Meiner Erfahrung nach, kommt es nicht so sehr auf verschiedene Übungsformen an, sondern darauf, ein Konzept zu haben. Ein (gelungenes) Konzept bietet u.a. Lessmann, beate, Schreiben und Rechtschreiben, Dieck Verlag. Sie hat u.a. eine Kiste mit Rechtschreibphänomenen, nicht ganz billig, aber lohnt sich.
Ich habe das Konzept etwas abgeändert, und mit Wörterlisten geübt. Dazu gab es verschiedene Übungsformen, die nach und nach eingeführt wurden. Mit diesen übte ich die Listen.
Ansonsten gibt es auch gute Rechtschreibprogramme und auch Programme zum Herstellen von Purzelwörtern.
Anfang der 90 gab es in der Praxis Grundschule oder Grundschule mal zwei Artikel zu alternativen Diktatfomen (Würfel, Schleich, Partner, Dosendiktate).
In Fortbildungen habe ich gelernt, dass die Entwicklung eines Rechtschreibgespürs 5-6 tragfähige Grundlagen beinhaltet: Schreiben nach Diktat ist nur eine, Abschreiben (Vermittlung einer Technik des Abschreibens), Wörterbucharbeit (kontrollieren und korrigieren), verständliches Schreiben, eingeübte Wörter als Modelle nutzen, selbständiges Üben von Lernwörtern. Also sollte sich der Rechtschreibunterricht nicht nur aus der Förderung der einen Teilleistung zusammensetzen. Also gehört durchaus Training der Arbeit mit dem Wörterbuch in den Bereich der Rechtschreibung.
Irgendwo schrieb ich einen Threat zu LRS. Vielleicht hilft das auch etwas weiter?
flip
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