Habe ich das richtig verstanden, dass ihr im ersten Schuljahr mit einem Füller schreibt?
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Beiträge von elefantenflip
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Ich würde höchstens den Anfangslaut raten lassen, nach dem Motto: Was haben die Gegenstände gemeinsam?
Im Übrigen stelle ich mir seit langem die Frage, ob diese Ankreuzübungen wirklich effektiv sind (ich mache sie eben nur, weil sie in jeder Fibel vorkommen). Meiner Erfahrung nach sind fitte Kinder sofort mit den Aufgaben fertig, während andere mit vorne mitte hinten gar nichts anfangen können - diese Kinder sind durch die Übungen eher verwirrt.
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Ist wirklich super klasse, kann ich auch nur empfehlen.
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Ich versuche immer etwas zu finden, wo es um sinnerfassendes Lesen geht, wo auch nachzuprüfen ist, ob der Sinn verstanden wurde. Ich habe aus dem Carlson Verlag so kleine Hefte, 1:1 für Max heißt eines z.B. .
Ansonsten haben wir die Hefte der Regenbogenlesekiste in der Schule, leider haben sie Angebote zum sinnerfassenden Lesen nicht - man muss sie selbst basteln, genauso für die Loni Leseheftchen. Ansonsten finde ich so "Lese-Mal-Blätter ganz gut.
Hat man Geld in der Klassenkasse und Compis mit Internetzugang finde ich Antolin klasse, da jedes Kind sein "Leseverständnis" in den angebotenen Leseralleys überprüfen kann.
Sonst finde ich auch die Erstlesebücher mit Bildern gut, da noch nicht so viel Text vorhanden ist. Namenwörter sind mit Bildern dargestellt.Ich beneide dich, dass die Kinder schon so gut lesen können. Ich habe eher ein schwaches Einzugsgebiet und bin gerade beim "Silbenlesen", 5 Kinder lesen einzelne Wörter.
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Hier die Antwort meiner Freundin, sie ist Sonderschullehrerin mit Fachrichtung GB. Vielleicht hilft es ein bisschen weiter.
So, jetzt will ich mal versuchen, was zu dem Text aus dem Lehrerforum zu schreiben.
Natürlich kann die Diagnose einer Behinderung nie nur aufgrund eines IQ-Wertes getroffen werden, das steht auch in allen Anweisungen zum VO-SF und Fachbüchern, sondern es wird immer der gesamte Entwicklungsstand, das Lernverhalten usw. berücksichtigt. Bei Kindern, wo es schwierig ist, eine Zuordnung zu treffen ist der IQ-Wert aber ein wichtiges Indiz.
IQ 70 würde ich eher als Lernbehinderung als als geistige Behinderung einstufen. Bei schlechten Umfeldbedingungen und zu wenig Förderung könnte daraus zwar eine geistige Behinderung werden, aber das ist bei dem Mädchen, um das es hier geht ja wohl nicht der Fall.
Dass das Kind schon Buchstaben und Zahlen kennt ist zwar erstaunlich, sagt aber nicht sehr viel aus. Es ist ja zunächst einfach eine Gedächtnisleistung, es bedeutet ja nicht, dass sie die Zahlen z.B. auch mit Mengenvorstellungen verbinden kann. Es kann ja sein, dass sie im Intelligenzbereich "Gedächtnis" sehr stark ist, während sie z.B. bei logischen Schlussfolgerungen ganz schwach ist. Solche ungleichmäßigen Entwicklungen kommen öfter vor.
Den Snijders-Oomen-Nonverbalen Intelligenztest habe ich selbst ein paar Mal durchgeführt; ich weiß nicht, ob du ihn kennst. Ich finde ihn ziemlich gut, weil "kinderfreundlich". Das Kind hat immer erst einen Versuch zur Aufgabenlösung, der nicht gezählt wird, um festzustellen, ob die Aufgabenstellung verstanden wurde, kann den jeweiligen Aufgabentyp ein paar Mal probieren, bevor abgebrochen wird, weil es die Aufgabe nicht schafft. Also, wenn das Kind an dem Tag nicht total schlecht drauf ist, hat es auf jeden Fall die Chance zu zeigen, was es kann. Man kann auch zwischendurch Pausen machen, wenn man merkt, dass die Konzentration nachlässt oder an einem anderen Tag weiter machen.
Ich finde, mit so einem Testergebnis macht man ja auch keine Aussage über die gesamte Zukunft des Kindes und sagt auch nicht, dass es keine Entwicklungsmöglichkeiten hätte. Die Vorstellung der Mutter einer integrativen Beschulung für ihr Kind finde ich sehr gut, zumal ich ihre Bedenken wegen einer Förderschule sehr gut verstehe. Da werden erziehungsschwierige, lernbehinderte und sprachbehinderte Schüler/innen gemeinsam unterrichtet, was eigentlich totaler Quatsch ist, weil die Erziehungsschwierigen die anderen niedermachen. Ist mal wieder so'n blödes Sparmodell. -
Ich mache schon seit längerer Zeit diese Fortbildung. Als dubios würde ich es nicht bezeichnen, obgleich ich die Kursmaterialien als nicht ganz stringent sehe. Der wichtigste Inhalt ist auch in einem Buch von Kopp-Duller enthalten.
Andererseits sind andere Kurse noch teurer. So erhalte ich einen Überblick über das Thema, den ich auch noch mit einem Schein belegen kann - wer weiß, wofür ich das vielleicht einmal brauchen kann. Wie soll man sonst seine eigenen Weiterbildungsaktivitäten belegen? Den Lehrgang als Grundlage, um den Legasthenietrainer hauptamtlich zu machen, finde ich auch nicht genug. Ich fühle mich aber jetzt schon viel sicherer im Umgang mit rechtschreibschwachen Schülern. Zu meiner Studienzeit gab es keine Legasthenie, was wie ich jetzt gelernt habe, geschichtlich zu erklären ist.flip
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Mein Sohn ist 5 1/2 Jahre:
Da ich ein erstes Schuljahr bekommen habe und eine Anlauttabelle in groß herstellte, hat er dadurch natürlich Kontakt dazu bekommen. Meinen Anlautrap konnte er zur Hälfte auswendig, da ich ihn in der letzten Ferienwoche übte und dichtete. Danach war das Thema Buchstaben erledigt. Im November fragte er ständig, wie fängt das Wort an? Mit B ? Mit F? Ich gab ihm natürlich Antwort.
Seit neuestem will er ständig, dass ich ihm etwas aufschreiben soll, was er dann abmalt. Jetzt habe ich ihm eine Anlauttabelle gegeben. Wenn er jetzt was schreiben möchte, lautiere ich ihm das Wort oder sage die Buchstaben an.Genauso ist es bei Mathe. Er fragt: wieviel ist 2 plus 2 ? (Mathe gebe ich nicht, es kam wohl aus dem Kindergarten). Er malte gerade. Also habe ich ihm gesagt, nimm 2 Stifte und noch mal zwei Stifte. Wie viele hast du jetzt?
Will damit sagen: Ich finde es richtig, meinem Kind auf seine Fragen zu antworten. Wahrscheinlich kommen seine Fragen früher, da er durch meine Vorbereitungen und Bastelarbeiten mehr mitbekommt, als andere - ich empfinde ihn nicht als Superkind. Wenn ich Fragen habe, stelle ich sie doch auch und erwarte eine Antwort.Ich habe gerade ein erstes Schuljahr und 2 Kinder können schon ganz viel lesen und schreiben und üben freiwillig wie wild zu Hause, 7 haben überhaupt keinen Schneid und ich muss sie fordern. Mir fällt ziemlich viel ein, wie ich die Kinder sinnvoll fördern kann, ich finde es eher schwer, Kinder, die aus irgendeinem Grund keinen Lernantrieb haben, zum Lernen zu erwecken.
Bei meinem Kind antworte ich auf die Fragen, die sich ihm stellen. Falls es lesen lernen will, soll es das auch tun. Falls die Lehrerin nicht genug Material bereitstellen kann, würde ich das tun. Aber das fände ich eher für sie ein Armutszeugnis.
Ich finde aber nicht, das Lesen und Schreiben Teil der Kindergartenarbeit werden soll. Phonologische Bewusstheit, o.k., aber es gibt so viele tolle Sachen, die im Kiga gemacht werden können, wo so viele Kinderfragen aufgegriffen werden und soviele Grundfertigkeiten ausgebildet werden, dass ich die Gefahr sehe, dass der Sog zum Erwerb der Kulturtechnik zu groß wird. Mein Sohn hat einen klasse Kiga erwischt. In der Vorschule malen sie gerade, erfahren von Farben, der Mischbarkeit, dunkel, hell, Malen nach Musik, dann gehen sie ins KLunstmuseum und mal schauen, was sich sonst noch so bietet. Davor gab es ein Projekt zu Weihnachten: Weihnachtsgeschichte, Wir basteln eine Kirppe (aus Fimo mit Nähen, Holzarbeit, ....). Außerdem gibt es immer Themen. Im Moment sind es Märchen. Jede Gruppe hört ein spezielles Märchen, es gibt Bastel, Spiel, Theaterangebote, mehr ist kaum zu leisten.flip
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Beim Mildenberger - Verlag (Rondo) gibt es ein Buch dazu. Habe es aber noch nicht in den Händen gehabt, ist teuer, vielleicht hast du die Möglichkeit es dir an einem Grundschultag oder bei der Didakta anzuschauen.
Ich habe leider auch nicht so viele, auf einer Fortbildung habe ich zur Musikalischen Schlittenfahrt zwei Mitspielstücke bekommen.
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Frag sie doch mal, wozu sie Lust haben.
Sind es einzelne Schüler oder die ganze Klasse?Das Internet bietet auch eine ganze Menge - falls du die Möglichkeit hast. Man könnte Literatur anbieten - Lieblingsbücher mitbringen, vorstellen lassen. Falls du die Möglichkeit hast, Antolin zu finanzieren, Leseralleys zu machen...., ein Referat zu einem Lieblingsthema halten, ein Buch dazu schreiben....
Gedichtswerkstatt abieten, Methoden zum freien Schreiben kennenlernen und anbieten, Sprichtwörter und Redensarten, ein Theaterstück einüben, ein Hörspiel herstellen, einen Comic malen.....
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Stelle deine Frage mal unter
[URL=http://www.schulpsychologie.de,]http://www.schulpsychologie.de,[/URL] ein Schulpsychologe antwortet dir (es ist kein Forum).Was für mich nicht überein passt, ist, dass deine Tochter die Buchstaben und Zahlen schon so gut kennt. Mein Sohn im gleichen Alter kann das nicht, und ich würde ihn als Durchschnittskind ansehen. Ich werde dein Post noch einmal an eine Freundin, die GB als Fach hat weiterleiten.
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Ich habe aus dem Verlag an der Ruhr eine Wassergeräuschekartei. Im übrigen gab es die auch mal über das Wasserversorgungsunternehmen unseres Ortes, sowie eine AB Sammlung. Sprich doch einmal euren Versorger an.
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Ich korrigiere gar nicht so. Ich denke, die Kinder können damit gar nicht viel anfangen. Wir haben Kriterien entwickelt, und ich gebe in den Korrekturen dann Hinweise darauf.
Klar, du kannst eure Anweisungen nicht verändern.
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Liebe Laempel!
Einige Erfahrungen mit IQ Tests habe ich aus Sicht einer GS-Lehrerin gemacht, im Bekanntenkreis sind zwei behinderte Kinder, deswegen antworte ich.
Du schreibst nichts Genaues, was dir selbst an deinem Kind aufgefallen ist.
Was hast du genau an deinem Kind beobachtet? War es in einer Frühförderung? Von wem wurden die Tests veranlasst?IQ-Tests sagen zwar einiges aus, aber heute ist man soweit, sie nicht als einziges Kriterium zu nehmen. Wichtig sind Beobachtungen, möglichst auch von anderen Personen als die Eltern (denn wer sieht sein Kind nicht durch die rosa-rote Brille?). Wo liegen die Stärken/Schwächen? Was macht das Kind gerne/nicht gerne? Was vermeidet es? Solche Fragen geben m.E. dann richtige Hinweise auf den idealen Förderort.
Generell würde ich nie die Schule für Geistigbehinderte ablehnen. Ich habe mehrere Freundinnen, die dort arbeiten, sie sind personell und mit Sachmitteln viel besser ausgestattet als viele integrative Beschulungsmodelle.Leidet dein Kind an irgendeiner Behinderung(Seh-, Körperbehinderung), so sind auch diese Schulen miteinzubeziehen.
Auf alle Fälle: Schaue dir die Einrichtungen genau an, vorbehaltslos, sprich mit anderen Eltern, deren Kinder die Einrichtungen besuchen.
Eine bekannte Familie, mit einem monoloiden Sohn entschied sich dann doch für die GB-Schule, obwohl sie eigentlich für die integrative Beschulung waren (in NRW ist das im GU sogar an einer normalen Grundschule möglich), nachdem sie gemerkt hatten, wie (wenig) ihr Kind dann an Grundförderung erhalten hätte. Ich selbst hospitierte in meinem Studium 1/2 Jahr an einer integrativen Grundschule, d.h., dass 5 Behinderte mit 15 Nicht-Behinderten zusammen unterrichtet wurden. Da aber alle der 5 Behinderte aus versch. Bereichen kamen, hatte ich den Eindruck, dass das GB Kind etwas vernachlässigt wurde, weil es leicht zu händeln war. Es lief herum, machte da und da etwas mit, bekam vielleicht mal 10 Minuten Einzelförderung. Was mir meine Freundin erzählte, was sie mit "ihren " Kindern so anstellt, fand ich das eine Farce, Pseudo-Integration, für weltoffene Eltern, die ihren Kindern Kontakt zu "Randgruppen" ermöglichen wollten bzw. Eltern, die ihre Kinder nicht abgestempelt sehen wollten. Aber ordentliche Förderung????
Will damit sagen, schaue dir alles genau an, um den besten Förderort zu finden. Von daher können dir Leute, die nicht dein spezielles Schulumfeld kennen, eigentlich nichts Genaues raten. Vielleicht gibt es auch Elterngruppen am Ort???? Vielleicht kennst du einige Lehrer????Klar, dass man sich für sein Kind immer wünscht, dass es überall gut klar kommt. Welches Kind ist normal? Wenn ich versuche, die Stärken eines jeden Kindes zu sehen und nicht die Schwächen, kann ich es viel besser unterstützen - klar, als nicht Betroffene kann ich das gut sagen.
Alles Gute und eine für euch geeignete Schulwahl!!!
wünscht
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noch ein NAchtrag zu Müller/Wittmann:
ich halte das Zahlenbuch für keine Methode, wenn man sich nicht mit dem Konzept auskennt, bzw. ein Buch haben will, dass man einfach aufschlägt.
Bei mir wird so verfahren - und ich finde, dass die Schülerinnen sehr wenig können - nicht mit konkretem Material gearbeitet, kein Training von Zahlvorstellungen, simultane Zahlerfassung, häufiges Ausfallen des Unterrichtes.
JEtzt kam von der Mathelehrerin der Kommentar: Ich werde nicht alles schaffen, denn du hast sehr viele problematische Kinder.
Viele Kinder haben zwar ihr Päckchen zu tragen, aber so schlimm schätze ich die Lage nicht ein. Die Konsequenz? Ich versuche es in meinen wenigen Stunden noch auszugleichen.
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Liebe Heidi, habe dir gerade eine PN geschickt, leider war mein ganzer PC flach, deswegen noch keine Antwort.
Kutzer, ich glaube eigentlich Sonderpädagoge, hat auch Mathematikbücher für den Bereich verfasst, hat eine ARt Stufentest entwickelt, in der Regel bis Ende 2./Mitte 3. Klasse.
Man prüft ab, bis zu welcher Stufe ein Kind kommt, wird sie nicht erreicht, bricht man ab. Er verfolgt also ein Stufenmodell zum Erwerb mathematischer Kompetenzen.
Zu Beginn wird z.B. geprüft, ob die 1:1 Zuordnung, Invarianz der Menge verinnerlicht wird....
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Das Problem finde ich, wenn die Kinder noch nicht lesen können, bzw. eine Sprache sprechen, die andere Schriftzeichen hat (zu uns kommen immer wieder russ. Aussiedler).
Es gibt eine Kartei, von Westermann, Achtung fertig deutsch, die ich für mich als Richtschnur einsetze, dann gibt es noch aus der Pusteblume Werkstätten Deutsch.
Ansonsten gibt es auch gute Software, die für ausländische Kinder geeignet zu sein scheint. Das beste ist aber: Kontakt mit deutschen Kindern , auch Nachmittags...
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HAllo Daniela,
mein Compi war abgestürzt, deshalb erst jetzt meine Antwort. Ist deine Anfrage noch akut?
Habe etwas zum 2. Schuljahr (eher zu Beginn).
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Ich hatte vorgestern ein Gespräch mit einer Therapeutin aus einem LRS Institut, die meinte, sie fände, das farbige Markieren von Selbstlauten würde einige Kinder auch wieder überfordern. Eine andere Therapeutin markiert wiederum die Selbstlaute farbig. Es scheint wieder eigenes Empfinden zu sein, welchen Weg man wählt.
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Ich habe auch eine erste Klasse und bei mir ist es auch recht laut. Ich glaube, es ist ganz normal, denn die Kinder habe eben Mitteilungs- und Bewegungsdrang.
Ich erinnere die Kinder immer wieder daran, wenn sie zu laut werden - es gibt schon einige, die sitzen direkt neben einander und schreien sich an.
Einerseits durch Stilleübungen, andererseits durch 10 minütiges bewusstes Stillarbeiten (z.B. Mandalaausmalen), versuche ich den Kindern "eine Stilleerfahrung" zu bieten. Sie fragen von selbst, können wir nicht Mandala malen, wenn ich es am Tag mal nicht mache. Danach versuche ich mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Immer mehr Kinder sagen, dass sie die Ruhe wohltuend erfahren haben. Wenn die Kinder älter sind, dann schiebe ich öfter solche Stillarbeitsphasen ein - eben bei ganz bestimmten Arbeitsschritten. Mit der Zeit werden die SchülerInnen ruhiger und gewöhnen sich an das leisere Sprechen.
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