Beiträge von elefantenflip

    Wenn du es mit der ganzen Klasse liest, kann ich dir von Klett eine Arbeitshilfe empfehlen, ist weiß aus der Werkstatt Reihe - leider habe ich auch das Material im Moment verliehen, so dass ich dir nicht den genauen Titel nennen kann. Es geht nicht nur um Sexualität und Kinder, sondern um Geschlechtererziehung einschl. Gefühle - fand ich ziemlich gut.
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    Ich denke, die ganze Diskussion läuft an Connies Problem vorbei.
    Sally hat recht, im Ref. hat man kaum die Möglichkeit, etwas zu verändern, wenn die Mentoren nicht dazu bereit sind. Dann heißt es irgendwie überleben. Gemein ist es, wenn man sieht, dass andere Refs andere Möglichkeiten haben und das Seminar auch anderes sehen möchte.

    Conni: Sind an deiner Schule alle so unterrichtend?
    Wie geht das Seminar mit deinem Problem um?

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    Bist du inhaltlich an ein Thema gebunden oder kannst du dir alles selbst aussuchen?

    Kennst du das Bilderbuch warum? (ist als Bildergeschichte in der maus.de website) - das könnte man gut in ein Theaterstück umwandeln.

    Oder wie wäre es mit einem Märchen? Der dicke fette Pfannekuchen ist auch recht unaufwändig aufzuführen.

    Aufwändiger ist der Regenbogenfisch, es gibt sogar ein Musical dazu. (Detlef Jöcker)

    Irgendwo hatte ich noch ein ganzes Buch mit Einschulungsstücken, habe aber alle ersten Schuljahressachen verliehen, wenn ich es wiederhabe, melde ich mich!
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    Hallo Strucki!
    Kann dir nur raten, das Angebot der Mutter anzunehmen. Ich finde es gerade im Sportunterricht sehr gefährlich, wenn dort unberechenbare Kinder sind, weil du nicht wissen kannst, was passiert.
    Ich habe zwar noch kein Kind mit so einer Auffälligkeit gehabt. Doch hatte ich ein Kind, was sehr verhaltensauffällig war. Zu der Zeit meinte ich noch, ich müsste alles alleine schaffen. So erlebte ich im Sport- und Schwimmunterricht einige brenzlige Situationen, da ich einerseits durch die Aufmerksamkeit für das eine Kind die anderen Kinder nicht genug im Blick hatte-. Andererseits hat dieses Kind im Schwimmunterricht ein Kind ziemlich lange gedöppt. Bis ich da war, hatte das untergetauchte Kind einen Schrecken bekommen, gepaart mit Angst, dass sich das in den nächsten Sportstunden wiederholen würde.

    Also wenn du das Gefühl hast, dass das Kind viel Kraft in Anspruch nimmt, ist es gerade im Sportunterricht wichtig, noch Zusatzentlastung zu haben.
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    Ich kann auch Peter, Ida, Minimum sehr empfehlen.

    Ansonsten aus eigener Erfahrung für die ganze Familie:
    Nielsen, ein Kind entsteht, mit faszinierenden Photos vom Größerwerden des Kindes im Bauch.

    Zur Vorbereitung auf das Schwester/Brudersein finde ich Pauli ganz nett.
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    Meiner Erfahrung nach, kommt es nicht so sehr auf verschiedene Übungsformen an, sondern darauf, ein Konzept zu haben. Ein (gelungenes) Konzept bietet u.a. Lessmann, beate, Schreiben und Rechtschreiben, Dieck Verlag. Sie hat u.a. eine Kiste mit Rechtschreibphänomenen, nicht ganz billig, aber lohnt sich.
    Ich habe das Konzept etwas abgeändert, und mit Wörterlisten geübt. Dazu gab es verschiedene Übungsformen, die nach und nach eingeführt wurden. Mit diesen übte ich die Listen.

    Ansonsten gibt es auch gute Rechtschreibprogramme und auch Programme zum Herstellen von Purzelwörtern.
    Anfang der 90 gab es in der Praxis Grundschule oder Grundschule mal zwei Artikel zu alternativen Diktatfomen (Würfel, Schleich, Partner, Dosendiktate).

    In Fortbildungen habe ich gelernt, dass die Entwicklung eines Rechtschreibgespürs 5-6 tragfähige Grundlagen beinhaltet: Schreiben nach Diktat ist nur eine, Abschreiben (Vermittlung einer Technik des Abschreibens), Wörterbucharbeit (kontrollieren und korrigieren), verständliches Schreiben, eingeübte Wörter als Modelle nutzen, selbständiges Üben von Lernwörtern. Also sollte sich der Rechtschreibunterricht nicht nur aus der Förderung der einen Teilleistung zusammensetzen. Also gehört durchaus Training der Arbeit mit dem Wörterbuch in den Bereich der Rechtschreibung.

    Irgendwo schrieb ich einen Threat zu LRS. Vielleicht hilft das auch etwas weiter?
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    Ich kenne Nachtwanderungen aus Jugendfreizeiten. Der wichtigste Rat, suche einen Weg, den du kennst! Wir haben uns schon so etwas von verirrt, das hängt mir immer noch nach.

    Ansonsten kann man es entweder gruselig gestalten (mit Gespenstergeschichte u.ä.), Lustigem, ein lustiges Männchen taucht auf und erzählt eine Geschichte, dann ist die Spannung genommen oder man gibt Beobachtungsaufgaben, wenn es der Weg zulässt (Bäume befühlen in abgestecktem Waldgebiet, Versuch, Tiere zu hören).
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    Hallo Schnuppe!
    Für mich war Mathe in der Schule ein Buch mit Sieben Siegeln und zwar nicht, weil ich faul war, ich wusste einfach nicht, wen ich hätte fragen sollen. Im Unterricht wurden meine Fragen nicht beantwortet, ich verstand es nicht. Das begann schon in der sieben, meine Eltern konnten mir nicht helfen, also mogelte ich mich durch. Da Mathe aber aufeinander aufbaut....

    Dann kam die Uni und ich musste als Primaler Mathe studieren, obwohl ich es Ende 12 abwählte. Das war erst ein Grund, einen anderen Studiengang zu wählen, ich traute es mir nicht zu. Dann machte mir eine Studentin Mut und ich versuchte es. Mit Erfolg, im mündlichen bekam ich eine 1,7 im schriftlichen eine 3,3 im Ganzen also eine 2!!! Nur eine KLausur musste ich wiederholen. Leute mit Leistungskurs fielen häufiger durch. Nun handelte es sich (nur) um Mittelstufenmathematik, die richtig durchdrungen werden musste.
    Warum ich das schreibe? Ich kenne deinen Unterricht nicht und weiß, dass Vieles durch Bücher vorgegeben ist. Mathe der Mittelstufe habe ich erst kapiert, nachdem ich es anschaulich begreifen musste. Warum war die Flächenformel Länge mal Breite? Ich habe sie vorher einfach nur auswendig gelernt - da kommt es vor, dass man sie auch mal vergisst. Ableiten geht nicht. Als ich aber einen Fliesenleger als Beispiel serviert bekam, der ausrechnen sollte, wieviel Fliesen er benötigt, .... . Es war also nicht zu spät.

    Ich glaube, ein Problem von Matheunterricht (auch in der Grundschule) ist (siehe auch den Post der Mutter über Sachaufgaben), dass Mathe schnell unkonkret und nur auf symbolischer Ebene behandelt wird. Es ist viel wichtiger, konkret und mit Material zu lernen. Da viele Inhalte nach dem Spiralprinzip aufeinander aufbauen, wird Mathe nicht mehr durchschaut, allenfalls durch Auswendiglernen von Mustern werden Aufgabne möglich. Bis heute durchschaue ich die Differentialrechnung nicht, freue mich aber, wenn meine Söhne sie (vielleicht) lernen müssen.
    Es fängt in der GS an: Kinder, die noch unsicher beim Rechnen im 20ger Raum sind, müssen im 100er rechnen, wer noch nicht das Invarianzprinzip verinnerlicht hat, fängt überhaupt schon zu rechnen an......

    Ich weiß nicht, ob dir das weiter hilft, für mich liegt in dem Geschriebenen der Knackpunkt des Matheproblems...
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    Das Ziel von Textaufgaben ist, dass Kinder die erlernten Rechentechniken, Rechenarten, Rechenstrategien u.s.w. anwenden können. Natürlich ist es wünschenswert, dass dabei Situationen des täglichen Lebens berührt werden oder sie in Situationen eingekleidet sind, die Kinder kennen.
    Textaufgaben haben ein hohes Anspruchsniveau. Auch Kinder, die sonst gut mit den herkömmlichen Methoden klar kommen, können dabei Schwierigkeiten haben, vor allem, wenn ansonsten der Mathematikunterricht nach Schema F abläuft, damit meine ich, wir lernen ein Rechenmuster und wenden es dann an.
    Wie es bei euch läuft, kann ich natürlich nicht beurteilen. Von meinen Neffen weiß ich, (sie gehen auf ein normales Gymnasium), dass es ebenfalls nicht anders abläuft.

    Um Textaufgaben zu üben, kann ich dir:
    Es sind aber Aufgaben mit viel Text, aus denen man sich dann die Informationen suchen muss. Wahrscheinlich musst du dein Kind zu Beginn begleiten.
    Von Lichtjahren, Pyramiden und einem regen Wurm, Erstaunliche Geschichten, mit denen man rechnen muss, verlag für pädagogische medien, empfehlen.
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    @Sally: Ich finde das kein Durchmogeln. Es ist doch legitim, nirgendwo steht bisher geschrieben, was der Maßstab der Noten sein soll. Schwierig wird es nur, wenn es um Aussonderung, Klasse 4, gehen soll. Wenn dann Noten die Funktion der Selektion haben, und ein Gutachten her muss, um die Schulform zu empfehlen, dann muss ich anders zensieren, leider....
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    Liebe Heidi!
    Habe dir gestern schon geantwortet, aber es ist wohl der Server abgestürzt und der Beitrag verloren gegangen.

    Es tut mir leid für dich, dass die Abstimmung anders gelaufen ist, als du gehofft hast. Hoffentlich vermiest dir das Ergebnis nicht deine Arbeit. Vielleicht schaffst du es ja, dass die Kinder Zensuren nicht so wichtig nehmen und kannst individuelle Entscheidungen in Absprache mit den Eltern treffen, wenn du meinst, dass bei einzelnen Kindern Zensuren eher hemmen?

    Das Problem, was du ansprichst - Übergang nach 4, ist das häufigste, was ich gehört habe. Ich finde es auch nicht ganz wegzudiskutieren. Vielleicht ändert sich alles, falls sich in NRW doch die 6 jährige GS-zeit durchsetzt.

    Lass dich nicht unterkriegen!
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    Ich habe mir immer im Vorhinein überlegt, was sind die Knackpunkte an der Stunde, was könnte ich schon mal gut einbringen. So hatte ich ein Gerüst, so dass die erste Nervosität verschwand.

    In der Besprechung selbst habe ich mich dann an der Skizze entlanggehangelt und versucht zu den Punkten Stellung zu nehmen: An der Stelle war das geplant, ist so gelaufen, so nicht, Ziel erreicht/ Ziel nicht erreicht , das mache ich da und da dran fest, Alternativen....

    Ich habe meistens erlebt, dass die FL´s sehen wollten, das ich bewerten bzw. meine Stunde analysieren kann. Auch wenn es viel zu kritisieren gab und ich viel kritisiert habe, war das nicht unbedingt eine schlechte Stunde, wenn die Reflektion passend war und ich die Knackpunkte benennen konnte.

    Ich denke auch, dass es legitim wäre zu sagen, ich brauche noch 5 Minuten, um mich zu sammeln,...,<br>

    Conni:
    Mein Name kam dadurch zustande, dass ich manchmal bei Ebay steigere. Als ich mich anmeldete, waren alle Namen, die mir einfielen, besetzt. Also gab ich mein Lieblingstier ein, Elefant, war auch besetzt. Da auch einer meiner Spitznamen besetzt war (nach Flip, der Grashüpfer), fügte ich beides zusammen. Damit ich mir die Namen, wo ich wie eingeloggt bin, merken kann, habe ich den gleichen Namen gewählt.
    So, nun ist das "Geheimnis" gelüftet, oder?
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    robischon.:
    Wir hatten die Diskussion schon an anderer Stelle. Meiner Erfahrung nach gibt es durchaus die Möglichkeit, auch im offenen Unterricht auszubrechen. Es gab Kinder, die nicht ertragen konnten, wenn andere Kinder Spaß am Arbeiten hatten und sie dann immer massiver störten bis hin zum Stühleschmeißen. Die Eltern kamen auf mich zu, weil die Kinder massive Schulangst entwickelten.
    Ich denke, dass ich eingreifen muss, wenn Kinder den Grundsatz nicht einhalten: Meine Freiheit hört da auf, wo die eines anderen beginnt. Der vorübergehende Wechsel des Stils brachte Ruhe. Nach einer Phase des Herantastens an freiere Formen und zusätzlicher Betreuung der Ursachen, wurde es besser.
    Kinder kommen leider nicht unbeschrieben in die GS und wenn sie schon an andere Formen gewöhnt sind, ist es eben nicht so leicht. Wenn zu viele Kinder mit Problemen aufeinandertreffen, ist es dann nicht anders als geschildert zu händeln.
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    Das Problem habe ich auch immer wieder. Im letzten Durchgang trat es so gehäuft auf, dass ich zuerst zu ziemlich frontalem Unterricht zurückkehrte. Zum einen brachen mindestens die Hälfte der Kinder aus, d.h. beim Aufstehen wurde einem ein Tritt mitgegeben, der Stuhl weggezogen, so dass permanent STreit entstand. Zum anderen war nach 1 Monat mein bis dahin eingesetztes Material unvollständig, verdreckt, u.ä. , zudem arbeitete die Hälfte der Kinder nicht.
    So musste ich meine Ideale runterschrauben und konnte erst Mitte der zwei wieder offener arbeiten.

    Wenn ich sonst Kinder habe, die mit der offenen Aufgabenstellung nicht klar kommen, dann gebe ich ihnen einen Tagesplan, auf dem steht, was sie zu leisten haben bis hin zur konkreten Vorgabe von Aufgaben nach und nach. Beim Lesen von Literatur über ADS habe ich einige Hinweise gefunden, dass es eben Kinder gibt, die mit der Flut an Reizen nicht klarkommen. Also reduziere ich die Reize, bis hin, dass die Kinder "abgeschottet" arbeiten - keinen Sitznachbarn. Dann haben sie aber später wieder Gelegenheit zu Ausgleich.
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    Ich habe nicht so viel Erfahrungen mit Werkstattarbeit.
    Wenn die Kinder die Werkstatt testen sollen, dann macht ein Gespräch über das Chefsystem keinen Sinn, oder? Wenn die Schüler die Werkstatt testen sollen, dann müsste doch die Werkstatt an sich im Mittelpunkt stehen, dann müssten doch irgendwie Kriterien entwickelt worden sein, was eine gute Werkstatt ausmacht. Könnten die Kriterien nicht irgendwo präsent sein? Könnte man dann nicht bis zu der Zeit, wo der Besuch ist, bestimmte Aufgaben als Pflichtaufgaben gemacht haben? Und sie dann an den Kriterien messen?

    flip

    Oder wenn das nicht sinnvoll ist, dann einfach jeder eine Aufgabe, die er gemacht hat, bewerten nach den Kriterien. vielleicht kann man auch einen großen Plan haben, die Kinder kleben Smilies (lachend, halblachend, weinend und begründen)?


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