Beiträge von elefantenflip

    Auch wenn ich mir den Zorn von allen. zuziehen - mich nervt das "Jammern" - es gab gerade eine Fortbildung zum "Jammerfasten" - und ich glaube, darin liegt ganz viel Wahres.

    Durch Corona bin ich an der Grenze des Belastbaren (die Klassenführung für 4 Klassen zu übernehmen) hat mich ziemlich viel Kraft gekostet, dann noch parallel die ganze Schulprogrammarbeit )- wir müssen aufgrund der neuen RL Arbeitspläne schreiben..... , aber vor allem ist es anstrengend, Dinge, die ich nicht ändern kann, immer mit mir herum zu tragen. Bei uns im Kollegium sind alle so genervt, dass wir uns gegenseitig herunterziehen und nur noch die schlechten Seiten des Berufes sehen, das zieht mich wieder weiter herunter...

    Deswegen gehe ich z.B. gerade nicht ins Lehrerzimmer zu Pausenzeiten, sondern gehe einmal aus dem Hintereingang der Schule und laufe die Straße herunter und wieder heraus ohne Maske und atme bewusst ein und aus.

    Seitdem mir das bewusst geworden geworden ist, suche ich mir für meine Klasse mindestens 1 mal pro Tag eine schöne Aktion heraus -die nicht anstrengend ist und die mich und die Kinder entspannt - auch wenn ich dadurch vlt. nicht alles schaffe, aber es geht uns als Klasse besser damit.

    Dann versuche ich die pssitiven Rückmeldungen der Kinder aufzusaugen. Dann rücken die Missstände in den Hintergrund - und was nicht zu ändern ist, bleibt halt so. Wenn der Beamer lange braucht, wenn der PC nicht hochfährt - ist es halt so - wenn ich es ändern kann, ändere ich es, wenn nicht - bleibt es halt so.

    Versteht mich nicht falsch - natürlich nerven mich die Dinge, die ihr anführt auch.....,

    Flippi

    Meine Freundin, die in Baden Württemberg arbeitet, arbeitet mit Leseschlau, das ist ein Buch, das aus der Schweiz kommt.Interessant an diesem Ansatz finde ich, dass sie eher vom Lesen ausgehen - sie lernen zuerst Lautgebärden und lesen viel damit, bevor sie die Buchstaben lernen (übertragbar finde ich den Ansatz, weil das Schweizerdeutsch in manchen Teilen wie eine Fremdsprache klingt, aber das wird evt. in Österreich auch nicht anders gewesen sein. Der Ansatz meint, dass die Kinder, wenn sie früh das Lesen gelernt haben, dann die Deutsche Sprache über dasLesen lernen.... Aber das ist nur ein neuer Denkansatz...

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    Ich selber kann dir nur allgemein etwas schreiben. Wenn du DAZ schreibst, ist für mich die Frage, wieviel Deutsch deine Kinder können - sind es Kinder mit nur wenigen Deutschkenntnissen? Auf alle Fälle geht es dann noch mehr um einen sprachsensiblen Unterricht auch in den anderen Fächern.

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    Die Lehrwerke, außer ("der die das" - das für Kinder mit Nicht deutscher Sprache gemacht wurde), die genannt wurden, wenden sich m.E. eher an die Mittelschicht. Ich selber muss mit Flex und Flora arbeiten und mein eigener Sohn hat mit Einsterns Schwester gelernt. Die Krumm bei beiden Lehrwerken ist, dass sie recht schnell auf einen einheitlichen Lesestandard setzen, den man durch die Übungen im Lehrwerk allein oftmals nicht erreicht. Gerade, wenn man keine Eltern hat, die das Üben begleiten, finde ich das ziemlich schwierig. Ich versuche es gerade, indem ich Tandemlesen nutze.ABC der Tiere hat zumindest zuerst ein Silbenlesetraining.

    Wenn du mich fragst, ich würde die Jahndorfhefte nehmen , die ABC Lernlandschaft aus dem VPM Verlag , die Hefte von Lessmann aus dem Dieckverlag anschauen, um in die Buchstaben einzuführen. Oder den Tino Buchstabenordner, denn auch da ist jeder Buchstabe gleich aufgebaut - das gibt schon mal Sicherheit.

    Um jeden Buchstaben müsstest du dann etwas herumbasteln bzw. dich im Internet umtun. ZB. Drachenstübchen hat aus Guatemala(??) einiges entwickelt. Aber das mache ich bei Flex und Flora auch - denn nur die Seiten finde ich richtig mau...... es geht nur um das Erlernen der Buchstaben, aber einen integrativen Sprachansatz sehe ich nicht so sehr. Die Schreibanlässe die angeboten werden, sind nicht motivierend. Also baue ich mir etwas......

    Ich nehme Bilderbücher, passend zum Buchstaben - Bilderbücher, die gleiche Satzbaumuster aufgreifen, so dass die Kinder Satzstrukturen lernen. Dazu bieten sich z.B. die Bilderbücher von Eric Carle an. ZB: die Raupe Nimmersatt zum R - vorlesen, nachsprechen, das Musical hören, das Buch als Bilderbuchkino (gab mal bei YouTube -ein Handy hat mittlerweile jede Familie) und schon hat man die Wochentage geübt und eine bestimmte Satzstruktur. Durch die Flüchtlingswelle findet man im Internet auch einige gute Angebote, aber auch viel Müll. Gerade die Verlage haben einiges mit der heißen Nadel gestrickt, was aber in der Praxis nicht gut umzusetzen ist. Wir riechen, schmecken, tasten, erlaufen die Buchstaben - und sprechen.....

    Auch beim Goetheinstitut kann man sich umtun.

    flippi

    Naja, ich sitze zu Hause und muss einen schulinternen Arbeitsplan für ein Fach bearbeiten - und ich höre von immer mehr Kollegen, die langsam beginnen - von daher wäre es für mich effizient, gezielte Hinweise, Tipps zu finden, wie wir das ganze hinter uns bringen.

    Ich fürchte, dass durch die neue extra Aufgabe diejenigen Kollegen in meiner Schule Oberhand gewinnen, die zurück zu alten Ufern wieder schlechte Schulbücher einführen wollen - weil dort Pläne mitgeliefert werden und das Aufschreiben schnell abgehakt ist.

    flip

    Eine Frage an NRW´ler des Forums:

    Kennt jemand noch Literatur, Infos, Filme, Hinweise..... zur Umsetzung der neuen Richtlinien - über die bekannten Seiten von Qualis und des Ministeriums hinaus? Über die bekannten Wege habe ich bislang nichts gefunden.

    flip

    Im Alltag mache ich es so - hat sich auch in der Jahrgangsmischung bewährt:

    Es gibt zum Start eine Aufgabe, die alle Kinder lösen (die sehr guten auch - die etwas Schwächeren bekommen Hilfestellungen dabei), integrierte Kinder habe ich keine. Somit weiß ich, dass alle in die Mindestanforderungen eingeführt sind (auch starke Rechner kennen mitunter Rechentricks nicht, die wir besprechen). Wer fertig ist, hat unter seinem Tisch Differenzierungsmaterial - da ich über Jahre in der 1./2. Klasse gearbeitet habe, gibt es einen ganzen Berg. Das teile ich zu - und die Kinder wissen, was sie tun können. Herumsitzen, nur Mandala malen gibt es in der Regel also nicht. Meistens sind es kleine Heftchen, die den Lerninhalt auf höherer Stufe behandeln, mitunter Rätsel oder ich habe ein Übungsheft anschaffen lassen (für die stärkeren finde ich z.B. Mathestars knobeln ) ziemlich gut. Ich habe PC Programme (und 6 PC organisiert), so dass auch dort geübt werden kann. Z.B. finde ich das Schreiblabor für die 1 ziemlich gut - dort gibt es eine Übung Wörter schreiben - die durchlaufen die Kinder. Blitzrechnen oder einige ÜbungsCD´s habe ich auch. In höheren Klassen nutze ich z.B. GUT 1 (habe ich auch angeschafft) oder Elfe in Deutsch (das ist ein Leseprogramm). Ganz starke Kinder arbeiten an einem Tipp-Programm in der 3/4. , lösen Logicals oder ich habe Tandemlesekarten gekauft, das wird auch gerne bearbeitet....Mathefans arbeiten an Randgebieten weiter, die in der Schule oft zu kurz kommen (Geometrie, geometrisches Zeichnen (das fällt vielen sehr schwer), Wahrscheinlichkeit ..... suche ich). Mittlerweile gibt es auch gute Coding Aufgaben - manchmal verleihe ich auch mein Handy und die App Lighbot, Aufgaben aus dem Känguru-Wettbewerb oder Biberwettbewerb habe ich auch ausgedruckt.....

    Die Tablets, die in der Schule zur Verfügung stehen, eignen sich nicht so gut. Es gibt kaum Programme und wir können keinen Lernstand speichern, sondern nur im Internet Lernstände speichern......, zudem gibt es nicht so viel Geld, da dann immer sofort an die 50 Tablets bestückt werden müssen, ist auch ein Programm, das nur 1 Euro kostet, zu teuer. Man könnte dort aber auch Anton -App zur Verfügung stellen und den eigenen Spielstand mit einem QR-Code, der in der Postmappe klebt, ansteuern lassen. So wäre auch Antolin denkbar (wenn vorhanden, da kostenpflichtig)....

    flippi

    Die aber auch die notwendige Differenzierung sehr anstrengend findet, wenn sie nicht nur zur Beschäftigung dienen soll - mitunter hatte ich in der Mischung bis zu 10 Lernstände, die ich beachten musste.....

    Nebennotiz: Mir ist das Thema etwas sehr groß. Wenn ich differenzieren will, hängt es sehr von den Gegebenheiten der Schule ab - z.B. muss ich mich an ein Lehrwerk halten oder gibt es dort Freiheiten? Ich bemerke, dass die Möglichkeiten immer enger werden, individuell zu arbeiten.... Z.B. haben wir bis vor 2 Jahren nach einem sehr offenen Ansatz Rechtschreibung vermittelt - nun muss ich mich aber an einem Lehrwerk orientieren ...... . Eng mit der Differenzierung hängt für mich die Erhebung des individuellen Lernstandes zusammen.

    Aber das war nicht deine Frage:

    Es gibt natürlich offene Fragestellungen und Aufgaben - ich denke, die sammelst du gerade. Vor einiger Zeit habe ich mich damit auseinandergesetzt - und bin auf Lernumgebungen gestoßen:

    https://www.iqesonline.net/unterrichten/l…ik/primarstufe/

    https://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/…rausfordern.pdf

    Es ist keine Werbung - sondern nur Teilhabe an netten Adventskalendern (Falls ihr es entfernen wollt - macht es gerne- ich hab von dem Post nix....=

    kostenloser Adventskalender mit kostenlosen Mikrofortbildungen über kostenlose online Tools -

    Letztes Jahr bin ich irgendwo darauf aufmerksam geworden und habe diese Fobis angeschaut.

    VLT ist es für den einen oder anderen von euch auch interessant.

    https://fobizz.com/adventskalender/

    flippi

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    es gibt noch zig andere super Adventskalender - jedoch sehr mathe/naturwiss lastig:

    Mathe:

    https://www.mathe-im-advent.de/de/

    https://www.mathe-kaenguru.de/advent/

    https://krypto-im-advent.de

    https://www.physik-im-advent.dehttps://http://www.youtube.com/watch?v=_X3_F9utpZU. (Physik und co - uni Bremen )


    und zuletzt:

    selber Adventskalender erstellen:

    https://www.myadvent.net/de/

    @wieder da:

    Leider kann man den nur anschauen, wenn man dort Mitglied ist. Viele aus diesem Forum werden aber strubbelsuse und das zaubereinmaleins noch kennen, da sie auch hier im forum sehr aktiv war. Es ist keine Werbung für dieses Urgestein- nicht das jemand auf die Idee kommt.

    Ich bin mittlerweile auf die Möglichkeit der Erstellung eines Adventskalenders gekommen, das werde ich jetzt wohl versuchen, jedoch benötige ich dann 24 Türchen - und eigentlich macht das Sinn vom 1. Dezember an - aber alles besser als nix.

    Immer noch dankbar, falls jemand mir andere Hinweise bietet.

    flippi

    Ich wollte einfach Weihnachtsbeiträge (z.B. ein vorgetragenes Gedicht, ein Klavierstück, ein kleines Schattenspiel, eine Bildergeschichte veröffentlichen) und so für die Eltern zugänglich machen, die ja nicht an der klasseninternen Weihnachtsfeier teilnehmen. Taskcards schaue ich mir an.

    Am liebsten wäre mir allerdings das Suchbild, in dem man einzelne Stellen anklicken kann.....

    Ich oute mich: Ich mag Geschenke, die ich in der Klasse verwenden kann. Ich verbringe viel Lebenszeit dort und habe es gern dort schön. Auch entlastet mich gutes Material - eine schöne Stunde - entspannte Kinder und entspannte Lehrerin - entspannte Lebenszeit. Bzgl. Tasche würde ich auch eher zu einem Gutschein neigen - ich habe schon einige ausprobiert - meist erweist sie deren Qualität erst im Praxistest. Außerdem kann Tasche sehr teuer werden......

    flip

    Ergo: Es ist also Typsache.

    Hat jemand einen Tooltipp:

    Anstatt einer Weihnachtsfeier möchte ich unsere Beiträge nun online stellen. Eigentlich dachte ich, dass wir das per Padlet machen könnten , aber es gibt wohl Datenschutzbedenken.

    Nun kam ich auf die Idee, wie Suse in dem Zaubereinmaleins ein Suchbild online zu stellen und best. Punkte mit Beiträgen zu hinterlegen.

    Leider bin ich nicht ganz so auf der Höhe, also: Ich suche einen einfachen OnlineTool, der zudem auch noch Datenschutzkonform ist und wenig kostet.

    flippi, die auf jemanden hofft, der eine Idee hat.

    Bei uns gibt es sie bei der örtlichen Sparkasse gesponsert.

    Ansonsten lasse ich die Kids immer 1 Cent Stücke mitbringen - ich kaufe blaue und rote Klebepunkte und die Kinder kleben auf jede Seite einen Punkt auf. Günstiger geht es nicht und vor allem - fehlende/verlorene Wendeplättchen lassen sich mithilfe des Taschengeldes ruck zuck ergänzen....


    flip

    Ich bin schon eine ältere Kollegin und ich habe den Eindruck, dass zumindest in NRW viele Dinge, die früher in der Grundschule eingeführt wurden, schon vorausgesetzt werden.

    Bei uns findet keine Eingewöhnungszeit mehr statt - früher wurden die Kinder bis zu den Herbstferien wochenweise 1 Stunde mehr beschult - es gab verschiedene Modelle, aber 6 Stunden am Stück, inclusive Sport und danach Betreuung, das wurde im gesamten Schuljahr nicht erwartet. Es gab noch kein Englisch ab der ersten Woche (das wurde aber seit diesem Schuljahr wieder abgeschafft in NRW...). Wir hatten oft auch geteilte Lerngruppen, damit wir im kleinen Kreis die Kinder an alles gewöhnen konnten. Es war auch gewünscht, zwischendurch Pausen zu machen und auf dem Schulweg 15 Minuten zu spielen. Heute wird das bei uns nicht gewünscht.

    Es gab zu Beginn Schwungübungen, die Stifthaltung wurde trainiert, Grob- und Feinmotorik, dafür gab es Zeit. Heute habe ich das Gefühl, es kommt immer noch eine Schippe drauf, heute, wird dieses vorausgesetzt. Kinder, die nicht in phonologischer Bewusstheit trainiert sind, laufen schnell hinterher. Auch für die Buchstabeneinführung steht immer weniger Zeit bereit - dafür seit neuestem: Entwicklung von Medienkompetenz, Verbraucherschutz , Methodentraining incl. Lernspiralen und was weiß ich noch alles. Dazu noch Inclusion, Abschaffung des Schulkindergarten (bei Einführung der Schuleingangsphase - ein nicht durchdachtes Modell).

    Seit zwei Schuljahren steht noch weniger Zeit zur Verfügung, da durch das Testen, ständige Lüften, 3-4 maliges Händewaschen jede Woche fast 1 Unterrichtsstunde aufgefressen wird......

    Daher mein Tipp:

    Schauen, was bei euch erwartet wird (ich weiß nicht, wie in deinem Bundesland die Lage aussieht).

    Und dann mit den Erziehern im Verbund überlegen, was erleichtert es den Kindern, in unserer Schule gut klar zu kommen?

    Aus welchem Umfeld kommen unsere Kinder?

    Außerdem finde ich weniger mehr - Konzentration auf das wirklich wichtige - Bewegung, Bewegung, soziales Miteinander und Muße zum Spielen, Kneten und nebenbei bauen mit Legosteinen/Magnetbausteine, Mensch ärgere dich nicht spielen (man lernt die 1:1 Zuordnung, die Würfelzahlen, sich selbst zu steuern, bei der Sache zu bleiben...).

    Basics wie : / an- und ausziehen lernen anstatt Lernen welche Planeten es gibt..... und vor allem Spielen, spielen , spielen, malen, mantschen, kneten, Bilderbücher vorgelesen bekommen, Reimspiele......


    flippi

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