Beiträge von elefantenflip

    Ich finde die Entscheidung sehr, sehr schwierig.
    Um mich selber geht es dabei nicht, es ist üblich, dass sich Chefärzte vertreten lassen, dass sie z.T. gar nicht mehr so viel OP Routine haben, wie Assistenzärzte u.ä. .

    Meine Söhne hatten aber schon schlimme Erkrankungen, wo mein großer Sohn fast "hops" gegangen wäre, da fand ich das zwei Bett Zimmer und die Chefarztbehandlung gut.

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    Kennst du die Mappe vom Verlag an der Ruhr "Rund um das Ei"? Fand ich ganz nett, alle genannten Versche sind drin.

    Ansonsten kennst du Das schönste Ei der Welt (Helme Heine), man könnte Tütenpuppen basteln und es nachspielen.

    Stups der kleine Osternhase - die Bilder aus dem Musikbuch Kolibri vergrößern und frei dazu schreiben lassen (1, 2) Schuljahr). Außerdem gibt es für das zweite Schuljahr eine nette Geschichte: von Ursel Scheffler, Ich will Osterhase werden (oder so ähnlich).

    In Musik in der Grundschule gab es mal ein Osterheft, mit "das RAP- Huhn" und eine musikalische Ostereiersuche.
    (Auf einem Wimmelbild einer Stadt warein NEst versteckt, man musste einem Weg mittels Geräuschen folgen, um es zu finden.

    Was mir noch einfällt ist Pappmascheehühnerbasteln. Natürlich aus dem Müller Wittmann Kombinatorikaufgaben (versch. Eier zusammenbasteln/HAsen), Sachaufgabe "Ach du dickes Ei aus dem VPM Klappbuch: Von Lichtjahren und...

    Nett ist auch Ü-Eier, gefüllt mit Anweisungen : Du findest ein Ei unter dem Sofa..... (oder auch schwerer für Klasse 1), für weitere Klassen, solche Rätsel selber zu schreiben.
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    Neben der Hamburger Schreibprobe gibt es ja das Inventar impliziter Rchtschreibregeln von H.Probst (jemand aus dem Forum hat es mir liebenwürdigerweise besorgt). Nun habe ich herausgefunden, dass es in der Schweiz verlegt wird, demnächst bei Person erscheinen soll. Erfahrungen damit habe ich noch nicht, wurde mir in einer klasse Fortbildung empfohlen:

    Charlotte Laetsch-Bregenzer, Erst nachdenken, dann schreiben!
    Mit dem Rechtschreibtest "inventar impliziter Rechtschreibregeln (IiR) von Holger Probst, Comenius Verlag , kostet ca. 20 Euro.


    Es gibt mehrere Arbeitsblätter, um die festgestellten Defizite zu traininieren.

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    Wir hatten heute eine Dyskalkulie-Fortbildung, die ein Kollege und Mathefachleiter hielt. Da tauchte wieder diese Fragestellung für mich auf. Seine Materialien, Testverfahren und Fördermöglichkeiten orientierten sich eng an Müller/Wittmann, Lorenz, Schipper...
    Ich mache ja diese Fortbildung zum LEgasthenietrainer. Dort scheint es aber so zu sein, dass vorwiegend nach dem Prinzip der kleinen und kleinsten Schritte gearbeitet wird.
    Die Frage , wenn ein Kind keinerlei Strukturen erarbeitet hat und der Zugang ganz fehlt, wie soll es dann Strukturen anwenden. Also muss ich doch erst einmal etwas anbahnen....
    Ich glaube, das eine schließt das andere nicht aus. Wenn Schüler keine Strategien entwickeln, um den Zehnerübergang zu schaffen, muss ich dabei helfen, einen Zugang zu finden.

    Hat jemand von euch in diesem Zusammenhang Erfahrungen mit dem DORT-E (Test mit Fördermaterial) für das erste Schuljahr gemacht?
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    Die gleichen Probleme, die ihr habt, habe ich auch. Es ist schwer, sich von etwas zu lösen, was in jeglichen Büchern auftaucht, da muss ich gute Argumente bereit haben (auch für mich). Ich finde die Einführung des ie auch ziemlich Quatsch, habe es in meinen letzten Klassen auch gar nicht gemacht (da ich ganz ohne Fibel arbeite, war das nicht so schwer), aber: Die Hamburger Schreibprobe, die ja von vielen "freien Schreibern" empfohlen wird, um sich einen Überblick über den Lernstand der Kinder zu verschaffen, setzt beim Satz: Die Fliege fliegt auf Uwes NAse an und fragt z.B. auch das Wort Mäuse zum Zeitpunkt 1. Halbjahr ab - da ich beides noch gar nicht behandelt habe, und es lautiert ist, frage ich mich warum (stellt die Frage ja schon im Forum, habe auch an Herrn May gemailt, leider keine Antwort bekommen).
    Ich führe jetzt erst die wichtigsten Buchstaben ein, das sch habe ich schon eingeführt, weil es gut zu "Schnee" passte.
    Wörter mit St, sp mache ich später. Aufgrund der Ranschburgschen Hemmung würde ich auf keinen Fall diese 3 Lautverbindungen in zeitlicher Nähe einführen, ebenso gut nicht die Buchstaben p,b,d.
    Ich frage mich häufig, nach welchen Kriterien die Reihenfolge der Buchstaben festgelegt wurde.

    Melosine: Ich fange jetzt auch an, Lernwörter zu sichern, aber im Moment lautgetreue, und zwar Wörter, die zu den eingeführten Buchstaben passen (alle müssen bereits abgehandelt sein) und die mit dem Unterricht in Berührung stehen bzw. oft vorkommen. Ich glaube, dass durch das Einprägen auch das Lesen schneller funktioniert, weil eben die Wörter schon bekannt sind. Das setzt aber voraus, dass die Kinder schon lautgetreu schreiben können.

    Zum Sch habe ich eine Geschichte zu Schnick und Schnuck.
    Leider ist mein Scanner kaputt, könnte sie dir aufschreiben. Inhalt: Schnuk sucht Schnick und begegnet vielen Tieren bei der Suche, alle fangen mit Sch an. Als Einstieg für eine Stunde mit akkust. Differenzierung????

    Liebe Melosine!
    Aber wenn du vielleicht nur den Anfang einer Einführung planst? Und sagst, dass die nächsten 2 Stunden daran weitergearbeitet wird???
    Wenn sie im Seminar wirklich nur einen Bereich haben wollen (kenne ich sonst eher nicht), könntest du dir wirklich einen Bereich herausnehmen: die Form des Buchstaben z.B. Buchstaben kneten, auf Styroporplatte mit Reißzwecken einstechen, an die Tafel malen (Regenbogenbuchstaben), mit dem Fuß abgehen (Seil liegt am Boden), Fühlbuchstaben (aus einem Sack heraussuchen), Klebebuchstaben, Buchstaben herstellen (z.B. T innen hohl, Tanne hineinkleben, oder K konfetti hineinkleben und Buchstaben gestalten.....?, Buchstaben aus anderen Buchstaben heraussuchen (arbeitsblatt)...

    Akustisches Differenzieren: Eine Geschichte vorlesen, in der Buchstabe vorkkommt, dann Gegenstände sortieren lassen, B Wörter lesen, schreiben, Bilder sortieren, Kassette ablaufen mit Wörtern und immer wenn B klingt Begriff aufmalen....., ich selbst stehe dem vorne/mitte hinten ankreuzen etwas gespalten gegenüber,.....

    Viel Glück
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    Gut ist auch noch ein Programm aus dem Dieckverlag, Computerprogramm zur Lessmann box, es ist viel erschwinglicher, und wenn es nur um das Ausdrucken geht (man kann aber glaube ich, nur Wörterlisten ausdrucken), es hat es viel mehr statistische Funktionen. Sally 50 arbeitet glaube ich damit? Was ich daran nur nicht so gut finde, ist das der akustische Bereich nicht da ist. Es ist sozusagen die 1:1 Umsetzung der Wörterkistenarbeit am PC.

    http://www.diekbuch.de

    PS. Gut 1 habe ich mal bei Ebay ersteigert.
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    Ich bin angefragt worden, ob ich eine "fertige Kartei" kennen würde, nach der die Schüler einen Grundwortschatz von Klasse 1 bis 4 nach dem Karteikastenprinzip lernen können.

    Kenne keine solche Kartei, da ich immer an den individuellen Fehlerwörtern ansetzen würde. Nur das GUT Programm fällt mir ein, aber ein PC Programm ist nicht gewünscht.
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    Ich weiß nicht, woher ich den Füllerführerschein hatte, es war im Grunde nur eine Kartei, in der es um Abschreiben ging. Zuerst wurden noch einmal alle Buchstaben geübt, dann gab es Sprüche, die man abzuschreiben hatte, und als Letztes musste man zeigen, dass man die Patrone wechseln kann. Dann bekam man den Füllerführerschein und durfte immer, wenn man wollte, mit dem Füller schreiben.

    Es ist nichts Kreatives dabei gewesen, aber da ich den Schreibschriftlehrgang kurz vor den Sommerferien des ersten Schuljahres bis kurz nach den Sommerferien ganz kompakt durchgezogen hatte, war ich froh, noch einmal Aufgaben zu haben, durch die noch einmal die Buchstaben wiederholt wurden, mit ziemlicher Motivation.

    Kreativere Momente könnte ich mir vorstellen, indem man vielleicht den Aspekt "gestalten mit schrift" einbezieht, aus dem Westermann verlag gab es, glaube ich dazu eine Kartei.
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    Ich denke, Beides ist gut möglich.
    Hast du schon mal eine "lerntheke" oder Arbeitsplan oder wie auch immer zur Buchstabeneinführung gemacht? - so dass die Schüler sich aussuchen können, welche Aufgabe sie zu welcher Zeit erledigen? Ein Bestandteil kann dabei auch das freie Schreiben sein.
    Eine grundsätzliche Überlegung: Ich weiß nicht, wie viele Besuche ihr machen müsst und wie die FAchleiter sie inhaltlich ausgerichtet haben wollen. Freies Schreiben kannst du auch noch im nächsten Besuch machen, Buchstabeneinführung nicht, ich weiß nicht, was dir sonst noch alles einfällt...., es kommt natürlich auch gut an, wenn du beweist, so offen zu arbeiten, dass die Schüler schon freie Texte aufschreiben.

    Beides ist machbar und wird bestimmt gut, verlass dich auf
    dein Gefühl.
    Viel Glück
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    Wir hatten mal in meiner Ausbildungsschule einen allgemeinen Flohmarkt - ist gut angekommen, war wenig Arbeit und jeder hat porfitiert.

    Nachmittags wurden die Tische in den Klassenräumen umgestellt, jedes Kind bekam einen Tisch und konnte seine Sachen verkaufen, kaufen. Es kamen aber auch viele Mütter mit, die ihre Sachen verkauften. Am Abend musste alles, was übrig war, wieder mitgenommen werden. Im Unterricht vorher wurden Verkaufsgespräche geübt, handeln, wie geht tauschen, u.s.w..
    War eine nette Aktion.
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    Nachdem sich meine Eltern auf dem Elternabend sehr bedeckt hielten mit Ideen fürs Schulfest, muss ich den Part wohl übernehmen.

    Bei uns gibt es kein Oberthema, jede Klasse macht eine Aktion, an der alle Kinder teilnehmen, z.B. habe ich einmal Musikinstrumente aus Müll gebaut und alle haben darauf spielen dürfen (das war Thema Müll), dann haben wir mal Pfennige aus einer Kiste Sand wühlen lassen, einen Parcour mit Sitzbrettern gemacht, oder einen Balken gehabt, in den man Nägel schlagen konnte.

    Irgendwie habe ich zu nix Lust, alles ist irgendwie schon gewesen, auf die prickelnde Idee bin ich noch nicht gekommen.
    Auf Einfälle von euch hoffend
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    Ich sehe das nicht so, jeder kann lesen lernen. Die Frage ist für mich, warum diese beiden es bis jetzt nicht gelernt haben, wirklich Faulheit? Eltern, die sie nicht unterstützen können? Teilleistungsstörungen? Ein Unterricht, der über sie hinweg gegangen ist?????

    Ich werde nie vergessen, dass ich während meines ersten Praktikums im zweiten Semester, das ich in einer ersten Klasse absolvierte, eine Schüler kennengelernt habe (es war Februar), der die Synthese nicht verstanden hatte, was aber bis dato nicht aufgefallen war. Er hatte viele STrategien gelernt und angewendet (die Lehrerin arbeitete mit einer Fibel, die Schüler lasen schon umfangreichere Texte). Sollte er zum Beispiel sinnvolle Sätze aus 2 Textstreifen zusammensetzen, so verglich er einfach die Schnittstellen und schrieb alles auf - eine erhebliche Leistung. Er konnte mitlesen, d.h. wenn im Chor gelesen wurde, so las er minimal langsamer als andere - er sprach im Grunde aber nur hinterher. Dieses Kind betreute ich 1/2 Jahr 4 mal in der Woche eine Stunde - ich konnte ihm auch nicht das Lesen beibringen. Zum einen kam er aus schwierigen Verhältnissen, zum anderen war er sehr schlau und meinte, das Lesen nicht zu brauchen. Ich konnte ihm die Funktion von Lesen nicht plausibel machen - ich brauche keine Einkaufsliste , ich male es auf, ...Er ging dann in eine Legasthenieförderung - sehr teuer, hat es bis zur Klasse 5 geschafft.

    Will damit sagen, es gibt eine ganz schwere Art der Legasthenie - die sog. literale Legasthenie. Ich zitiere aus einer Arbeit von mir:
    Durch die Wortwahl „literal“ drückt sich die Grundschwierigkeit dieser Störung aus, die in der Unfähigkeit einer Verknüpfung und Speicherung inhaltsloser Strukturen liegt – also eher auf der Bedeutungsebene. Allein die Erfassung der Einzelzeichen bereitet dem literalen Legastheniker schon alle große Schwierigkeiten. Eine Phonem-Graphemzuordnung ist kaum herzustellen, was konkret eine fehlende Verknüpfung bzw. Rekodierung und Speicherung der Phoneme und Grapheme beinhaltet.

    Förderansätze müssen darauf ausgerichtet werden, dass dem Alektiker Möglichkeiten gegeben werden, die Phonem-Graphem Kenntnis und Zuordnung in einem bedeutungs-verleihendem Akt zu erlernen (so dass im Lernenden visuelle und akustische Bilder entstehen).
    Durch die Wortwahl „literal“ drückt sich die Grundschwierigkeit dieser Störung aus, die in der Unfähigkeit einer Verknüpfung und Speicherung inhaltsloser Strukturen liegt – also eher auf der Bedeutungsebene. Allein die Erfassung der Einzelzeichen bereitet dem literalen Legastheniker schon alle große Schwierigkeiten. Eine Phonem-Graphemzuordnung ist kaum herzustellen, was konkret eine fehlende Verknüpfung bzw. Rekodierung und Speicherung der Phoneme und Grapheme beinhaltet.

    Förderansätze müssen darauf ausgerichtet werden, dass dem Alektiker Möglichkeiten gegeben werden, die Phonem-Graphem Kenntnis und Zuordnung in einem bedeutungs-verleihendem Akt zu erlernen (so dass im Lernenden visuelle und akustische Bilder entstehen).
    Pregl postuliert drei Grundprinzipien der Förderung eines literalen Legasthenikers:
    • Der Rechtschreiblehrgang muss sich an das Prinzip der lautgetreuen Schreibung halten
    • Die Förderung muss intensiv (außerhalb des regulären Schulbetriebes und mit mindestens 2- stündigem (täglichen) Zeitaufwand) betrieben werden.
    • Computereinsatz.

    Will damit sagen, es gibt Stellen, die sich mit solchen Fällen auskennen, und die Kinder kommen wenigstens dazu, leichte Texte lesen zu können - eigentlich dürften wir in Deutschland keine Analphabeten mehr erzeugen!!!!!!! Es macht mich traurig, wenn wir das Nicht-Lesen können als "normal" titulieren.

    Nun zu deiner Frage noch einmal speziell. Haben die Kinder nur beim Lesen Schwierigkeiten? ODer auch beim Verschriftlichen?

    Ich weiß nicht, wie schwach deine SchülerInnen sind. Auf jeden Fall würde ich die Ursache versuchen zu erfahren. Drei Jahre faul sein und man bekommt es nicht hin, die Schüler zu packen, kann ich mir schlecht vorstellen (meine 2 Kinder im ersten Sch. , die nicht lesen üben, schnappe ich mir mindestens 3 mal in der Woche in der Frühstückspause und lese 5 Minuten mit ihnen).

    Erstens sind Silbenteppiche hilfreich.
    Häufig vorkommende Silben üben lassen - als Wettbewerb, wie hast du dich verbessert? Leistung vor dem Üben, nach dem Üben.

    Hilfreich kann es auch sein, Wörter in Gebärdensprache üben zu lassen.

    Dann kann man Übungen einbauen, wo sich Wörter immer wieder wiederholen.
    Der
    Der Baum
    Der Baum hat
    Der Baum hat grüne
    Der Baum hat grüne Blätter.
    Wichtig ist hinterher, das Leseverständnis zu überprüfen: Frage stellen, oder Malaufgabe(die von Heidi angesprochenen Lese-Malblätter).

    Ansonsten gibt es auch nette Computerprogramme:
    Caesar lesen fällt mir da spontan ein.

    Ich habe z.B. im ersten Schuljahr die Regenbogenlesekiste von Brügelmann. Meine SchülerInnen sind wild darauf, die Bücher auszuleihen, weil ich einen Lesepass gemacht habe, jedes gelesene Buch darf angemalt werden - im dritten Schuljahr zählt dann vielleicht - Smilies sammeln und dann bei 10 Smilies eine Belohnung????

    Ich setze mich im Moment ja mit Rechtschreiben und LRS Förderung auseinander. Aus diesem Blickwinkel erscheinen mir die neuen Fibeln (z.B. Konfetti (Lesebilderbuch), Tinto, ...), die den Kindern von Anfang an ganze Texte liefern als nicht geeignet.

    Auch für lernstarke Schüler ist es wichtig, dass sie Wörter häufiger lesen, damit sie eine Fertigkeit entwickeln können. Das kommt bei den neueren Fibeln zu kurz, meine ich. Ich würde sie meinen Schülern erst geben, wenn sie schon einen gewissen Stand erreicht haben - von daher finde ich den Begriff "fibel" da irre-führend.
    Wie seht ihr das????
    Hat jemand schon Erfahrungen mit der Mildenberger Fibel, die die Anfangstexte farbig unterlegt, damit die Silben heraustreten. Hilft das den Kindern wirklich? Ich habe es erst einmal versucht, einen eigenen Text zweifarbig auszuteilen, es war, glaube ich, nicht wirklich eine Hilfe. Es ist halt teuer, die Texte immer am Computer auszudrucken.
    Wie ist der Tenor in den neueren Fachseminaren?

    Ich selber arbeite eigentlich ganz ohne Fibel, nehme aber immer eine alte, die die Kollegen nicht mehr mögen. Wenn die Schüler die Synthese erfasst haben, dann haben sie Spaß, die leichteren Texte zu lesen. "Oh, das kann ich jetzt auch schon". Ansonsten gebe ich den Kindern viele Leseaufgaben zum sinnerfassenden Lesen oder zum Silbenlesen, je nach Stand. Interessant fand ich die Idee aus der LRS-Förderung, Texte nach folgender Art aufzuschreiben.

    Der
    Der Opa
    Der Opa suchst
    Der Opa sucht seine
    Der Opa sucht seine Brille.

    Was fehlt Opa?

    flip

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