Beiträge von elefantenflip

    Versatel wurde wohl von 1&1 aufgekauft - nun bietet man uns von sich aus einen Wechsel zu 1&1 zu viel besseren Konditionen an. Mindestlaufzeit 2 Jahre - ich bin immer skeptisch, wenn mir eine Gesellschaft von sich aus einen besseren Vertrag anbietet - wo ist der Haken?
    Durch den großen Kreis hier, bin ich guter Hoffnung - bestimmt gibt es jemanden, der sich mit der Materie schon auseinandergesetzt hat?????

    Für Infos dankbar!
    flip

    Ich habe mich, um der Frage zu begegnen u.a. mit Ergotherapeuten und Krankengymnasten und einem Neuropädiater unterhalten. Es ist nicht repräsentativ..... Nicht zu unterschätzen ist bei der Entwicklung einer persönlichen Handschrift - die Vernetzung der Gehirnhälften, die Entwicklung der Auge-Hand- Koordination, die Entwicklung der Feinmotorik, Neurologische Verknüpfungen, Konzentration..... Ich bin der festen Überzeugung, dass durch die Förderung einer Handschrift nicht nur die Schrift trainiert wird.....
    flip

    Ehrlich gesagt, kann ich dieses leidige Thema nicht mehr hören - mindestens alles 20 Jahre wird ein neuer Ansatz hervorgebracht (ich habe zuerst gelernt, dass die Lateinische Ausgangsschrift d i e Schrift wäre, dann kam man dazu, dass man anfing mit Drucken, dann dazu, dass man nach dem Drucken die Vereinfachte Ausgangsschrift favorisierte und nun zur Grundschrift.

    Für alles gibt es nachvollziehbare Gründe und wissenschaftliche Belegungen, die dann mit der Meinung und den wissenschaftlichen Untersuchungen anderer Wissenschaftler in Diskurs treten.


    Meiner Erfahrung nach ist es fast egal, mit welcher Schrift gelehrt wird, ich glaube auch, wir müssen uns im Ziel einig sein:

    Ziel ist die Entwicklung einer lesbaren, formklaren (eindeutige Buchstaben) und flüssigen (damit meine ich schnellen) Handschrift, die nicht nur der Schreiber selbst (zur Korrektur seiner Rechtschreibung und des Satzbaus), sondern auch der Adressat einen Inhalt zügig und eindeutig lesen kann.


    Dazu muss Folgendes gegeben sein:
    1) Der vermittelnde Lehrer muss von der von ihm vermittelten Schrift überzeugt sein.
    2) Er muss der Vermittlung von Schrift ausreichend Raum geben und genügend begleitend eingreifen, immer wieder korrektiv einschreiten, wenn es zu falschen Bewegungsabläufen kommt. Ggf. müssen Eltern mit ins Boot geholt werden oder es muss ein Pate gesucht werden.
    3) Der Lehrer muss von seinen Schülern Anstrengungsbereitschaft fordern und ggf. helfend und aufbauend eingreifen und genug loben.
    4) Wenn ich die Grundschrift vermitteln muss, muss ich absolut genau auf die korrekte Ausführung der Druckschrift achten- Does erfordert eine erhöhte Aufmerksamkeit, vor allem dann, wenn die Kinder schon früh schreibend, aber mit falschen Bewegungsabläufen in die Schule kommen.
    5) M.E. gibt es best. Buchstaben, die schwer vermittelbar sind und wenn ein Kind zu große Schwierigkeiten hat, muss man einzelne Buchstaben vereinfachen (z.B. das Köpfchen e fällt einigen Kindern schwer, das e aus der lateinischen Ausgangsschrift mit der Nähe zum l geht leichter. D.h. der Vermittler muss sich aller "Haken und Oesen" der einzelnen Schriften bewusst sein).
    6) Schrift/Schreiben erfordert Technik und Technik kann man nur durch Üben erlernen. Von daher halte ich es persönlich für ein Gerücht, dass man durch die Vermittlung von einer Grundschrift Zeit einsparen kann.


    Ich selber habe meine Favoritenschrift entwickelt, die m.E. leicht vermittelbar ist und von der ich überzeugt bin. Leider bin ich durch das Schulkonzept an die Vermittlung der VA gebunden - darf aber in begründetem Einzelfall davon abweichen. Bei ganz Kindern, die sich ganz schwer tun, greife ich zu einer Schrift Mischung VA/LA. Damit habe ich es bislang geschafft, jedem Kind eine eindeutig lesbare und flüssige Schreibschrift beizubringen. Dies ist z.T. mühsam, da bislang nur eines dieser Kinder eine eindeutige Druckschrift schreiben konnte, habe ich mich bislang bis auf den einen Fall dazu entschieden, die verbundene Schrift zu vermitteln. Ich fange viel früher mit der Vermittlung der Schreibschrift an und unterrichte sie im Block (in dieser Zeit vermeide ich das Schreiben der Druckschrift, sondern mache parallel zur Schreibschrift Leseprojekte und einen Block im mündlichen Sprachgebrauch - es macht für ungeübtere Schüler m.E. keinen Sinn, nur einmal in der Woche eine verbundene Schrift zu üben und sonst weiter zu drucken.

    flip

    Hallo, Klosterfee, wie bist du an die Methode von Prem gekommen?


    Hallo Vorhang,
    früher habe ich auch immer Buchstaben für Buchstaben eingeführt, oft auf einer Lernstraße und mit allen Sinnen, heute bin ich an ein anderes Schulkonzept gebunden.

    Du schreibst offensichtlich das erste Mal - für mich besteht die Frage, ob du nur einmalig einen Buchstaben einführen willst, weil du evt. ein Praktikum machst ? Oder wird dich die Frage immer wieder erwischen? Dann gibt es bestimmt einige Bücher, aus denen du dir die Ideen für weitere Buchstabeneinführungen sammeln könntest.

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    Als Einstieg "Maus" zu nehmen ist doch gut - die Verankerung über ein Bilderbuch ist in dem Zusammenhang ist auch ein passendes Medium. Wenn du das Bilderbuch "die Maus sucht einen Freund gut findest, ist es doch schon eine Wahl oder was stört dich an dem Buch?

    Mir stellt sich die Frage: Ist der Bilderbucheinsatz nur ein Medium, um den Buchstaben M zu verankern/einzuführen oder möchtest du daran anschließend kreativ/antizipierend oder wie auch immer freie Texte schreiben lassen?

    Wenn das Buch Ankerpunkt für die M Einführung sein soll, könntest du es leicht verändern und Tiere mit M als "Freundanbieter" auftreten lassen (Murmeltier, Maulwurf, Marienkäfer, Muschel, Meise)- Die Kinder könnten dann Gemeinsamkeiten zwischen den Tieren suchen und du wärst beim M.


    Andere Ideen, um den Buchstaben M zu verankern könnten sein: M Gegenstände tasten lassen unter einem Tuch, M - wie Maoams essen oder Marmelade kochen fallen mir spontan auch als Anker ein......

    Wenn man eine App für eine Bachuntersuchung herstellen möchte und dafür Bilder (Zeichnungen oder Fotos) nutzt für die Anfertigung einer Facharbeit, bekommt man dabei rechtliche Probleme, schätze ich?????

    Gibt es evt. eine Quelle für lizenzfreie Bilder oder eine Idee für die Herangehensweise, um rechtliche Probleme auszuschalten?

    Für jegliche Hinweise dankbar,
    flip (deren Sohn eine App für die Facharbeit erstellen will, die ich später in meinem Unterricht nutzen würde....).

    Ich kann dir nur raten, erkundige dich, wie in der Schule gearbeitet wird- evt. gibt es eine Homepage und du findest Hinweise darauf. Wenn die Schule sehr frei arbeitet, versuche dich zu vernetzen. Ansonsten würde ich in die Verlage marschieren und mir eine Fibel aussuchen, die ich für mich als Richtschnur nehme. (mit gutem Lehrerband - eher keine offene Fibel, sondern eine, bei der die Buchstaben eingeführt werden und die viele IDeen zur Buchstabeneinführung bietet und auch Anlässe zum freien Schreiben bereithält). Wenn du gut klarkommst, kannst du dich stückweit davon entfernen und eigene Wege gehen -für alle Fälle hast du die Ideen zur Fibel.

    Um frei zu arbeiten, benötigt man m.E. Erfahrung und diagnostisches Wissen, um entsprechende Stellschrauben zu drehen. Damit kannst du dich am Anfang überfordern, wenn zu viel auf dich einströmt.

    flippi

    Vielleicht ist das Hamburger ABC etwas für dich? Wenn du mir deine Email mitteilst - kann ich dir die MAterialaufstellung weiterleiten, die mir der Verlag zugesandt hat- oder du schreibst selber eine Mail dorthin. Herma Wäbs. Herausgegeben von: Arbeitsgemeinschaft Karolinenviertel e.V.. Flora-Neumann-Straße 5, 20357 Hamburg. Telefon: ...

    Was mir noch einfällt - es gibt eine Fibel, die sich an Kinder mit DAZ Bedürfnissen richtet: DEr die das
    http://www.cornelsen.de/lehrkraefte/re…ack_link=search
    Vielleicht spricht dich das Material an? Es gibt auch dazu eine CD-Rom....

    flippi

    Grundlegende Frage: Möchtest du aus dem Schuldienst ausscheiden und dir privat etwas suchen oder suchst du nach einer Alternative im Schuldienst?
    Lögogpädie /Ergotherapie ist oft am Nachmittag (eigene Familienplanung), u.U. auf Honorarbasis, eigene Selbständigkeit ist mit Risiko verbunden, hat natürlich auch viele Vorteile....., eine erneute Ausbildung ist evt. sogar mitZusatzkosten verhaftet...... , als Sonderpädagogin verdienst du in der Regelerheblich mehr als im Außerschulischen Bereich....

    Es wurden ja schon viele Alternativen im "Schuldienst" genannt:
    KRankenhausschule, dort hast du auf alle Fälle kleinere Gruppen, oder Einzelbetreuungen, doch immer wechselndes Klientel
    Du schreibst, du bist an einer GS eingestellt, vielleicht wechselst du die Schule, viele vielen Grundschulen sind beim GU so aufgestellt, dass man einzelne Kinder zur Förderung herauszieht-
    Frühförderung ....

    Bist du verbeamtet? Dann ist es auch nicht verkehrt, deinen Schulrat/Rätin auf dein Problem anzusprechen- oder deinen Personalrat, der kennt sich örtlich aus - ich habe mitbekommen, dass Schulräte sich schon bemühen, die individuellen Probleme zu hören und im Rahmen der Möglichkeit zu intervenieren, nach dem Motto: Lieber vorher etwas tun, als wenn derjenige krank wird - vielleicht gibt es bei dir örtlich eine andrere Einrichtung, die kleiner ist. Evt. haben auch Wekstätten Sonderpädgagogen eingerichtet, die sich um Schwerbehinderte kümmern - basale Förderung - die findet häufig in Einzeltherapie statt....
    flip

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