Ich kann dir leider nur für eine verbeamtete Stelle antworten, ich fürchte bei Zeitverträgen hat man die A`karte gezogen, d.h. läuft der Zeitvertrag aus, kann man sich nicht mehr beurlauben lassen und ist dann wahrscheinlich aus dem Kopf der Sachbearbeiter, die die Stellen besetzen. Am besten ist, du setzt dich mit der GEW oder dem VBE zusammen, die haben Leute, die sich genau auskennen.
Wenn du verbeamtet bist, kannst du nach dem Mutterschutz Erziehungsurlaub beantragen: Wie lange? Drei Jahre.
Im Erziehungsurlaub kannst du sogar bis zu 20 Stunden arbeiten, was besser ist, als zurückzukehren und dann in Teilzeit zu gehen - Pensionsansprüche werden dadurch anders angesetzt. Man darf den Erziehungsurlaub zwei mal verlängern - wenn die Betreuung des Kindes nicht gewähleistet ist. Wie lange man den Urlaub von vorneherein festlegt, ist am besten vor ORt zu klären, es scheinen von Schulamt zu Schulamt, von Jahr zu Jahr andere Regelungen zu gelten. Einen Anspruch, an die alte Schule zu kommen, hat man nicht, muss aber (möglichst) wohnortnah eingesetzt werden.
Wenn ich sonst noch aus eigener Erfahrung berichte:
Nach dem ersten Kind habe ich sofort nach der Schutzfrist wieder angefangen zu arbeiten. Gott- sei - dank lagen noch die Sommerferien dazwischen, so stressig habe ich mir das nicht vorgestellt. Durchwachte Nächte, dann Schule......, ich hatte den Anspruch zu stillen, so dass mich mein "Ehegatte" nicht entlasten konnte. Ich bekam da aber 5 Stillstunden, die echt geholfen haben (25 Stunden arbeitete ich , so dass ich nur 20 Stunden unterrichten musste). Es ging, aber ziemlich stressig, ich hatte aber viel Hilfe. Wenn du so etwas planst, musst du jemanden im Hintergrund haben, eine Tagesmutter, eigene Eltern, us.w., auch für den Fall, dass die Kinder krank werden. Außer Schule und Kind hatte ich aber keine Zeit für Hobbies. Ich habe mir das nicht so anstrengend vorgestellt. Das zweite Kind ging recht easy, denn alles ist schon auf Kinder eingestellt und das Leben läuft sowieso in anderen Bahnen (bei Felix mussten wir unseren Rhythmus ganz verändern). Jetzt habe ich aber 1 Jahr ausgesetzt und dann erst mit 5 Stunden 1/2 Jahr gearbeitet, bevor ich jetzt im Sommer mit mehr Stunden zurückkehre. Ich wollte mindestens 2 Kinder, deswegen wollte ich nicht schon beim ersten Kind so lange aussetzen, sonst hatte ich Angst, ich wäre zu lange raus. Würde ich immer wieder so machen, zumal der Vater Erziehungsurlaub hatte und so gelernt hat, alleine mit dem Kind klarzukommen, was ich wichtig finde, denn so war ich nicht doch zur Sicherheit im Hintergrund da.
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