Beiträge von elefantenflip
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ES hört sich so ein bisschen an, dass du dir die Ausbildung zum Grundschullehrer nicht zutraust??????
Ich stand zu Beginn meiner Laufbahn auch vor dem Dilemma: Grundschullehrer oder Sozialarbeit, von daher kann ich mir sehr gut vorstellen, dass du dich unsicher fühlst. Meine Hauptbefürchtung gegen das Lehramt war damals, dass ich eine Niete in Mathe war - in der Schule Mathe abgewählt, weil zuletzt 5 schaffte ich mein Examen schließlich mit 1,7 - heißt nicht, dass es ein Spaziergang war, heißt nur, dass man es schaffen kann und Uni- und Schule verschiedene Anforderungen beinhalten. Ich traute mir die Ausbildung nicht zu.
Dass das Unterrichten noch nicht reibungslos klappen kann, ist klar, sonst könnte man sich ja die ganze Ausbildung sparen. Wichtige Grundlage ist, dass du einen Zugang zu Kindern findest.
Ich glaube zwar auch, dass du in vielen anderen pädagogischen Bereichen so positive Erfahrungen machen kannst, wie du schilderst. Bei Ausbildungen jeglicher Art habe ich mittlerweile beobachten können, dass es keine Einbahnstraße gibt. Es gibt immer einen weiteren Weg, wenn du ihn suchst - viele Wege erscheinen erst logisch, passen aber dann doch nicht, weil viele Rahmenbedingungen personenabhängig und damit nicht steuerbar sind.
Eine Kollegin fühlte sich nach dem Referendariat, das sie gerade so bestanden hatte, zunehmend unzufrieden und arbeitet heute bei einer städtischen Behörden als städtische Verwaltungsangestellte.
Eine andere Grundschullehrerin bildete sich in Richtung Lerntherapie fort und fand dort ihre Berufung. Und so denke ich auch, dass du als GS-Lehrerin in der OGS arbeiten kannst. Vielleicht findest du aber auch eine Schule mit einem rhythmisierten Ganztag, dort musst du als GS- Lehrer auch OGS Angebote machen: AGS Hausaufgabenbetreuung......flip
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Ich stelle mir die Frage, ob der Eindruck deines Praktikums wirklich einer ist, der das Berufsbild eines GS-Lehrers in Gänze widerspiegelt und ob die Eindrücke, die du in der OGS gewinnen konntest nicht auch nur ein Ausschnitt gewesen sind. Trotzdem ist es genau das Spannungsfeld: Geht es dir vorrangig um erzieherische Aspekte?
Wenn ja, warum soll es das schulische Arbeitsfeld sein? Oft habe ich bei Praktikanten herausgehört, dass sie sich dort aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen am sichersten fühlen würden... (das ist einschätzbar, weil durch die eigene Schulzeit bekannt). Also der Tipp, gehe in dich und frage dich nach deiner Motivation, warum gerade Schule??????
Es gäbe ja noch weitere Berufsfelder, in denen du erzieherisch tätig bist:
-Heilpädagogik
-Ergotherapeut
-Motopädie
-Heimerziehung... alles in allem Berufe mit weniger Einkommen und nicht so familientauglichen Arbeitszeiten (wobei ich glaube, dass der Weg in den nächsten Jahren auch zur rhythmisierten Grundschule gehen wird.
Im schulischen Umfeld, aber noch nicht so verbreitet findest du außerdem Schulsozialarbeiter, Schulbgleiter, Therapeuten an Sonderschulen (Krankengymnasten, ....). Wie andere schon schrieben, ist der Bereich der Sonderpädagogik auch ein Feld, in dem es Arbeitsbereiche gibt, in denen es viel mehr um Erziehung geht. Wenn du den sonderpädagogischen Förderbereich geistige Entwicklung siehst: Meine Freundin arbeitet an einer solchen Schule und es geht vorrangig um die Erziehung zur Alltagstauglichkeit.
Bzgl. OGS:
Ich kenne einen Sozialarbeiter/Sozialpädagogen, der ist mittlerweile Leiter einer OGS geworden - es gibt Mütter, die in die Arbeit in die OGS hineingerutscht sind und ich bin der Überzeugung, wenn du auf die richtigen Leute triffst, bist du auch als Grundschullehrerin auch eine Option für die Einstellung in einer OGS.In der OGS gibt es wenige Vollzeitstellen - die Kernarbeitszeit liegt oft von 12 bis 16.00 Uhr. Nur wenige OGS arbeiten bis 17.00 Uhr. Du hast dann noch einen Zeitrahmen von 8-10.00 Uhr, der abgedeckt werden muss - dies aber mit deutlich weniger Personal.
Also: Wenn du dir eine volle Stelle vorstellst, ist es eine Glückssache, an sie zu kommen. Bei uns hat diese noch nicht einmal die Leitung inne . Die Leute, die in unserer Schule dort arbeiten, sind oft nicht wirklich glücklich - sie fühlen sich als Anhängsel, die von Eltern nicht ernst genommen werden, sie können nicht erzieherisch tätig werden weil sie die Kinder oft nur zum Essen, verteilen und betreuen sehen, einen schlechten Betreuerschlüssel haben. (z.B: Hausaufgabenbetreuung )......Vielleicht ist es gut, wenn du dich an die Träger der OGS wendest und nachfragst - Träger sind in NRW meist die AWO, evt. private Träger (Förderverein). Ich kann mir vorstellen, dass du als GS-Lehrerin auch in der OGS tätig werden kannst - wenn du bereit bist, die Nachteile in Kauf zu nehmen, bzw. bei Leitungsaufgaben, dich in Verwaltungsdingen fortzubilden. Somit müsstest du dich immer noch nicht wirklich festlegen und hättest beide Optionen.
Auch im schulischen Raum gibt es sicherlich mehrere Alternativschulen, die besonders das Augenmerk auf die soziale Erziehung legen:
- freie Schulen
- christliche integrative Schulen
- Schulen mit besonderen Schwerpunkten: Montessorischulen
- Außerdem wäre die Fortbildung zum Lerntherapeuten evt. auch noch eine weitere Alternative, wenn du merken würdest, dass du in der Grundschule unglücklich wirst.
Auch sehe ich einen großen Unterschied zwischen "Brennpunktschulen", in denen ich mir eher wie ein halber Sozialarbeiter/-pädagoge vorkam und viele Berührungspunkte wie Hilfekonferenzen mit diesen Berufsgruppe hatte und leistungsorientierteren Schulen, in denen 98 % eines Jahrgangs auf das Gymnasium gehen. Trotzdem: Als Lehrer wird es immer um die Vermittlung von Inhalten gehen...
Aber auch das Studium Soziale Arbeit/Sozialpädagogik hat viele andere Arbeitsbereiche, die du dir im Moment gar nicht vorstellen kannst.
Vielleicht hilft es dir, wenn du eine Liste machst und die Vor- und Nachteilen und die Punkte gewichtest.
Viel Glück
flipIch versteh
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Ich kann es nur aus Muttersicht sagen. Bei meinen beiden Großen (der eine hat das Abitur, der andere geht jetzt in die 10. Klasse), klappt der Informationsfluss oft nicht bei Krankheit oder wenn sie mit einer AG (Chor, SV...) auf Kursfahrt gegangen sind, während der Rest der Klasse Unterricht hatte. Oft schaffen es die Freunde nicht, alle Informationen weiterzugeben...., gerade für Zeiten, in denen Abwesenheiten möglich sind, hätten sie eine Plattform bereichernd empfunden.
flippi
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Ich würde mir eine ganz andere Liste machen - die Punkte, die du aufschreibst, betreffen (fast) alle den Weg hin zu deinem Beruf, die Frage, ob dein Beruf entspannt sein wird, hängt zum großen Teil von dir selbst ab - wenn der Lehrerberuf für dich Berufung ist, ist es er alles andere als entspannend, denn du bist nie fertig und er kann einen 24 Stundentag einnehmen..... Auch Verdienstmöglichkeiten wären für mich selbst kein Auswahlkriterium: Was nützt es dir, viel Geld zu verdienen, aber kreuzunglücklich zu sein. Beide Berufe werden dir genug Einkünfte für ein sorgenfreies Leben bringen, wenn du nicht allzuhohe Ausgaben hast.
Wenn du bereits Praktika gemacht hast, hast du ja (hoffentlich) einiges aus dem Alltagsleben der Berufe mitbekommen. Für mich sind die Hauptpunkte:
Interessiert dich das Entstehen von Krankheiten, das System des Menschlichen Körpers? oder
Interessieren dich deine Fächer so, dass du dafür brennst und sie gerne anderen ans Herz legen möchtest?Bist du ein interessanter Typ, so dass du Kinder/Jugendliche ansprichst? Oder bist du eher ein analytischer Typ, der gerne die Ursachenforschung für ein Krankheitssymptom sucht
Bist du an der Förderung von Heranwachsenden interessiert - die Begleitung über einen längeren Zeitraum? oder interessiert dich Kurzbegegnung mit Menschen? (greift vielleicht etwas kurz, aber ich meine, dass du als Arzt meist nicht über einen längeren Zeitraum und nur punktuell intensiv begleitest)
Vielleicht solltest du noch weitere Praktika machen bzw. jetzt, wo noch Vorlesungen sind, dich einfach mal in eine Vorlesung begeben.
Ein Studium durchzuhalten, für dessen Inhalte du nicht überwiegend brennst, halte ich für schwierig.....Die Frage nach Berufsaussichten ist meines Erachtens echt müßig , es gibt viele Unwägbarkeiten. Wenn du für deinen Beruf brennst, gut bist, wird sich immer eine Lösung finden und du wirst deinen Weg gehen, das zeigen mir die Entwicklungen vieler Freunde .
flip
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Brot - Begegnung auf der x Ebene: Brot schmecken, vom Korn zum Brot, evt. Brot herstellen, Brotmeditation (bewusstes Kauen)
Wann essen wir Brot? - Dort ist bei uns eines der Hauptlebensmittel - gemeinsames EssenBegegnung auf der y Ebene: Kennst du die Geschichte "Brot in deiner Hand?" - das verbindende und versöhnende Element von Brot
auf mitmenschlicher Ebene kann thematisiert werden, z. B. findest du die Geschichte hier:
http://www.solitag.de/Schulaktionen/…einer_Hand.html
(aber auch auf vielen anderen Seiten im Netz)Begegnung auf der z- Ebene: das letzte Abendmahl, Emmausgeschichte, Hostie, Kommunion, Fünf Brote und zwei Fische
So würde ich in etwas eine Reihe aufbauen....
flippi
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Im Netz findest du eine Menge zu diesem Thema, weil es ein beliebtes Thema für einen UB ist, google mal bei 4 teachers, .....
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https://www.saarland.de/foerdern.htm
Kennst du diese Seiten?
Gibt es bei euch an der Schule kein vorgeschriebenes Lehrwerk??? Dieses würde ich für den Klassenverband einsetzen.
Für die Ausreißer nach oben und unten findest du im Netz zahlreiche Differenzierungen.Die beiden Kinder die du beschreibst.
Für das Kind mit wenigen Deutschkenntnissen würde ich das Hamburger ABC nehmen - es führt die Buchstaben ein und es gibt Leseübungen, die sich an Nicht- Muttersprachler richten. Ich finde zwar, dass dieser Ansatz auch Macken hat, doch ist er praktikabel. Der Vorteil gegenüber anderen Fibeln /Lehrwerken ist, dass man sukzessive an einem Wortschatz und Satzbaumustern arbeitet - es ist nebenher machbar. Vielleicht findest du Eltern, die einmal in der Woche begleitend zum Üben kommen????? Evt. kannst du mit einer ersten Klasse kooperieren, so dass das besagte Kind ab Herbst mit den Kindern dort weiterlernen kann????Für den Jungen kann ich dir nur raten, genau zu dokumentieren, wo die Rückstände sind, was du unternommen hast, um sie aufzuholen und was die Eltern unternehmen (mir ist es passiert, dass ich ein Kind wegen passgenauer Differenzierungsmaßnahmen versetzen musste, weil meine Unterlagen einer iuristischen Prüfung nicht hätten stand gehalten). Ich würde also zu Schuljahresbeginn eine genaue Diagnose starten - evt. hilft dir oben genannter Link:
Deutsch: Was kann der Junge: Buchstabenkenntnis, Schreiben, Wiedererkennen, Laute differenzieren, analysieren,
Silben/Wörter verschriiftlichen? Eigene Texte lautgetreu schreiben - hilfreich sind standardisierte Tests - Hamburger Schreibprobe, kannst du auch online durchführen lassen oder lernservertest....., Salzburger Lesetest, wenn überhaupt schon lesen geht.
Mathe findest du unter o.g. Link und du hättest durch die Rechenrakteten schon Fördermaterial auf das du zurückgreifen kannst.flip
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Die bisherigen Diskussionen sind nicht zielführend - meine Meinung. Die Anfrage von Madita ging darum, praktische Hilfen zu bekommen. Madita hat sich ihre Situation nicht ausgesucht, zu verantworten haben sie andere. Dass sie sich durchs Netz hangelt und hier um Hilfe sucht, ist ein Zeichen, dass sie versucht, das Beste aus der Situation zu machen.
Zum Beispiel In NRW gab es eine Zeit, in der man um Deutsch und Mathe als Fach herumkam und die Ausbildung durch das Studium von zwei Fächern machen konnte - z.B. Geschichte und Sport - für die GS, Ref. dann in SU und Sport. Also lohnt sich keine Lamentiererei. Ich selber habe zwar die klassische Ausbildung in Deutsch, Mathe und einem weiteren Fach genießen dürfen, doch so richtig habe auch ich mich nicht ausgebildet gefühlt für die erste eigene Klasse. Und ich bin mir durchaus bewusst, dass ich viele Fehler gemacht habe - obwohl ich alles gegeben habe und meine Woche bestimmt eine 80 Stundenwoche war.
Für oder gegen das Klassenlehrerprinzip gibt es viele Argumente - diese Diskussion ist an anderer Stelle zu führen.
1) Versuche, dich mit einer Parallelkollegin zusammenzutun und mit ihr zusammen zu planen, Lernstände zu vergleichen, ...., falls das an deiner Schule nicht möglich ist, suche dir in deinem Ort eine Parallelkollegin und falls das nicht geht, z.B. über das Forum jemanden, mit dem du planen kannst. Über Skype geht das als "Telefonkonferenz, sogar, dass ihr euch seht.
2) Arbeite nicht zu frei - ich habe am Anfang versucht, den Ansprüchen meiner Ausbildung (damals gab es den Ansatz Lesen durch Schreiben, Mathe ohne Mathebuch) gerecht zu werden - ich habe alles versucht, selber zu machen. Das brauchst du nicht - es gibt erprobte Ansätze, aus denen du dich lösen kannst, wenn du Erfahrungen hast. Bestenfalls hast du in deiner Schule vorgeschriebene Lehrwerke - nutze die Handbücher und die Arbeitsblätter. Falls du ganz frei in deiner Wahl bist, kannst du mich gerne per PN anschreiben- wir können gemeinsam überlegen, welches Buch geeignet erscheint (es richtet sich meiner Erfahrung nach, nach deinem Einzugsgebiet und der Klassenzusammensetzung).
3)Im Netz gibt es mehrere hilfreiche Blogs, die Material , zT. mit sehr wenigen Kosten anbieten, so dass du Fütterung für schnelle Kinder hast und Unterfütterung für langsame Kinder - falls du Bedarf hast, kannst du mich ebenfalls gerne fragen.
4) Falls du dich sicherer fühlst, Grundlagenwissen zu haben über die Fächer und dir die Handbücher nicht ausreichen (sie bieten in der Regel auch eine Kurzeinweisung), gibt es 2-3 Grundlagenaufsätze oder Buchempfehlungen, die einen Rundumschlag bieten - falls du dazu überhaupt Zeit hast, kannst du dich auch melden.
5) Ich gehe davon aus, dass du insgesamt neu im Schulalltag bist???? Du schreibst nichts über deine sonstigen Fächer - bist du als Klassenlehrerin in allen Fächern eingesetzt? Dann ist auch die Frage der Elternabende u.s.w. wichtig?????
6) Eventuelle kann es ja sein, dass es bei euch am Ort in der Ref-Ausbildung gute Fachlehrer gibt? Evt. könntest du dich an das örtliche Seminar wenden, meistens sind die Seminare Nachmittags, und du kannst als Gasthörer an einem solchen Seminar teilnehmen....
flippi
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Auszug aus der Ausbildungsordnung Grundschule (NRW, AOGS):::
(5) Eine Schülerin oder ein Schüler kann auf Antrag der Eltern im Ver-lauf des Schuljahres von der Klasse 3 in die Schuleingangsphase,von der Klasse 4 in die Klasse 3 zurücktreten, wenn sie oder er in derbisherigen Klasse nicht mehr erfolgreich mitarbeiten kann. Darüberentscheidet die Versetzungskonferenz. Zum nächsten Versetzungstermin wird eine Versetzung nicht erneut ausgesprochen.
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Ich habe herausgelesen, dass du in deiner Stadt weiter leben willst und dass dich die Situation belastet, dass über dich geredet wird oder geredet werden könnte.
Es ist bestimmt wichtig, dass du dich sicherer und gewappnet fühlst, auf so etwas zu reagieren. Mein Tipp, such dir einen Coach, der mit dir die Situation durchgeht und mit dir einübt, wie du in einem solchen Fall reagieren kannst. Coaching ist zwar recht teuer, doch sehr intensiv und sucht konstruktiv nach Lösungen.
flip
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alternativ:
Die Prinzessin findet FormenGraf Typo.
flip
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Für mich gibt es zwei Ansatzpunkte:
Ich kann nur sagen, wie ich es als Mutter handhaben würde: Ich würde immer so reagieren, dass ich mich selber im Spiegel anschauen könnte. Ich selber würde mir diese machen, wenn ich nicht die Eltern das WE informiert hätte, ich als Elternteil des betroffenen Kindes würde mir auch wünschen, dass mir solche Beobachtungen mitgeteilt würden.
Ergo: Ich würde dringend das Gespräch mit den Eltern suchen, persönlich, vielleicht mit einem Spaziergang verbunden, dann redet es sich leichter. Ich würde über den Verlauf des WE erzählen, darüber, dass ich den Eindruck hätte, dass sich das Kind nicht wohl gefühlt hätte und dies an Fakten deutlich machen. Ich würde auch meine Unsicherheit zum Ausdruck bringen ....
Ich habe mir Sorgen gemacht...., hat sich bei uns nicht wohl gefühlt, ..., hat das und das geäußert...., ohne Wertung . Auf keinen Fall würde ich irgendetwas deuten, zu erklären versuchen oder schlimmstes eine Diagnose stellen. Von dem Gespräch würde ich abhängig machen, wie ich weiter mit allem umgehe. Ich denke mal an dieser Stelle nicht weiter, vielleicht reicht dieses Gespräch erst aus.Die zweite Ebene ist dein Sohn. Wie geht es ihm mit der Situation? Macht er sich Gedanken, oder ist es deine Besorgnis, die sich überträgt. Wenn er sich wirklich Sorgen macht, gibt es für mich wieder eine Ebene: Mit ihm darüber ins Gespräch kommen. Wenn er das Gefühl hat, etwas tun zu wollen, könnte er mit dem Vertrauenslehrer der Schule, mit der Sozialarbeiterin in Kontakt treten.
Ich drücke die Daumen!
Flippt -
Ich weiß nicht, wie es in eurem Bundesland/bei deinem Schulträger ist - gibt es funktionierende Unterstützungssysteme (schulpsychologischer Dienst, div. Beratungsstellen? diese zu Rate ziehen.
Elterngespräche führen und die Erziehungsberechtigten dazu gewinnen, dem Kind eine vernünftige Diagnostik zukommen zu lassen, sprich Kinderarzt, der , wenn er vernünftig ist, die Vorstellung in einer Kinder- und Jugendlichen Ambulanz, in einer Klinik, bei einem Kinderpsychologen oder oder oder veranlassen wird. Frage ist, warum ist das vor der Einschulung noch nicht passiert????
Wenn beides nicht greift - abwarten, dein Bestes geben, dir Informationen über Träumerkinder besorgen und versuchen, wenigstens einige Tipps umzusetzen und für NRW gesprochen: frühestens zu Beginn des dritten Schulbesuchsjahres ein AO-SF stellen.
flip
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Ich sehe es so, wie ihr - Pragmatik ist angesagt. Was ich nach einiger Zeit versuche (wenn ich genügend Tische habe), ist, dass das Kind einen Platz mit Nachbarn bekommt und ihn in für eine gewisse Zeit einnimmt bis es nicht mehr tragbar ist
oder dass das Kind jeden Morgen erst am Tisch anfängt und dann wechseln muss, wenn es nicht mehr klappt. Übrigens habe ich auch dem einzelnen Kind überlassen, wo es Platz nimmt - und es hat sich von ganz alleine für den Wandplatz entschieden, weil es gemerkt hat, dass dieser ihm gut tut.flip
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Ich persönlich finde ja, dass sich zur Einführung der 7er Reihe auch die Woche eignet - wie viele Tage haben.... Wochen, das finde ich viel lebensnäher und praxistauglicher .
flip
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Vielleicht kannst du den Weg hin- und zurück farblich legen lassen oder mit Legematerialien??? Du könntest an die Gefühle anknüpfen und sie in Farben ausdrücken lassen.
Alternativ findest du im Netz einige Bilder - du könntest den Weg auch mit Zuckerkreide/Jaxonkreide ....
flip -
Mir ist noch nicht ganz klar, was Ziel ist: Grammatikalisch richtiges Aufschreiben von Sätzen?
Dann würde ich z.B. Purzelsätze in die richtige Reihenfolge bringen - ich habe seinerzeit aus dem Netz Bilder mit dazugehörigen Sätzen gefischt - die Wörter waren durcheinandergefallen, so ergab sich eine Mini-Geschichte.Du könntest wirklich einfache Kinderbücher nehmen und eine Geschichte fortsetzen lassen, indem die vorhandenen Satzstrukturen aufgenommen und leicht abgewandelt werden. Z. B. die Elmar Bücher eignen sich sehr gut, weil in vielen Büchern dieser Serie genau sprachlich dies passiert, aber auch die Bücher von Eric Carle..., viele dieser Bücher werden auch im Englischunterricht eingesetzt.
Damit Sätze ansprechender werden, könntest du einen Satz erweitern üben oder auch umstellen, indem du die zusammengehörigen Satzteile markieren lässt und die Stellung ändern lässt: Ich sehe ein Auto. Ein rotes Auto sehe ich.
Oft ist es aber auch das Problem, dass man (vorwiegend technisch orientierte Jungen) hat, denen das Aufschreiben von Sätzen lästig ist und die überhaupt keine Ideen haben, wie man einen Satz ausschmückt oder länger schreibt, ..... abwechslungsreiche Satzanfänge findet....
Z.B. habe ich mit diesem Material gute Erfahrungen gemacht: http://www.verlagruhr.de/gute-texte-sch…niken-3929.htmlflip
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Eine Aussage über die Jobaussichten in 6 Jahren wird dir keiner geben können. Also wird das Ganze daran hängen, wie groß dein Leidensdruck ist, etwas anderes zu machen und wie stark dein Rückhalt in der Familie ist.
Vielleicht wäre ein erster Weg, in der Grundschule zu hospitieren und zu schauen, ob das Lehrerdasein wirklich so ist, wie du es dir vorstellst.
Als nächstes würde ich mich informieren, was im Studium auf dich zukommt - an zeitlicher und finanzieller Belastung und zu schauen, ob du dir das zutraust. Bzgl. der Fächerwahl würde ich mich an deiner Stelle vorrangig nach deinem Interesse richten - denn ein Studium von Inhalten, die dir nicht liegen oder dich nicht interessieren hat in meinem Umkreis niemand wirklich gut hinbekommen.Auch gibt es vielleicht die Überlegung, ob du nicht lehrerähnliche Tätigkeiten übernehmen kannst, um deinem Wunsch als Lehrer nachzukommen. Du schreibst nichts, was du bislang gemacht hast und woher dieser Wunsch kommt.
Vielleicht kannst du auch noch mal in die Richtung denken, ob es Aspekte in deinem bisherigen Job gibt, die du verstärken kannst, um zu lehren ?????? Ich kenne eine Friseurin, die nun Berufsschullehrerin werden will und studiert. Ich kenne eine Ärztin, die unzufrieden mit ihrem Job war und auch unbedingt in die Lehre wollte, die nun abends in der VHS Malkurse gibt und so eine innere Zufriedenheit erlangt hat und wieder eins mit ihrem Beruf ist.
Vielleicht kommt auch Schulbetreuung, Schulbegleitung o.ä. in Frage, so dass du nicht noch eine ganze Ausbildung stemmen musst. Ich kenne zwar einige Kollegen, die neben Kinder noch nachstudiert haben und das Referendariat durchzogen, doch haben sie ganz schön gestöhnt und viele andere Dinge, wie Hobbies, die Beziehung zum Partner und zu den eigenen Kindern sind häufig ziemlich stark belastet worden oder haben auch Brüche bekommen. Weil aber ein großer Leidensdruck bestand bzw. der Berufswunsch so groß war, hat es auch eine Bekannte von mir geschafft, mit Familie das Grundschullehramt zu erreichen.
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Bundesrichter: So etwas praktiziere ich auch - ich unterrichte jahrgangsgemischt, doch nicht alle Kinder eignen sich dazu..., ich komme auf meinem Weg zu besseren Ergebnissen - jedoch gibt es auch immer wieder Phasen, in denen Kinder eigene Aufgaben erfinden, AB´s für die anderen entwerfen...., meine Erfahrung ist jedoch, dass die meisten Kinder zum Knobeln Ansporn benötigen. Prüfungen, wie du sie beschreibst, habe ich auch versucht, doch blieben die Aufgaben hinter dem, was die leistungsstarken Kinder schaffen, zurück. Ich selber komme mit dem ganz individualisierten System nicht klar, wie es Kollegen handhaben, die ganz konsequent z,B. nach Flex und Floh, Einstern, ... Lernwegen, mit dem Prinzip von Stopptests arbeiten. Liegt aber vielleicht auch an meiner länger zurückliegenden Ausbildung und wie ich es mir angewöhnt habe, die Arbeit zu strukturieren, dass ich den Überblick behalte.
Firelilly, leider ist die Situation im Moment so, wie du schreibst. Ich habe zwar schon eine Praktikantin, doch selbst mit ihrer Hilfe sind in diesem Jahr meine Kräfte aufgrund von mehreren "besonders lernenden Kindern" sehr begrenzt. Wir haben nur 4 Arme und Hände und 2 Köpfe zum Mitdenken..... Leider.
flippi,
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