Beiträge von elefantenflip

    ich habe das bei den Autoren bestellt - viele Dinge, die sie schreiben kenne ich aber auch schon aus der einschlägigen Literatur zur Legasthenieförderung/LRS-Training.

    Ich mache die Erfahrung, dass es nicht die einzelne Methode gibt, sondern, dass einigen Kindern der Ansatz/anderen Kindern der Ansatz hilft...., und versuche in meinen Förderstunden herauszubekommen, wie ich ansetze. Ich mache aber die Erfahrung, wenn ich in meiner eigenen Klasse früh damit anfange (ab Anfang Klasse 1), lang/kurz, die Vokale herauszuhören, durch Silbenboote zu unterstützen , farbliches Kennzeichnen der Vokale, Lautgebärden, Unterschied zwischen Enten e und -Esel e (zum Beispiel) zu thematisieren und zu üben, ...., dann gibt es viel weniger Kinder mit Schwierigkeiten in den Bereichen.

    flippi

    Conni: Es gibt eine große Diskrepanz zwischen dem, was wir in der Schule lehren und dem, was in der einschlägigen Literatur für LRS vertreten wird. Auch in Konzepten, die wissenschaftlich evaluiert wurden.
    Herauszuhören, ob es sich um einen langen oder kurzen Selbstlaut handelt, kann schon eine Hilfe sein, um Verdopplungen herauszuhören. Ich bringe den Kindern bei, ein Wort als Kontastpaar zu sprechen : raten- Ratten ???
    Mir persönlich fällt es schwer, den Betonungszipfel in einem Wort herauszuhören -auch eine Methode, um Verdopplungen zu hören.

    In einem Forum habe ich den Hinweis auf das ROLeR Trainingsprogramm gefunden und dort viele super Hilfen für Stolperstellen beim Rechtschreibtraining gefunden. Die Autoren sind wirklich erfahren, gründen ihren Ansatz auf fundierte Forschung und sind anscheinend z.T. mittlerweile pensioniert. Das bedeutet für mich auch, dass sie sich nicht mit einem neuen Ansatz profilieren müssen. Unter:
    https://www.bildung-mv.de/export/sites/b…ngsprogramm.pdf findest du einen Hinweis. Vielleicht hilft dir das für die Praxis????

    flip

    Mathematik
    zum Fördern:
    die Hefte der Rechenrakete (www. Rechenrakete.de) lassen sich lehrgangsunabhängig einsetzen, es gibt sogar Material zur Ermittlung des Förderbedarfes über einen Landesserver (Saarland).

    zum Fordern: Mathestars Knobeln (das jeweilige Heft frühestens ab Mitte des jeweiligen Jahrgangs einsetzbar)


    Deutsch Klasse 1/2
    Mildenberger Hefte:
    Lesen
    Rechtschreiben : Mir gefällt daran, dass sie ansprechende Motivationssticker haben - das funktioniert
    Es ein Heft ist, das die richtige Lineatur verwendet und nicht wie in vielen, auch ansprechenden Heften, nur
    eine Linie vorhält
    fordern : Klasse 1/2: Lesekrimis, Lesespuren

    Vielleicht habe ich das falsch gelesen - "in meinen neuen Klassen" - ich habe interpretiert, das dieses 5. Klässler sind - war wahrscheinlich eine falsche Annahme.
    Ich sehe es wie Schmeili, wenn es Teenager sind, mit denen bestimmt schon gearbeitet wurde, dass sie eine lesbare Schrift haben, dann brauchen sie Konsequenz (ich habe selbst einen Teenager....).

    Wenn es Fünftklässler sind, würde ich so verfahren, wie ich oben geschrieben habe....
    flip

    Ich bin GS- Lehrerin und ich kenne die organisatorischen Möglichkeiten bei euch nicht.
    Deine Erfahrung wundert mich jedoch nicht und du kannst wahrscheinlich den Schülern noch nicht einmal einen Vorwurf machen.
    Ich kann nur auf das Buch "Maria-Anna Schulze Brüning" verweisen. Lass dich vom Titel "wer nicht schriebt, bleibt dumm", abschrecken. Die Autorin zeigt auf, wie es zu unleserlichen Schriften kommen kann. Also Lehrerin in der Sek 1 hat sie sich nach ähnlichen Erfahrungen, wie du hast, auf den Weg gemacht, Ursachen und Hilfen zu suchen.

    Dies hilft dir bei deinem Problem nur sekundär, indem du evt. Verständnis aufbringen kannst. Primär würde ich den Schülern die Möglichkeit geben, die Arbeit in eine leserliche Schrift zu übertragen (außerhalb der Unterrichtszeiten), wenn dies organisatorisch möglich wäre. Außerdem würde ich die Eltern zu einem Gespräch einbestellen - und Möglichkeiten der Schriftverbesserung aufzeigen. Hilfen findest du ggf unter o.g. Buch und auf der Homepage o.g. Autorin.

    flippi, die gerade bei einem ihrer Söhne gegen die Entwicklung einer solchen Schrift ankämpft.

    Wir waren, als die Kinder klein waren, auf Fanö, das ist eine Insel in Dänemark. Dort haben wir mitbekommen, dass die meisten Strände dort sehr, sehr breit sind. Man musste sich entscheiden zwischen "Pudersand" und hartem Sand und Wasser. Wir fanden es etwas befremdlich, dass die meisten Leute mit ihren Autos aus diesem Grund an den Strand fuhren. Geschmacksache...... Wir haben dort in einem kleinen Dorf namens Sonderhoe gewohnt - es gab einen Katalog eines örtlichen Vermieters - Danibo. Vorteil dort war, dass die Häuser im Vergleich zu dt. Inseln sehr billig waren, mit großem Grundstück.

    Cuxhaven bot Strand, obwohl es eigentlich wohl an der Fahrrinne zur Elbe liegt - man hat dort Watt - es gab Angebote für Kinder, auch bei schlechtem Wetter. Wir waren allerdings in den Herbstferien dort und ich kann mir vorstellen, dass es im Sommer recht überfüllt ist.

    Ins Spiel bringen würde ich auch noch Südholland - die Häuser sind etwas teurer als in Dänemark, dafür ist der Weg für uns dorthin nicht so weit. Man hatte dort weitere Ausflugsziele, gerade bei schlechtem Wetter. Man findet dort auch einsamere Strände und viel Natur.

    Falls es nicht unbedingt Meer, sondern auch ein See sein kann, würde ich den Lago Maggiore in den Raum werfen .... nicht so weit wie der Garda -See - Wasser und Wetter wie im Mittelmeerraum. Erreichbar ohne Flüge und von NRW ca. 800 Km entfernt. Es gibt viele Unterkünfte (Ferienwohnungen) mit Pool - eingezäunt. Dort ist ein Bademeister Pflicht, so dass wir uns um die Sicherheit der Kinder keine Sorgen gemacht haben..... , auf der italienischen Seite ist es nicht so teuer und man muss sich mit der Umrechnung keine Gedanken machen. Außerdem gibt es gute Ausflugsziele. (und u.a. einen Werksverkauf von Bassetti, Mailand wäre auch in eine rStunde zu erreichen). Falls es zu heiß oder schwül wurde, konnte man in die Berge flüchten, auf dem See schippern, .... Wer Seewasser liebt, kann im See schwimmen. Man muss allerdings schauen, dass man ein Örtchen findet, was nicht zu weit oben vom See liegt. Schauen muss man nur, dass man zur rechten Zeit losfährt, sonst muss man zu lange vor dem Tunnel warten oder man fährt über die Pässe.....

    flip

    Ich habe mich nicht damit beschäftigt, aber ich antworte aus dem Bauch und mit dem gesunden Menschenverstand, weil es mich nervt, dass eine ernsthafte Fragen über längere Antworten aus meiner Sicht unernsthaft beantwortet wird. Ich wünsche mir ein Forum, in dem ich jede ernst gemeinte Thema zur Diskussion stellen kann, ohne durch den Kakao gezogen zu werden.

    Nun zu deiner Frage:
    Dein angesprochenes Thema ist nicht mein Thema, von daher kann ich dir nur eine Einschätzung aus meinem Bauch heraus geben. Bestimmt gibt es Kinder, die auf den Einfluss des Mondes reagieren - ob man daraus generelle Aussagen über die Gestaltung des Unterrichtes ziehen kann - kann ich mir nicht genau vorstellen.
    Meine These, dass der Mond einen Einfluss haben kann, stütze ich auf die Beobachtung, dass eines meiner eigenen Kinder bei Vollmond laut und wild im Schlaf vor sich hinspricht. Es gibt ja auch schlafwandelnde Kinder.

    Aus dem biologisch-dynamischen Anbau habe ich mitbekommen, dass Holz zum hochwertigen Gebrauch (Instrumentenbau, Möbel) nach alter Lehre nur an bestimmten Tagen des Monats gefällt wird, weil damit Rissen vorgebeugt wird. I

    ch kenne auch eine Bekannte, die darauf schwört, nach einem uralten Mondkalender ihre Haare zu schneiden und Blumen zu gießen.

    Wenn man davon ausgeht, dass der Mond Auswirkungen haben kann, kann er eben auch Auswirkungen auf die Lehrkraft haben. Es könnte ja auch sein, dass alleine die Einstellung der Lehrerin zum Mond und die erwartete Schülerreaktion eine andere Erwartungshaltung der Lehrerin zur Folge haben....... und eine selbsterfüllende Prophezeiung in Gang setzen. ...


    Wenn du von der Mondtheorie angesprochen bist und deinen Unterricht auf bestimmte Mondverläufe abstimmen willst, kann es bestimmt nicht schaden, wenn du dadurch die Lehrplanvorgaben nicht vernachlässigst und auch die Gesamtsituation der Klasse/Schule im Blick hast.

    flippi

    Ich glaube, dass man das gar nicht voraussagen kann. Wie schon geschrieben, verläuft alles in Wellen, am besten antizyklisch studieren, aaaaber:

    Ich würde das studieren, was ich wirklich hinterher machen möchte. Wenn du fertig bist und es gäbe ein Einstellungsstop, gibt es immer Schlupflöcher (wenn man absolut gut ist, kommt man auch in den Schuldienst, evt. nach Vertretungen), ansonsten kann man immer noch auf Sonderpädagogik umsatteln oder Fortbildungen machen als Lerntherapeut o-ä. zur Überbrückung.

    Es macht keinen Sinn, die Schulform nach Aussicht zu wählen oder Eingruppierungen (im Moment studieren wohl einige Sek 2, weil sie sich sagen, ich würde GS genauso lange studieren wie SEK 2,dann wähle ich lieber den Studiengang, wo ich mehr verdiene)..... Wenn dir größere Kinder nicht liegen, wirst du auf Dauer unglücklich, wenn du Fächer wählst, die du hasst, kannst du nicht gewissenhaft studieren.

    Wer hätte vor 3 Jahren gedacht, dass die Lehrerknappheit im Moment so groß ist, dass man sogar Seiteneinsteiger zulässt, die überhaupt keine GS-Ausbildung haben.....

    flippi

    Ich unterscheide mal zwischen Dyskalkulie und Rechenschwäche:

    Richtige Dyskalkulie kann man nicht in einer Gruppe wegtrainierten - und man muss es sehr, sehr kleinschnittig und mit Anschauungsmaterial machen.

    Wenn du von einer Rechenschwäche sprichst und die Kinder den Lernstoff klein erarbeiten müssen, kann ich dir die Hefte der Rechenrakete für den Lernstoff der 1. -4, Klasse ans Herz legen.
    Es gibt
    unter www.

    saarland.de/foerdern.htm und rechenrakete.de

    Testblätter, um zu schauen, wo mögliche Defizite sind, die man dann mit der Rechenrakete aufarbeiten kann.
    Für de Sek 1 kenne ich mich nicht aus.
    LG
    flippt

    Weihnachtsfabel der Tiere:
    http://www.neueschatzkammer.de/sites/default/…nachtsfabel.pdf (gibts auch als Bilderbuch)

    Mit meinen Zweites nehme ich immer ein Bilderbuchkino und wir lesen die Abschnitte vor:
    Wanja in der Nacht
    Bilderbuch: Eine wundersame Nacht, dazu gibt es passend ein Lied: Es sahen drei Eulen den Weihnachtsstern

    Dann gibt es noch ein gutes Weihnachtsstück:Der Weihnachtsmann ohne Mütze - googeln mal.

    Ich habe auch schon die HSP durchgeführt. Ich finde die Handauswertung aufwändiger als den Lernservertest - außerdem ist das Anschaffen der Testhefte recht teuer. Dann muss man noch für jeden Schüler das Fördermaterial per Hand zusammenstellen, wahrscheinlich viel zu aufwändig.

    Evt. könnte man bei den "auffälligen" Kindern ergänzend noch die HSP machen.....

    Schön, dass ihr euch Gedanken macht und nach einem Ansatz sucht, nach dem man helfen kann. Ein Problem bei der Rechtschreibung besteht m.E., dass wir in der GS oft nach einem System arbeiten, das davon ausgeht, dass der Rechtschreiblehrgang erst nach der 6. Klasse abgeschossen ist. Hingegen war der Rechtschreibunterricht bei meinen Söhnen so wenig umfangreich, dass ich dachte, dass bereits fertig ausgebildete Rechtschreiben erwartet wären.....


    Ich würde euch den Lernserver empfehlen - es ist recht unkompliziert.
    Wir bekommen an unserer Schule vergünstigte Konditionen - ich weiß nicht, warum. Auf alle Fälle kann man es probeweise probieren. Der Lernserver hat neuerdings auch Materialien für die weiterführende Schule entwickelt....

    Du diktierst den Schülern einen Lückentext in der Klasse und gibst dann die Fehlerstellen in das Diagnoseprogramm ein.
    Kostenlos kannst du es screenen lassen (ich glaube, das kann jede Institution, da eine Kooperation mit ??? besteht). Dann hast du eine schnelle , recht oberflächliche Einordnung in ein Ampelsystem (grün, gelb, rot). Die roten Kinder könnte man z.B. in eine Fördergruppe stecken - man kann z.B. Gruppenförderungen kaufen oder aber man entwickelt aufgrund der Erkenntnisse eigene Übungen.

    Den Eltern der Gelben könnte man anbieten, dass sie sich oder Ihr zusammen (damit man in der Schule das Fördermaterial nutzen kann) eine Förder CD herunterlädt - dann haben die Eltern Material, mit dem die Schüler üben können. Ich halte es für machbar, dass schlechte Rechtschreiben eine Fördermappe haben, in der sie arbeiten, wenn es Vertretungsstunden gibt oder das man den Kids eine Vierteljahresaufgabe gibt - bis dahin.... so viele Aufgaben bearbeitet haben - vielleicht findet man ja Kids aus der 10 , die es gegen einen kleinen Obolus korrigieren - man könnte die Bearbeitung dann in irgendeiner Weise belohnen oder durch einen Satz auf dem Zeugnis honorieren....

    Ich halte dieses System für gut machbar, bin zwar keine Gym Lehrerin, doch habe ich selber Kids auf dem Gymnasium. Ich arbeite so auf der Grundschule und es hilft einigen Eltern. Ich kenne eine Schule, die nach so einem System mit dem Gym zusammenarbeitet und die Diagnostik in der 5 durchführt, nur haben die Eltern dann kein Fördermaterial, auf das sie zurückgreifen können - und mittelschwache Kinder müssen ebenfalls gefördert werden.

    flip

    Ich glaube, es kommt auf die persönliche Haltung darauf an - ich bin von der Schreibschrift überzeugt, also kann ich sie überzeugend vermitteln. Wir setzten uns Zwischenziele - bis S. ...., um zum Schluss noch einmal Motivation zu schaffen, lasse ich die letzten Seiten mit dem Füller bearbeiten, den möchten alle haben, also beeilt man sich.

    flip

Werbung