psychologen schickte und der einen IQ Richtung GB feststellte. Ich möchte das Kind auf keinen Fall festschreiben (im ersten Schuljahr ohne Schulkindergartenbesuch und noch recht jung). Aber sie lernt so langsam, dass ich nicht glaube, dass sie das Klassenziel bei einer Wiederholung der 1 ohne zusätzliche Fördermaßnahmen schafft. In Mathe kommt sie langsam voran - die Zahlen von 1 bis 6 kann sie auswendig aufschreiben, Mengen bestimmen, zählen, beiZahlzerlegungen braucht sie Hilfe.

    In Sprache trete ich sehr auf der STelle. Einige Buchstaben hat sie mit Anlautbildern verbunden, die Lautung kann sie sich nicht merken . Ich habe bislang nur 6 (Groß)Buchstaben eingeführt . Wie das L klingt, wenn ich ihr den Buchstaben zeige, kann sie mir nicht sagen, trotz Lautgebärden und dem Versuch, die Buchstaben mit etwas "Sinnlichem" zu verknüpfen. Ich trete sehr auf der Stelle. Im Moment versuche ich nach der "Prem" Methode, Wörter zu legen aus diesen 6 Buchstaben und dann abzubauen. Es tut sich nichts.

    Nebenher mache ich natürlich ein Training der Funktionen und der Konzentration.
    Alles das im Rahmen des normalen Schulalltages ist natürlich nur sehr eingeschränkt zu schaffen, aber ich habe das Gefühl, dass sie etwas dazu lernt. Teilweise arbeitet sie auch am Computer.

    HAbt ihr noch einen Tipp für mich, wie ich das Mädchen auf dem Weg zum Schriftspracherwerb begleiten kann????
    flip

    Leider habe ich nicht genau gelesen, beim Schreiben bildete ich mir ein, du brauchtest etwas zu Frühling/Ostern. Also sind die beiden letzteren Ideen blöd.

    Muss es unbedingt etwas mit Deckfarben sein???
    Tolle Idee fand ich: Frühstückstüte aus Paper, aufblasen und zubinden, hinten Papierstreifen drankleben als Schwanzfedern, vorne Augen und Schnabel, und Flügel: sah gut aus und recht einfach zu machen.

    Wie ist es mit Stups, der kleine Osterhase: die einzelnen Strophen bildlich umsetzen????

    Oder einfach ein Riesenosterei mit Mustern aufmalen.
    Das ist, was mir spontan einfällt.
    flip

    1)Habt ihr auch Siebe???
    Ostereierschablone, auf Blatt gelegt, dann Deckfarbe (Wasserfarbe???) benutzen und spritzen. Hinterher die Eier mit Filzstiften ausmalen oder weiß lassen.

    2) Frühling:
    3 große Pappschablonen (immer kleiner werdend) in Form einer Blüte: Über den Rand der kleinsten wird mit einem Schwamm z.B. Abtönfarbe gestrichen, dann die nächste Schablone auflegen und genauso verfahren (so entsteht eine Blüte) , im Blüteninneren kann man dann noch etwas verzieren - hoffe, man versteht die Erklärung.

    3) Blüten, Wiese drucken lassen mit Pappstreifen, Klorollen...., sieht dann noch schön aus wenn man zwischendrin aus Papierstreifen Blumen legen lässt (wird dadurch räumlich).

    flip

    Ich denke, erlaubt ist, was hilft. Welches S schreibt er denn?
    Welche Erklärung hast du für seine Schrift???

    Vielleicht hilft es, noch einmal in Großer Schrift auf der Tafel oder auf Tapeten zu üben. Oder du könntest ihm Umrissschrift geben, so dass er die Buchstaben nur ausschreibt (vielleicht ist der Rahmen eine HIlfe???).
    flip

    Man kann den RAP doch auf seine Bilder umschreiben.

    Z:B:
    A- wie Affe, B wie Buch, D wie Domino, erster Versuch.
    E wie Esel F wie Fenster
    G wie Geige, da siehst du wohl Gespenster.
    H wie Hexe I wie Igel
    J wie Jäger vor dem Spiegel......

    (Ich benutze so ungefähr die Reichenbilder, habe sie aber nach Sommer-Stumpenhorst angeordnet.)

    flip

    Hallo Meike!
    Das, was du durchmachst, habe ich auch durchgemacht. Es lohnt sich, obwohl ich das Gefühl habe, (fast) die einzige zu sein, die ackert und ackert.

    Ich habe sehr viel gelesen und mir Hintergrundwissen angearbeitet (das ich leider aus Uni und Ref zeiten nicht mitbrachte), um den Kollegen mit Fachwissen zu begegnen. Inzwischen sind sie sehr ruhig. Auch bei den Eltern spricht sich herum, dass man bei mir trotz merkwürdiger MEthoden etwas lernt. Ich mache bei den Eltern, die kommen, auch verstärkt Aufklärungsarbeit.

    Es ist ganz normal, dass die Kinder sich noch nicht vom Anschauungsmaterial gelöst haben, genau wie beim Schreiben gibt es eben versch. weit entwickelte Kinder. Ich kann mich nur anschließen, besser mit konkretem Material als mit Fingern (leider rechenen meine Erstklässler mit Fingern = eine Fachlehrerin unterrichtet Mathe und ich muss die Faust in die Tasche machen). Was ich wichtig fand, war das Erarbeiten von STrukturen, denn auch mit Plättchen kann man zählend rechnen. Wenn die Schüler keine Strukturen finden, muss man ihnen welche anbieten - das meine ich, entgegen vielen gängigen Lehrmeinungen. Das Schaffen von Ankeraufgaben kann auch helfen (5+5, dann weiß ich auch 5+6...). Auch der Wechsel von Anschauungsmaterialien bringt es bei einigen Kindern.

    Zum Schreiben, ich mache es wie du. Ich habe auch noch kein komplettes Alphabet eingeführt und meine Kinder kennen doch alle Buchstaben. Warum die Eile? Wir haben doch Zeit. Die Krönung ist bei solchen Kollegen u.U. noch das parallele Einführen der Druck- und Schreibschrift (lateinisch!!!!). Lass dich nicht beirren. Trotz freiem Schreiben finde ich wichtig, Silben hervorzuheben, Silbenkapitäne zu erarbeiten und die Länge von Vokalen herauszuarbeiten (im Laufe der 1). Sicherheit gibt u. U. die HSP am Ende der Klasse 1 oder die Beobachtungen von Mechthild Dehn, Tests, so dass man den Lernstand einschätzen kann.
    Gut ist auch der Austausch mit Kollegen, die ähnlich arbeiten.

    Viel Durchhaltevermögen!!!!!!
    flip

    Ich fange immer ganz unspektakulär an:

    Schwingen, so hoch wie möglich.... so niedrig....

    Ball darauf und schwingen, im Kreis....

    im Kreis laufen und Tuch dabei festhalten

    Alle, die etwas Rotes anhaben, wechseln die Plätze, deren Lieblingsessen ....

    Maus und Katze: Die Maus ist unter dem Tuch, die Katze darüber, alle sitzen auf den Knien. Sie schwingen/machen Wellen, um der Maus zu helfen, dass sie nicht gefangen wird.
    Die Katze kriecht auf dem Tuch und versucht die Maus zu fangen. Beim Fangen bestimmt die Katze eine neue Katze, die Maus die nächste Maus.

    Krokodil: Alle sitzen, das Krokodil ist unter dem Tuch, es kneift die anderen ins Bein. Wer gekniffen ist, geht unter das Tuch und wird zum Krokodil.

    Wieder schwingen, so hoch wie möglich, zusammenlaufen, hinsetzen und Tuch drüberkommen lassen.

    Zum letzen Mal, Tuch wegfliegen lassen.

    Reicht so für 45 Minuten.
    flip

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