Beiträge von elefantenflip

    Wenn es dein Traumjob ist, dann kann ich dich nur ermutigen, diesen ungewöhnlichen Weg zu gehen - nichts ist schlimmer, als als Lehrer an der falschen Stelle zu sein. Ich selber könnte mir die Arbeit an einem Gymnasium auch nicht vorstellen, weil ich es besonders mag, als Klassenleher eingesetzt zu werden und mir wichtig ist, möglichst viele Stunden in einer Klasse abzudecken - alles andere hat für mich mindestens bis Klasse 7 keinen Sinn. Von daher kann ich dich gut verstehen...

    Ich könnte mir vorstellen, dass du einiges angerechnet bekommst. Ich habe damals 1/2 Jahr für das SekII Lehramt studiert, weil mir jeder von GS abriet und ich den Mut nicht hatte. Die Seminare konnte ich mir anrechnen lassen, es kommt wahrscheinlich darauf an, ob deine Seminare auch Bereiche abdecken, die im GS absolviert werden müssen. In NRW muss man, soweit ich weiß, im Moment Mathe und Deutsch plus ein Fach studieren.... , am besten gehst du zu einer Studienberatung deines Ortes. Auf GS ist im Moment ein NC, .,..aber vielleicht greift der auch nicht.

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    Kennst du die Plattform (kostet etwas) zahlenzorro???

    Kennst du zal das Mathespiel??? (kostet nichts -googel mal, dort gibt es viele Rätsel)

    Kennst du die duden Seite, auf der die Känguru Aufgaben der letzten Jahre als Übung veröffentlicht wurden?

    Kennst du Lesespuren? Die gibt es auch für Mathe - schau mal unter:

    http://www.amazon.de/Abenteuerliche-Mathegeschichten-findet-richtigen-Mathegeschichten/dp/3860727575/ref=sr_1_fkmr0_3?s=books&ie=UTF8&qid=1320004565&sr=1-3-fkmr0&tag=lf-21 [Anzeige]


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    Du besorgst alte CD´s . Du nimmst eine größere Pappsternvorlage und lässt Pappsterne ausschneiden. In die Mitte des Pappsternes klebst du eine CD (du noch wenn du genug hast, auf jede Seite eine).Die CD´s kannst du noch mit kleineren Sternen verzieren lassen.


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    Für mich hat dein Problem zwei Seiten:

    Du bist verantwortlich für das Kind - falls etwas passiert, hältst du den Kopf hin.

    Aus der Sicht des Kindes/der Eltern: Das Kind ist eh wahrscheinlich schon in einer Sonderrolle. Wenn es nicht zur Klassenfahrt mitfährt, fehlt ihm die Gemeinschaftserfahrung. Es hat sich vielleicht in der Therapie so gefestigt, dass es klar kommt, verdient eine Chance.


    Ich würde wahrscheinlich mit den Eltern ein Gespräch führen, um genau dieses Problem deutlich zu machen. Auf alle Fälle würde ich auf mein Bauchgefühl achten. Du hältst den Kopf hin. Wenn du dich gegen eine Mitnahme entscheidest, denke ich nicht, dass dich dein Schulleiter dazu verpflichten kann, dieses Kind ,mitzunehmen, wenn du es verantwortest. Wenn er doch darauf besteht, würde ich mir das schriftlich geben lassen, dass du auf Dienstanweisung handelst.

    Falls du dich entscheidest, das Kind mitzunehmen, vielleicht kann man ja vorher nochmal mit dem Kind sprechen (du schreibst nicht, welche Klassenstufe es ist) und ihm deutlich machen (wie auch allen anderen Kindern), dass du die Verantwortung trägst und dass dir deswegen das Einhalten der Regeln wichtig ist. Ich habe den Fall eines Bekannten mitbekommen. Er durfte nicht mit auf Klassenfahrt, was seine Randstellung in der Klasse noch verschärft hat. Er ist nach der Klassenfahrt in eine stationäre Heilbehandlung gekommen. Er ist ein total anderes Kind danach, ... Vieleicht beruhigt es dich, wenn du vorher mit dem Krankenhaus telefonierst.


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    Ich habe natürlich schon gegoogelt, war aber mit den ERgebnissen nicht zufrieden.

    Danke, ich habe tatsächlich einen Lehrerband von dieser Fibel im Regal, aber gar nicht daran gedacht.

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    Im Kreis Gütersloh arbeitet man wohl eher flächendeckend mit einer Methode, die heißt ReLv (Rechtschreiben lernen Lesen verstehen), es sind Materialien im Eigenverlag erschienen. Ic h habe seiner Zeit bei sehr kompetenten Leuten von dort an einer Fobi teilgenommen.

    Ich denke, das eine schließt das andere nicht aus. Wenn es um einen Spracherfahrungsansatz geht, dann setzt der auch voraus, dass es viele Spracherfahrungen gab. Ist man in einem Einzugsgebiet, indem Kinder eher weniger Erfahrungen mit der Sprache machen, ist das Silbenschwingen bestimmt nicht unangebracht - auch wenn es von vielen Didaktikern im Moment nicht so gut angesehen ist.

    Ich persönlich finde es wichtig, zu wissen, welche MEthoden gibt es. Ich jongliere und schaue immer auf das Kind, was braucht es...., ob man mit den Silben anfängt und dann Sfreieres Schreiben anbietet oder umgekehrt , würde ich nicht festlegen wollen - es kommt auf die Besonderheiten des Umfeldes an. In der gesamten Legasthenieförderung wird mit Silben gearbeitet ....


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    Was ist mit Gestalten von Gedichten (Richtung Kaligraphie, Comic....) oder mit dem Herstellen einer Zeitung? Ein Buchprojekt - selber ein Buch schreiben.... , Verbindung Kunst zu Literatur, Schreiben von Geschichten zu Bildern, ein Hörspiel produzieren, Vorträge über bestimmte Themen halten (Referate) oder Gedichte (zaubereinmaleins suse hat eine Gedichtewerkstatt, die du vielleicht nehmen könntest). ,....


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    Wie wäre es, wenn du z.B. Swimmy vorliest? Die Erstklässler schneiden in dem ersten Teil einen Fisch aus und legen daraus einen Teil eines großen Fisch (Wenn noch Zeit ist , bekleben sie ihre Fische), die Zweitklässler bekommen je ein Bild des Buches und entweder üben sie das Lesen des Textes, oder scghreiben den Teil der Geschichte auf. Dann kommen die neuen Erstklässler , die Zweitklässler lesen, erzählen ihnen die Geschichte und auch dann schneiden die Erstklässler den Fisch aus. Das tun dann auch die Zweitklässler, sie bekommen nur die Aufgabe selber einen Fisch aufzuzeichnen....

    Oder: Du nimmst die Geschichte von Graf Tüpo ., liest sie vor, am Ende spielen die Formen, die Kinder kleben aus den Formen eine eigene Figur, dann kommen die neuen Ersties, die Geschichte wird erzählt zu den Bildern von den Zweitklässlern, die neuen Erstklässler kleben wieder eine eigene Figur, die Zweitklässler schreiben eine Geschichte zu ihrem Bild, überlegen sich einen Namen...., erfinden weitere Figuren....


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